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    calendula
    ein herzliches hallo an alle!

    bin ich im leben angekommen?

    immer mal wieder taucht die frage plötzlich in meinen gedanken auf...und leider stelle ich immer wieder für mich fest, dass ich mich NICHT angekommen im leben fühle...und darauf folgt die frage nach dem sinn für mich hier auf erden zu sein...

    ich erachte das lebn im prinzip als sehr wertvoll, dass soll jetzt nicht so wirken, als würde ich undankbar durchs leben gehen, denn so ist das nicht, ich weiß die kleinen und grossen kostbakeiten des lebens anzunehmen und zu schätzen...es geht um etwas tieferes...
    oberflächlich betrachet geht es mir eigentlich recht gut...viele würden sagen weshalb beschäftigst du dich mit solchen gedanken...du bist gesund, hast arbeit, familie, freunde...und im prinzip stimmt das ja auch, aber wie schon erwähnt, wenn man es von aussen betrachtet..., aber ich für mich habe andere ansprüche...ich habe einen beruf der ok ist...fühle mich aber nicht dazu berufen...um etwas anderes anzustreben müßte ich meine sicherheiten loslassen, aber die sind mir wichtig...und ja gesundheitlich ist es eigentlich ok...familie und soziale kontakte sind eher schwankend...und in der liebe habe ich gedacht meinen herzensmenschen gefunden zu haben, denn menschen mit dem ich dachte durchs leben zu gehen, aber leider habe ich da falsch gedacht und gefühlt...tja, war wohl doch nicht mein herzensmensch und och wohl nichts so besonderes, wir sind seit einigen monaten getrennt und ich arbeite immer noch daran mich zu entlieben...
    auch in meiner therapie habe ich das gefühl nicht weiter zu kommen, die stunden die die krankenkasse genehmigen sind alle ausgeschöpft.
    jetzt stehen mir pro quartal eine sehr, sehr geringe menge an stunden zur verfügung und die abstände zwischen den einzelnen stunden sind sehr gross, so das ich mich garnicht intensiv auf die therapie einlasen kann und mitlerweile denke ich ernsthaft darüber nach die zusammenarbeit mit meiner therapeutin zu beenden!

    das was ich geschrieben habe hat wie schon erwähnt nichts mit undankbarkeit oder allgemeiner unzufriedenheit zu tuen, es ist halt tief in mir ein gefühl nicht angekommen zu sein im leben - noch nicht mal in einem einzigen bereich...

    UND mich würde sehr interessieren wie das bei euch aussieht...

    FÜHLT IHR EUCH ANGEKOMMEN IM LEBEN ??

    einen schönen tag wünscht
    calendula
    shawnee
    Liebe calendula,

    es ist erstaunlich, das ich in den Phasen meines Lebens Menschen treffe (auch hier m Forum) die gerade
    am selben Punkt stehen wie ich.
    Grad heute morgen sagte ich zu meinem M*nn: bist du zufrieden mit deinem Leben? Und er nickte.
    Ich bin dankbar, für das was ich habe und kann auch sehen, das es mich viel Kraft gekostet hat, das zu erreichen.

    Ich habe Zeiten von Therapienichtbezahlung immer überbrückt indem ich selber zahlte (zu einem entgegenkommenden Preis meiner Thera)...ich komme an manchen Punkten nicht weiter und denke: jetzt liegt es an mir Entscheidungen zu treffen, Verantwortung zu übernehmen. Ich habe viele, viele Jahre gebraucht, um zu erzählen, zu vertrauen und habe dabei vergessen zu fühlen. Auch meine Thera meint, die Gefühle, das Nachspüren ist viel zu kurz gekommen.
    Das fehlt mir dann auch im täglichen Leben: ich traue meinen Gefühlen nicht und da hake ich.

    Ich habe einen M*nn, ich habe auch einen Job, der mir Geld bringt, mich aber nicht glücklich macht.
    Aber, trotzdem bin ich froh, das ich Geld verdiene und wir uns somit ein nettes Leben machen können.

    Ich bin nicht undankbar, traurig darüber, das mein Leben nie "rund laufen" wird. Etwas wird immer fehlen.
    Ich fühle mich ein bißchen um Leichtigkeit und Ur-Vertrauen betrogen. Ich werde viele Dinge nicht so gut schaffen, wie ein anderer Mensch ohne meine Geschichte.

    Ich bin im Leben angekommen; gerade heute schaue ich zurück und sage mir: ja, es kann noch ein bißchen besser werden, aber, letztendlich liegt es an mir, dieses "Bißchen" zu erarbeiten.
    Was es konkret ist, kann ich Dir nicht sagen....aber, ich spüre, das was fehlt.

    Wenn's Tinneff ist, was ich geschrieben habe, lasse es bei mir.

    Shawnee
    calendula
    hallo shawnee,
    ich finde ABSOLUT NICHT tineff was du geschrieben hast, ich habe das gefühl du hast verstanden was ich meine...mit den sicherheiten das kann ich auch total gut nachvollziehen..., im allgemeinen scheinst du da weiter zu sein als ich, weil du von dir sagen kannst im leben angekommen zu sein...abgesehen von dem bißchen besser...natürlich liegt es immer an einem selbst das fehlende zu erarbeiten...
    ich denke die arbeit an einem selbst wird auch nie aufhören und das ist gut so, auch wenn ich finde das die arbeit an einem selbst - AN DEM SELBST - die schwierigste herausforderung ist und viel kraft kostet...
    aber es ist sehr schwer dort hin zu fühlen und noch viel schwieriger ist es, wenn man spürt das etwas fehlt...und man es nicht greifen kann...mit sicherheit wird es nochmal schwieriger, wenn man angst hat seinen gefühlen zu trauen...

    gruss calendula
    PS: ich werde in meinem leben auch immer harausgefordert und im prinzip möchte ich das auch nicht missen, weil es mich stück für stück näher zu mir selbst bringt, aber das gefühl zu haben in einem bereich angekommen zu sein und dann ist plötzlich doch alles anders das ist schon ziemlich hart
    tadpole
    hallo calendula,
    ich kann sehr gut verstehen was Du geschrieben hast, v.a. auch eben unter dem Aspekt, dass es nichts mit Undankbarkeit zu tun hat. So wurde mir das auch mal direkt von ner Ex-Thera an den Kopf geknallt. Es scheint schwer für andere nachvollziehbar, dieses einfach nicht verschwindende ..ja wie kann man das bezeichnen, ich finde Deine Formulierung mehr als gut "nicht angekommen zu sein". Ich fühl mich alles andere als im Leben angekommen.
    Die Arbeit an dem Selbst..ja
    Ich denke mein größtes "Problem" ist das Fehlen eines Selbst und daher dieses elendige nicht endend wollende Gefühl, dass einfach etwas fehlt und zwar der Teil der mir auch eine Art Ruhe und Zufriedenheit im Jetzt geben kann. Ich , so sollte man meinen, hätte absolut keinen Grund solch "undankbare" Töne von mir zu geben, aber ich sehe eigentlich nie Sinn im Sein, am Leben und durchlebe das tgl Gefühl, dass das doch nicht "leben" sein kann. Ich beneide Menschen zutiefst welche in der Lage sind mit dem was sie haben Zufriedenheit(zumindest in gewissem Maße oder eben teils) zu erlangen und Glück empfinden zu können, und RUHE in sich (sicher nicht immer, aber ich wär dankbar für einen Tag am Stück "innere Ruhe")
    hmmm, schwieriges Thema, und ich werde so oft damit konfrontiert. V.a. weil ich mich ständig frage, warum kann ich nicht einfach mal dankbar sein, für das was ich habe! Es läßt auch verzweifeln, weil auch das Umfeld einen selbst weiter dazu treibt diesen Gedankengang fortzuführen...für mich zumindest.
    Ich denk oft nach(tja!) und frage mich woran das alles liegen könnte und ob ich je imstande war so etwas wie "mich" und "leben" wahrzunehmen. Vielleicht ganz früher, aber erinnern kann ich mich nicht so daran. Das ist bei mir der Knackpunkt. Ich kann nicht im Leben ankommen, wenn ich mich noch nicht geformt habe und mich (warum auch immer??? gaga)nicht sehen/haben wollte und auch das Leben verneinte(es noch immer mehr als oft tue). Mein eines Ich gibt sich alle Mühe, aber in mir ist etwas , jemand, der weitaus mehr zu sagen hat, als diejenige die im RL rumkrebst und sich wirklich bemüht mit dem was ist und was da ist zufrieden zu sein und weiter zu arbeiten an sich. Ich habe die Befürchtung mein erwachsenes "Ich"(das so gar nicht existiert) kann noch 10 Jahre weiterkämpfen und versuchen dankbar zu sein, Zufriedenheit zu finden, aber es ist jene "dark-side"(oder eben diejenige kleine Person)die das "leben durchschaut" hat in einem zu frühen Alter und es nicht akzeptieren/verkraften kann im Jetzt zu bleiben oder es gar als etwas "positives" zu akzeptieren....
    viel text, sorry, bin sehr wirr heute
    sind nur meine kleine gedanken,
    und weiss nich was grad fürn film fährt ... :weinen: :nono:
    lg
    t
    calendula
    hallo tadpole,

    ich denke auch, dass es nicht viele menschen gibt, die einen verstehen können, wenn man sagt ich fühle mich nicht im leben angekommen, dass sind menschen die nur das drum herum betrachten, aber es gibt viel viel mehr, eigentlich auch drum heraum,a ber da muß man dann schon mit anderen augen hinschauen..., aber wie schon erwähnt für viele ist es einfacher, wenn sie oberflächlich schauen, aber dann entgehen einem auch ganz wundervoll-zauberhafte dinge...

    im prinzip finde ich das was du schreibst hat schon etwas von grosser innerer stärke, weil du dich versuchst zu verstehen, weil du versuchst herauszu-finden was sozusagen zu finden ist...du denkst nach...versuchst dich mit dir auseinander zu setzen...und das sind gute voraussetzungen um zu sich selbst zu finden...ich wünsche dir auf der reise zu dir selbst ganz viel kraft :kraft:

    ... und einen kleinen trost dir rüber schicke für deine traurig-wirren-gedanken :sonne: ...

    gruss calendula
    federleicht
    Hallo Calendula :winken: !

    finde recht interessant was du schreibst, so bin ich noch nie an das Gefühl herangegangen was ich auch hin und wieder fühle.
    Ich gehöre dan wohl eher zu den Menschen die denken sich nicht mit dem zufrieden geben zu können was sie haben, also das lasse ich mir zumindestens von den Anderen sagen und habe gedacht, dass die anderen wohl recht haben müssen.
    mhh, werde auf jedenfall meine Gedanken nochmal überdenken und werde beim nächsten mal das Gefühl nicht so schnell abtuen (ich glaube ziemlich wirr was ich schreibe)

    aber, weshalb denkst Du das Du dich in deinem Herzensmenschen getäuscht hast, denn scheinbar bist Du doch in der Lage tiefer zu fühlen, ich habe mir einige Deiner Beiträge durchgelesen und würde Dich eher für einen tiefgründigen Menschen halten.
    (mit der Beziehung interessiert mich, weil ich auch gerade eine Trennung hinter mir habe)

    federleichte Grüsse
    calendula
    hallo federleicht :kuck:
    mhh :ueberleg: , leider läßt man sich viel zu schnell und leicht von dem gsagten der anderen beeinflussen, manchmal gibt man den dingen die z.B. familie, feunde, nachbarn, bekannten vielleicht sogar therapeuten von sich geben mehr gewicht, als seinen eigenen gedanken und gefühlen und das ist sehr schade..grundsätzlich finde ich schon das jeder das recht darauf hat sein gedanken und meinungen zu äußern, aber damit es im gesunden maße bleibt, sollte man versuchen zu selektieren...
    WER hat was gesagt und WAS wurde gesagt...
    ich für mich selber halte es so, dass wenn mir etwas gesagt wird, denke ich darüber nach..., leider kritiesire ich mich dabei hin und wieder zu sehr...selbst wenn mit freunde oder menschen die mir besonders nahe stehen mich vom gegenteil überzeugen würden, dann fällt es mir trotzdem schwer das anzunehmen, weil ich denke die sagen das ja nur, weil die mich mögen...ich habe da zu wenig selbstvertrauen, aber ich finde dann auch immer berechtigte punkte die an mir/meinem verhalten zu kritisieren sind..., aber immerhin kann ich es schneller wegpacken, je entfernter mir der mensch ist...
    und was dein gefühl angeht...ich kann das jetzt bei dir nicht beurteilen was es ist, dass muß du für dich selbst herausfinden, versuche es von verschiedenen blickwinkel zu betrachten...
    es gibt auch die undankbarkeit...menschen die sich mit nichts zufrieden geben, die den blick für das wesnetliche, kleine und wundervolle verloeren haben oder nie gelernt haben...die können nicht dankbar sein für das was sie haben..., aber das ist ja nicht das was ich meine...
    ich ünsche dir das du dir zeit und den mut nimmst nicht sofort das zu glauben was die anderen dir sagen, sondern das du es schaffst tief in dich hinein zu fühlen und klarheit darüber bekommst was das für ein gefühl ist was dich hin und wieder besucht...

    gruss calendula

    ach...jetzt hätte ich fast vergessen...der zweite teil...
    naja, ob ich tiefgründig bin...mhh...das kann schon sein...kommt aber nicht immer so gut an...und es hält mich auch nicht davon ab fehler zu machen oder mich zu täuschen... :denken: und in meinen gedachten herzensmenschen habe ich mich nun mal getäuscht...ich dachte es wäre meine große liebe...ich dachte wir würden alles schaffen, dass wir jede krise meißtern könnten, dass wir immer das besondere fühlen würden, aber wie erwähnt...tiefgründigkeit kann einen auch nicht vor täuschungen und enttäuschungen schützen...habe meinen gedachten/gefühlten herzensmenschen gestern und vorgestern gesehen und eine klare ansage bekommen...es wird keine gemeinsame zukunft mehr geben und das ich offen für anderes sein soll...das sagt alles und ich denke dem ist auch nichts mehr hinzuzufügen..., also liegt es an mir dem nachzugehen !?!
    xenia
    Ich hab grad lang überlegt, was das bedeutet...im Leben angekommen zu sein. Dabei ist mir ein Freund eingefallen, der oft sagt, er käme von einem anderen Stern, wäre nicht von hier ;) Ja, ich glaub, bei ihm ist das wohl so, dass er nicht angekommen ist.
    Ich selber...hm, doch, ich denke, im Leben angekommen bin ich, oder? Ich hab Kinder, einen liebenswerten Mann (getrennt), einen Beruf, in dem ich (endlich) wieder gefordert werde, ich verdiene mein eigenes Geld, bin in der Lage, meinen Alltag zu gestalten...ist es das? Ich glaub, das meinst du nicht.
    Werd noch mal drüber nachdenken, bin mir noch nicht so ganz klar, was das bdeutet
    calendula
    hallo xenia,
    das was du geschrieben hast ist gut und freut mich für dich..., weil eine zufriedenheit zu spüren ist...du kannst das was du hast als zufrieden hinnehmen...und das ist wirklich gut, ob es jetzt das trifft was ich meine ist im grunde unwichtig für dich...du scheinst dankbar annehmen zu können was dir geboten wird und was du dir bietest...

    wenn man beiträge liest...nimmt man sich das heraus was man braucht und vermutlich auch nur soviel an, wie man aushalten und verarbeiten kann...jeder läßt die beiträge unterschiedlich nahe und tief an sich heran und das ist gut so...ich möcht niemanden unnötig aufwühlen, sondern vielleicht manch einen dazu bringen tiefer zu denken und zu fühlen..., aber wie erwähnt jeder bestimmt das für sich selbst!!

    gruß calendula
    marlasinger
    .. ich würde so gerne etwas dazu schreiben, aber ich finde keine rechten Worte, das genau ist das Thema, was mich immer wieder aufwühlt, ich finde meinen Platz im Leben nicht, manchmal glaube ich, dass es den nicht gibt für mich... und seltsamer Weise ist es bei mir komplett andersherum, Kritik oder Lob von mir nahestehenden Menschen verkrafte ich besser als selbiges von Fremden... ganz schön schrag, was?

    Lg Marla, die so gerne mal angekommen wäre, das Bild hat sowas friedliches.. angekommen :(
    calendula
    hallo marlasinger :winken:
    also ich finde nicht, dass sich das was du schreibst schräg anhört..., denn es ist ja auch absolut schwierig das gefühl "des nicht angekommen sein" greifbar zu machen...gefühle sind ohnehin nicht in eine form zu pressen und auch nicht immer leicht in worte zu fassen-man kann sie nicht immer an-fassen auch wenn man es gerne möchte...

    und was lob und kritik angeht, also lob tue ich persönlich immer schnell ab...spiele lob welches an mich geht schnell herunter oder lenke schnell ab...und was kritik angeht, da halte ich mich eher dran fest...

    gerade geht mir spontan durch den kopf vielleicht ist man ja schon ein klitzekleines bißchen angekommen, wenn man nur darüber nachdenkt, denn immerhin zeigt es ja, dass man sich mit diesen gedanken auseinendersetzt...

    ABER ich weiß ja auch aus eigener erfahrung das, dass gefühl nicht angekommen zu sein...ein gefühl ist, alsob der seele etwas fehlen würde...ein teil ist leer...und ich hoffe das es aufzufüllen ist...irgendwann einmal...

    gruss calendula
    marlasinger
    Hallo Calendula,

    danke für dein Verständniss.
    Bei mir ist es ganz genau so, Kritik, den Schuh zieh ich mir immer an, ich stelle mich auch ohne Kritik von außen immerzu selber in Frage, versuche, mich zu verbessern. Aber alles ohne sagen wir mal beruflichen Ehrgeiz oder ganz ohne Ehrgeiz, die Motivation ist die Panik davor, was u.U: passieren könnte, würde ich einen Fehler machen.
    Derselbe Fehlerist, wenn ihn andere begehen, kaum der Rede wert, bei mir selber bricht meine Welt zusammen.
    Das ist der Knackpunkt, den ich nach ca 3 Jahren Therapie endlich freilegen konnte.
    Jetzt stellt sich die Frage: WARUM ist das so, wann und warum hat es für mich mal Sinn gemacht? Und kann man das überhaupt ändern?
    Seltsamer weise gibt es Bereiche, wo ich unerschütterlich bin, wo ich mich so unglaublich sicher fühle, das ist alles, was mir nahe ist! Kommt aber die "große böse Welt" und deren Beweohner ist Spiel, kann ich die einfachsten Situationen nict abschätzen und habe solche Angst, die mich komplett lähmt, das ist ein ganz endsetzlicher Zusatnd, der nur dazu führte, mich zurückzuziehen. Ich habe so meine Bereiche, in denen ich gerne draußen bin, aber neume gegenüber bin ich gar nicht aufgeschlossen, und ersticke mich selbst.

    Da gab es mal so einen schlauen Kalenderspruch: Man kommt nirgendwo an, wenn man nicht losgeht..

    Ich habe An*st wie ein kleines Mäd*hen, bin aber schon länger eine erwachsene Fra* (und den Begriff im Zusammenhang mit mir, da stolper ich drüber, nicht wegend er Verantwortung, die übernehm ich IMMER, aber erwachsen heißt ja auch gewissen Rechte, gewisse Abgeklärtheit, gewisser Sand in der Gesellschaft).

    Ich hätte zum Beispiel gerne ein Haus (habe Man* und Kin*), kann mir mich aber gar nicht als "Hausherr*n" darin vorstellen, bekommen wir eines angeboten, gibt es eine Milliarde Gründe, warum es nicht geht... absolut bl*d von mir :ziegel:

    Über die Aussage "mit dem zufrieden sein, was man hat" denke ich die ganze Zeit nach.
    calendula
    hallo marlasinger,

    bei dem thema/der frage nach "seid ihr angekommen"..., damit meinte ich nicht, ob man zufrieden ist oder nicht...natürlich hat es ein stückweit auch damit zu tuen, aber es geht tiefer, denn man kann sich trotzdem zufrieden fühlen zumindestens oberflächlich betrachtet und das ist auch wichtig, denn man muß nicht immer und ständig tiefer blicken, weil man sich sonst womöglich überfordern würde und aus dem grübeln überhaupt nicht mehr rauskommt...

    wie ich schon geschrieben habe, jeder nimmt aus einem beitrag das heraus und fühlt sich von den dingen angesprochen, die man vermutlich braucht..., deshalb finde ich das was du schreibst auch völlig in ordnung...und ich finde das was du geschrieben hast zum thema umgang mit lob und kritik könntest du in einem anderen threat eröffnen, weil es hier schon sehr vom eigentlichen thema weggeht...

    also, ich fände es interessant sich eingehender mit dem thema "kritik und lob" auseinander zu setzen...
    kannst du dir jamal überlegen, ob du möchtest...

    gruss calendula
    marlasinger
    Calendula, meine Frage soll nicht provozieren, bitte nicht falsch verstehen, aber kann man das denn trennen?

    Zufreidenheit heißt doch "angekommen sein" "nicht mehr weiter suchen müssen" "nicht länger kämpfen müssen" oder etwa nicht?

    Den Platz im Leben eingenommen haben, den man möchte und er einem "passt", einfach angekommen eben...

    nachdenkliche Grüße Marla