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Berufliche reha oder rente - Klicken Sie HIER um das ursprüngliche Thema anszusehen

    seestern
    im moment bin ich ca 3-4 stunden belastbar,danach sinkt die konzentration ab und ich bekomme kopfschmerzen.
    ich habe eine ptbs,in der klinik in der ich war,in einer renomierten in bielefeld,sagte man mir ich solle die rente beantragen.
    das hörte sich im ersten moment gut an.
    als ich in der gleichen nacht darüber schlief sagte ich der klinik dort,das ich 45 bin und noch über 20 jahre arbeiten möchte.
    eine umschulung wünsche ich mir.
    meine frage und unsicherheit ist:
    was ist wenn ich in dem neuem beruf auch nur 3-4 stunden arbeiten kann,er aber mit sehr viel mehr herz ausgeübt wird von mir.
    jetzt überlege ich rente wegen erwerbsminderung oder berufliche reha(umschulung).
    zu der ptbs die schon ind der kindheit bestand kommen eine nierenerkrankung und eine herzklappeninsuffiens dazu.
    grad der behinderung ist 20 prozent,wobei ich das gefühl habe es wird standardmässig vergeben.
    da ich auch schon kopfschütteln über meine 20 prozent erfahren habe von erfahrener seite,das es zu wenig ist.

    der mann muss doch stärke beweisen.
    und jetzt bin ich da aufgrund von krankheit ausgeschlossen,am berufsleben.
    in der leistungs gesellschaft habe ich als kranker einen schlechten stand in der gesellschaft.sozial,gesellschaftlich in allen bereichen.
    katzenclan
    Lieber seestern,
    die Frage ist eher,wie du selbst dich siehst als Kranker....
    "Der Mann an sich" beweist doch grade dann Stärke und "Rückrat",wenn er sich auch mal gegen die Strömung stellen kann,weil er sich selbst treu bleibt...Obwohl,da können jetzt auch jede Menge eigener Vorlieben von mir als Frau dabei ne gewichtige Rolle spielen... :D

    Ich weiß schon,wie wichtig das Arbeiten und die Leistung ist,mir geht es ja ähnlich.Ich liebe es zu arbeiten und danach auf ein "vollbrachtes Tagwerk" zurückzugucken - mal abgesehen vom unabhängig sein und mein eigenes Geld verdienen...

    Ich bin auch Mitte 40 und jetzt schon ein paar Jahre berentet - auch nicht nur wegen der PTBS - und hab inzwischen gelernt,daß ich auch so einen (meinen) wertvollen Beitrag zur Allgemeinheit leisten kann...
    Hättest du nen Wunsch oder nen Plan,wo es nach der Reha beruflich konkret hingehen sollte?Und was sagen deine Ärzte?
    Und 20% find ich echt zu wenig....Kannst du da nicht Widerspruch einlegen oder ne neue Prüfung beantragen?
    seestern
    bitte nicht mehr posten.
    ich drehe mich im kreise.
    habe auch lange überlegt ob ich den beitrag oben schreibe.

    ich würde ihn gerne schliessen.

    ich entschuldige mich das ich ihn reingesetzt habe

    liebe grüsse seestern
    cocoon29ab
    hi,
    habe zwar gelesen, dass antworten nicht erwünscht mehr sind, aber ich musssss einfach ein detail benennen: eine umschulung bedarf einer belastbarkeit vollzeit! Ohne die keine umschulung.... ich musste in rente gehen mit 33... bekam keine umschulung... unbefristet berentet... habe einen minijob, der mich spaß macht.. rente ist nicht wie ich dachte das ende der welt, auch wenn es immer wieder wie das abstellgleis erscheint...*so.... wieder ruhig bin... lg cocoon29ab