 |
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
| Traurig alleine und aussichtslos - Klicken Sie HIER um das ursprüngliche Thema anszusehen |
| moon01 |
Endlich nach so langer Pause wieder fähig zu mir zu stehen.?!
Ich war sehr lange abwesend, da ich mich auf eine Ausbildung konzentrieren muss die ich seit Januar begonnen hab.Die Halbzeit ist nun erreicht und ich habe eigentlich sehr hoffnungsvoll begonnen die Noten waren akzeptabel.Seit Sommer haben sich einige Probleme in der Familie gehäuft, die mich auch jetzt noch verfolgen;somit sank meine Leistungsbereitschaft eine kleine Verbesserung hat mich letzte woche etwas ermuntert. Damit ist es aber nicht genug, diese woche muss ich noch 2 Klausuren schreiben für die ich im moment gar nicht in der lage bin. Ich bin wieder mal in dieser Gedankenspirale die mich immer mehr nach unten zieht.
Lange überlegen,grübeln,analysieren was soll ich nur tun? Eigentlich ist jetzt der Weg geebnet ich kann jetzt weiter gehen und mich um mein Leben kümmern.
Ich hab alles was ich nur konnte in die Familie investiert und meinen kleinen Bruder unterstützt so gut ich es konnte, jetzt geht es ihm besser und ich sollte froh sein dass er wieder bei den Eltern ist und er nicht mehr alleine ist dass er Unterstützung bekommt.
Aber ich weiß dass es ihm dort nur am Anfang besser gehen wird, er kann die Streitereien zwischen den 2 auch nicht lange ertragen.
Ich mache mir um alles Sorgen und verschwende die Energie die ich zum Lernen benötige dahin wo ich nichts ändern kann.
Es ist mein Fehler dass ich mich nicht genug um mich kümmere.
Ja, ich könnte alle meine guten Vorsätze in Tat umsetzen wenn mich nicht immer wieder meine Sorge um andere daran hindern würde.
Warum muss ich immer informiert sein über die Familie was da vor sich geht? Ist es normal, dass ich immer wieder meine Sachen liegen lasse meine Pflichten vernachlässige um mich nach der Familie erkundige ?
Ich weiß nicht mehr wo mir mein Kopf steht.
Ich sehe mich wie eine Feuerwehr die ständig abrufbereit ist und bei jedem Feuer löschen muss.
Ist das wirklich mein Leben? Ich stehe nun mit leeren Händen und ein Berg voller Ängste ob ich mein Leben in Griff bekomme?
Es ist hoffentlich nicht zu spät, ich kann mich im Moment nur bemitleiden aber das hilft mir nicht weiter.
Ich werde mich morgen keine Ahnung ich brauche ein Gespräch dass mir den Glauben wieder gibt. Ich versuche noch zu lernen aber mein Kopf ist übervoll mit anderen Sachen.
Ach ich geh lieber schlafen und lese im bett den Lernstoff ich versuche es zumindest.
Ich wünsche mir mehr Klarheit was mich selbst betrifft damit ich sorgenfreier sein kann.
Ich geh jetzt mal und schau was ich noch machen kann.
Lernen ist jetzt gerade :ziegel: :ziegel: :ziegel: :ziegel: :ziegel: :ziegel: :ziegel:
ich hasse mich dass ich so ungeduldig bin. |
|
|
| giovanna |
hallo,
hand reichen für die ungeduld!!!
aber nicht dafür hassen, bringt nichts
vielleicht kann eine kleine liste Dir helfen
auf der Du schreibst was als erstes stehen sollte
also
punkt 1 ICH
punkt 2 ICH
punkt 2 ICH
punkt 3 mein leben
punkt 4 mein lernen
punkt 5 mal schauen was jetzt wichtig ist
weisst Du mensch kann immer nur einen schritt vor dem ersten tun...denn sonst kommt ja körper nicht mehr hinterher wenn wir all die gedanken so um-über-springen...
<Es ist mein Fehler dass ich mich nicht genug um mich kümmere.>
nicht fehler
vielleicht nie gelernt und nun wird es zeit das Du mal in die erste klasse:
des-um-sich-selbst-kümmern-schule
zu gehen ist...
<Ich weiß nicht mehr wo mir mein Kopf steht.>
ganz im ernst: Dein kopf ist auf DEINEN schultern!!!
schau da hin vielleicht im spiegel und seh wo Dein kopf ist...das meinen wirklich ernst. schau ab und an in den spiegel wenn Du nicht mehr weisst wo Dein kopf ist.
l.g.
giovannas |
|
|
| mysticgirl |
Hi Moon,
ich denke das ist ganz normal, wenn man sich für die Familie interessiert... Egal was war... Kenne ich auch...
Du wirst irgendwann lernen müssen, das Sie sich nicht ändern und Du nur für Dich ganz allein lebst, für niemand anderen....
:knuddel: wenn du magst....
Myst |
|
|
| faceless |
Liebe moon.
Bitte, versuch dir vorzustellen, dass du nicht alleine bist. Denn du bist es nicht.
Ich kenn das zur Genüge, diese ständigen Sorgen um die Familie, dieses ständige Gefühl, abrufbereit sein zu müssen. Und diese ständigen Gedanken, man hätte trotzdem nicht genug getan. "Ich hätte doch noch mehr tun können".
Aber, moon, wo bleibst du? Wie du so richtig schreibst, du hast Klausuren, du solltest lernen, du hast selbst genügend um die Ohren. Darf ich fragen, wie alt dein Bruder ist? Du brauchst nicht zu antworten, ich denke nur, dass dein Bruder -sofern er nicht grade ein Kind ist- gewiss inzwischen alt genug ist, um vieles auch alleine zu schaffen, oder zumindest reif genug ist, um zu begreifen, dass seine Schwester nicht ständig den Karren für ihn aus dem Dreck ziehen kann. Verstehst du? All den Menschen, die an dir zerren, müssen begreifen, dass du auch noch ein Leben neben ihnen hast.
In der Theorie klingt das so einfach, ich weiss. Aber ich selbst musste und muss das immer wieder selbst erleben. Und es mir selbst jeden Tag neu beibringen. Es ist schwer, aber jedes Mal, wenn du es schaffst, dich abzugrenzen, dich danach im Spiegel zu betrachten und zu dir selbst sagen zu können: "Und ich fühle mich deswegen NICHT schuldig, denn ich habe auch ein Recht auf ein Leben!", wird es einfacher.
Glaub mir.
Ist es vielleicht bei dir auch die Angst, wenn du einmal NEIN sagst, könnte dir die Familie den Rücken kehren? Ist es das? Versuch, dich von diesen Ängsten zu verabschieden. Sie machen dein Herz nur unnötig schwer.
Ich wünsche dir auf diesem Weg, der gewiss kein einfach sein wird, vielviel Kraft. Und möchte dir noch einmal den Satz mitgeben: Auch wenn du dich oft so fühlst, du bist nicht allein.
Alles liebe
Faceless |
|
|
| leonidensucher |
hallo du liebe,
ich bin grad selber nicht so ganz da wo ich hin sollte, aber ich versuche mich in einem pragmatischen rat:
wenn du die zwei klausuren nicht versemmeln darfst und es einfach nicht schaffst, lass dich krank schreiben.
weglaufen ist keine lösung, ich weiss, aber in diesem fall denke ich, hat das eher etwas mit " die notbremse ziehen" zu tun.
dass du immer zuerst an andere denkst, - tja... das kenne ich zur Genüge...
Giovannas Rat ist da denke ich goldrichtig. Ich versuche mir immer mantraartig vorzuagen " ich bin der wichtigste Mensch für mich"- denn, ganz simpel augedrückt, wenn ich den Bach runtergehe, muss ich es ja schließlich wieder ausbaden.
Vielleicht kannst du dir dass auf Deinen Badezimmerspiegel schreiben? dann siehsts du es jeden Morgen beim Zähneputzen und jedesmal beim Händewaschen....
Viel Kraft schickt Dir
Leon |
|
|
| moon01 |
Ich hab erst jetzt gerade gelesen und wenn ich so die woche zurückverfolge, hat sich so einiges zurechtgebogen oder hat sich so ergeben.
Ich hatte keine andere Wahl mein Körper hat gestreikt, ich lag die ganze Woche im Internatszimmer und hatte Migräne, hatte auch ärztliche Versorgung und nette Kollegen die mich besuchten und mir Unterlagen vom versäumten Unterricht mitgebracht.
Die Klausuren werde ich nächste Woche nachschreiben ich will mich darauf ganz gut vorbereiten :)
hallo giovanna
das finde ich sehr wichtig das du damit sagst
"also
punkt 1 ICH
punkt 2 ICH
punkt 2 ICH
punkt 3 mein leben
punkt 4 mein lernen
punkt 5 mal schauen was jetzt wichtig ist
vielleicht nie gelernt und nun wird es zeit das Du mal in die erste klasse:
des-um-sich-selbst-kümmern-schule
zu gehen ist..."
danke.Innerhalb der letzten Jahre ca. 4 Jahre, ist das das Thema was mir so schwer fällt.
Ja ich hab in den Spiegel geschaut mein Kopf liegt noch immer auf meine Schulter oder ist fest verankert, lach. Das tut gut ich arbeite daran.
Oh ich muss gleich weg hab ein Termin beim Hausarzt.Aber ich komme heute wieder hab jetzt ein wenig Zeit für mich, es ist wochenende.
Liebe Grüße
moon01
Und danke nochmal
ich fühle mich heute angenommen der "Spiegel"
:liebes: |
|
|
| moon01 |
sorry hat leider nicht mehr geklappt mit online gehen.Ich war eigentlich wegen meinem Bruder beim Arzt, weil ich nicht mehr weiter weiß, was er vor hat wie das weitergehen soll mit seinem Leben.
Ja ich weiß ich bin mal wieder weg von mir.Hab noch mal diese Woche die Zeit bekommen zu lernen, was mache ich? Ich hab fast jeden Nachmittag geschlafen anstatt zu lernen.
Ich bin wieder ein wenig erkältet, wann bín ich das nicht? Es ärgert mich dass mein Körper irgendwelche Problemchen findet und mich ins bett legt mich müde macht.
Ich versuche es jeden Tag mich aufzuraffen, das ist zur Zeit ziemlich anstrengend, weil es gerade um mich geht.
Ich laufe vor mir weg jedes mal wenn ich mir etwas näher gekommen bin, lauf ich weg.
Ich ärgere mich wegen mein Bruder, dass er sich nicht helfen lassen will aber ich bin auch nicht viel besser weil ich mich ja auch nicht um mich kümmern kann.
Heute hab ich es geschafft nicht wieder den ganzen Nachmittag zu verschwenden mit Schlaf sondern mit Überlegen und Grübeln.Das Ergebnis ist ich freue mich auf die Therapie diese Woche.
Ich versuch mich zu akzeptieren ich bin eben müde und hab ein schlechtes Gewissen dass ich diese Zeit nicht zum Lernen genutzt habe.Aber jetzt ist es Zeit wieder ins Bett zu gehen.
Ich hoffe ich schaffe es eines Tages kein schlechtes Gewissen ständig mit mir tragen zu müssen für Dinge die ich tue, wie den tag verschlafe wéil ich müde bin usw.
Na ja ich wünsche eine gute nacht.
ich bin ungeduldig und kann nicht so lange am pc sitzen.
Danke Euch
bis bald |
|
|
|
|
|  |
 |
 |
 |
 |
|