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    blaueartemis
    Ihr Lieben,

    ich bin eben nach Hause gekommen, 6 Wochen Klinik. Geschafft! Ihr habt mir sehr sehr geholfen in dieser Zeit, und das, was gut war, war auch deshalb gut, weil ich Eure wertvolle und liebevolle Unterstützung hier hatte.

    Die letzten TAge hatte ich viel Schwindel, weil ich Angst hatte vor Alltagsbelastung und dem Kulturschock und wenn der Blick von Innen wieder nach Außen gehen muß und die Energie wieder mit einem Alltagsaußen zu tun hat. Dann hatte ich einen schönen Abschied von meiner STation. Ich fühlte mich bei meinem Abschied richtig geliebt. DAs war mir gar nicht bewußt. Ich habe lauter kleine liebevolle Geschenke bekommen. Mit dem Abschied ließ mein Schwindel nach. Ich fuhr mutig und entspannt nach Hause. Am Bahnhof dann war mein Auto aufgebrochen und mein FAhrradgepäckträger geklaut. Die KÜhlerhaube war offen, die Tür stand offen, im Auto war ein mir unbekannter Schlüssel an einem schmuddeligen schmierigen Schlüsselanhänger und alles war durchwühlt, das Handschuhfach auf dem Fußboden verteilt einschließlich einer ausgeleerten Packung OBs. Da hatte ich gleich schon wieder Traumastress, Schwindel und Spannung. Habe Anzeige bei der Polizei gemacht, aber das nützt vermutlich nicht viel.

    Als ich zu Hause war nach 15 km Autofahrt qualmte mein Kühler, da hat mein Herz dann noch doller geklopft, habe damit gerechnet, dass das Auto explodieren könnte. Ich weiß nicht, ob das im Zusammenhang steht mit der offenen Kühlerhaube oder ob einfach nur das Kühlwasser leer ist. Gleich gehe ich mal gucken, ob ich da etwas sehen kann.

    Jetzt könnte ich es gut brauchen, wenn Ihr ein paar tröstende Worte für mich habt.

    Viele Grüße
    Blaue Artemis
    keyla
    Liebe blaue Artemis,

    ich habe letzte Nacht kaum geschlafen und entsprechend einen "Wattekopf", deshalb hier nur ein kleines Trostblümchen :blume: und ein herzliches: Willkommen zurück!

    Alles Liebe und ein trotz des Anfangsstresses sanftes Ankommen!

    Keyla
    hella
    Oje, was für ein Beginn! :nono:

    Da möchte ich Dir mal :trost: rüberschicken und hoffen, dass Du die Geschichte mit dem Auto gut über die Bühne kriegst und Dich davon wieder gut erholst.

    Fang langsam an zu Hause und ich wünsche Dir sehr, dass Du mit klareren Augen sehen kannst, was in Deinem Umfeld zu Dir passt.

    :winken: Hella
    pooh
    Liebe Blaue Artemis!

    Na, das ist aber kein netter Empfang bei dir zu Hause. :mad:
    Ich hoffe, du bekommst jetzt auch mal ein bisschen Ruhe, Zeit und Raum zum Durchschnaufen. Da kommt deine Seele ja gar nicht mehr hinterher bei so viel Stress von außen.

    Na, dann schick ich mal ein paar beruhigende Energiewellen zu dir rüber.

    Liebe Grüße, Pooh
    blaueartemis
    Ihr Lieben!!!!

    gerade bin ich von der Therapie in Deutschland über den ADAC, wo ich einen MIetwagen bekommen habe, wieder nach Hause gefahren.

    Mir ist die ganze Zeit schwindelig. Heute morgen, wo ich noch mal reflektiert habe, wie das gestern war, als ich das Auto aufgebrochen fand, merkte ich, dass ich einen ziemlichen Schock habe, dass ich Traumareaktionen habe, wieder kleinere Dissoziationen = Stolpern, ständig Schwindel und mich ziemlich schwach fühle. Dennoch bin ich erst mal mit dem Fahrrad in die Therapie - immerhin 17 km heute. Ich habe ein paar Stunden gezittert vor Schwäche von der Anstrengung.

    Ich bin froh, jetzt zu Hause zu sein. Ich wäre gerne ein bisschen versorgt. Meine Partnerin hat es mir sehr schön hier bei mir gemacht, den KÜhlschrank gefüllt, viele Willkommenszeichen, aber sie ist in Griechenland. Für unsere Partnerschaft und die beiderseitige Autonomie ist es gut so, aber ich könnte auch gut jetzt noch etwas Fürsorge und Dasein brauchen. DAs würde mir Sicherheit geben und mich entspannen. Alleine fällt mir das Entspannen schwer im Moment. Morgen habe ich noch Rödel, weil ich mich erneut arbeitslos melden muß - ist so in Belgien, wenn man mehr als 4 Wochen krank war, muß man einen neuen Antrag stellen - dazu muß ich zu zwei Ämtern. Und ich muß den Mietwagen wieder zurückbringen und mein Auto wieder abholen. Auch ein bisschen schwierig, weil zwischen Autovermietung und Werkstatt 17 km liegen. Werde ein Taxi nehmen, beschließe ich gerade. Wenn das alles unter DAch und FAch ist, kann ich an ankommen in Ruhe denken, und das brauche ich unbedingt.

    Liebe Grüße
    Blaue Artemis
    eisfuchs
    ach mensch, du arme, was für eine fiese geschichte mit dem auto- kann mir gut vorstellen, dass das ein großer sch*ck war/ist.

    kannst du einen tag pause machen, bevor du dich um die ämter und das auto kümmerst? ich finde, das hört sich echt anstrengend an...?

    ich wünsche dir jedenfalls trotz allem ein gutes ankommen- und wenn du dann erst mal wieder etwas von der nötigen ruhe hattest, stehen ja auch schon verheissungsvolle ideen zu deiner arbeitssituation "im raum". hab ich eben im andern thread gelesen und finde, dass sic hdas nach einer richtig guten idee anhört..!

    glg eisfuchs