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ARGE und meine Angst - Klicken Sie HIER um das ursprüngliche Thema anszusehen

    sternenhauch
    :igit: was mach ich nur mit mir?
    hoffentlich bekomme ich meine dolmetscherin am mittwoch?

    was mach ich nur wenn Arge mir eine Arbeit aufbrummen will und ich aber sage dass ich zur zeit aber nicht in lage dazu bin einer arbeit nach zu gehen?

    angst dass man mir das geld streich´ wenn ich "nein" sage.

    was mach ich wenn ARGE wissen will warum ich nicht in der Lage bin? soll ich denen das sagen?

    vor lauter angst würde mir alles entfallen so, dass ich das gefühl bekomme mir gehts gut ich will nur hier raus.

    wie soll ich denen das erklären?

    können sie das auch nach empfinden wenn ich denen was sage?

    ich habe angst angst angst.

    ich hoffe das meine
    ängste mich nicht eines tages auffrisst .... :igit:
    uli
    Liebe sternenhauch, :trost:

    ich denke du sollest Dich erstmal Ernst nehmen. Und das tust Du . Das finde ich super.

    Für eine Arbeit da muß man sehr stabil sein. Um sich und andere nicht in ausweglosen Situationen zu bringen. Und wenns bei Dir nicht geht dann ist es so. Es ist Dein Leben. Dein Gesundheiszustand kann sich doch auch wieder, vielleicht in einigen Jahren ändern.
    Es gibt Arbeitslosenberatungen in Deiner Stadt. Die Tätigen dort sind meistens netter und sozial professioneller als Sachbearbeiter bei der Arge.

    Andererseits brauchst Du den Sachbearbeiter bei der Arge nur fragen, ob er ein Attest vom Arzt braucht.
    Es gibt doch auch eine Grundversorgung für denjenigen der nicht am Arbeitsleben teilnimmt.

    Gebe bei der Arge immer nur soviel von Dir preis wie Dir lieb ist. Genaueres braucht der Sachbearbeiter über Deine Symptome nicht erfahren. Deshalb ein Attest. Wenn er Dir Vertrauenswürdig erscheint dann könntest Du etwas äußern. Und vielleicht hilft er Dir sogar.

    Ich finde es ist mutiger zu sagen ...ich kann nicht und dann in kleinen Schritten für Deine Gesundheit etwas tun. Als sich immer mehr aufzuhalsen und nicht mehr durchzukommen.
    Seh es als Eigenverantwortung wie Deine Entscheidung ist.
    Hole Dir emotionalen Rückhalt in Beratungen, Selbsthifegruppen, die müßte es doch auch für Schwerhörige geben.

    Vorangig mußt Du für Deine Gesundheit ganz viel tun. Dich darüber erkundigen was es mit den Stimmen auf sich hat. Tabletten können doch helfen.
    Welche Behandlungsmethoden gibt es. Nachfragen bei der Krankenkasse, Gesundheitszentren ect. Oft werden neue Türen wieder geöffnet wenn man den Weg für sich entscheidet. Nur Du zählst und Du bist es wert.

    Gruß Uli
    shawnee
    Hallo sternehauch,

    mein Freundin ist schon seit Monaten kr*nkgeschrieben - bekommt auch Hartz IV und muss niemandem Rechenschaft darüber ablegen, warum und wieso und weshalb sie kr*nk ist. Niemand kam bisher auf die Idee, ihre Grundversorgung zu streichen!
    Und - auf die Idee, sie an die KK zu verweisen, ist auch niemand gekommen, dann von dem bißchen, was es als Hartz IV gibt, kann man nicht noch abziehen.

    Sie ist psychich krank - schickt ihre Kr*nkmeldung hin und fertig.
    Also, mach' Dir man keine Gedanken, arbeitsunfähig ist arbeitsunfähig.

    Liebe Grüße
    Shawnee