| hanna |
Hallo Ihr...
Ich suche Menschen, die selbst betroffen sind und im sozialen Bereich arbeiten..
Ich habe eine Esstörung, viele Ängste und habe immer das Gefühl, auf der Arbeit zu funktionieren, aber immer aufpassen zu müssen, dass niemand meine Ängste sieht, obwohl meine Kollegen sie wahrscheinlich schon längst gesehen haben..
Sobald ich alleine bin, fühle ich mich sehr sehr hilflos. Wer kennt das ??
Danke für Eure Antworten und bis bald
Hanna |
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| axio |
Hallo Hanna,
ja, das kenn ich so ähnlich... wobei ich glaube / hoffe, dass, wenn man an seiner Betroffenheit arbeitet, das für die Arbeit zu einer Bereicherung werden kann, weil man in der Lage ist, Menschen ein viel tieferes Verständnis für ihr Leid entgegenzubringen als jemand, der Leid nur aus dem Lehrbuch kennt. Glaube aber, dass es wichtig ist, an sich und seinen Themen, die automatisch durch das eigene Leben und den Kontakt mit Klienten aufkommen können, zu arbeiten, sich also supervisorische oder therapeutische Hilfe zu suchen. Wobei ich das eigentlich jedem empfehlen würde, der im engen Kontakt mit den Schicksalen von Menschen ist - aus Eigen- und Fremdverantwortung heraus, um nicht Scheuklappen zu kriegen und den anderen oder sich selber gar nicht mehr wahrnehmen zu können oder aber sich so in Schicksale reinzuhängen, dass es einen ausbrennt...
Hilflosigkeit, aber auf Arbeit funktionieren - ja, das kenn ich... :hand:
Hm - hoffe, das war jetzt nicht zu viel, zu seltsam oder sonst irgendwas... bin grad schräg drauf.
Liebe Grüße,
Axio |
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| hanna |
Hallo !!!
Nee , war nicht schräg sondern ziemlich geradeaus und wichtig..Danke für die schnelle Antwort.. :listen: Tut schonmal gut, jemanden zu hören, dem es ähnlich geht...mache selber Therapie und auch Supervision...
komme mir nur so verlogen vor...
Wie geht es Dir gerade? Warum so schräg? Kann ich was für Dich tun?? Wür Dir gern ein Bildchen schicken, aber men PC spinnt gerade..
Alles Liebe
Hanna |
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| axio |
Huhu nochmal,
glaube, es ist nicht verlogen... mein Therapeut meinte mal, wer bereit ist, sich mit den schmerzhaften Fragen des Lebens auseinanderzusetzen, kann zunächst sich selbst und damit dann auch seine Mitmenschen heilen. Da weiß ich noch nicht, wie viel ich davon glauben kann, aber ich glaube trotzdem, dass es wichtig ist / sein kann, Unterstützung zu haben. Aber ich glaube, es ist auf keinen Fall verlogen. :ueberleg: :nono:
Mir - hmm - verwirrt, chaotisch, planlos, orientierungslos - aber das warum wäre schwer zu erklären (und gehört glaub ich auch gar nicht hier in Deinen Thread, dabei käm ich mir blöd vor ;) ). Aber danke fürs Nachfragen...
LG,
Axio |
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| hanna |
| DANKE... ich grübel mal drüber nach....und kann immanoch kein Bild schicken! Manno Alles Liebe Hanna |
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| marie |
huhu hanna,
geht mir oft ähnlich...
ich arbeite momentan mit verhaltensauffälligen/traumatisierten kindern zusammen und für diese sind so viele dinge wichtig, die ich selbst für mich nicht kann, die aber natürlich auch für mich wichtig wären...
als lehrerin in dieser sache komme ich mir auch oft komisch vor und ich finde es dann auch schwierig, da dran zu bleiben. aber ich lerne viel "mit" und denke auch, dass ich dadurch manchmal ein besseres verständnis haben kann.
schwierig wird es im grenzen setzen...
liebe grüße
marie |
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| kaja |
Huhu hanna!
Solange ich noch ganz weit vom Heilwerden war, hate ich oft auch Probs mit meiner Arbeit mit Kindern. Fühle mich fehl am Platz und hatte oft auch ganz viel mit mir zu tun, wenn die Kiddis Erinnerungen gewecjt haben.Obwohl ich immer schneller als andere Kollegen gemerkt habe, dass da etwas nicht stimmt.
Verlogen kam ich mir nie vor, denn ich habe keinem etwas erzählt und somit auch nicht gelogen.
Habe bei den Kiddis gemerkt, dass sie oftmals zu mir kamen, wenn es ihnen nicht dut ging, sie aber nicht reden wollten oder konnten. Ich glaube, sie haben eine Art Seelenverwandschaft entdeckt.
Heute, wo ich ganz weit gekommen bin auf meinem Weg kann ich auch zu mir stehen und sagen woher meine Vermutungen kommen. Und treffe da auf großes Verständnis und immer mehr Kollegen fragen bei mir nach, wenn sie Vermutungen haben.
Ich konnte viel von den Kiddis lernen und aus der Arbeit heraus ziehen und kann es jetzt zurück geben.
Liebe Grüße
kaja |
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| hanna |
Hallo Marie, ..
danke für Deine Antwort... Ja das mit den Grenzen, dass ist sehr sehr anstrengend.
Ich glaube manchmal, ich bin so mit mir selber beschäftigt, dass ich keinen Funken Geduld habe und eigentlich sehr komisch mit den Kids umgehe. Entweder übergeduldig oder total genervt und das tut mir sehr leid.
Total unlocker....
Alles Liebe Hanna
Beitrag ergänzt um 20:22 Uhr:
Liebe Kaja, Danke für Deine Antwort....
Es ist der Weg, nicht da Ziel, gelle?? Der Verstand weiß so viel, aber das Herz kriegt es nicht hin...
Grübel...
Alles Liebe Hanna |
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| affenbrotbaum |
Hallo,
also mir wurden so einige Dinge angetan mit deren Folgen ich zur Zeit extrem zu kämpfen habe.
Ich musste nun die Ausbikdung zur Erzieherin abbrechen, da ich zur Zeit nicht fähig bin in diesem Bereich zu arbeiten. Es kann sogar passieren, dass ich die Ausbildung auch nicht neu anfangen kann.
Ich habe jetzt die praktische Arbeit gehabt und (leider) sehr stark gespürt, dass ich in meinem momentanen Zustand nicht in dem Arbeitsfeld tätig sein kann :(
Lieben Gruß
Affenbrotbaum |
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| hanna |
Hi Affenbbrotbaum, Danke für Deine Ehrlichkeit....
Sehr sehr wichtig.... Hätte Angst davor, meinen Beruf aufzugeben, aber wenn es nicht anders geht...
Alles Liebe Hanna |
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| kaja |
Huhu hanna!
Wenn der Weg weit genug beschritten ist dann bekommst du beides hin. Herz und Verstand unter einem Hut.
Damit hat man ein gutes Rüstzeug für die Arbeit im sozialen Bereich. Und manchmal muss man auch nur das Herz sprechen lassen oder den Verstand :)
Habe heute auf ein Schuljahr zurück geblickt. Auf eine Gruppe bei der mir am Anfang des Jahres die Haare zu Berge standen und ich alles schmeißen wollte. Heute kann ich auf eine Gruppe blicken, die ich nicht hergeben möchte. Möcte noch viele Jahre mit ihr arbeiten, aber geht nicht.
Es war ein Lehrprozeß auf beiden Seiten und ich bin froh und stolz, es gemeinsam mit den Kiddis geschafft zu haben dort hin zu kommen wo wir angelangt sind.
Ich wünsche dir, dass du auch solche Erfahrungen machen kannst.
Ganz liebe Grüße
kaja
PS: Und die Grenzen finden sich oftmal sganz von allein ;) |
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| hanna |
:danke: Kaja..
Macht mir Mut... DAs Herz ist da, es hapert glaube ich am Verstand... :hirni:
Doof ist : Sonntags habe ich immer die größten Ängste....
Es ist schwer, den Kollegen das zu erzählen , so wie ich es bei Euch anfange zu tun... :weinen:
Alles Liebe Hanna |
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| kaja |
Liebe Hanna!
Wieso meinst du denn, dass du deinen Kollegen etwas erzählen musst?
Bei uns sind alle mal mehr und mal weniger gut drauf. Und das auch über einen größeren Zeitraum.
Und das mit Sonntags kenne ich auch. Da krampft der Bauch allein schon bei dem Gedanken, dass es Montagmorgen wieder los geht.
Eine libe Umarmung
kaja |
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| hanna |
D :kraft: anke für Deine Zeilen und die Umarmung..ich empfinde es wahrscheinlich gerae heftiger als es ist...
Manchmal wünschte ich mir, die anderen wüßten einfach, wie es mir geht. Wieviel Gedanken den ganzen Tag im Kopf hin und herrennen
Es ist gut, wenn der Druck mal rausgeht...
Eine liebe Umarmungzurück, Hanna |
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| igelin |
Hallo Hanna,
ich wollte hier auch schon immer mal schreiben, weil ich auch im sozialen Bereich tätig bin. Aber nicht "Betroffene" (oder was ist das genau?). Hab jedenfalls eine Therapie gemacht und hab vielleicht auch im Alltag mehr Tiefs als andere.
Im Moment geht es mir gerade wieder so, dass ich innerlich einen Durchhänger habe und mit manchen Lebensfragen selber gar nicht gut klarkomme und dann denke: "Wie soll ich denn da jetzt anderen in ähnlichen Fragen Trost und Rat geben?" :was:
Hab da auch immer noch nicht recht eine Antwort - höchstens, dass ich durchaus mal bei anderen was sehen und helfen kann, wo ich bei mir selbst da nicht die Lösung sehe. Und dass ich (und sicher viele hier) starke und schwache Seiten habe - die starke kommt dann halt im Beruf raus (und ich meine das nicht auf eine abgespaltene Art - das bin auch ich!) und die schwache, z.Zt. auch traurige zu Hause - und dann kann ich mir manchmal auch nicht vorstellen, dass ich die Kraft habe, was zu geben.
Hoffe, Du kannst was damit anfangen und es war nicht zu wirr,
Gruß,
Igelin :igel: |
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| xenia |
Hallo Hanna,
ich bin ebenfalls im sozialen Bereich tätig. Ich bezeichne mich nicht so gern als 'Betroffene', merke ich grad, vielleicht, weil ich das, was ich erlebt habe, nicht so gern in den Vordergrund meines Lebens stellen möchte. Es gibt so viel wichtiges in meinem Alltag...meine Kinder, meine Freunde, mein Job und die Veränderungen dort, die Liebe :liebes: meine MS etc.
Aber was den Zusammenhang betrifft, so konnte ich im Beruf von meinen eigenen Erfahrungen profitieren. Wir arbeiten in unseren Bereichen überwiegend mit Opfern und so wurde ich sehr schnell (u.a.durch Fortbildungen+Supervision) mit meiner eigenen Vergangenheit konfrontiert, die ich bis dahin zum Teil verdrängt hatte. Diese Konfrontation war gut für mich! Denn durch die Eigenverarbeitung konnte ich in den nachfolgenden Jahren recht gut mit traumatisierten Opfern arbeiten.
Therapie hab ich lange gemacht, bin auch jetzt wieder auf der Suche nach einer neuen Stelle. Aber dort geht es um vieles, nicht nur um den Missbrauch. Weisst du, jede/r von uns hier und ebenso deine/unsere Kollegen und Freunde haben alle unsere/ihre Päckchen zu tragen. Niemandem steht es auf der Stirn geschrieben, was er/sie erlebt hat. Reden darüber? Klar, wenn es passt, warum nicht, aber das ist doch kein Muss. Schlechtes Gewissen? Nee, das hab ich nicht mehr, ich hab schon so viel allzu menschliches kennengelernt, keiner ist ganz unbelastet mehr in unserer Gesellschaft.
Allerdings muss ich sagen, dass ich inzwischen mit meinen 50 Lebensjahren mehr an mich denken möchte und dass mein ach so geliebtes Helfersyndrom :D immer mehr in den Hintergrund gerät! Ich mag nicht mehr so richtig...immer nur an andere denken...aber ich denke, das liegt mehr daran, dass ich nicht genügend auf das Gleichgewicht geachtet habe, denn das sollte stimmen, wenn man in sozialen Berufen arbeitet. #
Liebe Grüße,
xenia |
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| igelin |
Hallo Hanna,
ich hatte den Eindruck, Du warst an sich daran interessiert, was ich zu diesem Thema zu sagen habe - da würde ich mich über eine Antwort hier in Deinem Thread von Dir freuen. :)
Igelin :igel: |
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| hanna |
Liebe Igelin,
teiltweise kann ich sehr gut verstehen was Du meinst, also dieser starke Schnitt zwischen Arbeit (= stark sein) und zu Hause sehr hilflos und kraftlos zu sein....
Das habe ich gerade sehr extrem... wobei ich die letzten Tag viel unternommen habe, weil ich einen ziemlichen Hänger hatte und es mir jetzt wieder besser geht, daher die späte Antwort..
Konnte mich, mit dem was Du geschrieben hast , sehr identiefizieren...
Ich glaube , ich müßte konktreter beschreiben, worum es eigentlich bei mir geht und das fällt mir sehr sehr schwer.. Aber kommt noch... :kraft: muss mut sammeln...
ALLES LIEBE HANNA
Beitrag ergänzt um 17:56 Uhr:
Liebe Xenia,
tja, das liebe HElfersyndrom.... es ist bei mir sehr sehr stark ausgeprägt..., aber schon etwas geschrumpft...Ich bin erst gerade dabei , meine Geschichte zu begreifen....
Ich weiß noch nicht genau was da alle eine Rolle spielt.. Es gibt mir Mut zu hören, dass man es lernen kann, ohne seinen Beruf an den Nagel zu hängen..
Habe Angst und fühle mich oft auch zu doof für den Beruf, weil ich selber immer gedacht habe, als Therapeut ist man ein Miss Perfect.. -> doof, was ??
ICh weiß auch , dass das Müll ist, der hat sich aber im Hirn festgebissen..
Alles LIEBE HANNA
:hirni: |
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| raluschka |
*senf dazugeb*
Ich denke, wenn alle "Betroffenen" ihren Job an den Nagel hängen würden aus diesem Grund, dann gäbe es nicht mehr sehr viele Therapeuten und das wär doch doof :D
:winken:
dran arbeiten, sich entwickeln, nicht so viel mit der eigenen geschichten vermischen und ruhig sagen, dass der Sonntag probleme macht.. wenn dir danach ist. Vielen macht der Sonntag probleme und wenn du es aussprichst, findest du vielleicht sogar über diesen "einfachen" Weg "ach, sonntag is nich so mein Tag", sogar "Gleichgesinnte".
Mutmachgrüsse
Ralu |
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| hanna |
Liebe Ralu
:danke: für den Senf..., der war gut... :)
Eigentlich ist wirklich immer alles in Relation zu sehen... man ist nie ein Einzelfall ... :hirni: oh weh, kann mich nicht ausdrücken....
ALLES LIEBE HANNA
Und :danke: auch nochmal an all die anderen, die geschrieben haben, das unterschiedliche tut sehr gut, regt an zum nachdenken, zwingt zum überdenken und macht mut...
HANNA |
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| igelin |
Liebe Hanna,
ich glaube schon, stark und schwach darf sein (da ringe ich auch immer wieder mit - hab dazu anfangs auch mal einen Thread geschrieben). Auch eine Therapeutin muss nicht perfekt sein.
Allerdings würde ich schon von einer Therapeutin schon erwarten, relativ stabil zu sein - oder von sich zu merken, wenn das gerade mal nicht geht und sich dann krank schreiben zu lassen. Ich würde auch erwarten, dass sie sich nicht von mir kränken lässt - d.h. nicht etwas auf sich bezieht, was nicht persönlich gemeint ist - dass sie da professionell genug bleiben kann, zu sehen, wo es bei mir herkommt, was evtl. gar nichts mit ihr zu tun hat. Bei meiner Therapeutin habe ich diese Fähigkeit erlebt, und es hat mir sehr gut getan - gerade, weil es im Privaten oft anders läuft. Ich denke, das ist dann auch die Professionalität - mal die eigene innere Wackeligkeit zur Seite legen (nicht verdrängen) zu können, um für das Gegenüber kompetent da zu sein. Und andererseits macht eben die eigene Verletzlichkeit auch sensibler für das, was im Gegenüber/ in den KlientInnen vorgeht und hilft sicher auch, was davon zu verstehen.
Gruß,
Igelin :igel: |
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| hanna |
Liebe Igelin,
Danke, dass war was handfestes konkretes... Das tut gut..
Was ich von mir als sozialer Dienstleister erwarte, muß ich mir mal für mich selber überlegen, weiß ich garnicht so genau auf den Punkt.
Alles Liebe Hanna :hirni: |
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| igelin |
Liebe Hanna,
mit Therapeutin schrieb ich, weil ich bei Dir herauslas, dass Du Therapeutin seiest. Du schriebst mal:
zitat: hanna schrieb am 15.07.2007 um 17:56 Uhr in Beitrag #18
Habe Angst und fühle mich oft auch zu doof für den Beruf, weil ich selber immer gedacht habe, als Therapeut ist man ein Miss Perfect.. -> doof, was ??
(hab mich dann wohl vertan). Und ich selber kenne das der Seite der Klientin.
Was für Erwartungen ich an meinen Berufsstand hätte, fände ich auch schwer zu beschreiben. Ich hab das mal in der Therapie versucht - einmal, was im Allgemeinen erwartet wird und einmal was ich selbst erwarte. Tja, meine Therapeutin meinte, da hätte ich ja ziemlich hohe Erwartungen - und wenn die dann an mich selbst gehen, kein Wunder , dass ich öfters denke: "Das schaffe ich ja nicht." ;)
So viel mal für heute.
Alles Gute und liebe Grüße,
Igelin :igel: |
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| hanna |
Liebe Igelin,
ach kommunizieren ist für mich kompliziert... :ecke:
Ich rede manchmal um den heißen Brei, habe ein bißchen Angst , erkannt zu werden. Naja , egal...
Also ich dachte ( OBACHT, jetzt wird es kompliziert ;))
, dass Du denkst, ich sei Psychotherapeutin, war da grad im Kopfkino , also Therapeutin stimmt schon, aber keine Psychotherapeutin. Ich möchte da jetzt auch kein allgemeines Rätselraten anfangen, möchte das halt noch nicht so schreiben, wobei es da ja nicht mehr soo furchtbar viele Möglichkeiten gibt...
Aber du hat Recht, man darf die Dinge nicht so persönlich nehmen.Und das tue ich noch zu oft, wobei sich dass, unglaublich, aber wahr, schon gebessert hat..
Ich habe mir Gedanken gemacht, was ich von meiner Berufsgruppe erwarten würde,das ist sehr breitgefächert. Schreibe darüber...
Hoffe, das war Dir nicht zu verstrickt...
Bis bald
ALLES LIEBE HANNA :winken: |
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| igelin |
Liebe Hanna,
das hattest Du schon richtig verstanden (nicht nur "Kopfkino") Ich hatte an Psychotherapeutin gedacht. :)
Ich glaube, da hätte ich auch noch etwas andere Erwartungen als an Therapeuten im mehr körperlichen oder Ergotherapiebereich (da gibt es ja viele Bereiche).
Und - witzig -ich hatte Dein Wort "sozialer Dienstleitster" als "sozialer Dienstleiter" gelesen - als wenn Du eine Dienststelle leitest. Noch mal falsch. ;) Aber ich kann ja nachfragen.
Im übrigen verstehe ich das, mit dem eignene Beruf hier nicht so offen zu sein. Bin ich auch nur gelegentlich (wer ganz gründlich liest, kann es nachverfolgen, was ich mache) - es wäre dann wirklich recht leicht wiedererkennbar, wer ich bin, udn das will ich auch nicht so.
Ich schreib auch nochmal per PM, brauch dazu aber noch etwas mehr Zeit.
Liebe Grüße,
Igelin :igel: |
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| hanna |
au weija...
Gut, dass wir drüber geschrieben haben....
:smug:
Bis bald, Hanna |
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