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Kontingentstunden in der PKV? - Klicken Sie HIER um das ursprüngliche Thema anszusehen

    hella
    Ihr Lieben,

    ich stelle hier mal eine Frage rein, die nicht mich, sondern eine Freudin betrifft.

    Es geht um das nahende Ende einer Therapie. Meine Freundin ist als Beamtin privat versichert, also private Versicherung + Beihilfe. Die ihr gewährte Therapie wird bald auslaufen und sie überlegt, wie sie die Lücke überbrücken kann.
    Ich weiss, dass es in der gesetzlichen Krankenversicherung die Möglichkeit der Kontingentstunden gibt, die pro Monat mit 50 Minuten möglich sind, aber weniger honoriert werden. Ich glaube, dass die Möglichkeit dieser Stunden an die Diagnose gekoppelt ist.
    Gibt es diese Möglichkeit auch in der Privaten Krankenversicherung?

    Ihr Therapeut versucht das auch gerade rauszukriegen, da er damit keine Erfahrung hat. Aber ich dachte mir, ich frage mal hier, vielleicht weiss ja jemand was.

    Liebe Grüsse, Hella
    chilli
    Ich kenne mich damit nicht aus. Ich weiss nur das man in den Lücken auf jeden Fall eine Krisenintervention bei der Gesetzlichen durchkriegt, das sind 15 Stunden.
    hella
    Liebe Chilli,

    das wusste ich ja auch noch gar nicht. Weisst Du, wie oft man das machen kann? Wahrscheinlich nicht so oft, dass man damit 2 Jahre hinkommt, oder? :D
    Macht man dafür dann einen Extraantrag?

    Und - gibt es Krisenintervention auch bei den Privaten?

    Vielen Dank schon mal,

    Hella :winken:
    chilli
    Das hier habe ich gefunden:

    Krisenintervention ist eine kurzfristige Einflussnahme von außen auf eine akut bedrohliche Situation. Diese Einflussnahme soll eine kritische Entwicklung anhalten, helfend begleiten bzw. stabilisierend wirken, ehe sie dem individuellen und sozialen System dauerhaft Schaden zufügt oder in eine wie immer geartete (finale) Katastrophe mündet.

    Für wen ist das?
    Für alle Menschen die das Gefühl haben ihre jetztige Situation nicht mehr zu ertragen. Für Menschen die mit dem Gedanken spielen sich das Leben zu nehmen. Menschen mit akuten psychischen Belastungsreaktionen.



    Als meine Therapie zu Ende ging sagte meine Thera das es kein Problem ist eine Krisenintervention zu bekommen. Es gibt von Bundesland zu Bundesland Unterschiede. In manchen muss nicht mal ein Antrag gestellt werden. Bei uns hier schon, mit Angabe eines Grundes....irgendein Vorfall der einer Hilfe bedarf...Tod, Unfall oder schwere Krankheit eines Nahestehenden, Verlust des Arbeitsplatzes oder Mobbing...

    In manchen Bundesländern kann man ohne Antrag und ohne Grund eine Krisenintervention an die Kurz- oder Langzeitthera anhängen.

    Ob es Unterschiede zwischen gesetzlicher oder privater gibt, habe ich leider nichts brauchbares gefunden.

    Ich weiss nicht ob man das jährlich beantragen kann, oder nur einmal in der Pause von 2 Jahren.
    hella
    Liebe Chilli,

    Du bist ja sowas von schlau, da fällt mir ja gar nichts mehr ein. :liebes:
    Vielen Dank für Deine Mühe.

    Wenn ich das richtig verstehe, dann sind die Kontingentstunden bei uns das, was bei Euch die Krisenintervention ist? Das nehme ich jetzt mal an, denn Krisenintervention kenne ich von uns gar nicht. Bei uns müssen diese Stunden übrigens auch nicht extra beantragt werden, sondern hängen von der Schwere der Diagnose ab.

    Na, nun habe ich ja schon mal mehr Überblick und vielleicht findet sich sogar jemand, der über die Privaten noch was sagen kann. Ich habe mittlerweile übrigens erfahren, dass sie Bundesbeamtin ist, also Bundesrecht und nicht Länderrecht gilt.

    Liebe Grüsse, Hella
    igelin
    Hallo Hella,
    ich hab da sehr den Eindruck, dass die verschiedenen privaten auch verschieden das handhaben.
    Ich hab auch eine private Kasse und Beihilfe ( je 50%). Bei der Beihilfe ging es wie bei gesetzlichen mit beantragen und dann einen bestimmten Stundensatz. Die private zahlte ohne Gutachten und Antrag 20 Stunden im Jahr ihre Hälfte und danach ein Viertel, das aber auch ohne jeden weiteren Antrag, was ich ganz praktisch fand.
    Am besten müsste sie wohl bei ihrer Kasse mal nachfragen.
    Gruß,
    Igelin :igel:
    hella
    Hallo Igelin,

    das wird mir auch immer klarer, dass die Privaten da offenbar noch viel unterschiedlicher sind, als man so denkt.
    In dem Falle meiner Freundin übernimmt die private Versicherung 30%, immer schon, und die würden sie auch weiterhin übernehmen, selbst wenn die Beihilfe nicht weiter zahlt, dann allerdings auch mit Antrag. Was Deinem Modell ja nun wirklich wenig ähnelt.

    Ich werde sie mal in die Spur schicken, ihre Kasse zu fragen, das scheint wohl wirklich die Variante zu sein, wo man die gültige Antwort bekommt.

    Aber vielen Dank für Euren Antworten. Man lernt ja nie aus!

    Liebe Grüsse, Hella