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Realitätische Träume - Klicken Sie HIER um das ursprüngliche Thema anszusehen

    pantalon
    Hallo Ihr Lieben,

    ich träume in den letzten Tagen wieder gehäuft meine typischen Szenen, aus denen ich nicht herauskomme, wenn ich aufwache. Die Szene ist jedes Mal gleich und ich hatte sie früher schonmal. Ich erinner mich daran, dass ich eine Zahnspange habe (hab ich gar nicht, hatte ich aber mal, damals hatte ich nie ein schlechtes Gewissen), die ich unbedingt reintun muss. Ich fidne sie aber nicht. Das ganze geht ganz schnell, ich wache auf und frage laut "Wo ist meine Zahnspange?" Dann brauche ich lange, um richtig zu mir zu kommen. Mein Freund ist genervt, es geht manchmal sogar so weit, dass ich ins Bad renne. Wenn ich versuche, die Szene ins Bewusstsein zu holen (was mir ja wie ihr seht teils gelingt), ist sie ganz schnell wieder weg und ich weiß nicht mehr, was ich suche, hab aber immer noch das Gefühl, dass es ganz dringend ist und bleibe mit dem Mist-dass-ich-es-vergessen-hab-Gefühl zurück. Dann braucht es wieder einige Zeit, bis ich mir klarwerde, dass ich vermutlich gar nichts vergessen hab, damit ich wieder schlafen kann. Das ganze habe ich jede Nacht 1-3 Mal mit entsprechender Intensität.

    Habt ihr eine generelle Idee, was das bedeuten kann und warum das gerade dran sein könnte? Ich schreib dann später noch, was ich mir dazu denke. Ist nicht viel, aber ich mag da nichts vorwegnehmen in der Hoffnung, dass Ihr noch eine andere Idee habt?!

    Alles Liebe
    Pantalon, die Nacht für Nacht und Morgen für Morgen rätselt...
    pooh
    Liebe Pantalon!

    Die einzige Frage, die mir dazu einfällt, ist, wie alt warst du, als du die Zahnspange hattest? Und was war in dieser Zeit?
    Vielleicht ist dieser wiederkehrende Traum so etwas wie eine Erinnerung. Bei mir ist es oft so, dass ich mich an kleine, mir oft unwichtig scheinende Details erinnere, aber nicht oder nur schwer an die eigentlich wichtigen Dinge.
    Vielleicht kannst du mit der Pantalon, die in dem Alter ist, wo sie die Zahnspange trägt Kontakt aufnehmen und sie fragen, was sie von dir will. Vielleicht will sie dir ja auf diese Art etwas sagen.

    Nur so eine Idee....

    Pooh
    smilly
    Hallo pantalon!


    Vielleicht ist es, wie pooh schon geschrieben hat, ein Zeichen der Kleinen. In Träumen wird ja oft etwas symbolhaft gezeichnet. Das Symbol Zahnspange kann ja für die Kleine stehen, die trotz aller verantwortungsbewussten Großen (hab in Deinen früheren Forenbeiträgen gestöbert :lesen: :D )auch ihren Platz braucht.


    Das andere was mir dazu einfällt:

    Stehst Du im Moment unter Stress? Ich kenne diese Art Träume gut, wenn ich viel zu tun hab und gar nicht mehr weiß, wo mir der Kopf steht.Manchmal vergess ich auch was. Dann nimmt mein Körper das mit in den Schlaf und arbeitet weiter.

    Weiß nicht, ob ich Dir Impulse geben konnte.

    Wünsch Dir auf jeden Fall eine gute, ruhige Nacht.

    Grüße,

    smilly
    igelin
    Liebe Pantalon,
    Hmm, an Symbol dachte ich auch.
    Aber so schwer zu sagen, wenn ich Dein Leben, wie es im Moment ist, nicht kenne.
    Sicher kannst nur Du eine Antwort finden. Aber so eine Fragerichtung: Ist im Moment in Deinem Leben etwas , was Du suchst? Was Dir fehlt? Oder wo jemand anders Dir sagt, Du müsstest das dringend haben? (So war es ja wohl mit Zahnspangen - die wollte wir nicht gerade selbst).
    Und sonst, was ich auch mal gemacht habe: Mit dem Gegenstand innerlich ins Gespräch kommen: Wie fühlt sich die Zahnspange und was sagt sie? Klingt vielleicht doof, ist aber manchmal erstaunlich, was da rauskommt (wenn ich gerade schaffe, mich auf sowas einzulassen).
    alles Gute Dir! :klee: :liebes:
    Igelin :igel:
    pantalon
    Hallo Ihr Lieben,

    vielen Dank für die Anregungen und Gedanken.
    Kontakt zu meinem inneren Kind aufnehmen kann ich nicht, zumindest nicht so ohne weiteres. Da bin ich, wie Ihr vielleicht noch wisst, sehr kopfgesteuert und bei der Sache mit dem inneren Kind immer noch zwiegespalten. Die Zahnspange hatte ich seit ich ca. 11 Jahre hatte bis 13 oder 14. Allerdings oben und unten ne lose. Ich war nie die fleißigste Zahnspangenträgerin, wurde von meinen Eltern ab und zu ermahnt, aber es gab nie Ärger deswegen. Das schlechte Gewissen setzte einen Abend vor dem Termin beim Kieferorthopäden ein und bei Verlassen der Praxis wieder aus :D

    Meine jetzige Situation hat ja nun sehr viel neues, wenn man bedenkt, was im letzten Jahr alles passiert ist. Ich bin in der Arbeit die meiste Zeit gut ausgelastet und gefordert, habe mich aber noch nicht längere Zeit über überfordert gefühlt. Viel Verantwortung und manchmal große Fragezeichen in den Augen, aber ich hab das Gefühl, dass ich mich da sehr gut reinfinde.
    Wenn ich überlege, was mir fehlt...natürlich meine Freunde. Aber da war ich ja gerade über Weihnachten und Neujahr. Neben der Arbeit und der Mühe, hier die Wohnung schön einzurichten, ist bislang noch kein größeres Bedürfnis nach Freunden hier aufgetreten. Natürlich hab ich Pläne in Richtung Sportverein und wir gehen schonmal aus mit Kollegen von meinem Freund...aber ich weiß auch, dass das Zeit braucht, die ich im Moment so in Massen gar nicht habe. Auf der Arbeit hab ich ein eigenes Büro, ein bisschen ab vom Schuss. Da bin ich aber gut integriert und wenn ich mich einsam fühle, taper ich eben los. Eigentlich fehlt mir Zeit für mich ganz alleine, die ich nciht auf der Arbeit verbringe. Die hab ich i.M. nur im Auto. Trotzdem fühle ich mich weder einsam noch gestresst.
    Was meinen andere, was ich muss? Bekannte finden? Fühle ich mich dadurch vielleicht unter Druck gesetzt? Die Idee finde ich sehr spannend. Ob ich mit dem Gegenstand ins "Gespräch" kommen kann? Na das muss ich mir noch ein wenig ummodeln, damit es ohne breites Grinsen möglich wird :D Der Kopf...jjjjaaaaajjjaaaa ;)

    Derartige Träume habe ich in 4 verschiedenen Versionen. Der Zahnspangentraum ist nur einer, der eben jetzt gerade auftaucht. Ich hatte ihn schon zur Zeit der Therapie und da haben wir überlegt, was die Zahnspange bedeutet. Ist schon so, dass gew*ltsam etwas in eine Reihe gebracht wird. Durch Einwirkung von Außen. Aber letztlich bin ich selbst, die sich da zu etwas zwingen will. Die irgendwelche Erwartungen hat...Hm, ich bin grad sehr zufrieden, habe wenig an mir zu mäkeln, bin sogar stolz auf mich. Wo möchte ich mich selbst beschränken, in eine gewisse Richtung bringen?

    Es war ja grad Weihnachten und Silvester, ich hatte Urlaub, konnte die Arbeit gut hinter mir lassen...also so richtig Stress hab ich grad auch nicht...

    Ganz schlimm ist auch der Aspekt, das ganze zu vergessen, es nicht halten zu können...
    Es entfleucht mir so einfach, obwohl es sooooo dermaßen wichtig ist...

    Ich grübel mal weiter...(und sprech vielleicht mal meine Zahnspange an ;) )
    Was icha uf jeden Fall gemerkt habe: Ich habe mir wenig Zeit für mich selbst genommen. Auch wenn es mir gut geht, kann ich mir ja mal n bisschen Ruhe gönnen und drüber nachdenken, was gerade so passiert. Vielleicht ist es dann auch irgendwann nicht mehr so unwirklich wie jetzt noch?



    Lieben Dank, ich werde mir Eure Anregungen alle nochmal durch Kopf und Herz gehen lassen und mir dazu ganz viel Ruhe gönnen :herz:

    Pantalon