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Partner oder Verbündeter? - Klicken Sie HIER um das ursprüngliche Thema anszusehen

    marielisa
    Hallo zusammen,

    ich hab da mal eine Frage an Euch. Was ist der Unterschied für Euch zwischen dem Status "Partner/in" und "Verbündete/r"? Ich hab mich als Partnerin angemeldet, weil mein M*nn von M*ssbr**ch betroffen ist.

    Überhaupt scheint es hier wenig M*nner zu geben, die betroffen sind. Ist der Eindruck eigentlich richtig?

    LG,
    Marielisa
    cocoon29ab
    Hallo,
    ich würde es so verstehen, dass Partner das ist was du bist nämlich naher Angehöriger. Verbündeter... verstehe ich so, dass nicht Betroffene/r und nicht direkter Angehöriger. Denke ein Mensch, welcher sich mit unseren(Betroffene/r) Problemen auseinandersetzt ist ein Verbündeter.Natürlich kann ein Mensch auch alles sein, wenn er selbst Sachen erlebt hat welche Tr*um*t*sch, diese vielleicht überwunden hat, er/sie kann mit jemand in Partnerschaft sein und er/sie kann auch das dritte sein. (ein Wortspiel*denk*... philosophie)
    na ob das jetzt richtig war?- zumindest ein versuch... habe es leider nicht so mit worten...
    lg cocoon29ab

    Beitrag ergänzt um 17:51 Uhr:
    achso... vergessen* denke hier sind nicht ganz so viele männer aktiv... bin etwas unsicher warum das scheinbar wichtig ist* im "grundsatz" haben wir ein/das??? manno :help: .... gleiche Problem??? text2schild.php?text=mannoooooo*worte such*&typ=7&col=147,81,3&shcol=185,207,232&font=arial.ttf
    marielisa
    Liebe cocoon,

    danke für Deine Einschätzung, ich sehe das genauso. Hatte nur gesehen, dass sich oftmals Partner von Betroffenen Frauen als Verbündete anmelden. Deshalb war ich unsicher.

    Hmm, ich lese viel hier im Forum und habe festgestellt, dass M*nner mit ihren Erlebnissen ganz anders umgehen und andere Verhaltensweisen entwickeln als Frauen mit solchen Erlebnissen. Deshalb hat mich das Thema besonders interessiert. Vor allem auch deswegen, weil ich manchmal das Verhalten meines M*nnes nicht recht einzuordnen weiß, so in dem Sinn: Ist das jetzt eine "normale" oder eine "kranke" Macke? Es sind nämlich nicht unbedingt Dinge im s*x**ll*n Bereich, die bei M*nnern schwierig sind, sondern eher so Alltagssachen. Hm ja, ich hoffe Du verstehst was ich meine...

    LG,
    Marielisa
    cocoon29ab
    hallo,
    warum ist es eine Macke?* klingt so nach er ist nicht ok wie er ist* jeder mensch hat doch eigenarten. weiß ja nicht was zb du genau meinst. denke schon, dass menschen mit ptbs nicht immer rational denken, handeln, erleben. und vergiß bitte nicht die stellung des mannes in der gesellschaft. was lernen kleine jungen meistens? wie wird umgegangen mit den kindern wenn sie weinen? denke schon dass gefühle etwas ist was männer oft schlechter ausdrücken können auf grund des gesellschaftlichen umgangs. ich glaube eines der wichtigsten dinge die man für so einen menschen tun kann ist dasein, zuhören, rücken stärken, sagen dass es gut ist wenn er redet- sofern er so ein bedürfnis hat, etc.. es ist sicherlich meistens schwierig mit so einem menschen eine partnerschaft zu leben.
    vertrauen* ich befürchte das ist eins der zentralsten themen überhaupt... weil es das ist was kaputt gegangen ist oder derjenige schon das was urvertrauen genannt wird nicht kennenlernen durfte.... daraus entwickeln sich sicherlich die meisten probleme im weiteren leben*denk ich zumindest.
    lg cocoon29ab
    marielisa
    Liebe cocoon,

    wenn ich nicht die Nerven hätte, ihm täglich den Rücken zu stärken und für ihn da zu sein, wäre ich bestimmt nicht die geeignete Partnerin für ihn...

    Was ich meine, dass jeder "Macken" hat, ob er betroffen ist oder nicht. Ich schließe z. B. alle Schubladen, während er sie ständig auf lässt. Aber es gibt eben auch "Macken", die seiner Krankheit entspringen, nur manchmal kann ich sie von "normalen Macken" eben schlecht unterscheiden. Beispiel: Wenn einer ein Angeber ist, kann das mehrere Ursachen haben. Entweder, er ist eben ein Angeber und wurde so geboren. Oder er versucht damit, seine gefühlte Schwäche zu überdecken, um sich "gef*hrlich" aussehen zu lassen. Das ist eben etwas, dass sich nur bei näherem Hinsehen oder mit Informationen über andere Menschen mit ähnlichen Erlebnissen unterscheiden lernen lässt. Das war´s, was ich meinte...

    LG,
    Marielisa
    pittiplatsch
    zitat:
    marielisa schrieb am 13.11.2008 um 09:33 Uhr in Beitrag #5
    ...Was ich meine, dass jeder "Macken" hat, ob er betroffen ist oder nicht.....


    Hallo,
    so ähnlich gehts mir mit meiner Freundin.. Sie ist auch Überlebende und recht oft kann ich ihr Verhalten einornden.. aber so manchesmal stehe ich einfach nur doof da und weiß gar nicht mehr was ich davon halten soll..

    Insgesammt betrachtet ist das Partner sein sehr anstrengend... sehr oft sehr schmerzhaft...
    Aber ich bin "Trotz allem an ihrer Seite"..

    Liebe Grüße
    Pittiplatsch