| raluschka |
Heute morgen..
sie hat mich einmal wieder gefragt, "wie es mir geht". Sie fragt alle. Täglich, mindestens 1 mal. Wie geht es Ihnen, was macht ihr Bruder, Ihre Wohnung, Ihr wasauchimmer, was sie eben schon weiss.. wo Probleme vorliegen.
Ich kenn das ja schon, der Chef läuft vorbei und fragt: "Wie geht es Ihnen?": Antwort: Ja, danke, gut. Oder eben: Geht so.
Aber bei uns läuft das anders.
Bei uns wird nachgefragt. Die Hauspolitik läuft so, dass der Arbeitnehmer nicht als Objekt gesehen wird, was ausgenutzt wird, sondern als Mitglied einer Gemeinschaft, und da.. kümmert man sich..
nunja, je nachdem.
Das "befolgt" sie wohl. Und ich streite auch gar nicht ab, dass sie da voll dahintersteht. Aber wenn das nur noch automatisch abläuft ??
Hinzu kommt, dass sie über uns viel weiss und wir über sie beinah gar nichts. Und da hinkt es für mich!
Somit war meine Antwort heutemorgen auf die Frage "Wie geht es Ihnen?"... Pause (für mich): Antwort von mir: "Was soll das denn heissen?"
In einem ganz gelassenen Tonfall, als Gegenfrage sozusagen.
Ich habe ihr dann erklärt, dass ich diese Gegenfrage in einem Film gehört hätte und diese schon seit einer Woche mal irgendwo anbringen wollte. Und das stimmte auch. Natürlich war mir klar, dass dies genau dorthin gehörte. Ich habe ihr auch noch eine Zweitantwort zur Auswahl gestellt. Irgendwann wurde es ihr dann zuviel.
Nun, dennoch.. wir waren beide noch nicht wach und es war eine ruhige Stimmung. Dies hat mich dann ermutigt, sie zu fragen, wie es ihr denn geht. Sie antwortete, dass sie kaputt sei, der Rest i. O. So verblieben wir erst einmal.
Ich versteh es ja, dass man kaputt ist und in Automatismen hineinrutscht, wenn man einen Laden am laufen halten will, aber dieses "Extrem" auf menschlichkeit schauen, einander fürsorglich betrachten und dann...:
Ein Anruf von einer türkischen Aushilfe, sie hat sich krank gemeldet. Ich war am Telefon und hab dies dann an meine Chefin weitergeleitet. Antwort: Oh, was hat sie denn ? Ich: Ihr Mann ist krank. Meine Chefin: "Was denn, ist er denn ein Kind ??".
Ich habe ihr gesagt, dass es doch sein kann, dass es etwas ernsthaftes ist!!!! du meine Güte.
Von einer anderen Kollegin habe ich dann erfahren, dass es auch so ist.
In jedem Fall, diese Kommentare, diese "anderen" die finde ich so extrem. Genauso wie sie heute mittag das Gesicht so verzogen hat, als sie dachte, ich hätte ich etwas falsch gemacht. Völlig verachtend. Das liegt wohl am Stress ja, aber sollte man da nicht schauen, dass man... hmm, hier fehlt mir jetzt eine Formulierung dafür.
Ein erster Ansatz.
PS: Ich möchte sie jetzt gar nicht analysieren, sondern nur für mich klar bekommen, was ich ihr rückmelden sollte und wo ich sie einfach lasse.
Danke fürs lesen.
:winken:
Ralu |
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| mahamati |
Huhu Ralu! :)
Grosse Ängste, starkes Kontrollbedürfnis - das ist das Erste, was mir zu Deiner Chefin einfällt. Und ich sage Dir: die Frau würde mich WAHNSINNIG machen!!! Schön, das darüber gedeckte Mäntelchen der Fürsorglichkeit :igit:
Nee, geht gar nicht! Du hast sie heute morgen auflaufen lassen. Geht das weiterhin für Dich? Anders hören solche Leute nicht damit auf.
Viel Glück und guuute Gegenfragen ;),
Mahamati |
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| kaja |
Hmmmmm hast du es schon einmal mit einer ehrichen Anrwort probiert, wenn es dir nicht gut geht.
Will sagen, wenn sie fragt wie es geht, dann auch gesagt das es nicht gut ist. Hoffe jetzt nicht verwirrrend geschrieben. Oder sie gefragt, ob sie es wirklich wissen will.
Ich habe meinen Chef mal gefragt, ob das jetzt eine Floskelfrage ist oder ob er es ernst meinte mit der Frage.
Weiß nicht ob du damit etwas anfangen kannst.
Ich finde den Ansatz eurer Firma gut, gibt nicht viele davon.
Ach ja, wenn sie das Gesicht verzieht, wenn du etwas in ihren Augen falsch gemacht hast frage sie doch mal ob sie Kopfweh oder Zahnweh hat, weil sie so das Gesicht verzieht.
Liebe Grüße
kaja |
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| raluschka |
Kopfweh oder Zahnweh, Kaja :rofl: :rofl: die Frage find ich auch gut !!!!!!!
Liebe Kaja
Ja, aber natürlich habe ich ihr schon ehrlich geantwortet! Somit bin ich ja in den Schlamassel geraten. Sie fragt dann natürlich nach und will sofort eine Lösung. Eine Lösung für meine Probleme! sie ist aber nicht zuständig für meine Probleme. Gibt dann Ideen/Vorschläge oder sogar Angebote die sie aber nicht einhalten kann/tut, weil sie davon massig abgibt. Und das frustiert und das geht eben nicht nur mir so. Ich höre das ständig von Kollegen. Es gibt nur einen der sich trauen würde es anzusprechen und ich werde mich wohl kurz über lang mit ihm zusammentun, sprich: mit ihm gemeinsam dinge bei ihr/mir ansprechen. Ich weiss, auch keine so brillante Idee 2:1, aber en paar Sachen können wir vielleicht so in "kleiner Runde" mit ihr besprechen. Mal schaun.
:winken:
Tja, Mahamati.. ich weiss ja, dass da so einiges dahintersteckt :D .. Zum glück weiss sie das nicht, dass ich das weiss :D aber wie geh ich damit um ? weiterhin.. hm, damit klar komm ich schon. Die Frage ist: Kommt sie damit klar ? mit mir ? jooaaa. Sie findet ja, dass wir uns immer fantastisch einig sind. Nunja.. das meint sie "noch". Obwohl ich ihr immer ganz deutlich spiegele wo was schief ist.
Du wärst sicher schon längst "ausgetickt" bei ihr... *kicher* ich bin ja eher der geruhsame Typ :D
:winken: |
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| kaja |
Oh Ralu!
Da habe ich dich ziemlich falsch verstanden.
Sorry!!!!
Schreibe dazu morgen mehr! Muss ins Bett. Bin heute nicht mehr zu gebrauchen.
LG
kaja |
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| raluschka |
Kaja :winken: nix, falsch verstanden.. tstssss. Neneee, das passt schon .. jede Antwort hilft neue Fragen zu finden.
Gutsnächtle
ich geh gleich auch mal schlafen.
:gernhab: |
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| shawnee |
Liebe ralu,
diese Fragerei kenne ich und weiß, ich muss sie ertragen, weil Kollegin mir verriet, das meine Vorgängerin sehr pikiert war, JEDEN Tag gefragt zu werden, wie es ihr geht.
Mein Chef meint das ernst, die Frage - so hoffe ich zumindest, wenn's mir auch echt auf den Keks geht.
Weil ich mich nicht traue ehrlich zu sagen:
"Ich bin so erkältet und würde lieber im B*tt bleiben!"
Also sage ich: naja, wie man wohl hört, ich bin erkältet und fühle mich nicht so.
Fürsorglichkeit - auch die A**st, etwas könnte nicht so laufen, wie sie es gerne hätten. A**st vor der Antwort: mir geht's so schlecht, ich gehe nach Hause, sobald ich das Allernötigste erledigt habe.
Mein M*nn meinte mal, er antwortet:
"Ist das jetzt eine rethorische Frage, oder haben Sie eine Stunde Zeit?"
Das finde ich auch gut.
Aber, auf der anderen Seite weiß ich auch ganz viel von meinen Kollegen und auch meinem Chef, der wie ich heftig unter P*nikattacken l*idet, da tauschen wir uns schon einmal aus.
Wenn etwas schiefläuft, scheinen alle Cheffes in dem Moment unter b*sen Z*hn - oder Kopfw*h zu l*iden, denn dann verzieht er das Gesicht auch so.
Vor allem bekommt er dann immer so große A*gen, so wie dieser Schauspieler Marty Feldmann.
Ist doch auch eine Kr*nkheit oder? Irgendwas mit der Schilddrüse?
Vielleicht hat er das was...:)
Liebe Grüße einer nicht sehr hilfreichen
Shawnee |
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| haikala |
*völlig unqualifiziert*
...exakt vorgestern hat mich mein Sozusagenchef gefragt, wie es mir geht. :bigeye: War ganz im Ernst gemeint und echt interessiert und ich habe es sogar ;) geschafft, mit ihm fünf Minütchen lang über das zu sprechen, was mich gerade im Alltag bewegt (die kleinen Dinge). Dann wurde es mir schon wieder zu viel des Befassens mit mir selbst, aber ach, nett war das schon! :)
*Ende des unqualifizierten Beitrags*
Setzen, sechs, Thema verfehlt! ;)
Ich denke auch, die Frau hat ein gehöriges inneres Problem. Ob du ihr dabei helfen willst oder es einfach so gut es geht ignorieren und umschiffen? Das kommt wahrscheinlich darauf an, wie viel Einsatz du da zeigen willst. Dein Job ist schließlich ein anderer.
h. |
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| penelope |
:ueberleg:
Schwieriges Thema irgendwie....
Ich mein, das ist auf der einen Seite ja recht positiv, wenn sich Chefs für die Befindlichkeiten "ihrer" Leute interessieren, weil ja eigentlich nur jemand effektiv seine Arbeits- und Leistungskraft einsetzen kann, der sich gut fühlt. Doch andererseits kann man das auch als "aushorchen" bezeichnen...(wenn die nötige Ehrlichkeit von Seiten des Arbeitgebers fehlt-was leider mittlerweile sehr oft der Fall ist)
Früher (komm mir grad wie :vhgreis: vor )
war echtes Interesse und Verständnis, Zusammenhalt angesagt - heute herrscht im allgemeinen nur das "Ellenbogendenken" vor...
Ich habe es immer vorgezogen, bis auf das tägliche, unverbindliche "Allerlei" nichts zu Privates mitzuteilen mit dem Argument: ich bin hier um zu arbeiten und nicht zum plaudern. :D
Aus eigener Erfahrung kann ich wirklich nur zur Vorsicht bei der Chefin raten. Ich hatte auch mal eine, und die versuchte den "amerikanischen way of work" anzuwenden: wir sind alle eine große Familie, uns gehört allen die Firma..... und dann gab es für alle den kick off/out....
Und vielleicht reicht ja schon das Argument:
Sie ist eine Frau.... ! ;) :D
Penelope :winken: |
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| yggdrasil |
Hallo,
"Doch andererseits kann man das auch als "aushorchen" bezeichnen" - zustimm´ ( :schwein: )
:igit:
(eigene Erfahrung, wenn ich das so sagen kann).
Yggdrasil |
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| raluschka |
Liebe Yggdrasil :winken:
das Schweinchen is so süss !Ist das ein Zustimm-Schweinchen oder ein Glücksschweinchen?
Liebe Penelope,
Du teilst das in zwei Kategorien:
1. Interesse, um gute Arbeitsleistung zu erzielen
2. Aushorchtechnik für späteren Einsatz
Aber erstes find ich auch nicht positiv!
Wenn ich mit jemandem über mich spreche, dann nur wenn ich spüre, dass da echtes Interesse dahintersteckt. Ich kann das nicht, dieses manipulative, ich erzähle etwas, weil ich damit etwas bewirken möchte/haben will oder eben von der anderen Seite. Natürlich kann auch ich mich nicht gänzlich freisprechen von solchem Verhalten, aber wenn ich merke dass es ständig passiert, dann schaue ich mir das an und versuche es zu ändern.
(Ich möchte damit aber jetzt nicht behaupten, dass ich wüsste, was echtes Interesse ist und auch nicht, dass ich das, als welches ich es empfinde immer als solches erkennen kann und schonmal gar nicht, dass ich mein Verhalten was "manipulatives oder automatismen" anbelangt, immer geordnet hätte)
Gut, meine Chefin muss es aus ihrer Sicht nicht ändern, weil es quasi mit zu ihrem Job gehört, aber sie merkt nicht, dass es schief ist und dass es viele stört und dass sie einiges damit auslöst, was nicht so prickelnd ist.
Andererseits ist sie im Notfall da und das signalisiert sie. Sie macht es auch immer möglich, dass man frei bekommt, wenn man will. Gut, man könnte dahinter die Technik vermuten, dass die Leute weniger krank machen. Abgesehen davon macht sie die Arbeitspläne auch nicht so toll und viele müssen unnötig schufften, wobei andere zuviel frei haben und sich darüber beschweren. Also das hinkt auch und die meisten, sind wir mal ehrlich gehen eh nicht zum Chef wenn sie ein dickes Problem haben, weil sie ihren Arbeitsplatz gefährdet sehen, also geht das System nicht auf.
Ja, eine grosse Familie, so sieht sie das auch. Hmm, aber damit steht sie fast alleine da. Und die Ellenbogen gibts bei uns natürlich auch, aber eben nicht so krass wie woanders. Bislang war immer jemand im Notfall da der mir zur Seite stand, arbeitsmässig.
Naja und auf der Arbeit nichts privates erzählen, das geht eben auch nicht. Die Spannung/Neugier wächst eben bei den Kollegen, wenn sie so rein gar nichts wissen und das ist auch nicht gut.
Aber du bringst mich da auf eine Idee. Wenn der Arbeitgeber will, dass man fit ist und der Chef dann auch noch fragt, dann könnte man das doch für sich nutzen?! zB haben wir im Winter immer frisch gekochten Ingwer-Tee bekommen. Im Schrank liegen auch manchmal diese leckeren Bonbons fürs Immunsystem. Wenn man einen leichten Hinweis gibt, dann könnte man doch mehr leckereien bekommen :rofl:
Liebe Haikala,
Thema nich verfehlt, Haikala :rofl:
Ich find das ja eben schön mit ihr zu "plaudern", sie hat so ein grosses Wissen über Natur, Ernährung über so viele andere Themen noch. Vielleicht muss ich einfach die Themen bestimmen :winken: Es gibt ja 1 Mio. verschiedene möglichkeiten auf die Frage "Wie geht es Ihnen" zu antworten. ZB: Ich habe da gestern abend vorm Einschlafen Tee mit Königskerzensirup getrunken und konnte überhaupt nicht einschlafen.. schwupps sind wir beim Thema Tee.
Und was meinen Einsatz bei ihr/mit ihr angeht. Tja, ignorieren kann ich das nicht, dafür ist sie mir schon zu sehr ans Herz gewachsen, aber lösen werd ich das auch nicht können :D (für sie meine ich). Ich denke, sie ist mein Lehrer und ich bin ihr Lehrer. Jede lernt von der anderen und da sie hohen Einsatz bringt, warum soll ich das nicht auch tun?
Das weiss sie auch und das merkt sie auch, da brauch hier gar nicht ein falscher Eindruck entstehen, ABER ich werde mich sicherlich nicht damit 100 % am Tag beschäftigen. Mein Job ist ein anderer, und das würde sie auch so sagen.
Nunja, der Punkt ist - glaube ich - dass ich mir sogar noch mehr Einsatz / Hingucken von ihr wünsche und umgekehrt ist es wohl ebenso. Demnach pushen wir uns gegenseitig, ganz sanft :D und das ist ja auch nicht so schlecht. Und abgesehen davon gucke ich bestimmt auch komisch, wenn ich gestresst bin.
:winken:
Liebe Shawnee,
dein mann und seine Antwort "ist das eine rhetorische Frage oder haben Sie zeit?". Nunja, da wäre bei uns die Chefin echt brüskiert und würde sich sobald zeit ist, mehr als eine Stunde hinsetzen. Auweia. Sowas sag ich lieber nicht.
Die Antwort: Ich würde lieber im Bett sein verkneifen sich bei uns auch einige, aber da würde Chefin auch nur kichern und sagen: Ich wär jetzt auch lieber zu haus. Nundenn..
Sobald es jemand nich gut geht, schleppt sie medis an und schaut, dass jemand anders die Arbeit fertig macht und die Person früher gehen kann.
Was die "grossen Augen" anbelangt.. *kicher* ja.. ich glaub das ist die Schilddrüse etc. Vielen leuten sieht man starke Emotionen aber um die Mundwinkel herum an oder ich hab da einfach einen "besonderen blick" für.
Und wie gesagt, für mich hinkt es einfach, wenn ich von meinen Problemen erzähle und sie nicht. Wenn ich dann frage, fängt sie an zu stottern. Klar, sie ist es ja auch nicht gewohnt, dass mal jemand nach ihr schaut !!!! grmpf. Nur 1-2 merken bei uns, dass hinter der toughen eine supersensible steckt.
Im übrigen hat sie auf meine Gegenfrage "Was soll das denn heissen" geantwortet, möchte ich noch anfügen. Leider hab ich das akkustisch nicht so in Gänze rüberbekommen, aber sie meinte wohl: wie ich mich fühle, ob alles in ordnung sei oder oder..
Danke für Eure Antworten!!
Meine Lieblingsantwort auf die Frage "Wie geht es Ihnen?" ist: Es ist noch viel zu früh um das beantworten zu können. Ich kann Ihnen aber sagen, wie es mir gestern ging.
:gernhab:
Ralu |
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| yggdrasil |
Das ist wirklich passend.
Das Schwein war mehr gedacht als Hinweis auf schwein*sches Verhalten von Schw*i...ähh Menschen.
Zustimmschwein? :D |
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| marie |
hm liebe ralu,
also bei mir klingeln da gerade echt alle alarmglocken...keine ahnung warum.
vielleicht weil meine zweitchefin so extrem komisch ist ;) sehr nett, sehr charmant (hat mir auch das du aufgedrückt!) und sehr besorgt...aber auch tief gefrustet und sehr von oben....
also vielleicht deshalb.
aber wenn du sie nicht als freundin brauchst/haben willst, dann würde ich es bei einem danke, mir geht es gut belassen. alles andere geht sie schlichtweg nichts an.
liebe grüße
marie |
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| raluschka |
Ich werd mal schaun, liebe Marie :winken: nach dem letzten mal wird sie sich jetzt eh erstmal zurückhalten, schätze ich :D
:wegflieg: |
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| eisfuchs |
Liebe ralu,
ich schleich jetzt schon ne weile um deinen thread rum, hoffe, es ist ok wenn ich mein gedankensammelsum jetzt noch reinreiche...
Das erste was mir dazu einfiel war, wie wichtig es doch ist, dass du auf dein Gefühl achtest. Sobald sich was nicht sicher/ komisch/schräg anfühlt, dann ist es so!Und meiner erfahrung nach kann man dann zwar versuchen rauszubekommen was genau das ist, sozusagen den verstand dazuholen, wichtig ist meiner meinung aber, nicht den verstand dazu zu nehmen, das eigene gefühl von etwas überzeugen zu wollen.
Diese Chefin-fragt-wie-die-beste-Freundin-Situation ist schon irgendwie absurd...
"Chefin" bedeutet für mich auch, dass sie im Arbeitsprozess (!! und nur da!!!) "rangmäßig" über mir stehen sollte. Also mehr Verantwortung, mehr Rechte und Pflichten sozusagen hat als ich. In Entscheidungen das letzte Wort hat. Und da wird es schwierig, wenn sonst so eine Pseudoprivatheitsatmoshphäre aufgebaut wird. Ihr seid keine Familie- und die Frage ist, was macht sie mit den Informationen, wenn sie nach dem persönlichen Befinden fragt. Braucht sie das, um sich ein Bild über die Arbeitsfähigkeit "ihrer" Mitarbeiter zu machen, macht sie es, weil sie mal gehört hat, dass gute Chefinnen sowas fragen...?
Man weiß es nicht. Spekulation..
Mich erinnert das was du schreibst sehr an Sachen, die ich selbst in Arbeitszusammenhängen erlebt habe, hoffe, ich interpretier da nicht zu sehr meins rein. Unterm Strich waren das aber keine guten Erfahrungen, ich bin dort sehr doll ausgenutzt worden.(Und hab mich ausnutzen lassen.)
War in einem pädagogischen Arbeitsfeld und ich bin sehr auf dieses "wir können doch über alles sprechen" reingefallen. Hinterher kam ich zu dem Schluss, dass es besser gewesen wäre, frühzeitig meine Grenzen deutlich zu machen.
Und wenn ich das so lese was du schreibst, ist das auch eine Frage an dich: Vielleicht kannst du der Chefin mitteilen, dass ihre Fragerei dich etwas verunsichert? Vielleicht könnt ihr ins Gespräch darüber kommen, dass du (wenn ich das richtig interpretiere?)nicht sicher bist, wie weit sie die Antwort wirklich hören will- und wie diese einseitige Fragerei auf dich wirkt? Vielleicht braucht sie genau diese Rückmeldung mal, um für dich klarer zu sein?
BIn jedenfalls gespannt zu hören wie´s weitergeht.
Dir ein schönes Wochenende, hoffe, du kannst dich gut erholen von den ganzen Arbeitsdingen,
LG eisfuchs |
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| raluschka |
Oh, liebe Eisfuchs :winken:
:danke: für deine Antwort ! Das hat gerade irgend etwas in mir angetippt.. ich weiss noch nicht genau was, aber das werde ich noch erfahren und natürlich berichten wenn mir danach ist.
Heute habe ich quasi "ausgetestet" bzw. gesehen und nicht mit böswilligem Hintergedanken getestet. Sondern lediglich damit begonnen, meine Antworten zu ändern, da sie anscheinend nichts dazugewonnen hat. Ich habe ihr das gegeben, was alle tun.. eine Antwort, die ihr "passt2". Hmm.. kicher.. "passt2, das passt! Sie hat sie nicht verstanden, nichts damit anfangen können, aber war zufrieden. Hmm, will ich das? Antwort: Nein. Das war eine einmalige Sache.
Entweder ich antworte ehrlich oder wie du sagst, ich frage wie, wie weit sie die Antwort gerne möchte.. und ich frage (noch) nach dem Warum. Allerdings gehe ich jetzt schon leider davon aus, dass ich die Antwort von ihr, bereits kenne. Aber das weiss man ja nie so genau :D Und deshalb gebe ich mein bestes.
Allerdings sieht sie nicht wirklich viel dahinter und meine Fragen wie auch Aussagen sind für sie oft verwirrend. Aber auch daran kann man arbeiten. Ich meine auch damit, dass ich "klarer" sein kann.
Vielen vielen Dank für deine Antwort, liebe Eisfuchs
:winken:
Ralu
PS: Ich glaub ich habs schon!
Was mich "angetippt" hat.
Deine Aussage, dass ich das äussern kann, dass mich diese Fragerei verunsichert.. usw.
Das ist ein sehr guter Ansatz!!
Und vor allem: Wenn ich das nicht einmal wenigstens ausspreche, wird sie wohl sehr schnell - oder jetzt schon :D denken, ich bin ... öhmm... naja, auch egal. Eben anders.. aber das kann sie ja ruhig weiterdenken :D Dennoch wär schon schön, wenn man das mal klären könnte! Ich merk schon, dass sie jetzt eben verunsichert ist, aber das auch nicht ausspricht. |
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