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"Es war die Nachtigall und nicht die Lerche" - Klicken Sie HIER um das ursprüngliche Thema anszusehen

    jazzy
    hach wie poetisch :vibes:

    Aber mir gehts dann doch um ein nüchternes Thema. Rein wissenschaftlich wird eher von Eulen und Lerchen gesprochen.
    Ich meine den natürlichen Schlafrhythmus von Menschen.

    Mein Bruder und seine Freundin sind so Menschen, die legen sich abends um 21.00 Uhr hin und stehen um 6 auf. Auch am Wochenende, wenn sie ausschlafen könnten, haben sie ähnliche Zeiten.

    Mein Freund und ich dagegen schlafen erstmal bis Mittags um 13.00 Uhr und legen uns dann abends auch erst wieder um 24.00 Uhr hin.

    Nur mal so als Beispiel.

    Habe ja nun im Moment freie Tageszeiteinteilung. Meine immer noch, ich muss relativ zeitig aufstehen (ca. 9 Uhr), damit ich ja nicht den ganzen Tag verschlafe.
    Und heute war ich dann schon um 10:30 wach, aber bis ich wirklich aktiv wurde, also auch das Gefühl hatte, wach zu sein, war dann so bei 18:00 Uhr. Vorher war es nur eine Qu*lerei über den Tag.

    Geht es jemanden genauso?

    Gestern abend noch dachte ich, ich könnte ja mal abwaschen. Aber dann dachte ich, um 22:30 brauchste das auch nicht mehr machen. Machste morgen, hast ja den ganzen Tag Zeit. So, nun ist der Abwasch immer noch nicht gemacht und vielleicht sollte ich meinen Schwerpunkt tatsächlich auf die Nacht verlegen?

    Schon früher war mir unheimlich, weil ich so spät eingeschlafen bin und ich die letzte war, die wach war.

    Ein etwas anderer Lebensrhythmus. Dagegen angehen oder annehmen? Muss ich mal drüber nachdenken :denken:

    Jazzy
    raluschka
    hohoooo..

    das kenn ich. hab auch schon oft davon gehört. Die 21-uhr-zu-bett-gänger sind mir unheimlich. Allerdings, genaugenommen müsste ich schon im Bett liegen, da ich schon um 5 uhr aufstehen muss.

    hmm.. was soll ich sagen..
    das is trotzdem besser.
    7 uhr aufstehen oder 8 uhr find ich auch eklig.

    bis mittags schlafen geht auf die dauer nicht!
    das tut überhaupt nich gut.. ich mag die nachtarbeit, bin ja auch so ne Eule, aber es geht nich.. ich kenn das auch mit dem Abwasch der liegen bleibt und .. naja dann is nacht.. und überhaupt.

    das is einfach zwickmühlelig, weil man sich nicht wirklich zwingen kann ausser mit gutem Grund. Tja.. da musst du wohl deinen eigenen weg finden.


    mehr weiss ich dazu auch nicht.. du musst einfach gucken, was dich nervt schätz ich.. und .. ach, was weiss ich!

    ist ein endloses Thema zu dem ich genaugenommen nix schlaues sagen kann.


    :winken:
    trotzdem liebe Grüsse
    Ralu

    Beitrag ergänzt um 21:35 Uhr:
    achja, was ich sagen wollte: :D mir gehts mit 5 uhr aufstehen VIEL VIEL besser als 9 uhr oder 13 uhr. Soviel zum Rhythmus von meiner Seite.
    jazzy
    zitat:
    raluschka schrieb am 04.06.2007 um 21:35 Uhr in Beitrag #2
    bis mittags schlafen geht auf die dauer nicht!



    och, ich kann das ganz gut :D

    Also, wenn ich aufstehen MUSS, dann kann ich auch früh aufstehen. Aber wenn ich die Wahl hätte, dann ändert sich das ganz schnell immer zum nachtaktiven.

    Früher hab ich mich immer sehr unwohl gefühlt, weil sich doch tagsüber das Leben abspielt.
    Aber so langsam bin ich bei, diese Einstellung zu ändern.
    Hab nur nicht ganz den Mut dazu :kuck:

    Aber bei einem Radiosender sagen sie ja auch um 18 Uhr: Guten Morgen liebe Studenten :rofl:

    Nur irgendwie hab ich das Gefühl, dass es so in der Verwandtschaft ein bisschen verächtlich angesehen wird... Nur muss mich das interessieren? :ooh:

    liebe Grüße

    Jazzy
    raluschka
    jajaaa..

    hihi... schon klar.

    naja und das mit den anderen ist so eine Sache.. mir macht das ja auch nix aus und wenn du gut damit klar kommst.. also .. wenn :D

    Ich persönlich finde es ja wichtig, dass wenigstens ein paar menschen nachts wach sind und ein bisschen musik machen.

    Wie gesagt . Ich versteh dich da ja. Aber ich weiss auch wie schwierig das werden kann, aus dem einen odern andern grund. Und wenn man sich das mal feste angewöhnt hat, dann ist das ja auch so blöd unangenehm das wieder zu ändern.

    Wie gesagt.. alles eine freie Entscheidungssache würde ich mal meinen.

    Ralu :winken:
    sigi
    Ich bin eher so ein Nachtmensch :D

    Unter der Woche, wenn ich arbeiten gehen muss, stehe ich um 7 Uhr auf und fange mit der Arbeit dann um 8:30 Uhr an.
    Eine halbe Stunde etwa für den Weg zur Arbeit und den Rest zum gemütlichen Frühstücken.

    Wenn ich ausschlafen kann, wie am Wochenende z.B., gehe ich in der Regel nicht vor 2 oder 3 Uhr ins Bett und schlafe dann auch am nächsten Tag bis in den Mittag rein.
    Ich würde diesen Lebensrythmus liebend gerne annehmen, wenn ich könnte, da ich Nachts am aktivsten bin.

    Liebe Grüße
    sigi
    jazzy
    hallo Sigi :winken:

    kann mich noch gut an unsere Chatnächte erinnern :)

    Kannst du dann sonntagsabends auch immer so schlecht einschlafen? Und bist montags dann erstmal müde?

    Hihi, ich hatte glaub ich, zweimal Therapie am frühen morgen. War voll für die Katz, weil ich noch in der kompletten LMAA-Stimmung war :D

    Im Moment hab ich ja kein Aufstehproblem. Aber das wird sich ja auch wieder ändern.

    Außerdem legt sich mein Freund regelmäßig um 22:00 Uhr ins Bett und schläft sofort ein. Umdrehen, einschlafen (schnarchen :angst2: )
    Ich lieg dann da...

    Und dann steh ich wieder auf. Und dann haben wir doch nichts mit gemeinsamen Einschlafen.

    Bin gespannt, wo das noch enden soll :rofl:

    Jazzy
    sigi
    Ohja, unsere Chatnächte, schön wars *seufz*

    Sonntags Abens kann ich am schlechtesten einschlafen.
    Erstens bin ich dann vom WE ausgeruht und zweitens geht mir das Geschäft dann wieder durch den Kopf, was noch liegt, vor allem die unangenehmen Dinge.

    Schnarchen tut meine Frau auch :D Darum schlafe ich von ihr getrennt, einen Stock höher im Wohnzimmer. direkt neben meinem PC.
    Auch ganz praktisch, da brauche ich nur umfallen und bin im Bett :D
    Ausserdem ist meine Frau oft nachts aktiv, kann dann lesen oder TV gucken.

    LG
    sigi
    gelfling
    Huhu Jazzy,

    sehr interessant!
    Also ich bin ja auch die Eule schlechthin, muss mich aber, wie wohl die meisten Eulen, aufgrund der Arbeitssituation umerziehen.
    Das klappt nur leidlich....

    Hab neulich einen ganz interessanten Bericht dazu gesehen, man höre und staune: die meisten unter uns sind Eulen.
    Ganz interessant dabei war, dass man versuchen kann (wenn man denn will), seinen Biorhythmus auszutricksen, in dem man so früh wie möglich abends mit Sonnenbrille rumläuft. Okay, wer will das schon :D aber es hilft.
    Denn die innere Uhr wird nur über das Tageslicht gesteuert, d.h., während der Sommerzeit haben wir Eulen es noch schwerer, runterzufahren.

    Aber auch was zur Beruhigung: die Behauptung, der Schlaf vor Mitternacht sei der gesündeste, ist ein Märchen :smug:
    Die ersten drei Stunden sind die gesündesten, egal zu welcher Uhrzeit.

    Zu Deiner "Problematik": ich hab gerade vorhin mit meiner Freundin darüber gesprochen.
    Ich war heute lange im Büro und hätte noch bis 24 Uhr da sitzen können (länger aber nich, denn dann wär ja wieder früh morgens :D). Auf ihren Vorschlag hin, fang doch später an und bleib länger, hab ich aber gemeint, dass in mir irgendwie so drin steckt, dass mit spätem Kommen ja auch irgendwie ein "nicht in die Hufen" kommen verbunden ist, was natürlich in der Arbeitswelt nicht so gut ankommt.
    Tja, und ich denk, da liegt der Hund begraben.
    Es wurde uns - mir zumindest - ja mit der Muttermilch eingesäugt, dass ein "guter Arbeiter" morgens um 7 schon fleißig die Ärmel hochkrämpelt...so'n Quatsch.

    Ich mache meine IQ-Tests immer nachts und bin bestens damit zufrieden *kicher...

    Lass Dich nicht von Deinem Rhythmus abbringen, Dein Körper kennt sein Tempo und seine Hochzeiten (also hoooch) schon ganz genau!

    :mond: :cool:
    gelfi
    jenny
    Oh ja,
    das kenn ich auch..
    Am liebsten um 5Uhr Morgens ins Bett und bis Mittags pennen!!!

    Ne zeitlang hab ich abends gearbeitet, das war für mich optimal.
    Jetzt muß ich aber morgens raus, das fällt mir sehr schwer!
    Mir bleibt dann nur die Freude auf das Wochenende!

    Liebe Grüße Jenny
    jazzy
    Hi Gelfling,

    abends mit :cool: das ist ja interessant. Ob ich das auch mal ausprobieren sollte?
    Manchmal finde ich es nämlich schade, wenn doch "Morgenstund Gold im Mund hat" und ich das immer verschlafe.

    Aber habe gerade gelesen, dass man einen 25-Stunden-Rhythmus hat http://www.wdr5.de/service/service_...ge/407023.phtml

    Aber zurzeit hab ich ja meine :blackcat: die mich regelmäßig zwischen 4 und halb 5 weckt :ziegel:

    Hallo Jenny,

    ich stand auch mal vor der Entscheidung, Schule morgens oder abends. War ja das Abendgymnasium. Hab mich dann aber für den Vormittagsunterricht entschieden, weil ich Angst hatte, dass ich immer bis auf den letzten Drücker schlafe, zur Schule gehe und dann nachts eh kein high life mehr machen kann.
    Wie hast du das Leben außerhalb der Nachtarbeit gestaltet?

    liebe Grüße

    Jazzy :eule:
    igelin
    Hallo Jazzy,
    ich bin wohl auch eher :eule: - aber ich glaube, Gewohnheit kann das auch noch verstärken.
    Außerdem sah ich neulich im Fernsehen einen Bericht, dass sie (mit einem Experiment im Schlaflabor - ohne Tageslicht einige Wochen) rausgefunden haben, dass der natürliche Rhytmus des Körpers 25 Stunden ist, nicht 24. Nur die Sonne bringt uns immer wieder auf Trab.
    Das erklärt also, warum alles bei mir immer später wird, als ich will. :D
    Igelin :igel:
    marie
    Hm ich glaube bei mir hat sich das verändert mit dem Mamadasein *g
    Vorher war ich auch so eine die bis vier Uhr morgens ihre Hausarbeiten schrieb und damit den meisten Erfolg hatte. Brauchte aber auch nur wenig Schlaf generell. Seit Minimarie bin ich viel viel müder insgesamt und gehe eher ins Bett. Auch die Schule tut ihr übriges, so dass ich mich momentan mit Sonnenaufgang auch ausgeschlafen fühle :)

    Liebe Grüße
    Marie
    haikala
    Hihi, ich bin so eine, die der Ralu unheimlich ist. Buhuuuuuu! *erschreck* :D

    Im Winter bin ich bis 21 Uhr fit, im Sommer kann es auch 22 Uhr sein, aber später als 23 Uhr gehe ich "freiwillig" (sprich, wenn nichts anderes ablenkendes ansteht - dann ist es auch okay, mal länger aufzubleiben) nicht ins Bett. Aufstehen um acht; auf Touren bin ich dann so um neun oder zehn, aber das wirkliche Hoch ist erst nachmittags / gegen frühen Abend. So von 16 bis 20 Uhr bin ich am produktivsten - wenn ich es mir aussuchen kann.

    Ich mag auch die ganz frühe Morgenstimmung, so um den Sonnenaufgang herum, aber die erlebe ich leider nur gaaaanz selten wach. Schade, denke ich manchmal.

    Lerchige Grüße
    h.
    jenny
    Hallo Jazzy,

    ich mußte immer von 18.30Uhr bis 23Uhr arbeiten..
    Wenn ich zuhaus war, war ich meist noch lange wach.
    Ich hab dann gelesen oder DVD geguckt.
    Der Nachteil ist natürlich, dass man ziemlich allein ist.
    Ich wohn in ner WG, und wenn die von der Arbeit kamen, mußte ich los zur Arbeit, und wenn ich nach haus kam, haben die schon geschlafen!
    Wir haben uns manchmal tagelang nicht gesehen!
    Die Freunde, die auch normal arbeiten gingen, hab ich dadurch leider auch selten gesehen!
    Wie ich meinen Tag gestalltet hab?
    Nun ja, wenn ich nichts vorhatte lang geschlafen..(Manchmal bis 16Uhr)
    Gelegentlich bin ich zu meiner Mutter oder zu ner Freundin, die nicht arbeiten geht. Selten konnte ich mich aufraffen etwas allein zu machen oder einfach ohne dass ich was vorhatte mal früh aufzustehen.
    Je länger ich geschlafen hab, desto antriebsloser und lustloser war ich.Oft habe ich mich erst kurz vor der Arbeit geduscht und angezogen.Ich hing meist rum und hab ein wenig den Haushalt gemacht, das was halt gemacht werden muß. Aber selbst gekocht hab ich fast nie.. War irgendwie alles nicht so besonders toll.. Wenn alle anderen auch zu der Zeit arbeiten müßten, dann wäre es was anderes. Aber so bin ich doch froh, dass ich jetzt ne normale Arbeitszeit habe.
    Man nimmt doch einfach mehr am Leben teil und sieht Freunde häufiger..

    Liebe Grüße Jenny
    marguerite
    :ueberleg: ich bin so ein mittelding...wie heisst denn das? leuche? erle???? :gruebel:
    wirklich produktives arbeiten geht am besten zwischen 10 und 10, schlafen tu ich gern bis neun-halb zehn rum, je nach abendaktivität davor auch mal länger, nachts wach bin ich oft gern, aber nur für freizeitaktivitäten zu gebrauchen, aber wenn ich nach 2 schlafe, bin ich meist am nächsten tag groggy, auch wenn ich dann 8 stunden schlaf kriege.
    ich kann meinen rhythmus in den ferien super nach hinten ausdehnen (mindestens 25-rhythmus :)), aber irgendwann sagt der körper dann stopp, weiter geht nicht und einmal ganz früh ins bett. ich glaub, am ausgegelichensten bin ich, wenn ich die zeit zwischen 23.30 und 9.30 ganz entspannt im bett verbringen kann :D

    :winken:
    :daisy:
    mausundelefant
    Hallo Jazzy,

    ich bin von Natur aus eher auch eine Eule - mußte mich aber, wie die meisten umstellen und ganz früh aufstehen. Mittlerweile habe ich wechslende Arbeitszeiten und komme damit ganz gut klar. Mal ist die Eule im Vorteil und mal die (anerzogene) Lerche.
    Am Anfang meiner Krankschreibung habe ich auch die Eule in mir wieder entdeckt und ganz lange geschlafen. Kam dann aber auch nicht in die Strümpfe, so wie Du das auch beschrieben hast. Habe jetzt auf den Tip einer Bekannten, die auch betroffen ist, versucht, meinen tag zu strukturieren (schriftlich) mit vilelen Lücken und nie später als 9:30 aufzustehen - und siehe da - es geht mir besser -

    kann natürlich auch sein, dass die Medis jetzt greifen und das alles nichts mit dem Aufstehen zu tun hat.... ;-)
    Aber zumindest schaffe ich jetzt meinen Haushalt, auch wenn es schwer fällt.

    Vielleicht mal eine Idee? (*vorsichtig vorschlag...)

    Grüße,
    Mausundelefant