| linda |
Eigentlich könnte ich zufrieden sein. Habe einen sicheren Job in einem großen Betrieb und arbeite zur Zeit nur in Teilzeit (wegen Kindererziehung).
Trotzdem bin ich frustriert: Seit ich vor einigen Jahren aus dem Erziehungsurlaub gekommen bin, habe ich keinen festen Arbeitsplatz mehr. Ich arbeite immer nur befristet in den einzelnen Abteilungen, habe immer neue Aufgaben und immer andere Kollegen. Zeitweise muß ich lange Anfahrtswege hinnehmen. Das schlimmste ist, daß ich immer nur ganz kurzfristig erfahre, wie es weitergeht. Manchmal weiß ich nicht, ob ich am nächsten Tag vielleicht gar nicht mehr dort arbeite, wo ich zuletzt war.
Ich bin nicht die einzige, die so behandelt wird. Ziemlich vielen Kollegen geht es ähnlich.
Wenn ich mich bei meiner Vorgesetzten darüber beschwere, hat sie zwar Verständnis für meinen Ärger, ist aber nicht der richtige Ansprechpartner, weil die Anordnungen von "oben" kommen.
Oft weiß ich nicht wohin mit meiner Wut (ungesund oder?).
Danke, wollte das einfach mal loswerden.
Gruß Linda |
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| pantalon |
Liebe Linda,
ja, Wut ist sicher nicht gesund, wenn Du nicht weißt, wohin damit.
Meist ist ja dann keiner der richtige Ansprechpartner, wer hat einen besseren Draht nach oben als sie? Gibt es da jemanden?
Ansonsten geht wohl nur die informelle Schiene:
Wäre es möglich, das Statement Deiner Vorgesetzten einfach mal so anzunehmen und auf der Beziehungsebene ein besseres Verhältnis aufzubauen? Vielleicht könnt Ihr Euch "verbünden" und es gibt doch einen Rahmen, in dem Ihr mehr Freiheit habt, als Ihr jetzt annehmt?
Liebe Grüße
Pantalon |
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