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    smilly
    am ende des tunnels

    sind seit einem Jahr ständig am kränkeln
    so oft wie dieses Jahr war es noch nie
    erst die Gebärm*tter-OP
    dann die Verlet*ungen und der Un*all
    dann die Mandelentzündung
    die Mittelohrentzündung
    der Paukenerguss
    jetzt wieder Mandelentzündung
    und eine Entzündung am Fuß

    komm mir vor wie ein wandelndes psychrembel


    können jetzt doch nicht in die Berge fahren
    mit dem Fuß

    wollten Erholung da
    stattdessen müssen wir wieder zum arzt

    wir können nimmer
    muß doch endlich mal ein ende haben
    waren heute in der Arbeit
    haben einen Nebenjob bekommen
    hab heute alles (nu ja fast alles) verkehrt gemacht

    wenn es nicht zu ungeduldsreaktionen beim gegenüber gekommen wäre
    hätten wir gelacht
    ich weiß nicht, was sonst tun
    wenn soviel zu mist ausartet

    werde mich morgen für eine woche krankschreiben
    und hoffen, dass in der klinik bald ein krisenplatz frei wird
    hoffentlich bald

    so ist das langsam nicht mehr aushaltbar :nono:

    :igit: smil :weinen:
    keyla
    Ach liebe Smilly,

    ich habe Dich gelesen - auch gestern Abend nochmal viel, viel an Dich gedacht. :trost: Ich kenne das Gefühl ja so gut, wenn sich der Körper auf die diverseste Weise "zu Wort meldet" und einen die Fülle an Symptomen und auch wiedrigen Umständen so einnimmt, dass für die Seele gar nicht ausreichend Zeit und Kraft bleibt.

    Wenn ich Dich/ Euch so lese, dann denke ich oft, wie tapfer ihr seid und wieviel gute Kraft da zwischen den Zeilen durchschimmert. weißt Du, was ich in letzter Zeit oft denke? Das :licht: Licht am Ende des Tunnels ist vielleicht gar nicht, dass es mal "einfach" ist oder die Symptome aufhören, sondern die eigene Kraft zu entdecken, dem zu begegnen.

    Mit allem Recht, dass man oft nicht mehr kann, nicht mehr mag, Hilfe braucht usw.

    Ich dachte nur in letzter Zeit oft für mich: ich hab trotz allem irgendwo in mir eine Art Schatz gefunden. Und das obwohl die Körpersymptome und all das, was das Leben im Alltag so schwer macht eben NICHT weg sind.

    Hm, klingt das jetzt blöd? Was ich sagen will: Es tut mir sehr leid, dass es Dir/ Euch so geht, weil ihr mit Sicherheit etwas Anderes, Besseres, Leichteres verdient hättet. Aber ich kriege auch irgendetwas wie eine ganz gute lebendige Kraft immer aus Euren Worten mit :liebes:

    Ich wünsch Dir ganz viel :kraft: und Menschen, die gut sind zu Dir, einen schnellen Platz in einer Klinik, wenn Dir das hilft...und dass Deine Körper Dir mehr Freude als Leiden bringt, das auch!

    Alles Liebe!

    Keyla
    tadpole
    :trost2: smil!!
    :licht: :schwein:


    t.
    smilly
    Danke Euch für die mitfühlenden Worte und für Euren Trost.

    Waren heute beim Hausarzt, er meinte, er wisse nicht, ob er uns so gehen lassen kann
    aber wir versprachen, gut auf uns aufzupassen

    grad etwas erschreckend weil uns gar nicht so bewusst war, wie es der Thera und dem Arzt so auffällt
    ohne das wir viel sagen

    hört sich nun komisch an, oder?

    Haben grad das Gefühl, ganz vorsichtig mit Worten zu sein

    vertrauen in dieses innere licht was nie erlischt
    kam uns so in den sinn

    :danke: :gruppe:
    tadpole
    :gruppe: ((( smil ))) :gruppe:

    ganz leise bin , aber da :herz:

    t.
    keyla
    Liebe Smilly,

    ich sende auch ganz leise, behutsame Grüße voll Vetrauen in Dein inneres :licht:

    Keyla
    marguerite
    auch an euch denke! :blume:

    :liebes:

    marguerite
    smilly
    Danke dass ihr für uns da seid und an uns denkt.


    Es ist für uns so wertvoll.
    :schatz:

    Leider grad sonst nicht viel sagen können.
    keyla
    Tue noch ein bißchen :trost: und :licht: und :klee:

    ins Schatzkästchen!

    :liebes: Keyla
    smilly
    :ooh: :danke: schön

    trotz dieser schweren Stimmung und dem, das unserem V*ter wir gerade auch zuviel sind obwohl wir uns sowieso nur einmal die Woche melden
    trotz allem schaffen wir gerade unseren Alltag gut,
    Wir lernen, wir haben heute morgen die Wohnung sauber gemacht...
    wahrscheinlich gehen wir über Weihnachten, wenn wir auch ferien haben, zwei Wochen in die gute Klinik, zum wieder aufpäppeln.
    Unsere ambulante Therapeutin ist zwei Wochen krank, sie wird am Montag operiert.
    Aber wir haben dann zwei Stunden bei der Ergotherapeutin.
    Wenn unsere Thera wieder da ist, wird sie mit uns anschauen, was alles im Tresor ist. Ich glaube nämlich, dass meine körperlichen und psychischen Probleme die ich gerade habe, mit in Verbindung sind, dass immer nur alles von uns in den Tresor gesperrt wurde und nu er zu platzen dr*ht.
    Das was in der ambulanten Therapie bearbeitbar ist und wo die Belastung drei bis fünf von 10 Punkten nicht überschreitet, schauen wir dann in der Exp*sition an. Aber die Therapeutin stoppt das Ganze auch, wenn es doch belastbarer werden sollte, als vorher absehbar. Sie beruhigt uns und gibt uns damit auch einen sicheren Boden.
    Ich kann sagen, dass ich über unsere Entscheidung-die der Thera und uns-erleichtert bin. Auch wenn es heftig wird,
    So wie es jetzt ist, ist es auf Dauer auch nicht lebbar neben allen Alltäglichen.

    smilly
    keyla
    Liebe Smilly,

    ich glaube, das ist eine gute Idee, das behutsame Öffnen des Tresors.

    Wie Du ja weißt, habe ich auch eine chronische Schmerzkrankheit und ich glaube auch, die kam daher, dass ich nach dem Übergriff von der Therapeutin alles "in den Tresor" gestopft habe. Da ging es mir länger psychisch ganz gut, nur die schmerzen wurden immer schlimmer. Und als dann durch chinesische Medikamente die Schmerzen besser wurden, kam es mir vor, als hätte sich "die Büchse der Pandorra" geöffnet - sprich der Schreckenstresor. das war leider sehr "undosiert" - von daher finde ich die Idee sehr gut, das peu a peu zu machen mit jemandem, dem Du vertrauen kannst, dass er ein "Zuviel" rechtzeitig stoppt.

    Ich denke viel an Euch!

    :liebes: :licht: Keyla