| licornia |
Habe ich gerade gefunden und fand´s so schön... :liebes:
Einige von euch kennen es sicherlich...
Mondnacht
Es war, als hätt´der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blüten-Schimmer
Von ihm nur träumen müßt´.
Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.
Joseph von Eichendorff
Lico :herz: :opti: |
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| igelin |
Liebe Lico, :unicorn:
ja, kenne ich - finde ich auch sehr schön. :liebes:
Dazu ein Erlebnis:
Ich ging vorgestern bei uns schon im Dunkelwerden durch den Park - der Mond schien auf den See und durch die Zweige der inzwischen kahlen Bäume, der Himmel dabei ein wenig diesig - ein weiches Licht.
Das war eine ganz geheimnisvolle Stimmung...
Gruß,
igelin :igel: |
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| penelope |
Hallo Licornias
ich mag dieses Gedicht auch sehr.
Habe es als K*nd auswendig gelernt.... und manchmal schafft es den Weg wieder in meine Gedanken.....
Liebe Grüße
Penelope :winken: |
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| licornia |
Ach ihr Lieben,
wie schön dass ihr eure Gedanken auch da lasst... :vibes:
Ja auswendig gelernt habe ich es auch :)
So ein schönes Erlebnis liebe Igelin...ich mag diese Stimmung so sehr. Ich find der sternenhimmel und der Mond haben so etwas beruhigendes...so endlos, so zeitlos, so weit...
Und morgen ist wieder Vollmond :liebes:
:danke: euch beiden ;) :knuddel: wenn ihr wollt
Lico :unicorn: |
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| igelin |
Ja gern, :knuddel: zurück,
:igel: |
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| antonia |
huhu licornias,
so ein schönes gedicht...
die seele breitet ihre flügel aus...
ich seh den mond von meinem balkon aus
und im kalender steht,
dass heute vollmond ist?
:mond: :stern: *mit-schwärm
antonia |
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| mahamati |
Liebe Lico!
Dankesehr...sooo schön!
Ich kannte es nicht...das Gedicht...aber das Gefühl...ja, das kenne ich!
Habe auch gestern abend lange den Mond betrachtet...er ist...irgendwie...gütig.
Alles Liebe,
Mahamati |
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| licornia |
und ich hab noch ein paar "Mondgedanken" gefunden...
Mondlicht
Wie liegt im Mondenlichte
Begraben nun die Welt.
Wie selig ist der Friede.
Der sie umfangen hält!
Die Winde müssen schweigen,
So sanft ist dieser Schein;
Sie säuseln nur und wehen
Und schlafen endlich ein.
Und das in Tagesfluten
Zur Blüte nicht erwacht,
Es öffnet seine Kelche
Und duftet in der Nacht.
Wie bin ich solchen Friedens
Seit lange nicht gewohnt!
Sei du in meinem Leben
Der liebevolle Mond!
Theodor Storm
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Mondnacht
Weg in den Garten, tief wie ein langes Getränke,
leise im weichen gezweig ein entgehender Schwung.
Oh und der Mond, der Mond, fast blühen die Bänke
vons einer zögernden Näherung.
Stille, wie drängt sie. Bist du jetzt oben erwacht?
Sternig und fühlend steht dir das Fenster entgegen.
Hände der Winde verlegen
an dein nahes Gesicht die entlegenste Nacht.
Rainer Maria Rilke
Schön, dass euch das Gedicht auch so gut gefällt :herz:
Ja, gütig ist er der Mond, das passt, irgendwie... :opti: :stern: :mond:
Liebe Grüßlies, :knuddel:
Lico |
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| antonia |
:stern: :mond: :listen: *staun
ganz vielen dank
:liebes: antonia |
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