| yggdrasil |
Vlt. hat jemand diesen Film eben auch gesehen, keine Träne läuft mal richtig herunter; es ist als weine ich mehr nach Innen.
Und Freude - riesengroße wahnsinnige Freude, erkennen zu dürfen, wie ich wäre wäre ich jetzt schon für mich ganz erwachsen.
Die Abspannmusik spielt noch und ich sitze hier wie viele Nächte zuvor, mit Träumen, aber einem wachem Verstand.
Der Schleier war eben wieder für einen Moment weggenommen, der Blick auf mein Leben freigegeben.
Der Abspann ist zu Ende. |
|
|
| antonia |
hab mal ein bisschen bei amazon nach dem film gekuckt
(zuerst dachte ich, ehm :Peinlich: *kicher- es geht um mrs. clinton und mrs. kennedy-onassis)
zwei schw+stern, die musik machen
und die eine wird musikerin, die andere hat eine f+milie...)
die ganze beschreibung hat sich interessant angehört, auch von den schauspielerinnen her...
magst du noch ein bisschen was sagen?
(wenn das gerade geht- würd mich interessieren (nicht nur der film, *hab aber ein bisschen +ngst, zu sehr nachzub+hren :haare: ;))) , muss abba nicht sein :liebes: )
:winken: antonia |
|
|
| igelin |
Oh ja, habe ich auch mal gesehen - lange her, nur noch vage in Erinnerung - schön :herz: und auch traurig :weinen: , weil ja Jacqueline du Prez nachher Multiple Sklerose kriegt....
aber es geht, wenn ich mich erinnere auch viel um diese Schwesternbeziehung, dann überhaupt um die Musik - so schön und gefühlvoll, wie sie Cello spielt,
überhaupt ein anrührender Film,
Gruß,
Igelin :igel: |
|
|
| yggdrasil |
Hallo,
ja, anrührend war er - sehr für mich auch.
Wobei ich auch nun durch deine Frage Antonia mich länger damit beschäftige, warum mich dieser Film so bewegt hat.
Denn - die Musik ist generell gar nicht meins dort, aber Sie spielt schon recht angenehm, mir gefiel der Ausdruck (ist komisch das zu sagen) den Sie beim Spielen hatte, und auch diese Schwesternbeziehung, wo zwar beide irgendwo viel für einander taten, aber es aus Sicht der Schwester manchmal ganz anders gesehen wurde.
Es wird ein Zeitraum gezeigt, wie Ihn Hilary erlebt und dann derselbe Zeitraum aus Jackies` Sicht, wobei keine Langeweile bei mir eintrat, weil die Geschichte dadurch mehr vervollständigt wurde.
Jede möchte etwas sein, ich glaube das war auch etwas, was mur ziemlich nahe ging *rührseel`*, dass ich selbst heute mir nicht viel bedeute so im Alltag, und ein großer Teil von Leuten mir generell etwas kurzsichtig vorkommt (möchte da jetzt nicht zu sehr drauf eingehen)...
Aber ich halte von mir nicht sooo viel - generell
Manche Menschen (wo ich es von vornherein nicht so gedacht hätte) irgendwo etwas Besonderes an sich haben, es nur in der Öffentlichkeit und auch sonst viel zu wenig und nur schwer zu entlocken zeigen, und irgendwo auch nicht so Ihr Leben wirklich frei leben.
Dieses - Ich bin nicht dumm, aber es gibt noch so viel was ich für mich können möchte, um mich selbst wirklich mal selbstsicher (so das ich es mir selbst glaube innendrin, nach außen ist das weniger das Problem, da kann ich vieles sein *üahh*) hinzustellen mich von Zufriedenheit in mir durchsträmen lassen und mich für absolut ausreichend oder darüberliegend gebildet halten. (.....)
und ab und an, bin ich mir mit mir (na, nun dreht Sie durch...) so eins, so genug, zufrieden, ausgeglichen überdreht und sooo gefühlsmäßig stark.
Dann hab ich mich gestern so von außen betrachtet und ich fand mich selbst echt gut :liebes: (ihhhh, was für ein thread!), herrje, für mein Alter bin ich doch was.
Ich würd mich selbst auf der Straße entweder so toll finden, dass ich mir selbst total klein vorkäme oder ich würde denken "die is´ bestimmt scheiße, weil...." (da fällt mir dann zumindest etwas fadenscheiniges ein).
Auch seh ich mich selber halt gar nicht so, wie andere von außen, ich guck zu gerne in Fenster etc. um zu sehen "Wie seh ich aus?" "Ha, das bist ja Du" "Komisch, wie Du aussiehst" "Geile Hose! (:D oh G***, :rofl: *schmeiß weg*) und dann geht mein Hirn wieder so seine Wege, während ich so viele Eindrücke bekomme von dem was um mich rum ist..
und da ich ja nun im Leben recht viel "unfrei" gewesen bin, ist es draussen für mich auch lauter geworden, so dass mich die vielen Geräusche manchmal derbe stören.
-------
Dann gehen die Gedanken in eine andere Richtung - die Konkurrenz - hergestellt durch die Eltern - ist mir ja so vertraut und irgendwo auch die Bewunderung des Anderen, selbst wenn ich besser in etwas war, hat es nach außen hin eher so ausgesehen "Schau - ich - besser!" wie ein Urmensch im Anfangsstadium? (rede heute wieder dummes Zeug?) und dann wohl ebenso vom Gegenüber "Ich! Immer besser als Du!!" und eigentlich denke ich (auch durch Dritte die erzählten), dass das nur der aüßere Umgang war, halt das heranerzogene, obwohl vielmehr Bewunderung und Stolz da war oder so.
Muss nun aufhören, (erstmal?) Pause,
So merkwürdig wie Menschen? so sind,
Gruß, Yggdrasil |
|
|
| antonia |
zitat: und ab und an, bin ich mir mit mir (na, nun dreht Sie durch...) so eins, so genug, zufrieden, ausgeglichen überdreht und sooo gefühlsmäßig stark.
wow, das find ich stark.
„da soll’s hingehen“ ;)
wenn ich mit mir allein bin, fällt es mir leichter mich mich zu fühlen, das war früher auch schon so, durch die ganze abgeschiedenheit. Wenn niemand zu hause war, fand ich mich sogar im spiegel gut, nur wenn meine m+tter auch da war, da hab ich mich ganz h+sslich gefühlt. (ein punkt, den theras anscheinend irgendwie interessant finden.
Ich mag so filme, wenn so verschiedene wahrnehmungen nebeneinander gestellt werden oder sich auch ergänzen - also nicht wenn eine so "die wahre" ist, ich glaub nicht, dass es das gint „objektiv“ (außer bei krimis, da will ich eine orhnlichliche lösung;)), sondern sich das so ergänzt - da hört sich der film echt interessant an.
Was wäre wenn..
Was wäre gewesen wenn...
Und was wird noch...
Ich glaub nicht, dass du schon so ganz fertig (ausgereift) bist
*kicher
Da ist so viel ganz eigenes...:opti: für dich :liebes:
Das selbstvertrauen kann ich aber nicht so gut mit „nach draußen“ nehmen. Da verpufft es viel schneller. ich muss dann gar nicht mlalonkret mit menschen zu tun haben, es reicht manchmal einfach so unterwegs zu sein. Nur dass das oft „ohne menschen“ gar nicht so möglich ist außer im park vielleicht, wenn nicht gerade sonntagnachmittasgspaziergangszeit ist, oder so.
Dann ist mir das ganze werbe-geflacker-gefunkel-beschalle-bedufte in der fußgängerzone auch ganz schnell zu viel, fühl mich total reizüberflutet und irgendwie plöd im kopf und zu langsam für den ganzen kram, der so viel platz einnimmt.
Das mit dem vergleichen, da beruht so viel drauf. Mehr kaufen wollen, mehr haben wollen. Das ist schwierig. Mich selber ganz rausnehmen ist auch schwierig, weil immer nur so am ende einer liste rumdümpeln, auch anstrengend sein kann, auf seine art. Oder wie ein merkwürdiges „ziel“. Ob das überhaupt noch ohne geht? Klar ist jede/r einzigartig, aber wenn das dann doch wieder so was ist wie „wie manche sind gleicher als die anderen“ :rolleye2: vielleicht weil es so was urtümliches ist?
Und besser und schlechter, das sind so dimensionen, die sich euch verselbständigen können -immer schlechter als die anderen, kann auch seinen eigenen merkwürdigen ehrgeiz haben, bei mir zumindest :rolleye2:
Wenn ich mich nicht vergleiche, bin ich ganz in ordnung :sonnig:
Und dann gibt’s noch, abgesehen vom vergleichen (was ich gut kann, v.a. wenn’s zu meinen ungunsten ist), das sich im guten spiegeln- und das finde ich sehr wichtig. Ich mags auch gerne, wenn ich merke, leute haben noch was in der tasche, was ich nicht sofort gesehen habe, und manchmal mag ich auch gerne das gefühl, dass ich selber noch was in der tasche habe, oft nicht die unwichtigsten dinge.
Mal sehen, wie ich was davon „mit raus“ nehmen kann.
Hab mal gelesen, dass das gehirn bei intensivem erleben von was gelesenem oder gesehenen anfangen kann, so synapsen auszubilden, nicht ganz so, wie wenn man es selbst erlebt hätte und sicher nicht wie lange jahre gute erfahrungen, aber „es“ fängt an, mehr synapsen zu bilden als wenn man das nicht miterlebt hätte.
Dann hab ich allerdings auch gelesen, dass manchmal das gedächtnis nicht unterscheiden kann, ob man jetzt besonders intensiv vorhatte, was zu tun, oder es tatsächlich getan hatte. Fand ich besonders unpraktisch, weil die wichtigen vorhaben vielleicht auch besonders peinlich sind, wenn man gerade die vergisst *kicher
ups, lang geworden- ich glaub ich hör jetzt besser wieder auf! *fasel :rolleye2:
:winken: antonia |
|
|
|