| smilly |
Hallo in die Nacht und in den Morgen :stern:
Ich hatte so ein schönes Erlebnis in der Ergotherapie, das ich es gern mit Euch teilen möchte.
Anfangs der Stunde war es sehr hart und die Wut, auf meinen V*tr, der weder Antje noch meinen Bruder noch mich geschützt hatte, bahn sich seinen Weg.
Ich hatte das Gefühl, es zerreist mich.
Die Ergoth. fragte mich, wie ich es denn mit dem Körper ausdrücken könne, dieses Gefühl der Einsamkeit und der Sch*tzlosigkeit.
Mein Körper entschied sich für die offene Hand, die auf dem Bein liegt, mit der Handinnenfläche nach oben, vollkommen verletzbar und allein gelassen.
Sie bat mich dann, nachdem wir hingeschaut hatten, was diese Hand in mir assoziiert
diese Hand ganz ganz langsam sozusagen im Zeitlupentempo zu schließen.
Und da ist was passiert, was ich nicht für möglich hielt. Ich musste meine ganze Kraft aufwenden um diese Hand schließen und damit schützen zu können.
Es war anstrengend und ich kämpfte gegen einen Widerstand in den Fingern, der mich faszinierte.
ALs die Hand in sich geschlossen war, kamen die Tränen und mit ihnen, aber auch ein Gefühl, das sich kaum in Worte fassen lässt. Nein, es lässt sich nicht in Worte fassen weil Worte wahrscheinlich nie das sagen können.
Mir lief es eiskalt den Rücken runter vor Ehrfurcht und Faszination was gerade mir der Körper zeigte.
Die TH. meinte, ob es auch eine Krafthaltung wäre das ich in diesem Moment nicht als stimmig empfand. Denn Kraft war in unserer V*rg*ngenheit fatal, jeder merkte nicht, wie was zuhause los ist, weil wir so viel Kraft hatten.
Wir wiederholten diese Übung noch zweimal und mit jedem Mal wurde es leichter. Leichter dem zu vertrauen,
wie sehr wir uns schützen können und wie wir es aber auch steuern dürfen, schwach sein zu können-es zulassen können, weil wir in dem Schwachsein genau wissen: es kann uns keiner mehr was antun, wir können die Hand schließen, wenn wir Schutz brauchen.
Ich bin immer noch sehr berührt und verliebt in gestern :weinen: :herz:
smil |
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| keyla |
Liebe Smilly,
was für ein schönes Erlebnis. Was ich daran so berührend finde, ist das "Erinnertwerden" an die "Heilungsklugheit" die trotz allem irgendwo in uns steckt. Als ich das erste Mal Kontakt ahtte zu einer Ebene, auf der mir bewußt geworden it, dass es irgendetwas "Unverletzliches" in mir gibt, das weiß, wie "heil Leben" geht, war das auch ein ganz spiritueller Moment für mich. Daran mußte ich denken, als ich das las. :danke: fürs Teilen!
Tust Du diesen Moment auch in Dein :schatz: Schatzkästchen? Ich kann mir vorstellen, dass es schön und sehr hilfreich ist, ihn oft "rauszuholen".
Ganz liebe Grüße!
:gernhab: Keyla |
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| soul_of_freedom |
Liebe Smilly,
das hört sich nach einer tiefen und wunderschönen spirituellen Erfahrung an, die Du hattest. Vielleicht ein Stück Rückkehr zur Ganzheit. Hört sich an, als wäre da ein teil zu Dir zurückgekehrt, der lange Zeit fehlte in Deinem leben. Halte dies gut fest.
Ich wünsche Dir noch viele solcher Momente der Ganzwerdung und Heilung.
Herzliche Grüße
soul of freedom |
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| tadpole |
Hey smil :liebes:
Das liest sich :smug:
Ich freue mich mit Dir/ Euch!
ganz liebe Grüße
t. |
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