| katzenclan |
Ihr Lieben,ich bräucht mal eure Hilfe... :liebes:
Ne Freundin von mir hatte nun seit Jahren nahtlos Therapie.Sie machte Traumatherapie,hat auch recht viel Schreckliches als Kind erlebt,und versucht,so gut es ihr halt möglich war,da dran zu arbeiten.
Vorwärts kam sie aber nur ganz wenig.Wir haben da schon öfter drüber geredet,von wegen und ihrer Selbstständigkeit mit sich selbst und daß die wichtig ist zu lernen,denn irgendwann wird ihre Therapie ja zu Ende sein.
Nu war sie aber bei ner Psychiaterin in Therapie,und die hat die 2 Jahre zwischen den "offiziell" genehmigten Stunden mit normaler "Konsultation" abgerechnet und "nahtlos" mit ihr weitergemacht,bis jetzt an die 6 Jahre Therapie zusammengekommen sind.Und meine Freundin hat verdrängt und sich drauf verlassen,daß alles weitergeht wie bisher,Hauptsache sie muß nicht wirklich was an sich verändern...
Jetzt war es seit gut einem Jahr in der Therapie Thema,daß die Therapeutin langsam mal zu nem Ende mit der Therapie kommen wollte...Meine Freundin hat verdrängt und vermieden und ist ausgewichen...
Und jetzt wird`s halt Ernst.Heute wurde ein größerer Zeitabstand als bisher von der Thera festgelegt.Und sie will jetzt recht schnell zu nem Ende kommen.Sie geht ja davon aus,daß meine Freundin sich "mit" vorbereitet hätte drauf...
Jetzt stürzt meine Freundin reihenweise ab...Sie hat leider nicht sehen wollen,daß sie ihre Thera mit ner "Seelenmasseurin" verwechselt hat...Ich mach mir heute echt Sorgen um sie!
Nun bin ich aber da die Falsche,um grad jetzt irgendwelche "auffangenden" oder stabilisierenden Worte für sie zu finden.Ich bin ja völlig anders strukturiert,kann eh dieses Abhängigkeits-Ding von Therapeuten und nem "ewigen Lebensbegleiter" nicht nachvollziehen - und konnte das auch nie!
Ich hab versucht,sie ein bissl aus der Panik zu bekommen - hatte aber den Eindruck,sie will diese Panik gar nicht loslassen!Und ist mal wieder auf diesem kindlichen Trip,sich mit "Mir gehts ja soooo schlecht" ein Weitermachen ihrer Thera zu erpressen (was sie längst nicht mehr nötig hätte und auch schon besser weiß,aber schon früher immer mal wieder so gemacht hat)...
Was macht man da?Hab ich wirklich nur die Alternative,mich mal wieder zurückzuziehen von ihr und sie gradewegs ordentlich auf die Nase fallen zu lassen?Das ist ja sonst mittlerweile so meine Überzeugung,hab ja die Erfahrung,daß solche Leute dann nur einfach am Nächsten "andocken" und sich wieder mitleidsvoll weiter mit durchschleifen lassen...
Übrigens hatte sie vor dieser Traumatherapie schon an die 15 Jahre so ne Art Verhaltenstherapie,allerdings nicht über KK.
Bin recht ratlos.... |
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| seelenfrieden |
Liebe Katzenclan,
das ist eine ganz schwierige Situation, vor allem für Dich als Freundin - Du kannst Deiner FReundin da ja nichts abnehmen, es ist ja ihr Weg, den Du begleitest.
Ich sehe aus dem, was Du schreibst, zweierlei:
1) Deine Freundin hat sich in eine Abhängigkeit von dieser Therapeutin begeben und reinfallenlassen und braucht sie als ständige Lebensbegleiterin, was natürlich im Sinne der KK nicht vorgesehen ist. Der vorgegebene Turnus von 2 Jahren, dann 2 Jahre Pause (den ich für schwachsinnig halte) ist ganz oft viel zu wenig und wird den Therapieinhalten überhaupt nicht gerecht. Es ist eine fatale Entwicklung, wenn die Therapie zum Selbstzweck wird und zu den wöchentlichen Termin lebensnotwendig dazugehört - aber, und damit komme ich zu dem zweiten Punkt, es ist oft nicht anders möglich, sich den schweren Kindheitserinnerungen zu stellen.
2) Bei mir war es so, daß ich über 20 Jahre meine THerapeutin als verläßliche Begleiterin an meiner Seite hatte. Das hat mich privat sehr viel Geld gekostet (das ich nicht hatte und Jahre später noch zurückgezahlt habe). Ich hätte meinen Weg ohne diese Begleitung und ohne dieses Erlebnis von Verläßlichkeit nicht gehen können. Meine THerapeutin hat immer verträgliche Sonderpreise mit mir vereinbart, aber ich konnte mir Termine teilweise mehrmals wöchentlich natürlich trotzdem nicht leisten. Ich habe es aber getan, weil - wie gesagt - ich hätte sonst nicht überleben können und ich hätte meinen Weg nicht gehen können.
Es kann also sein, daß Du Deiner Freundin Unrecht tust - vielleicht braucht sie die verläßliche Begleitung wirklich, um weitergehen zu können (und auch dieses Bedürfnis wird irgendwann aufhören) und es wäre wichtig zu schauen, wie das gehen kann.
Wenn es allerdings so ist, wie DU vermutest, daß sie eigentlich schon viel mehr alleine könnte, aber aus Gewohnheit und Abhängigkeit auf die THerapeutin nicht verzichten kann, dann wäre es wichtig, vielleicht mit ihr gemeinsam nach Wegen zu suchen, wie sie sich in ihrem "normalen" Leben das suchen und bekommen kann, was sie in der Therapie an Zuwendung und "Seelenmassage" bekommt, damit sie nach und nach auf die Therapeutin verzichten kann.
Ganz sicher muß man ihr nun klarmachen (also der Freundin), daß die Zeit gekommen ist, das mögliche Therapieende nicht länger zu verdrängen sondern wirklcih zu schauen, wie kann es weitergehen. Ich glaube, dabei ist es wichtig, sie in ihrer Abhängigkeit nicht zu verurteilen, sondern zu verstehen, daß es ungeheuer schwer ist, etwas loszulassen, was einem andererseits sehr gut tut. Aber natürlich sollte Therapie ja ein Vorwärtskommen ermöglichen und nicht ein "einkuscheln" im Ist-Zustand.
Ist es so ein Gefühl, das Du bei Deiner Freundin hast?
Ach je, jetzt finde ich das etwas wirr - ich hoffe, es wurde ein bißchen deutlich, was ich meine.
Liebe Grüße von
Seelenfrieden |
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| katzenclan |
Liebe Seelenfrieden.
nein,ich "verurteile" sie nicht wegen dieser Abhängigkeit - sonst würde ich mir kaum so viele Gedanken um sie machen,sondern mich einfach aus dem Staub....
Auch auf die Gefahr hin,daß ich jetzt "gesteinigt" werde:
Trotzdem sehe ich vieles anders als du.Zum einen sehe ich deutlich,daß ihre Thera es versäumt hat,auf die Gründe für so ein Abhängigkeitsbedürfnis einzugehen und daran zu arbeiten - zumal sie wußte,daß bereits ne jahrelange Therapie mit ner Abhängigkeit vorausgegangen war.Das hätte sie meiner Meinung nach beiweitem mehr thematisieren müssen!
Zum anderen kenne ich meine Freundin schon viele Jahre und kann hier nur sagen : Wenn sie etwas erreichen oder haben wollte,dann hat sie es jedesmal auch ohne große Hilfe geschafft,sich das zu erarbeiten...
Außerdem habe ich wohl grundsätzlich ne andere Auffassung von ambulanter Psychotherapie.Meiner Meinung nach ist die gedacht als "Hilfe zur Selbsthilfe" - und deshalb ist auch nicht für jeden ne ambulante Therapie geeignet.Im Falle meiner Freundin fände ich eine Art Coaching besser,denn immer nur mit "Schonung" lernt sie ja ihre eigenen Ressourcen in ihrer empfundenen Wertlosigkeit gar nicht kennen....Ihr "Handwerkszeug" hat sie in ihren Therapien eigentlich längst gelernt.Sie müßte es sich nur mal anwenden trauen - und da mal ein bißchen besser bei der Hand genommen werden mit ner Zuverlässigkeit.Sonst kriegt sie ja nie Erfolgserlebnisse...
Ich finde diese Therapiepause an sich gar nicht mal so daneben.Gut,2 Jahre sind für die meisten wohl zu lange.Aber es ist ne gute Zeit,um das Gelernte umzusetzen,auszuprobieren und in sein eigenes Leben einzubauen.Außerdem : Notgespräche gibt es ja trotz Pause.
"Hilfe zur Selbsthilfe",das heißt für mich auch,außerhalb eines Therapeuten,auf den sich alles konzentriert,sich ein zuverlässiges soziales Netz aufzubauen - was eigentlich meiner Meinung nach parallel zur Therapie passieren sollte.Theoretisch verstehen,was los ist,ist natürlich wichtig.Aber das praktische Umsetzen ist langwieriger und beiweitem schwieriger - und genau da sollte doch die Therapie ansetzen,darin seine eigenen Kompetenzen zu schulen und zu erweitern...
Außerdem gibt es doch nicht nur ambulante Therapie.Es gibt Sozialpädagogisches, Sozialpsychiatrisches,
Seelsorgerliches, Selbsthilfemäßiges, Intervalltherapien in Kliniken...Ich finds fatal und entgegen eben des verlässlichen sozialen Netzes,wenn nur der Therapeut alleine im Fokus meiner "Sicherung" steht...
Vielleicht seh ich das auch aufgrund meines Berufes anders...Als Krankenschwester bin ich gewohnt,auch die kleinsten Ressourcen eines Patienten zu nutzen - und Ziel ist da eindeutig,daß er im Rahmen seiner Möglichkeiten so bald als möglich wieder mehr Selbstständigkeit erlangt oder sich die erhalten kann,die da ist.Und "Schwerstpflegepatienten" kann nunmal dann ne ambulante Pflege nicht alleine pflegen.Da müssen mindestens genug Anverwandte und Freunde den Großteil der zeitlichen Betreuung übernehmen,daß man das ambulant bewerkstelligen kann.
Wenn ich jetzt an meine eigene Therapie denke - ich bin auch vielfältig und schwerst traumatisiert worden in Kindheit und Jugend,ähnlich meiner Freundin - so hab ich mir da schon Gedanken gemacht,wie ich da so schnell wie möglich wieder vom Thera loskomme - meine "zuverlässigen Bindungen" habe ich dort nie gesucht.Ich wußte ja,daß sowas ne "Arbeitsbeziehung" ohne Bestand in der Realität meines Alltags ist.Aber die Unterstützung von meinem Thera dabei,diese in meinem Leben aufzubauen,die hab ich gesucht.
Außerdem hab ich auch hin und wieder mal nen Gedanken daran verschwendet,daß ja andere auch noch dringend auf nen Therapieplatz warten,und was das alles für Kosten verursacht,wenn ich nicht das Meinige dazutue.Aber gut,das ist wohl ein Denken,das man als Krankenschwester automatisch entwickelt : ne ökonomisch sinnvolle Arbeitsweise mit sich selbst und dem Patienten...
Ich möchte eigentlich nur wissen,ob ich meiner Freundin irgendwie darin beistehen kann,daß sie endlich mal realisiert,daß es auch auf SIE ankommt bei dem Ganzen.Und daß sie gar nicht so hilflos ist,wie sie sich vorkommt.Es tut mir echt weh zu sehen,wieviele Kompetenzen sie sich schon erarbeitet hat,aber sie sieht sich immer noch nur "hilflos" und "unfähig".Das ist,als ob sie an der Quelle sitzt und doch verdurstet...
Sie hat nun seit über 20 Jahren nahtlos Therapie an Therapie gereiht - manchmal erscheint sie mir wie ein "Therapeuten-Junkie".Aber da hieße die Konsequenz dann ja doch "Distanz",sonst mach ich mich zum Co-Abhängigen,und das würde ihr mehr schaden als nutzen... |
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| seelenfrieden |
Liebe Katzenclan,
nein, wieso sollte ich Dich steinigen - ich kann Deine Sichtweise schon gut verstehen und sowieso kennst DU Deine Freundin und kannst viel besser abschätzen, was sie alleine "können könnte", so sie also unnötig abhängig ist und natürlich gibt es auch Therapeuten, die eine solche Abhängigkeit fördern und füttern, anstatt auf Ablösung und "alleine bewältigen" vorzubereiten.
Ich glaube, es gibt diese und jene SIchtweise und beide haben zu bestimmten Zeiten ihre Berechtigung. Ich habe ja nun jetzt wieder eine Therapie begonnen und würde mich NIEMALS mehr in eine solche Abhängigkeit begeben. ALs ich damals in Therapie ging, war ich ein psychisches Wrack und ich konnte meinen schweren Weg überhaupt nur gehen, weil ich diese verläßliche Therapeutenbeziehung hatte. Ich glaube aber, daß jede THerapiegeschichte ihre eigene Dynamik hat, das funktioniert aber nur, wenn ein THerapeut die Distanz wahrt und in der Lage ist, sich völlig rauszuhalten, damit die Abhängigkeit nicht von ihm gefördert wird.
Was die Kosten betrifft - natürlich hat meine KK viel bezahlt für mich, aber ich selbst habe ca. 40.000 Euro aufgewendet und das hätte ich nciht getan, wenn es nicht nötig gewesen wäre. Ich glaube, daß ich heute so leben kann, wie ich es tue, habe ich nur diesem Therapieverlauf zu verdanken, mag er auch noch so ungewöhnlich sein.
Davon war ich vielleicht in meiner Antwort etwas gefärbt, ich kann schon verstehen, daß es bei Deiner Freundin ganz anders ist und für sie längst höchste Zeit, sich alleine auf den Weg zu machen.
Vielleicht kannst DU ihr signalisieren, daß jetzt viel mehr Freundinnen hilfreich für sie sein können und daß Du als Freundin für sie da sein kannst - auf dem Weg aus der Therapie heraus? Vielleicht kannst Du sie mal fragen, was sie befürchtet, was passieren könnte ohne Therapeutin und was sie sich vielleicht vorstellen könnte, was sie vorbereiten kann, um Krisen abzufedern?
Vielleicht braucht sie auch das Gefühl, abhängig und therapiebedürftig zu sein, um liebevolle Zuwendung zu erhalten? Hast Du eine Idee, was sie dort festhält?
Was sie braucht und meint, nur dort bekommen zu können?
Liebe Grüße
Seelenfrieden |
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| katzenclan |
Liebe Seelenfrieden,
meine Antwort war auch eher allgemein gemeint. :liebes: Aber wie gesagt,ich seh das wohl eher aus meiner krankenschwesterlichen Erfahrungssicht. :liebes:
Glaub mir,ich habe zigmal schon im Laufe der letzten Jahre versucht,mit ihr darüber zu reden,habe ihr Vorschläge gemacht,ihr Hilfe angeboten...ach,alles mögliche.Es ist jedesmal das Gleiche,es ist,als wolle sie gar nicht aus ihrem Seelenh*rr*r raus...als sei der ihre einzige Daseinsberechtigung.Oder sie kann sich gar nicht mehr vorstellen,wer sie ohne ihr inneres Chaos und ihre Hilfsbedürftigkeit eigentlich sei...
Auch da hab ich schon mit ihr drüber geredet...Da kommt sie mir jedesmal,als wolle ich ihr ihr liebstes Spielzeug wegnehmen...
Weißt du,wenn sie nicht schon ne "gestandene" Frau mit Lebenserfahrung wäre,sondern grad mal so eben erwachsen,dann könnt ich das noch eher nachvollziehen...
Ich meine,ich kenne diese ganzen Ängste vor Veränderung,vor Selbstverantwortung und davor,daß mal was von mir gefordert werden könne,ja aus eigner Erfahrung nur zu gut.Hatte ja auch meine liebe Not damit - und bestimmt nicht immer nur beständig Fortschritte darin gemacht!
Aber nie würde ich all diese Mühen und dieses Abgezwackele eintauschen gegen diesen ewigen Seelenh*rr*r,den sie offensichtlich lieber aushalten möchte...
Und dann steh ich daneben,sehe und weiß,daß sie den Weg da raus schaffen würde - oder wenigstens ne Verbesserung - und muß weiter mit ansehen,wie sie sich quält,Tag für Tag.Das tut mir weh,ich mag sie doch,sie ist mir wertvoll... :weinen:
Und manchmal krieg ich auch Wut auf sie - weil sie`s dann ja doch nicht aushält und dann wieder jeder andere um sie rum gefragt ist und Ängste um sie ausstehen darf...Das weiß sie aber,daß ich da wütend werde...
Es ist ihr egal.Es ist ihr egal,wer sie mag,daß sie Leute um sich hat,wieviel Einsatz die für sie bringen...Sie weiß es,sie nimmt es wahr - aber es erreicht sie nicht.Warum arbeitet sie in der Therapie denn dann mal nicht an so etwas???Nein,da wird alle Woche wieder ein neues Trauma durchzelebriert...
Das kann es doch echt nicht sein,oder?
Wieso will jemand sein Leben so verbringen?Grad weil ich diesen Seelenh*rr*r selber kenne,verstehe ich es umso weniger... :weinen: |
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| katzenclan |
Kurz noch Neues von meiner Freundin:
Die Thera hat jetzt ernstgemacht und meine Freundin hat nur noch 3 Gespräche im Abstand von ca. 8 Wochen.Nach ihren ersten paar Abstürzen fängt sie jetzt an und wird selber tätig!Ganz von sich aus ist sie jetzt auf Suche nach ner SH-Gruppe,bekommt mehr und mehr Kontakt zu ihren inneren Kindanteilen,wird echt kreativ darin,die abzuholen und sich zu kümmern - mal nicht nur in der Theorie in ihrem Kopf,sondern so,wie sie ihren eigenen Kindern auch begegnet - und plötzlich macht sie sich sogar auf die Suche nach körperwahrnehmungsorientierten Seminaren etc.,was sie in all den Jahren von vornherein sowas von abgeblockt hat!Und manchmal läßt sie sogar mal anklingen,daß es ihr doch irgendwie guttut,weil es sie weiterbringt,daß die Therapie nun doch erstmal zuende geht...
Ich merke v.a.,daß sie selbstbewußter,innerlich "freier" wird - und freu mich wie sonstwas für sie!!! :D :D Weil sie z.B. gestern schonmal Plätzchenbacken genießen konnte,rundum und ohne Flashbacks zu früher... :D |
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| katzenclan |
Nach so vielen Jahren der Therapie hat sie jetzt,wo sie das erste Mal auf sich gestellt ist,ihre ersten "selbstgemachten" Erfolgserlebnisse!Und das baut sie aber sowas von auf!Die legt zur Zeit eine Energie an den Tag - und blüht so richtig auf! :D Ich komm kaum mit Freuen hinterher!!! :D Sie hat halt doch einfach viel mehr gelernt,als ihr bewußt war die ganze Zeit!Und jetzt staunt sie wie ein kleines Kind,woher denn das so "plötzlich" alles kommt.... :liebes: Jetzt ist sie auch am "ernten".... :D
Ich les ja grad ein Fachbuch über Selbstmanagement-Therapie - wußte gar nicht,daß es sowas gibt! - und find da drin aber recht viel von dem bestätigt,was mir in meinen Therapien auch wichtig war.Und es entspricht ziemlich dem Konzept einer Pflegeplanung,natürlich auf Psychotherapie übertragen.Jetzt nimmt meine Freundin auch Tipps von mir an - dieselben,die ich ihr auch "vor" dem Buch gegeben hab... :D , - weil jetzt sind die ja von studierten Fachleuten "beglaubigt"....*seufz* Diese Autoritätsgläubigkeit fand ich schon immer recht hinderlich,weil im Grunde sind doch wir selber die "einzig wahren" Experten für uns....Aber ich weiß schon,der lange lange Weg vom Kopf ins Herz und den "Bauch" - kenn ich ja selber nur zu gut! :D |
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