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Ich und meine früheren Freundschaften - Klicken Sie HIER um das ursprüngliche Thema anszusehen

    yggdrasil
    Hi,

    ich muss es einfach mal aufschreiben, kriege gerade ganz immens die Depri zu spüren, wie Sie sich selten (durch die Tabletten) mal wieder aufbäumt.

    Ich weiß, dass ich nicht einfach so mich binden sollte und Familienleben spielen sollte.

    Aber viele meiner "Freunde" bilden so langsam eine Familie, mit Kind und so.

    Ich komme damit nicht wirklich zurecht. Nicht gut, ich habe kein Vertrauen mehr in alte Freundschaften, würde ich erzählen, was mit mir so los ist, läme ich mir vor wie eine Last, auch wenn bestimmt Leute eher den doch echt schmalen Kontakt von mir verstehen würden, denke ich.

    Mein Freund ist heute nicht da, das heißt ich bin alleine und darf wieder draufblicken auf mein Leben, ohne den Schleier, der sonst darüber schwebt.

    Ich hätte gerne Kontakt zu Menschen, bin immer froh, wenn wir einkaufen gehen und sich da mal jmd. mit mir unterhält.

    Was komischerweise auffällt, dass ich in Gespräche gerate mit ja mir einsam vorkommenden Menschen.

    Netten, liebenswürdigen Menschen, wo es mir auch etwas gibt, diesen Smalltalk, der nicht allzu oberflächlich ist, zu halten.

    Bitte schreibt nicht, dass ich ruhig in Kontakt bleiben soll, denn das ist derzeit nicht möglich durch meine Krankheit. Den Rest der noch für mich besuchbaren Plätze hier muss ich mir erhalten, sonst geht gar nichts mehr.

    Möchte eigentlich nur mal die Gedanken raus lassen, und dennoch würde ich wohl nie wirklich hier zu Ausdruck bringen mögen, wie scheiße es sich anfühlt.

    Ich bin noch nicht so weit, in der ersten Therastd (prob.) sagte ich, unter lachen und fast weinen, weinen?, dass ich mich in den letzten Jahren runtergewirtschaftet habe.

    Sie meinte, es ist gut, dass ich das so benennen, so sehen kann und das wir schauen müssen, wie wir das wieder langsam ändern können, so in der Art.

    Triggertext! Zum Lesen bitte markieren.
    ............. :weinen:


    Es ist nicht einfach.
    cosmea
    Nur so, in Gedanken an dich

    :trost2:

    Cosmea
    mahamati
    Liebe Yggdrasil!

    Ich habe Dich gelesen...lese Dich immer wieder gerne und ein wenig kann ich mich in Deine Welt einfühlen...und mir auch ebenso "ein wenig" vorstellen, wie sich das anfühlen muss für Dich.

    Du hast soviel, was in die Welt hinaus müsste, sicher auch möchte...? Deine Krankheit, die das immer wieder verhindert, es nicht oder nur in ganz kleinen Schritten zulassen kann.

    Aber diese Schritte sind da! Du machst sie, hälst Kontakte, bist hier, hast eine Therapie angefangen - das ist schon viel!

    Familien gründen sich in Deinem Umfeld...ja, nochmal ein Thema für sich...das zur-Last-fallen...wäre das wirklich so?

    Ich habe Dich hier als einen ganz feinen Menschen kennengelernt, besonders auf Deine Art, und ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du Orte, Plätze, Menschen findest und auch behälst, wo Du Dich leben kannst!

    Alles Liebe für Dich,

    Mahamati
    maaru
    Hallo Yggdrasil,
    ich habe Deinen Text aufmerksam gelesen und kann Deine Gefühlslage gut nachvollziehen.
    Die Empfehlung, den Kontakt zu anderen Menschen aufrecht zu erhalten, ist oft schwer einzuhalten, weil die Angst vor Nähe, auch wenn sie unverbindlich ist, doch enorm ist.
    Ich leide schon seit vielen Jahren an schweren Depressionen und kann Dein Dilemma nachvolziehen. Man hat einerseits die tiefe Sehnsucht nach Nähe, fürchtet sie aber wie der Teufel das Weihwasser.
    Zu dem Ganzen kommt auch noch das Gefühl, dass einem die Zeit davon läuft.
    Ich habe also keinen wirklich guten Rat für Dich, nur das: ich fühle mit Dir und hoffe, das Du bald aus dem Loch wieder herauskommst.

    Liebe Grüße
    Maaru
    fluse
    Liebe Yggdrasil

    Ich kann dich sehr gut verstehen, deine Gefühlswelt, dein Einsamkeitsgefühl, dein Denken.
    Die Schritte die du machst und bereits gegangen bist das ist gaaaaaanz viel,liebe Yggdrasil
    Du bleibst immer dran, so erlebe ich dich, Liebe!
    Wie Schei*e es sich anfühlt...du brauchst garnicht so sehr in die Details zu gehen, für mich ist es auch so nachvollziehbar...:trost2:
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft deine jetzigen Kontakte weiterhin so wie es für dich möglich ist zu halten!!! Viel Kraft und Mut!!! Mach weiter so, du bist auf einem guten Weg!!!

    Alles Liebe
    fluse
    shawnee
    Liebe ygg,

    beim Lesen Deiner Zeilen kam mir spontan der Gedanke, ob Du es auch traurig findest, das Menschen in Deiner Umgebung F*milien gründen und so weniger Zeit für Dich haben? Das es da ein bißchen Eifers*cht gibt?
    Das anderes in dem Moment wichtiger wird, als die Freundschaft zu Dir?
    Ich frage das, weil es mir oft so geht.
    Da sind Menschen, die für mich wichtig sind, die aber zu manchen Zeiten andere Prioritäten setzen.
    Und ich komme mir dann abgeschoben vor und denke: nun, was die können kann ich auch - und wünsche mir dann Dinge, die - für den Moment - nicht erfüllbar sind.
    Es sind die kleinen Schritte im Leben, die kleinen Erkenntnisse, die oftmals w*htun.
    Die mir auch zeigen, mein Weg ist ein anderer.
    Ich weiß nicht, ob ich verständlich rüberbringen kann, was ich meine.
    Auf jeden Fall nicht abwertend oder tadelnd.
    Im Gegenteil - ich kann Dich so gut verstehen.
    Du bist hier und hast Deinen Platz - mit allem. :)
    :herz:

    Shawnee
    windfeder
    Liebe Yggdrasil!

    Ich kenne das Problem. Ich habe mich mit den Jahren so zurückgezogen, dass ich heute relativ allein dastehe. Als mein Freund noch lebte, waren wir uns selbst genug. Und durch die Krankheit gingen eh die meisten Freundschaften in die Brüche. Die wenigen Kontakte die ich noch hab sind fast ausschließlich oberflächlich. Das ist furchtbar schmerzhaft. Auf der anderen Seite fühl ich mich kaum in der Lage zu mehr.
    Aus deinen Worten entnehme ich, dass du einen Partner hast. Gibt dir das nicht ein wenig Kraft und Geborgenheit? :kraft:
    Gruß Windfeder!
    yggdrasil
    Hallo,

    schön, hier soviel zu lesen, ist gerade schlecht bei mir zu schreiben, aber spätestens Sonntag schreib ich wohl.

    Hallo Windfeder, herzliches Willkommen.
    :gruss:

    Yggdrasil
    cassiopeia
    Oweh,
    Du Arme,ein Stück weit kann ich Dir nachfühlen,man fühlt sich einsam und von allen verlassen,jeder ist mit sich selber beschäftigt und hat Menschen um sich rum,das Gefühl kenne ich nur allzu gut,vor allem,wenn die eigene Welt zusammenbricht.Ich wünsche Dir ganz viel Kraft! :kraft: