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Meine Eltern sind depressiv - Klicken Sie HIER um das ursprüngliche Thema anszusehen

    waldeberta
    Hallo,

    mein Problem ist folgendes: meine Eltern sind beide selbstständig und arbeiten seit ich denken kann ohne Pause, das Geschäft läuft schlecht, aber sie wollen auch nicht aufhören, sind von ihrem neuen Konzept so begeistert und so drauf fixiert ...
    Nun wurde vor kurzem bei meinem Paps schon eine Erschöpfungsdepression vom Arzt fest gestellt, aber er bekam nur (wie ich fand) Antidepressiva. Er schläft sehr viel und ist ständig krank, sodass meine Mam gleich noch mehr arbeiten muss (als Hausfrau, im Geschäft, der Bürokram, ...)
    Meine Schwester und ich merken nun immer mehr, wie schlecht es ihr geht, was sie jedoch ungern zugibt. Wir denken, dass sie auch schon seit langem eine Erschöpfungsdepression oder Burn Out hat ... Unser Problem: sie würde sich das nie eingestehen und wenn doch, dann nie zum Arzt gehen und erst recht nicht den Betrieb aufgeben. Leider haben wir kein so wirklich gutes Verhältnis zu unseren Eltern, machen uns dennoch Sorgen ...
    Und es bringt nix, mit ihnen "normal" zu reden, das haben wir schon unzählige Male versucht, ohne Erfolg ...
    Was können wir tun, um vielleicht Schlimmeres zu verhindern?!
    Gibt es eine Lösung?! Wir wissen derzeit echt nicht weiter und sind für jeden Tipp dankbar ...
    shawnee
    Hallo Du,

    ich würde Euch wünschen, Ihr würdet Euren E**ern mal sagen, was Ihr Euch für Sorgen macht - vielleicht wissen die das gar nicht?
    Ihr seht viel und spürt es und wißt nicht, wohin damit, stimmt's?
    Die A**st, Schlimmeres könnte passieren, das kann ich zwischen den Zeilen lesen...
    ...und dennoch, wenn Eure E**ern nicht wollen, dann werden sie nicht wollen - bis es eben "kn*ckt"...
    Dabei könnt Ihr nichts tun....zum A**t werden sie sich ja wohl nicht zwingen lassen.
    Das ist wie bei einem Alkoholiker - wenn er nicht will, dann will er nicht. Dann muss er eben mal am Abgrund stehen, oder auch hinunterfallen.
    Das Ihr da nicht zugucken wollt - holt Euch für Euch Hilfe und wie Ihr mit der Situation besser klar kommen könnt.
    Und sprecht mit Euren E**ern, damit sie wissen, mit welchen Sorgen Ihr Euch pl*gt, vielleicht haben sie dann ein Einsehen, etwas zu verändern...

    Liebe Grüße
    Shawnee
    waldeberta
    Hallo Shawnee,

    hab vielen Dank für deine Antwort! :)

    Ja, da könnte was dran sein mit Angst haben und nicht wissen wohin ...

    Inzwischen glaub ich auch, dass es allerhöchste Zeit wird, dass wir mit ihnen reden, auch wenn ich mir das mehr als nur schwer vorstelle :-(

    Sag mir nur noch, wie du das meinst mit, von anderen für uns Hilfe holen. An was hast du dabei gedacht?! :was:

    Liebe Grüße auch von mir :)
    shawnee
    Ich nochmal...
    Hilfe holen für Euch - mh, ich dachte vielleicht an Vertrauenslehrer, Therapeutin, Ä**te ocder so.
    Weiß ja nicht, wie alt Ihr seid.
    Einfach, wo Ihr hin könnt - reden, ausk*tzen, Ä**ste ansprechen und wenn's für's Erste Telefonseelsorge ist.
    Das Ihr ein wenig Entlastung bekommt, lernt, das E**ern ihre eigene Verantwortung haben, Ihr dafür nicht zuständig seid - es sei denn, Ihr seid noch recht jung und völlig abhängig von ihnen.
    Verantwortung Euch gegenüber.
    Wichtig beim Reden ist: immer von ICH sprechen, keine Vorwürfe, sagen, was DICH bedürckt, wie DU DICH fühlst, wenn sie so sind, wie sie sind - und das DU es kaum aushalten kannst.
    Wer weiß, vielleicht wisen sie es gar nicht.....
    :herz:

    Nur M*t...
    Liebe Grüße
    Shawnee