| smilly |
Hallo!
Sitze vor dem Computer um 11.00 Uhr vormittags und grüble.Normalerweise bin ich in der Zeit in der Arbeit.Aber im Moment ist "normal" bei mir eher ein Fremdwort.
Habe mindestens ein Vierteljahr überlegt, ob ich weiterarbeite oder nochmal zur Traumatherapie in die Klinik gehe. :was:
In der Arbeit sind sehr nette Kollegen und die Chefin ist auch klasse.Zu den Kindern hab ich auch einen guten Bezug (arbeite in einer Kinderkrippe).
Die Entscheidung ist jetzt für die Klinik gefallen weil ich merke, dass mich einiges noch zu sehr belastet.Alle meine Freunde und Theras fanden dies auch richtig.
Bloß ich stehe nun da und bin verzweifelt.Gesicherter Job vorbei, in die Arbeitslosigkeit und da das Geld nicht reicht auch ein Hartzfall.Bin sehr traurig, die Kinder nicht mehr zu sehen. :( Ich arbeite noch bis Ende des Jahres und kann /will irgendwie keinen Abschied nehmen.So langsam sollte ich aber damit anfangen. :help:
Würde am liebsten alles rückgängig machen und weiß doch, daß es nicht richtig wäre.
Am liebsten würde ich mich in mein Bett verkriechen und die Decke über den Kopf ziehen.
Muß aber ins Arbeitsamt.
:weinen:
Mußte einfach mal von der Seele schreiben.
smilly |
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| shawnee |
Hallo smilly,
schließt das ein das andere denn gleich aus?
Ich meine, es gibt doch die Möglichkeit der Reha und dann eben - vorübergehende - Krankschreibung und dann fängt man wieder an zu arbeiten?
Mußtest Du denn gleich kündigen? Oder wurde Dir gekündigt?
Dieser Weg ist ungewöhnlich.....
Abschied nehmen ist immer so ein Sache.
Möchte man nicht gerne, weil es einen berührt.
Doch ich finde gerade wenn es Dir so gut dort gefallen hat, solltest Du in aller Form - mit allen Gefühlen - Abschiedn nehmen! Auf jeden Fall - damit Du hinterher nicht sagen mußt: hätte, wenn und aber.
Vielleicht magst Du ein kleines Album gestalten, wo Du jedem Kind einen Spruch mit gibst, mit auf den Weg?
Können sie sich dann immer wieder anschauen...
Ich habe mich 1992 kündigen lassen - hatten eine tollen Job und supernette KollegInnen und konnte einfach nicht mehr. Es war der Anfang meiner Therapie...
Heute weiß ich, es wäre auch anders gegangen.
Aber, das ist immer erst Jahre später....
Ich wünsche Dir, das Du Dir Deinen Abschied gestalten kannst und das Du nicht noch in ein tiefes Loch fällst...
Lg
Shawnee |
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