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Werde ich gemobbt oder was ist los? - Klicken Sie HIER um das ursprüngliche Thema anszusehen

    uschi
    Es kann triggern, im Text keine Sternchen mehr.
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    Habe große Probleme in der Arbeit. Es wird von ein paar Pflegehelfern, ich selbst bin Diplomierte Krankenschwester, alles Mögliche der Stationsleitung erzählt, das aber nicht der Wahrheit entspricht.

    Diese Pflegehelfer sind die Lieblinge der Stationsschwester und werden bevorzugt, weil sie ihr alles zutragen um sich besser darzustellen.
    Nun scheint es so das sie mich als ihr Opfer ausgesucht haben. Sie haben sich über mich bei der Oberschwester beschwert. Ich würde nicht mitarbeiten, ich würde nicht auf Glocken gehen und ich würde mein Diplom zu sehr hervorkehren. Ich verstehe es nicht.

    Ich weis das meine Arbeit mache, das ich auf Glocken gehe und betone seit einem halben jahr mein Diplom, weil es mit den Pflegehelfern Schwierigkeiten gab.

    Ich habe ein Seminar besucht, und da wurde mir klar gemacht, das man das machen soll was man am besten kann und man soll deligieren. Da ich die Arbeit immer selber gemacht habe, mußte ich das deligieren erst lernen. Habe hie und da mal Aufgaben den Pflegehelfern übertragen. Da sie mir unterstellt sind, mußten sie diese Anweisungen befolgen. Das hat ihnen anscheinent nicht gefallen. Aber ich habe es sicher nicht übertrieben. Das erste Mal stehe ich zu meinem Diplom und zeig das auch. Es sind sicher gewiese Sachen die ich gesagt habe, die sie nicht gut aufgenommen haben.

    So kam mit einer dieser Pflegehelferin im November zu einem Streit, nach dem schon ein halbes Jahr über mich schlecht gesprochen wurde. Es wurden auch gewisse Unwahrheiten verbreitet. Also bei diesen Streit drohte mir diese Pflegehelferin, das ich aufpassen solle was ich sage, weil am ende müßte ich von dort gehen. Das hat mich fertig gemacht. Habe dann der Stationsleitung von den Vorfall erzählt. Die hat nichts unternommen. Sie hat zwar ein Gespräch angekündigt, aber es nicht eingehalten.

    Dann 5 Tage später, ein unerwarteter BESUCH VON DER Oberschwester. Sie machte Kontrolle. Ich schnitt das erste Mal schlecht ab. Ich hätte dies und das falsch gemacht. Ich fragte, ob ich überhaupt noch als Krankenschwester arbeiten kann.
    So schlecht wurde ich gemacht.

    Ich hatte einen Nervenzusammenbruch und bekam neue Medikamente dazu, war dann 10 Tage im Krankenstand und dannach 14 Tage im Urlaub. Hatte mich etwas erholt und ging wieder Arbeiten. Dann bekam ich Panikattacken. Hatte wilde Herzschmerzen und Atemnot. Mein blutdruck war viel zu hoch wurde mit der Rettung in das Spital gebracht. Da meinte man das Herz ist gesund, wahrscheilich ein Muskelschmerz. Für die Arbeit war es an diesem Tag zu spät.

    Dann konnte ich drei Tage ohne Vorkommnisse arbeiten. Dann wachte ich wieder mit Herzschmerzen in der Nacht auf. Ich fuhr selbst ins Spital, weil diese Schmerzen nicht aufhörten. Wieder das gleiche Ergebnis, aber ich sollte einen Internisten aufsuchen. Ich war wieder im Krankenstand. Habe Internisten aufgesucht und neue Tabletten erhalten.Mir ging es psychisch immer schlechter. Wurde wegen einer Krise im Spital auf der Psychatrie aufgenommen. Nach einem 7-wöchigen aufenthalt, geht es mir recht gut. Nur wenn ich an die Arbeit denke, bin noch im Krankenstand, kriege ich Angst und werde ganz nervös.

    Nun soll ich gekündigt werden. Da ich aber im Betriebsrat bin, geht das nicht so einfach. Da wollten die Chefleute das sich der Betriebsrat auflöst. Der Betriebsrat steht hinter mir. Ich habe auch eine Arbeitsassistentin. Die führt Gespräche mit den Chefleuten und mir. Nächste Woche Donnerstag setzen wir uns alle zusammen und werden über die Situation sprechen.

    Ich habe große Angst. Uschi. :nosleep: :help: :ziegel: :angst:
    panda
    Hallo Uschi
    Oh kann dich gut verstehen. Aber ich denk du sollstest wirklich wechsel. Damit du nich kranker wirst. Schick dir mal eine risenportion Kraft und zuversicht.
    anne
    Liebe Uschi,

    schlechter als es ist, kann es nicht werden. Das ist zwar nicht schön, aber mir hilft dieser Gedanke manchmal in schweren Situationen.

    Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit einer innerbetrieblichen Umsetzung? Ein Neustart auf einer anderen Station mit menschlich fitteren Kolleginnen?

    Ich wünsche dir sehr, dass es einen guten Weg für dich gibt und du die Unterstützung erlegst, die du brauchst :liebes:

    Anne
    uschi
    Hallo anne und panda!

    Danke für die lieben Wünsche.

    Habe mich zuerst gar nicht getraut nachzusehen ob und welche Antworten da gekommen sind. Bin jetzt erleichtert das ich so positives Feedpack erhalten habe.

    Danke nochmals und liebe Grüße Uschi
    cassiopeia
    Hallo Uschi,
    das ist wirklich arg,kannst Du Dir einen Wechsel denn vorstellen?Hört sich für mich so an,als sei es das Beste. :trost2:

    LG,C.
    uschi
    Hallo cassiopeia!

    Ich kann mir einen Wechsel nur schwer vorstellen.

    Ich habe die Station mit aufgebaut. Sie hat jetzt im ganzen Betrieb einen ausgezeichneten Ruf. Zuerst war sie Eine Station, wo niemand arbeiten wollte.Jetzt haben wir ein Überangebot an Arbeitskräften.

    Ich habe so eine gute Beziehung mit den Patienten, ist Langzeitpflege. Manche kenne ich schon seit 6 Jahren und ich mag sie sehr. Ich bin bei den Patienten sehr beliebt. sie sagen und zeigen mir das immer wieder. Ich habe von ihnen Kosenamen erhalten. Das ist so schön.

    Zu meinen anderen Kollegen habe ich sehr guten kontakt. Ich habe sogar eine Freundin dort gefunden. Die Kollegen kommen immer wieder zu mir und fragen mich um Rat oder bitten mich um Hilfe. Das mag ich, das mein Wissen so sehr geschätzt wird.

    Du verstehst das es schwer ist von soetwas zu trennen, nur weil es einer handvoll Menschen nicht paßt so wie es ist.

    Liebe Grüße Uschi, und vielen Dank für den Trost.