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Das Dorf der 7 Zauberer - ein Märchen - Klicken Sie HIER um das ursprüngliche Thema anszusehen

    katzenclan
    Grad der erste Abschnitt kann triggern,deshalb setz ich ihn mal lieber in Triggertext!

    Triggertext! Zum Lesen bitte markieren.
    "Du gehörst mir",sagte der alte Wolf zu dem kleinen Mädchen,"und weil du mein Eigentum bist,kann ich mit dir machen,was ich will.Und deshalb werde ich dich auffressen,aber nicht ganz.Ein bißchen von dir werde ich übriglassen.Damit kannst du ja dann weiterleben!"
    "Aber das kannst du doch nicht machen!"entgegnete das kleine Mädchen."Du darfst mich doch nicht so einfach auffressen!"
    "Wieso denn nicht?"fragte der alte große Wolf."Du bist mein Eigentum,und wen interessiert es schon,was ich mit dir mache!Keiner wird davon erfahren."
    "Dann friß mich bitte ganz auf“,bettelte das kleine Mädchen."Wie soll ich denn weiterleben mit nur einem Arm und keinem Bein!"
    "Ich werde dir was sagen“,sprach der Wolf,und ihm sabberte schon der Speichel aus den Mundwinkeln vor lauter Vorfreude auf sein köstliches Mahl.
    "Ich werde dir was sagen:ich werde dir nur den Bauch aufschlitzen und deine Innereien fressen.Und dein Herz werde ich nur etwas anknabbern.Aber das andere werde ich fressen.Und von deiner Seele,da fresse ich nur das Beste weg,das andere lasse ich dir.Damit wirst du ja wohl zufrieden leben können.
    Außerdem ist das alles ja nur halb so schlimm,mach nicht so ein Drama draus.Niemand wird dir ansehen,daß du inwendig nicht mehr ganz bist.Und wenn du stark und schlau bist,dann läßt du das auch keinen wissen.Es interessiert nämlich sowieso keinen.
    Und jetzt genug der Worte!Ich habe Appetit auf dich!"
    So sprach der alte große Wolf und machte sich genüßlich über das kleine Mädchen
    her.


    Lange danach noch,als der alte Wolf längst im Wald verschwunden war, weinte das Mädchen und
    wußte nicht,was es denn jetzt machen sollte.
    Doch eines Tages faßte es einen Entschluß:“Ich werde mich auf die Suche nach diesem Wolf
    machen!Und wenn ich ihn gefunden habe,dann muß er mir alles zurückgeben,was er mir genommen
    hat!“
    Nicht viel später machte sich das Mädchen auf den Weg.Es wußte nicht,wo genau es suchen
    sollte.Und der Weg war auch recht beschwerlich mit nur einem Arm und keinem Bein.Doch
    langsam aber stetig kam sie voran.Oftmals mußte sie Umwege machen,denn die Berge konnte sie
    nicht bezwingen.Und der Weg außen herum kostete sie viel Zeit.Auch brauchte sie manchmal
    jemand,der sie ein Stück des Weges trug,über die Flüsse zum Beispiel.Da mußte sie manchmal
    lange warten,bis jemand des Weges kam,der sie mit ans andere Ufer brachte.
    Doch immer fand sich einer.Und so kam sie eines Tages an den Rand eines wunderschönen
    Waldes.
    Den Wald liebte das Mädchen und deshalb ging es auch ohne Furcht in diesen hinein.
    Bald schon merkte sie,daß es hier anders zuging.Die Bäume schienen miteinander zu reden und
    die Tiere des Waldes sahen sie an,als ob sie bescheid wußten.Auch hatten sie keine Scheu vor
    dem Mädchen.
    Nicht lange,und es kam an den Eingang zu einem langen tiefen Tal.Dort saß eine alte Frau am
    Wegesrand an einem wärmenden Feuer und bereitete sich eine Mahlzeit zu.Hungrig und müde bat
    das Mädchen die Frau,ob sie nicht ein wenig mit am Feuer sitzen dürfe.
    „Nicht nur das.“sagte die Alte.“Komm und wärm dich!Und bleib doch,es wird ja schon dunkel.
    Und mein Essen reicht für uns beide.Du siehst hungrig und erschöpft aus.“
    Dankbar nahm das Mädchen die Einladung an und beim Schein des Feuers wurde gegessen und
    geredet bis tief in die Nacht.
    Das Mädchen erzählte der alten Frau von ihrer Suche nach dem Wolf und fragte die Alte,ob sie
    nicht wüßte,wo der zu finden wäre.
    „Weißt du“,sagte die Frau,“Wölfe gibt es heutzutage viele.Und nirgendwo sind sie nicht schon
    dort.
    Wo aber DEIN Wolf zu finden ist,das kann ich dir nicht sagen.Aber vielleicht findest du Rat im
    Dorf der 7 Zauberer.Das liegt hier in diesem Tal und ist leicht zu finden.Aber überlege dir gut,
    ob du dort hineingehst!Denn wenn du das Tal einmal betreten hast,kannst du es erst wieder
    verlassen,nachdem du in jedem Haus der 7 Zauberer eine bestimmte Zeit verbracht hast.Wenn
    du dem nicht folgst,so wirst du aus diesem Tal niemals wieder rausfinden!“
    Mit diesen Worten ließ die alte Frau das Mädchen allein und legte sich schlafen.
    Am nächsten Morgen,als das Mädchen wach wurde,war die Alte verschwunden.Sie hatte aber
    eine Kanne heißen Tee und ein Frühstück für das Mädchen dagelassen.
    Nicht viel später machte sich das Kind auf den Weg in das Tal.Es hatte nicht weiter über
    die Worte der Frau nachgedacht.Aber neugierig war es!Nie zuvor hatte es einen Zauberer aus
    der Nähe gesehen.
    Sie wußte schon,daß es sie gab.Aber einem richtig begegnen!Das war doch etwas anderes!
    Das Mädchen war nicht lange unterwegs,da sah es einen hohen Turm auf einer Wiese stehen.
    Vor dem Eingang saß ein Zauberer und schnitzte an einem Stück Holz.
    Als das Mädchen näher kam,sah er sie an und sagte:“Ich hab schon auf dich gewartet.Schön,daß
    du hier bist.Kann ich dir helfen?“
    Das Mädchen erzählte dem Zauberer ihre ganze Geschichte und daß sie nun auf der Suche nach
    diesem Wolf sei.“Kannst du mir nicht sagen,wie ich den richtigen Weg finde?Ich muß den Wolf
    unbedingt finden!“
    Der Zauberer sah das Mädchen eine Weile aufmerksam an.Dann meinte er:“Wenn du willst,dann
    darfst du auf meinen Turm und von dort oben aus suchen.Da kann man manchmal weithin sehen.
    Aber du darfst den Turm erst wieder verlassen,wenn ich es dir erlaube.“
    Das Mädchen wollte unbedingt auf den hohen Turm hinauf und so führte der Zauberer es in das
    höchste Turmzimmer.
    Wie war das Mädchen da enttäuscht!Der Zauberer hatte es betrogen!Dieses Zimmer war kahl
    und ungemütlich.Keine Ecken hatte es und außer ein paar Decken auf dem Boden war rein gar
    nichts darin.Aber das Schlimmste:dieses Zimmer hatte kein einziges Fenster! Es war rundum dicht
    gemauert und nicht mal durch einen Mauerspalt konnte man nach draußen sehen.
    Nein,hier wollte sie nicht bleiben!Der Zauberer sollte sie wieder nach draußen bringen!Doch der
    war inzwischen verschwunden und die Türe versperrt.
    So blieb dem Mädchen nichts anderes übrig,als tagein tagaus in diesem Turmzimmer zu sitzen.
    Jeden Morgen kam der Zauberer kurz vorbei,brachte ihr Essen und Trinken und fragte nach
    ihrem Wohlbefinden.Das Mädchen,traurig wie es war,entgegnete nie etwas darauf.
    Mit der Zeit aber wurde es wütend.Es schimpfte auf den Zauberer und seinen verwunschenen
    Turm.Dann schimpfte es auf den Wolf und seine Gemeinheit.Und es wurde von Tag zu Tag
    zorniger.
    Eines Morgens schrie das Mädchen den Zauberer vor lauter Zorn an,er solle es endlich gehen
    lassen,das habe doch hier keinen Sinn,niemals finde sie so den Weg und das bringe nichts als
    Ärger hier!
    Da sah der Zauberer sie prüfend eine Weile an und meinte dann:“Es wird Zeit,daß ich dich in
    das Haus meines Bruders bringe.Doch bevor du gehst,nimm diese Augenbinde mit.Und wann immer
    dein Weg dir im Verborgenen liegt,leg sie um,wenn du nach ihm suchst.Denn dein Herz blickt
    weiter als deine Augen.“
    Das Mädchen nahm das Geschenk dankend an und folgte dem Zauberer,froh,daß es diesen
    schrecklichen Ort verlassen durfte.
    Der Zauberer brachte sie zu einer kleinen Hütte,dahinter stand ein großer,mächtiger Baum.Auf
    dem saß ein anderer Zauberer,der sie freundlich begrüßte und auf einen Tee einlud.
    „Mein Bruder hat mir schon gesagt,warum du hier bist“,sagte er.“Aber du wirst deine Reise
    noch etwas verschieben müssen.Ich brauche hier unbedingt jemanden,der mir den großen Baum
    fällt und das Holz hackt.Wird der Baum nicht gefällt,so wird er bald das ganze Haus zerstören.
    Und außerdem brauche ich Brennholz für den Winter.Je eher du also mit der Arbeit anfängst und
    je eifriger du sie erledigst,desto schneller kannst du deine Reise fortsetzen!“
    Sprach`s und ging davon.
    Jetzt war das Mädchen nicht nur wütend,jetzt raste es vor Zorn!DAS sollte ihr den Weg zu
    diesem Wolf zeigen?Waren denn diese Zauberer alle nur Betrüger?Sie hatte Hilfe gesucht in
    diesem Dorf.Und nun das!
    Aber sie wußte,es half alles nichts,sie würde die Aufgabe erledigen müssen,bevor sie
    weiterziehen durfte.Und so machte sie sich gleich an die Arbeit.
    Und wie war die schwer!Abends war sie immer so erschöpft,daß sie gleich einschlief.Jeder
    Knochen tat ihr weh und das Holzhacken war noch dazu so langweilig!
    Doch vor lauter Anstrengung und Erschöpfung wurde ihr Zorn von Tag zu Tag weniger.Und die
    letzten zwei Tage,die sie mit Holzhacken verbrachte,war der Zorn ganz verschwunden.
    Dann war die Arbeit getan,das Feuerholz fein säuberlich hinter der Hütte gestapelt und der
    große Baum verschwunden.
    Das Mädchen war so erschöpft,es hätte weinen können.Aber da tauchte der Zauberer wieder
    auf,begutachtete ihr Werk und war des Lobes voll.
    Dann sah der Zauberer sie prüfend eine Weile an und meinte dann:“Es wird Zeit,daß ich dich zu
    meinem Bruder bringe.Doch zum Abschied nimm dieses Beutelchen voll Tee.Wann immer du von
    deiner Arbeit erschöpft bist,trinke davon.Er gibt dir neue Kraft.“
    Das Mädchen nahm den Beutel dankend an und folgte dem Zauberer.Der brachte es in eine Höhle,
    führte es tief unter die Erde an einen finsteren,kalten Ort.Dort wartete schon ein kleiner
    Zwergenzauberer auf sie.
    „Ich habe Arbeit für dich“begrüßte er sie.Das Mädchen hatte sich sowas schon gedacht.
    „Komm mit“ sagte der Zwergenzauberer und brachte das Mädchen in eine kleine Höhle.Dort
    glitzerte und glänzte es überall an den Wänden.
    „Das ist der Raum der tränenden Felsen“,sagte der Zauberer.“Deine Aufgabe ist es,jeden Tag
    die Felsentränen einzusammeln,damit sie in Ruhe zu Edelsteinen werden können.Gib gut acht auf
    sie,sie sind sehr wertvoll!“
    Sprach`s und verschwand.
    Das Mädchen machte sich unverdrossen an die Arbeit.Tag für Tag tat sie,wie ihr aufgetragen
    war.Mit der Zeit wurden die Felsen zu ihren Freunden.Kalt und hart war es in dieser Höhle,
    nichts,was das Herz erfreute,war dort zu finden.Die Sonne war weit weg und Farbe und Duft
    der Blumen nur eine leise Erinnerung.
    So begann das Mädchen mit der Zeit,mit den Steinen Mitleid zu haben.“Kein Wunder,daß ihr an
    so einem Ort immer weinen müßt“,sagte es zu ihnen und umarmte die Steine.Da fiel ihr auch ihr
    eigenes Unglück wieder ein,und auch sie begann zu weinen.Und so mischten sich ihre Tränen mit
    denen der Steine und wurden wie diese von ihr eingesammelt und mit der Zeit wurden Edelsteine
    daraus.
    Viele Tage lang weinte das Mädchen mit den Steinen,bis es eines Tages keine Tränen mehr hatte.
    So saß es da bei ihren Freunden,den Steinen,und plötzlich bemerkte es,daß auch die Steine nicht
    mehr weinten.
    Da stand der Zwergenzauberer plötzlich vor ihr.Er begutachtete ihre Arbeit und war des Lobes
    voll.Dann sah er sie prüfend eine Weile an und meinte:“Es wird Zeit,daß ich dich in das Haus
    meines Bruders bringe.Doch vorher nimm dieses Säckchen voller Edelsteine.Mach dir eine Kette
    daraus und trage sie um den Hals,so daß jeder erkennen kann,daß du hier warst.Verschenke sie,
    wenn du willst,aber verkaufe sie niemals,denn sie sind Teile deines Herzens.“
    Das Mädchen nahm die Edelsteine dankend an und folgte dem Zwergenzauberer.
    Der führte sie aus der finsteren tiefen Höhle zurück nach oben und das Mädchen tanzte vor
    Freude,als es die Sonne wieder spürte,die Blumen begrüßte und die Tiere des Waldes wieder um
    sie waren.
    Denn der Zwergenzauberer führte sie an den Rand des Dorfes ein Stück in den Wald hinein.
    Dort kamen sie an eine Lichtung,auf der eine gemütliche Hütte sich an einen hohen Felsen
    schmiegte.Rauch kam aus dem Kamin und durch die kleinen Fenster schimmerte ein heimeliges
    Licht.
    Inzwischen war es Winter geworden im Tal und eine große Kälte hatte sich über das Land
    gelegt.Schnee bedeckte die Hügel und die Bäume kamen dem Mädchen vor,als ob sie sich mit
    einem Mantel aus weichem Schnee gegen den Frost schützen wollten.Eine tiefe Ruhe lag über dem
    Wald,alles schien zu schlafen.
    Das Mädchen war froh,daß der Zwergenzauberer es zu der kleinen Hütte führte.Darin saß ein
    anderer Zauberer in einem Lehnstuhl und nuckelte zufrieden an seiner Pfeife.
    „Komm nur herein“,sagte er zu dem Mädchen.“Wärme dich und bleib den Winter über hier.Du
    kommst gerade recht.Ich habe eine Aufgabe für dich,die braucht geschickte Hände und ein
    bißchen Geduld.Und ich denke,du bist die Richtige dafür.“
    Das Mädchen bekam ein gemütliches Plätzchen am Feuer zugewiesen und der Zauberer ging und
    kam zurück mit allerei Fell- und Wollstücken.Dazu Garn und Nähnadeln und alles breitete er vor
    dem Mädchen aus.
    „Wir wollen dir einen schönen Mantel machen,der dich immer begleiten wird.Laß uns gemeinsam
    daran arbeiten,der Winter ist lange genug dafür.Denn so etwas will mit Ruhe und Verstand getan
    sein.“
    Dieser Zauberer nun war der erste,der die ganze Zeit bei ihr blieb.Den lieben langen Tag nähten
    sie an dem Mantel,redeten über allerlei Dinge und das Mädchen lernte viel von dem Zauberer,
    denn er war ein weiser und freundlicher Mann.Sie lachten auch viel,doch vergaßen sie ihre Arbeit
    darüber nicht.
    Jeden Abend,wenn das Mädchen müde war und zu Bett ging,nahm der Zauberer den unfertigen
    Mantel und legte ihn dem Mädchen um die Schultern.Dann nahm er es in die Arme und so durfte
    es ruhig und behütet schlafen bis zum Morgen.
    Das Mädchen wunderte sich ein bißchen darüber,denn ein unfertiger Mantel wärmt noch nicht,
    auch kann er noch nicht vor Nässe und Schmutz schützen.Doch sie ließ es geschehen,denn darauf,
    in den Armen des Zauberers einzuschlafen,wollte sie auf keinen Fall verzichten.
    So verstrich der Winter langsam und der Mantel wurde Stück für Stück fertig.Und mit der Zeit
    merkte das Mädchen,wie gut es war,diesen Mantel um die Schultern zu tragen.Er wurde groß
    und gemütlich und es war eine Wonne,sich darin einzukuscheln.
    Doch irgendwann kam der Tag,da war der Winter vorbei.Draußen weckte der Frühling Mensch,
    Tier und Natur zu neuem Leben auf und auch das Mädchen erinnerte sich,weshalb es eigentlich
    in das Dorf der Zauberer gekommen war.
    Der Zauberer stellte eines Morgens fest,daß der Mantel nun fertig sei.Er begutachtete ihre
    Arbeit und war des Lobes voll.
    Dann sah er sie prüfend eine Weile an und meinte:“Es wird Zeit,daß ich dich in das Haus meines
    Bruders bringe.Doch vorher nimm diesen Mantel der Geborgenheit.Er ist ein Meisterstück
    geworden und er kleidet dich vorzüglich.Wann immer du ihn umlegst,erinnere dich an unsere Zeit
    hier.Dann wirst du dich niemals mehr einsam fühlen.“
    Das Mädchen dankte dem Zauberer sehr.Das erste Mal fiel es ihr schwer,nun Abschied zu
    nehmen.
    Doch der Zauberer brachte sie zu einem schönen großen Haus,das mitten im Dorf stand.Dort
    wartete schon ein Zauberer auf sie und der sah nun wirklich so aus,wie man sich einen Zauberer
    vorstellt.
    Er begrüßte das Mädchen freundlich,doch sah er sie sehr ernst dabei an.Das Mädchen spürte,
    daß er viel Zaubermacht hatte,und es bekam ein bißchen Angst vor ihm.
    Der Zauberer führte es in ein wunderschönes großes Zimmer.Das hatte große helle Fenster und
    man konnte von dort aus direkt dem Treiben auf dem Markt zusehen.Ein großes weiches Bett
    stand an der Wand.Und gegenüber ein gemütlicher Schaukelstuhl,der zum Wippen und Nachdenken
    einlud.Das Mädchen fand genug Platz,um all ihre Schätze sicher zu verwahren.
    Dann stand sie am Fenster und sah den Leuten auf der Straße beim Kaufen und Handeln zu.
    Da kam der ernste Zauberer in ihr Zimmer.Er brachte etwas,das in eine Decke gehüllt war.
    Sorgsam breitete er es mitten im Zimmer des Mädchens aus.
    „Komm her“,sagte er.“Dies wird deine Aufgabe hier.Sie braucht geschickte Hände und ein großes
    Herz.Und sie will mit Verstand und Ausdauer getan sein.Ich denke,du bist die Richtige dazu.“
    Das Mädchen kam neugierig näher und sie sah viele kleine und größere Splitter aus Glas.
    „Dies ist ein Spiegel,der zerbrochen wurde.Nun liegt es an dir,die Stücke wieder so
    zusammenzusetzen,daß man sich darin erkennen kann.Doch gib acht!Die Kanten sind scharf und
    man verletzt sich leicht daran und so mancher Splitter verirrt sich dahin,wo er nicht hinsollte.
    Sei aufmerksam bei der Sache!“ ermahnte er sie noch.Dann ließ er sie allein.
    Das Mädchen machte sich sogleich an die Arbeit.Es versuchte zuerst,die einzelnen Teile zu
    sortieren.Doch schon bald verlor es den Überblick.
    Wieder und wieder begann es von vorne,probierte dies und das und schnell wurde sie ungeduldig.
    Doch das war nicht gut!Sogleich schnitt sie sich an einer der Kanten und das tat furchtbar weh!
    Also versuchte sie es mit mehr Geduld.Doch es war ein stetiges Hin und Her.Es wollte
    nicht so schnell gelingen,wie sie beabsichtigt hatte.
    Das war wirklich eine knifflige Aufgabe!
    Jeden Tag kam der ernste Zauberer zu ihr und begutachtete ihr Werk.Hin und wieder nahm er
    ein Teil und legte es an eine andere Stelle,oder er ermahnte sie zu mehr Sorgfalt.Er wies sie
    darauf hin,daß oft die kleinsten Teile die entscheidensten waren.Jeden Tag hatte er einen neuen
    Rat und ein aufmunterndes Wort für das Mädchen.
    Mit der Zeit fing das Mädchen auch an,die Geschenke der anderen Zauberer zu nutzen.
    Manchmal,wenn sie stundenlang über einem Teil gegrübelt hatte,dessen Platz sie einfach nicht
    sehen konnte,verband sie sich die Augen und stellte es sich in ihrem Herzen vor,wie der Spiegel
    eines Tages aussehen sollte.Dann fiel es oft leichter,das Ganze zu sehen und nicht nur den Teil,
    der sich so standhaft weigerte zu passen.
    Wenn die Schnitte schmerzten,die ihr die Kanten der Splitter immer wieder zufügten,dann nahm
    sie oft ihre Kette aus Edelsteinen fest in die Hand.Und die Tränen halfen ein wenig.
    Wenn sie gar zu erschöpft war,machte sie sich einfach einen Tee,und schon konnte sie wieder
    weitermachen.Und jeden Abend kuschelte sie sich in ihren Mantel.Dann fiel es ihr leicht,nicht
    mehr über diese verflixten Bruchstücke weiterzugrübeln,sondern sie fand dann schnell in einen
    tiefen erholsamen Schlaf.
    So verging eine lange,lange Zeit.Von draußen hörte man das Alltagsleben der Dorfleute,wie sie
    geschäftig ihren Werken nachgingen.Drinnen wurde gegrübelt und gebastelt,gekämpft und
    verloren und doch weitergekämpft.Die Jahreszeiten gingen vorüber und später die Jahre.
    Und das Mädchen wurde darüber langsam erwachsen und merkte es nicht einmal.
    Jeden Tag kam nach wie vor der ernste Zauberer und begutachtete ihre Arbeit.Sie selbst war
    nicht zufrieden.Zu langsam ging es ihr.Zu wenig war zu sehen von einem Fortschritt.Und
    manchmal war sie nahe daran,das halbfertige Werk einfach aus dem Fenster zu werfen!
    Der ernste Zauberer aber lobte sie hin und wieder,tröstete sie auch,daß das schon richtig so
    wäre.
    Doch je mehr der Spiegel fertig wurde,desto mehr schmerzten dem Mädchen die alten Wunden,
    die der alte Wolf ihr damals zugefügt hatte.Verheilt waren sie nie wirklich,immer wieder mal
    brach eine auf oder eiterte.Je größer und älter das Mädchen wurde,desto schlimmer wurde es.
    Sie fragte den ernsten Zauberer deshalb um Rat.Aber der mahnte nur zur Geduld.
    Nach langen Jahren der Arbeit kam dann doch der Tag,an dem der Spiegel fertig war.
    Der ernste Zauberer kam und begutachtete ihr Werk.Und er war des Lobes voll.
    „Nur wenige sind es,“sagte er,“denen es überhaupt gelingt,den Spiegel wieder zusammenzusetzen.
    Du hast Ehrgeiz,Geduld und Ausdauer bewiesen.Du darfst mit recht stolz auf dich sein!“
    Dann hob er den Spiegel auf und lehnte ihn an die Wand.
    Er sagte zu dem Mädchen:“Komm her und sieh hinein.Sag mir,was du darin siehst!“
    Das Mädchen war natürlich neugierig.Doch was es in dem Spiegel erblickte,hatte es nicht
    erwartet!
    Aus dem Spiegel blickte ihr eine junge Frau entgegen.Aber diese junge Frau war gar nicht schön
    anzusehen!Offene Wunden waren überall an ihr.Und sie war verstümmelt.Sie hatte nur einen Arm
    und kein Bein.
    Das Mädchen wich angeekelt zurück.
    Nein,DAS wollte sie nicht sein!Jetzt wußte sie,warum die Menschen früher immer vor ihr
    zurückgewichen waren!Wie sollte sie damit erwachsen sein können?
    Da blieb sie doch wenigstens lieber ein Kind!
    Das Mädchen fing bitterlich an zu weinen und der alte Zorn auf den Wolf kam in ihr Herz
    zurück.Sie MUßTE ihn finden! Er mußte unbedingt zurückgeben,was er ihr genommen hatte!
    Der ernste Zauberer legte den Arm um ihre Schulter und versuchte,sie etwas zu trösten.
    „Weißt du,“sagte er,“man muß erst erkennen,wie die Wirklichkeit aussieht,bevor man sie ändern
    kann.Sonst weißt du doch nicht,was möglich ist,daraus zu formen.Denn wenn du etwas daraus
    formen willst,was gar nicht möglich ist,zerstörst du das Ganze.
    Hab Mut“sagte er.“Du hast es geschafft,den Spiegel wieder zusammenzusetzen.Du wirst es auch
    schaffen,das zu ändern,was dir daraus entgegenblickt!“
    Dann nahm er seinen Zauberstab und berührte ganz leicht den Spiegel.Der wurde plötzlich ganz
    klein.So klein,daß man ihn ohne Mühe in die Manteltasche stecken konnte.
    Der ernste Zauberer sah das Mädchen lange Zeit aufmerksam an.Dann sagte er:“Es wird Zeit,daß
    ich dich in das Haus meines Bruders bringe.Ich sehe,daß du große Schmerzen leidest.Er wird
    dir helfen.Doch vorher nimm deinen Spiegel,trage ihn immer bei dir.Und versäume nicht,hin und
    wieder einmal einen Blick hineinzuwerfen.Der Spiegel wird dir immer die Wahrheit zeigen.So
    wirst du den richtigen Weg leichter finden.“
    Dankbar aber traurig nahm das Mädchen den Spiegel an.Dann folgte sie dem ernsten Zauberer.
    Der brachte sie in einen wunderschönen prächtigen Garten.Überall blühte und duftete es.Ein
    Meer aus Farben umgab das Mädchen,doch sie sah es kaum.Zu tief saß der Schreck über das,was
    sie gesehen hatte.
    Inmitten des Gartens war eine Quelle.Ihr glasklares Wasser sprudelte nur so hervor und füllte
    ein großes Becken.Etwas abseits davon stand ein kleines Haus,bunt angemalt und mit prächtigen
    Blumen rund herum.Dorthin gingen sie.
    Ein Zauberer stand in der Tür und begrüßte das Mädchen herzlich.
    „Sei mir willkommen!“ sagte er.“Ich bekomme nicht oft Besuch.Umso mehr freue ich mich,daß du
    nun hier bist.Diesmal wird dir keine Aufgabe gestellt.Hier sollst du dich einfach ausruhen und
    erholen.Und deine Wunden heilen lassen.Ich werde dir dabei helfen.“
    Das Mädchen durfte sich in dem Haus eines der Zimmer aussuchen,und sie wählte das hellste und
    fröhlichste.“Eine gute Wahl!“ sagte der Zauberer.“Ich sehe,du hast verstanden,worum es hier
    geht.“
    Nun folgten fröhliche,unbekümmerte Tage.Das Mädchen hatte keine Pflichten zu erfüllen und
    durfte sich Tag für Tag an dem schönen Garten erfreuen.Jeden Abend durfte sie in dem
    frischen Quellwasser baden.Und wann immer ihre Wunden schmerzten,ging sie zu dem Zauberer.
    Der holte dann einen Tiegel mit Balsam darin aus seinem Schrank hervor und bestrich sanft und
    umsichtig ihre Wunden damit.Und wann immer er das tat,verschwanden die Schmerzen im
    Handumdrehen.
    So verging die Zeit und das Mädchen genoß jeden Tag.Sie bemerkte,daß die Wunden nun mehr
    und mehr wirklich heil wurden und die Schmerzen immer weniger.
    Das Wasser der Quelle aber,das erfrischte sie nicht nur.Sie spürte von Tag zu Tag,wie es sie
    reinigte und stärkte.Und es erreichte auch ihr Herz und ihre Seele.
    Es machte ihr das Herz leicht und den Geist frei und so wuchs ihre Kraft von Tag zu Tag.
    Das Mädchen fand nun Gelegenheit,all das,was es in den Häusern der Zauberer gelernt und
    erfahren hatte,zu überdenken und in ihrem Innern zu festigen.
    Und so stellte sie eines Tages ganz überrascht fest,daß es doch ganz gerne erwachsen sein
    wollte.
    Immer wieder einmal nahm es den Spiegel zur Hand und sah hinein.Und mit der Zeit veränderte
    sich,was ihr daraus entgegenblickte.
    Nun hatte sie keine Angst mehr davor.Und damit erwachte auch die Sehnsucht in ihr,einmal
    wieder nach Hause zurückzukehren.
    Da kam der Zauberer zu ihr,sah sie prüfend an und meinte dann:
    „Es wird Zeit,daß ich dich zu meiner Schwester bringe.Sie ist die Älteste und Weiseste von uns.
    Doch vorher nimm diesen Tiegel mit Balsam.Er wird dir gute Dienste leisten.Denn deine
    Wunden werden nicht die einzigen bleiben auf deinem Weg durch dein Leben.Neue werden
    hinzukommen.“
    Das Mädchen nahm den Tiegel mit Balsam entgegen,umarmte den Zauberer noch einmal und
    dankte ihm für alles,was er ihr Gutes getan hatte.
    Dann folgte sie ihm.Er führte sie aus dem Dorf hinaus und durch das ganze lange Tal hindurch,
    bis fast zu seinem Ende.
    Dort war ein großes Tor.Daneben saß eine alte Frau am Wegesrand an einem Feuer.Als sie das
    Mädchen kommen sah,lief sie ihm entgegen,begrüßte es herzlich und ihre Augen strahlten dabei.
    Es war dieselbe alte Frau,die das Mädchen damals am Eingang des Tales getroffen hatte!
    Sie sah das Mädchen eine Weile aufmerksam an und meinte dann:“Ich freue mich,daß du deinen
    Weg so gut gegangen bist!Eine hübsche junge Frau bist du geworden!Aufrichtig,ehrlich und stark
    sehe ich dich hier.Du mußt mir unbedingt alles erzählen,was du bei meinen Brüdern erlebt hast!
    Komm,setz dich zu mir an mein Feuer.Wir haben viel Zeit.“
    Und so saßen die beiden eine lange lange Zeit.Die junge Frau erzählte und erzählte und beide
    freuten sich,daß so viel Gutes dabei war.
    Als die junge Frau alles erzählt hatte,sah die Zauberin sie prüfend eine Weile an und meinte
    dann:“Ich will dir eine Frage stellen:Was willst du tun,wenn du dieses Tal verlassen hast?“
    Die junge Frau überlegte.Viele Dinge fielen ihr ein.So viele,daß ein einziges Leben dafür wohl
    nicht gereicht hätte.Wofür sollte sie sich entscheiden?Was war der richtige Weg?
    Schließlich antwortete sie ehrlich:“Ich weiß es noch nicht.Erst einmal möchte ich nach Hause.
    Möchte sehen,wie ich mit dem Leben dort zurechtkomme.Ich möchte meine Freunde wiedersehen
    und ihnen unbedingt erzählen,wie es mir ergangen ist.Was danach kommt,wird sich schon noch
    finden.“
    Die alte Zauberin lächelte.Dann fragte sie:“Bist du dir sicher,daß das der rechte Weg ist?“
    Die junge Frau antwortete:“Das weiß ich noch nicht.Wenn er sich als falsch herausstellen sollte,
    kann ich ja immer noch einen anderen gehen.Aber so steht es nunmal in meinem Herzen
    geschrieben.Ich möchte zuerst einmal nach Hause gehen und dort berichten.“
    Die alte Zauberin lächelte wieder.Dann sagte sie:“Nur eine einzige Frage will ich dir noch stellen.
    Dann darfst du dieses Tal verlassen.Sag mir,hast du den alten Wolf gefunden und von ihm
    zurückbekommen,was er dir genommen hat?“
    Die junge Frau blickte erstaunt auf.Das alte Ungeheuer hatte sie ja ganz vergessen!Schon lange
    nicht mehr hatte sie an den Wolf gedacht!
    Doch plötzlich erkannte sie,daß es gar nicht mehr nötig war,von dem alten Wolf zurückzufordern,
    was er ihr damals genommen hatte.Und daß es außerdem auch gar nicht möglich war.
    Sie sagte zu der alten Zauberin:“Was er mir genommen hat,hat er ja aufgefressen.Nie werde
    ich das von ihm zurückbekommen können.Und etwas anderes als Entschädigung von ihm zu fordern,
    das werde ich nicht tun!Was hat so ein Ungeheuer schon zu geben?Bestimmt nichts Gutes!Ich
    habe doch jetzt alles bekommen,was ich brauche,und es geht mir gut.Mit dem alten Wolf will ich
    nie mehr was zu tun haben!“
    Dann dachte sie nach und meinte:“Aber was ist,wenn er anderen auch das Ihre nimmt?Soll ich
    gehen und ihn töten?“
    Fragend sah sie die alte Zauberin an.
    „Was meinst du“,antwortete die,“wäre anderen geholfen,wenn du EINEN dieser Wölfe tötest?
    Töten ist niemals gut! Es schafft nur neue Gewalt.Und du weißt,diese Wölfe können nur deshalb
    so gefährlich sein,weil die Menschen sie hätscheln und nähren,obwohl sie um das Verderben
    wissen,daß sie damit heraufbeschwören!Der Wolf ist nur ein Wolf.Der Mensch macht ihn erst zu
    einem totbringenden Ungeheuer!“
    Die junge Frau hörte aufmerksam zu.Dann meinte sie:“Du hast recht!Und deshalb will ich lieber
    hingehen und meine Geschichte erzählen.Und ich will andere suchen,die ihre Geschichte auch
    erzählen wollen.Vielleicht erkennen die Menschen dann ja besser,wie gefährlich das ist,was sie
    da tun.Ja,genauso will ich das machen!Aber zuerst-zuerst gehe ich nach Hause!“
    Die alte Zauberin drückte fest beide Hände der jungen Frau.Dann sagte sie:“Ja,mach das genau
    so!Das ist ein sehr guter Weg!Und nutze deine Geschenke,die du hier bekommen hast,dann wird
    es auch für dich ein guter und erfüllter Weg sein!Sie sind der Lohn für deine Arbeit,die du hier
    geleistet hast.Und je mehr du davon anderen abgibst,desto stärker werden sie sich mehren.
    Und nun wünsche ich dir allen Segen für deinen Weg.Geh ihn aufrecht und stolz und vergiß uns
    nicht.Denn hierher zurückkehren kannst du niemals wieder!“
    Noch einmal umarmte sie die junge Frau,dann öffnete sie das Tor und entließ sie aus ihrem Tal.
    Die junge Frau aber ging neugierig in die Welt hinaus.
    Vieles hat sie dort erlebt,Gutes und Schlechtes.Aber wie es ihr ergangen ist,das ist eine andere
    Geschichte und soll ein ander Mal erzählt werden.
    Nur soviel sei gesagt:Ihre Geschenke hat sie gut verwahrt und viel genutzt.Und das Dorf der 7
    Zauberer,das hat sie niemals vergessen!
    blaueartemis
    Liebe Katzenclan,

    ich habe ganz fasziniert dieses Märchen gelesen. Es ist ja ein richtiges weises Heilmärchen!

    Hast du es geschrieben?

    Liebe neugierige Grüße
    Blaue Artemis
    katzenclan
    Ja,hab ich! :D
    Und fasse das selber kaum,daß ich das so hingekriegt hab...Ist schon ne Weile her,daß ich das geschrieben hab.Aber heut bin ich mal wieder drauf gestoßen und dachte mir,ich stelle es mal hier rein...
    katzentatzen
    Wow, das ist echt klasse! Du hast Begabungen :-D!
    :danke: , dass du´s mit uns teilst!
    blaueartemis
    Liebe Katzenclan,

    ich bin absolut begeistert!!! Das ist hochgradig gut! Das ist ein Mutmachmärchen. Das ist eine Erfolgsgeschichte! Das ist ein Heilmärchen! Das ist absolut grandios!

    Ich bin seeehr neugierig, wie es dazu kam, dass du es geschrieben hast. Ein Stück weit steht ja zum Schluß.

    Ich bin seehr neugierig, wie es war, das Märchen zu schreiben. Wie der Entstehensprozess war. Und ich wüßte auch seehr gerne, ob du mit diesem Vorhaben weiter gegangen bist oder was daraus geworden ist:

    "deshalb will ich lieber
    hingehen und meine Geschichte erzählen.Und ich will andere suchen,die ihre Geschichte auch
    erzählen wollen.Vielleicht erkennen die Menschen dann ja besser,wie gefährlich das ist,was sie
    da tun.Ja,genauso will ich das machen!Aber zuerst-zuerst gehe ich nach Hause"

    Ich bin so begeistert. Ich bin ganz aufgeregt gerade. Ich habe auch zwei Märchen geschrieben.

    Zu deinem Märchen habe ich die Vision, dass du dazu Bilder malst und es versuchst, zu veröffentlichen. Als Bilderbuch für Erwachsene. und für TherapeutInnen, die das mit ihren PatientInnen lesen können. das ist so gut!

    Ich gratuliere dir vielmals von Herzen.

    Alles Liebe von
    Blaue Artemis, die gespannt ist, ob du etwas zu den Fragen schreiben magst.
    coco
    Oh, Gratulation! Ich hatte es übrigens sofort als PDF gespeichert. Es war unberechenbar beim Lesen, man konnte nichts vorherahnen, das ist echt klasse.
    Und es ist sehr passend. Besser als diese Märchenbuchreihe im Handel, von Röhr.
    Danke!
    Liebe Grüße
    Coco
    marguerite
    schön! :vibes:
    blaueartemis
    Wie hast du das gemacht, Coco? Als PDF abspeichern? Ich habe versucht, es zu kopieren, aber der Triggertext erscheint nur blau auf meinem Worddokument?

    LIebe Katzenclan, würdest du mir erlauben, es zu kopieren und bei mir zu haben? Wenn ja, würdest du mir dann den Triggertext per PN schicken?

    Liebe Grüße
    Blaue Artemis
    coco
    Ganz unten am Ende der Seite, also unter dem Feld für "Schnellantwort" sind doch die Möglichkeiten von "Druckversion" bis "Als PDF downloaden".

    Ich habe "als PDF downloaden" genommen, und da steht anstelle des Kastens am Anfang "Achtung" und dann kommt der verdeckte Text.

    Je nachdem, wie Dein Computer eingestellt ist, könnte sich ein Feld öffnen, in dem Du gefragt wirst, ob Du speichern oder öffnen möchtest, und das siehst Du nicht, wenn Du zweimal klickst. Das sage ich mal sicherheitshalber dazu. Bei mir habe ich das abgeschaltet.

    Viel Erfolg ;)
    blaueartemis
    Liebe Coco,

    1000 Dank für den Tip. Das hatte ich zwar schon immer gesehen, aber nicht auf mich bezogen, dass diese Funktion auch für mich sein könnte und sowieso mir nicht klar gemacht, für was sie gut sein könnte. :D

    Liebe Grüße
    Blaue Artemis
    keyla
    Liebe Katzenclan,

    es ist gerade so schön, weil es was für sich ist und gleichzeitig soviel von Dir sich durchspricht - dadurch kriegt es etwas Warmes und Beseeltes.

    Gerade kam mir in den Sinn, dass es auch ganz viel mit Deiner Resilenzfrage zu tun hat :ueberleg: Oder?

    Was denkst Du dazu?

    Liebe Grüße aus dem Wald

    Keyla
    coco
    :D
    katzenclan
    Liebe Keyla,
    oh ja,das hat es! :D

    Ihr Lieben alle,
    vielen vielen Dank für euer Lob! *ganz verlegen werd*
    Hach,da darf ich jetzt wieder lernen,das anzunehmen und mich drüber zu freuen! :D

    Und klar dürft ihr es weiterverwenden,deshalb stell ichs ja u.a. auch mit hier rein.

    Liebe Blaue Artemis,
    brauchst du den Triggertext noch per PN,oder hat das geklappt mit der Pdf-Runterladerei?Sag bescheid,wenn du ihn noch brauchst,dann schick ich ihn dir.

    Es ist schon ne Weile her,daß ich das Märchen geschrieben hab.Da ging mir grade so langsam auf,daß ich immer mehr rauskomme aus der ganzen Trauma-Bearbeiterei und zum VERarbeiten übergegangen bin.Und dann hab ich mir so meinen Weg überlegt,den ich dahin zurücklegen mußte.Was alles wichtig war für mich,was ich für "Handwerkszeug" gebraucht habe etc.
    Und halt auch,daß ich liebe und gute Menschen hatte auf diesen Weg...(Wobei nicht jeder "Zauberer" für nen Thera steht! :D Das hatte schonmal jemand anders vermutet...Aber für mich ist es egal,ob Thera oder Freund oder sonstiger Wegbegleiter,die sind mir alle gleich wertvoll!)

    Auf "Zauberer" bin ich gekommen,weil ich doch die Geschichte vom "Kleinen Drachen Hab-mich-lieb" so sehr mag.
    Und dann ist ja auch noch ne Riesenportion einfach nur Phantasie dabei... :D

    Tja,und dann hab ich mich hingesetzt und das Ganze runtergeschrieben,2 Tage lang dran rumgefeilt - und das war`s! :D

    Ich hab solche Ideen nicht oft,aber wenn,dann flutscht`s... :D

    "Weitergegangen" bin ich schon,bin sozusagen grade dabei... :D Schonmal,daß ich in den Foren unterwegs bin,sehe ich da dazugehörig.Und dort wage,meine Meinung zu sagen - auch wenn sie oft genug "unbequem" ist oder ich damit anecke...
    Und dann bin ich ja grad dabei,meinen Beruf als Krankenschwester ein bißchen zu "modifizieren" und arbeite wieder ein klein wenig (so viel halt meine Gesundheit erlaubt) ehrenamtlich,z.T. bei meiner Hausärztin und z.T. bei meiner ehemaligen Thera in der Einrichtung,indem ich anderen Betroffenen ein bissl mit zur Seite stehe und sozusagen "praktische Tipps" gebe oder einfach nur durchs miteinander Schwatzen etc...
    Und grad hat ein Thera von mir,dem ich letzthin nach 18 Jahren mal nen Brief geschrieben hab,angefragt,ob er mich denn mal ein gut Stück ausfragen darf über meinen Weg,das interessiere ihn...

    So richtig "professionell" aufziehen trau ich mir sowas noch nicht,da ich ja doch durch die Auswirkungen der Hormonstörung ganz schön eingeschränkt bin und auch nur halbwegs zuverlässig Termine etc. machen kann...Und da die Hormonstörung ja nicht nur Traumafolge ist,sondern überwiegend ererbt,kann ich da auch nicht unbedingt auf rasche Besserung hoffen,genau wie bei der Insomnie,die ja auch überwiegend aus den 25 Jahren Nachtdienst kommt...

    Ich bin wohl mehr noch in dem Stadium "Zuerst geh ich nach Hause". :D Aber "zuhause" tu ich auch schon mal,was ich kann...

    Bilder malen kann ich leider nicht,jedenfalls kann man meine wohl kaum veröffentlichen! :D Aber die Idee,das Märchen mal rauszubringen....Das könnt ich mir direkt vorstellen...
    Muß ich mal dem Lucy Körner Verlag schreiben... :D

    Ich freu mich,daß es euch gefallen hat und ihr was damit anfangen könnt!Das macht Mut,da mal wieder mich mehr dranzutrauen! :danke:
    coco
    Liebe Katzenclan,

    weißt Du, warum es mir gefällt? Abgesehen davon, dass es mal nicht so abgedroschen ist ;)
    Dass nicht wie bei den blöden Büchern von Röhr immer am Ende noch so ein *** König im Spiel ist.
    Das nimmt einem doch jede Hoffnung.
    Dazu kommen in den Büchern noch andere Ungereimtheiten, z.B. wurden manche Märchen anderswo viel schlüssiger interpretiert, in fast gegensätzlicher Art, und dazu kommen noch theoretische Denkfehler.
    Also mir hat Deine Geschichte auch deshalb gefallen. Um diese wenig humanen Märcheninterpretation endgültig in den Müll schmeißen zu können. Ich hab mich ja schon mies gefühlt beim Verkaufen auf Ebay. Als ob man sowas irgendjemand zumuten könnte... ich glaube aber, ich hatte Stichworte an den fehlerhaften Stellen reingeschrieben. Hoffentlich. Damit die Person das sehen kann, die das gekauft hat.
    Also Dein Märchen ist einfach näher an der Realität, und auch viel zuversichtlicher.
    Danke nochmal ;)
    Liebe Grüße
    Coco
    igelin
    :danke: Dir auch noch für dies Märchen mit seiner bunten, klaren Sprache, ganz ansprechenden Bildern, und außerdem macht es Mut! :liebes:
    Igelin :igel: