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    smilly
    Hallo !

    erstmal wollte ich auch Euch allen ein schönes neues Jahr wünschen!
    Dass das, was ihr Euch wünscht in Erfüllung gehen darf und das das Schwere ein wenig leichter wird :liebes:



    Ich fand jetzt zum Glück eine gute Therapeutin, die warmherzig ist und schon mich in so manchen in positives Erstaunen versetzt hat. :opti: :)

    Und sie kann sich vorstellen, mit mir ambulant eine Exposition zu machen (Bildschirmtechnik)
    Natürlich erst wenn wir uns besser kennen und ich im Frühjahr immer noch so stabil bin.

    Es wird an der Zeit, auch gewisse "Vorfälle" näher anzugucken. Allein Gespräche haben leider ncihts bewirkt und ich habe im stationären Rahmen schon gute Erfahrungen gemacht mit Tr*um*bearbeitung.

    Ich möchte Euch jetzt gerne fragen, ob Ihr Erfahrung mit ambulanter Tr*m*bearbeitung habt und was für Euch da wichtig und richtig war.
    Sicherlich ist es für jeden nochmal anders und ich habe mir selbst schon viel aufgeschrieben, was ich in der Zeit an Unterstützung brauche.

    Aber ich finde es ganz hilfreich, von Menschen, die damit schon Erfahrung haben, lesen zu können.

    smilly
    meerelfe
    Hallo Smilly,

    Ich habe schon Bildschirmtechnik gemacht (mein Therapeut hat das "Screen Bilschirmtechnik" genannt). Für mich war wichtig, erst eine wirkliche Vertrauensebene zu ihm zu haben. Und ihn absolut präsent neben mir zu wissen. Und hinterher habe ich jedesmal ein großes Bedürfnis nach Ruhe gehabt.

    Ich wünsch Dir viel Glück!
    shawnee
    Liebe smilly,

    auch ich habe jahrelang mit der Bildschirmtechnik Tr*um*bearbeitung gemacht, mit Hilfe meiner Thera.
    Was war für mich wichtig? Also, in der Zeit habe ich mich zur Therapie begleiten lassen, hinbringen und wieder abholen. Da fühlte ich mich sicherer.
    Obwohl Thera es immer wieder (zeitig) hinbekam, das ich dann auch wieder "gut drauf" war, um die Stunde zu beenden.
    Wir haben dann - von mir - auch nur in der 3. Person gesprochen. D.h., "das Mädchen auf dem Bildschirm".
    Das meine Thera neben mir saß, war mir wichtig und das sie halt "Zeugin" meines "Films" wurde.
    Ach ja, sie hat mir eine Fernbedienung gebastelt gehabt. Aus einem Stück Karton und Alufolie. Da waren ein grüner Punkt und ein roter Punkt drauf, wo ich jederzeit stoppen oder auch weitermachen konnte.

    Vielleicht hilft es Dir ja.
    Liebe Grüße und viel Erfolg
    Shawnee
    smilly
    Vielen Dank für Eure Antworten!

    Es hat mich schon ein Stück weitergebracht.

    Ich krieg langsam mehr Angst obwohl es ja wirklich noch ne Weile hin ist.

    meerelfe:
    Das Du die Ruhe angesprochen hast, finde ich gut. Denn ich bin so jemand, die sich gern zuviel aufbürdet. Und ich weiß, dass ich in der Zeit Ruhe brauche. Ich glaub da ist auch nicht viel Unterschied zwischen stationär und ambulant.

    shawnee:
    Die Idee, mich abholen zu lassen, ist gut ich glaub bloß, das es nicht umsetzbar ist :(
    Aber vielleicht würde mein Vater das Taxi zahlen, ist auch net so weit :was:

    Danke Euch nochmal.

    smilly
    hella
    Hallo Smilly,

    komme erst jetzt dazu, auch noch zu antworten.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich am ehesten das Vertrauen in meinen Therapeuten brauchte, was absolut da war. Nach vielen Monaten, die ich bei ihm war und ihn bis dahin mehrfach sehr kompetent erlebt hatte.
    Ausserdem war es mir wichtig, dass ich, und nur ich, darüber bestimmte, ob wir in der jeweiligen Sitzung wirklich in die Konfrontation gehen oder eben auch nicht.
    Ich brauchte auch hinterher viel Ruhe und war froh, wenn ich mit niemandem, auch nicht geliebten Leuten, in den Kontakt gehen musste.

    Ach ja, und ich hatte für den Notfall immer die Klinik in der Hinterhand und bin entsprechend für 2 Phasen dann auch dorthin gegangen, die mir zu Hause zu heikel gewesen wären.

    Viel Kraft wünsche ich Dir auf jeden Fall. Es lohnt sich!


    hella
    smilly
    Danke hella,

    Das mit dem, wann Du bestimmt hast, wann Konfrontation ist, finde ich gut! Das nehme ich auf jeden Fall auch noch in die Wichtigkeitsliste.

    ich hoffe, das ich mich dann auch gut ggü. Freundinnen abgrenzen kann und mich nicht wieder überreden lasse. Aber das ist eine Situation wo ich es dann gut anwenden kann weil es mir dann auch wahrscheinlich zuviel wird.

    Die Klinik hab ich auch angerufen, ob sie im Notfall zur Krisenintervention da sein könnten. Klar dauert es dann nochmal bis wirklich ein Platz frei werden würde, aber es beruhigt mich, wenn ich diese im Hintergrund hätte. Wird jetzt im Team besprochen und ich hoffe auf eine positive Antwort. Hab ehrlich gesagt ein wenig Bammel vor dem Rückruf.

    Danke für Deine Wünsche :opti:
    Liebe Grüße,

    smilly
    smilly
    Hallo,

    Wollte nur mal kurz hier sagen, dass ich nächsten Dienstag mit der Exposition anfange.
    Wir haben in der letzten Stunde alles nochmal genau durchgesprochen und ich habe einen wunderschönen inneren Ort gefunden.

    Ich habe ziemlich Bange vor Dienstag. Aber es ist auch an der Zeit, ich merke, es geht in mir zuviel ab um alles wieder in den Tresor sperren zu können.

    Am Dienstag ist auch erst mal eine Probestunde. wenn ich danach stabil bleibe, machen wir weiter.
    Die Kleine ist in den Zeiten bei ihrer inneren Erzieherin oder imaginär bei Frau S. in der Klinik.

    mmh, mal sehen.

    smil

    smilly
    marie
    liebe smilly,
    liest sich als wärest du gut gerüstet für dein vorhaben! hoffe es bringt dich wieder ein paar schritte weiter...

    liebe grüße und viel :kraft:

    marie
    hella
    Liebe Smilly,

    ich drücke Dir alle Daumen für Dein mutiges Vorhaben!

    Liebe Grüsse,
    hella