| hammy |
Weis nit so genau wo ich anfangen soll und ob das hier richtig steht. Bin noch relativ neu hier und hab bis jetzt eigentlich nur gelesen. Fällt mir auch schwer was zu schreiben vor allem dies was ich nun vor hab zu schreiben, weil bis jetzt noch nit mal mit jemanden drüber geredet hab. Naja ich versuchs einfach mal. Aber könnt was kaotisch werden weil ich sehr durcheinander bin und Vorsicht könnt triggern…
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Weis granit so genau wo ich anfangen soll, weil ich selbst im Moment nit genau weis wo genau der Anfang ist.
Also das ganze begann vor 2 Jahren und 2 Monaten, noch gar nicht so lange her. Aber eigentlich schon viel viel früher eigentlich in meiner Kindheit wie ich jetzt weis.
Bin auf ner Feier mit dem Exfreund meiner besten Freundin zusammen gekommen ( ich weis nit grad meine tollste Tat). Könnt mich selbst dafür Ohrfeigen. An diesem Abend fing alles an. Naja er hatte halt irgendwas an sich was ihn für mich interessant machte. Meine damals beste Freundin wollt an dem Abend wo ich ihn nur geküsst hat und sie es gesehn hat, nicht mit mir darüber reden, bis heute eine Tabu Thema im ganzen Freundeskreis zumindest für mich. Aber mittlerweile glaub ich wenn wir an dem Abend miteinander geredet hätten, wäre es nie so weit gekommen, aber hinterher ist man ja immer schlauer. Jeden Falls meinte eine Freundin von uns beiden ich soll mich nicht, bei meiner ehemals besten Freundin melden, bis diese auf mich zu kommt, was sie bis heute nicht getan hat. Auf jeden Fall haben sich alle aus unserem Freundeskreis um sie gekümmert ( was ich sehr gut finde), aber von mir wollt keine mehr was wissen, meine Sicht der Dinge wollt keiner hören, keiner wollt mich mehr sehen, bis auf meinen Freund mit dem ich an diesem Abend oder eher gesagt in den nächsten Tagen zusammen kam. Er hat mir halt geboten in der Zeit in der sich alle von mir abgewendet hatten, er war für mich da und hat mir sehr über diese Zeit hinweg geholfen. War oft allein so ohne Freunde und hatte oft S*lbstm**dg*d*nken, die er abgewendet hat. Genau das und die Abkopplung von meinen Freunden hat mich von ihm Abhängig gemacht. Vor 4 Monaten jedoch hat er sich von mir getrennt. Heut bin ich froh darüber, ich glaub ich wäre diesen Schritt nie gegangen, weil mein Herz zerbrochen wäre, trotz das er mich in der Beziehung die wir hatten, die 1 Jahr und 10 Monate ging, oft geschl*gen hat und auch seelisch Misshandelt hat.
Jetzt sitz ich hier allein und habe niemanden mehr, zumindest denke ich das, obwohl ein Teil von mir weis das es nicht so ist, aber dieser Teil ist sehr klein und wir oft von mir selbst überhört. Ich habe viel geweint und weine immer noch, nicht um ihn, er ist mir inzwischen egal, sondern um mich und mein Leben, nicht das es schlecht wäre im gegensatz zu anderen müsst ich glücklich sein, aber Glück was ist das? Hab ihn auch nur aus diesem Grund nicht verlassen, weil ich Angst hat allein zu sein, nicht Beziehungsmässig gesehen sonder überhaupt.
Hab in diesen 4 Monaten viel nach gedacht. Viel zu viel wie ich finde, aber ich kann mich auf nix anderes konzentrieren, nicht schlafen, nicht essen, in mir ist einfach nix mehr, ein grosses Loch.
Kurz nach dieser Beziehung hat ein Freund meines Cousins interesse an mir gezeigt und wir haben versucht was auf zu bauen, aber ich hab ihm gesagt das das einfach nix bringen würde so kurz nach so einer Beziehung, er wusste bescheid. Ich hatte keine Gefühle für ihn und er keine für mich und wir hätten uns da nur in was verrannt.
Durch diesen Freund meines Cousins hab ich jemanden kennen gelernt, der mir in diesen Monaten echt wichtig geworden ist. Mit Ihr kann ich über alles reden zum ersten mal ist jemand für mich da. Das tut so gut.
In diesen 4 Monaten hab ich auch wieder Kontakt zu meinem alten Freundeskreis auf gebaut und es läuft so weit ganz gut, nur das ich halt zu keinem von diesen Leuten mehr Vertrauen auf bauen kann. Ich konnt noch nie Vertrauen zu anderen Menschen auf bauen oder nur sehr schwer, was an meiner Kindheit zu liegen schient. Durch meine letzte beziehung weis ich jetzt auch das ich in die Thera sollte oder eher gesagt für mich ich muss, weil ich ohne nicht mehr zurecht komm. 2 Leuten aus meinem alten Freundeskreis kann ich noch vertrauen. Eine weibliche und eine männliche Person, aber ich bin mir nicht sicher, bin mir nie sicher, vertraue mich nicht gerne Menschen an, habst noch nie so wirklich getan bis auf 2 mal und beides mal ging es so richtig in die Hose.
Beim ersten mal war es als ich noch 14 war, damals war mein angeheirateter Onkel für mich da, so bis ich 17 war, weil er dann starb.
Er war für mich wie mein Vater, da ich eigentlich nie einen richtigen hatte bis auf den Vater den man eher Erzeuger nennen kann welcher mich 10 Jahre g*schl*gen hat und mir nicht erlaubt hat gegen sein Wort oder seinen Willen anzusprechen und wenn doch wurde geschrieen und gepr*gelt. Mein Onkel war für mich da und hat mir zugehört, einfach nur zugehört, keine dummen Kommentare keine Ratschläge es seiden ich wollt sie haben, ein echt seltener wertvoller lebensfroher Mensch, der mir geholfen hat von dem kleinen insich gekehrten Kind eine selbst bewusste junge Dame zu machen, wenn man das so sagen kann, leider hatte er selbst nie Kinder und hat immer gesagt wenn er welche hätte würde er wollen das sie so wie ich werden. Diese junge selbstbewusste Dame war ich von 16 bis ca 20 dann auch, aber meine letzte Beziehung hat mich zurück geworfen, soweit zurück das das Loch aus dem ich zu klettern versuch immens tief ist.
Beim zweiten Mal war es mein letzter Freund, dem ich mich anvertraut habe, dieser hat meine Schwächen dann gekannt und sie schamlos ausgenützt oder versucht mich mit meinen schwächen fertig zu machen, er wusste ja genau wo sie zu finden waren.
Seitdem ist das Vertrauen zu Menschen für mich generell gegessen. Da mein erster Freund den ich so mit 16 für 2 Jahre hatte mich am Ende unserer Beziehung betrogen hat, mit seiner Exfreundin. Hab nach meiner letzten Beziehung geglaubt das es keine Menschen mehr gibt die mich verstehen. Aber ich glaube das ich sie gefunden habe zu mindest ab und zu, aber es fällt mir sehr schwer um Hilfe zu bitten.
Zu meiner derzeitigen Situation:
Ich sitz oft allein zu haus und kann mich zu nix aufraffen in der schule und Arbeit nicht konzentrieren. Bin grad mit ner Freundin die mit alle dem nix zutun hat 2 Wochen im Urlaub gewesen, war auch in gewisser weise sehr schön, aber in der letzten Woche habe ich mein zuhause vermisst und die 3 Leute die mir noch was bedeuten, da ich diese auch nicht so einfach von dort erreichen konnte. Wohne noch zu Hause bei meiner Mutter und meinem Stiefvater mit meiner Schwester, aber die 3 sind noch bis Sa im Urlaub und ich bin gestern morgen erst wieder gekommen, da waren die 3 schon weg. Jetzt sitz ich hier allein im grossen Haus, das mir jetzt noch riesiger vorkommt und denke schon wieder viel nach. Hab noch niemanden getroffen um zureden, trau mich auch nicht mich zu melden, hab irgendwie Angst davor, bin denen ja sowie so egal, denk ich zumindest im Moment, obwohl es da wie gesagt diese kleine Teil sagt das es nicht so, aber er ist die meiste Zeit zu klein und ich hab hier keine Ablenkung.
So ein leeres Haus hat was gutes und was schlechtes. Das schlechte ist das es keine Ablenkung durch andere gibt, was wieder rum auch gut ist weil ich endlich mal den ganzen Tag so viel weinen kann wie ich möchte ohne mich rechtfertigen zu müssen oder Erklärungen abgeben zu müssen. Nicht im Zimmer einschließen und danach „Dumme“ Fragen beantworten, wo die Antwort so wieso keiner versteht. Den alle wollen immer das ich nett und freundlich bin und meine Gefühle für mich behalte, zumindest die die für mich wichtig sind, schließlich hab ich das so gelernt, Gefühle sind was für schwache Menschen und man soll doch gefälligst nicht so betröppelt den ganzen Tag drein blicken so schlimm wäre das doch gar nicht. Irgendwie geht es mir immer als wäre ich 2 Personen nicht bloß eine. Alle denken oder sagen sogar ich wäre selbstbewusst, das bin ich auch nach aussen hin, aber das ist alles nur Fassade. Hab Angst davor das es einer schafft dahin durch zu kommen und dann schon wieder allein gelassen zu werden.
Ausgerechnet die männliche Person, von den 3 Personen denen ich noch vertrauen kann, macht selbst eine thera und weis deshalb am besten wie ich mich fühle, aber das macht mir nur noch mehr Angst mich ihm zu öffnen. Was ist wenn das schief geht? was ist wenn ich auch ihn verliere? was passiert wenn ich ihm bald das erste mal über den weg laufe, hab Angst zu weinen und ihn merken zu lassen wie sehr er mir doch gefehlt hat.
Soviel Angst, so viele Gedanken, so viele Tränen, die mittlerweile einfach über allen kommen und wann sie wollen ohne das ich das wirklich kontrollieren kann. bin verwirrt vor allem weil ich sonst nix empfinden kann.
Hoffe das war jetzt nicht zu durcheinander und verständlich genug, mir geht zuviel durch den Kopf klare Gedanken fassen ist fast unmöglich, bin froh das mal los werden zu können, es musste endlich mal raus. Fang ende des Monats ne Thera an aber bis dahin wäre ich glaube ich geplatzt, selbst das warten auf meine Familie macht mich verrückt.
Danke das ich es hier lassen konnte auch wenn das niemand liest es tut gut es mal los zu werden.
:was: :weinen: :angst: |
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| vh-kaja |
Hallo hammy!
ich habe dich gelesen und finde es gut das du alles raus lassen konnest.
Weißt du das mit dem vertrauen und Angst haben das man wieder erlassen wird ist so eine Sache.
Ich denke es gibt Menschen die einen ein lebenlang begleiten und Menschen die nur für gewisse Wegstrecken da sind.
Es tut dann jedes Mal weh wenn jemand geht aber wenn man ihm vertraut hat bleibt ganz viel.
Es ist ein ständiges geben und nehmen.
Ich wünshe dir,dass du dich darauf einlassen kannst und ich glaube das die Thera dir dabei bestimmt helfen kann.
lg
kaja |
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| morrigu |
Hallo Hammy!
Ich hab Dich auch gelesen und ich finde, genau wie kaja, das es gut ist das Du Deine Gedanken und Gefühle hier aufgeschrieben hast.
In Deinem Alter und oft auch jetzt noch, war/bin ich oft enttäuscht darüber das manche Menschen einfach so in unser Leben "geschneit" kommen und genauso wieder weg sind, aber es stimmt schon, es ist ein geben und nehmen auf dieser Welt, was man so lernt, gibt man manchmal an Menschen zurück die einen das ganze Leben begleiten, oder aber an Menschen die nur "mal kurz in unser Leben schneien", aber eines ist ganz wichtig, wir lernen etwas, bzw. haben etwas zum aufsaugen, meistens bringt uns alles irgendwie weiter, manchmal ganz leicht, manchmal ganz schwer.
Was ich gut finde das Du beide Seiten des "im großen Haus alleine sein" siehst, tu einfach gutes für Dich, was Du sonst nicht machen kannst wenn Deine family da ist, hab ich auch dann immer gemacht... stundenlang baden, bis die Haut schrumpelig ist, wenn ich daran jetzt denke muß ich schmunzeln... Dir fällt bestimmt was ein.
Viele, viele Grüße
Morrigu |
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| uli |
Hi hammy,
manches was Du schreibst hört sich gut an. Anderes bedenklich. Wie mit den Su***dgedan*en. Menno....Du..sag mal.....
Bin erschrocken /erstarrt darüber.
Doch Hilfe annehmen , hast Du selbst erkannt, und ist richtig so. Wer weis wie weit die Hilfe in Zukunft reicht.... und Du ein ganz zufriedener glücklicher Mensch werden könntest. Der sich wehren wird auf unterschiedlichen Ebenen. Jonglieren kann mit ja und nein sagen. Und wenns Fehler sind, sich selbst verzeihen können.
Deine Freundin hat es Dir wohl sehr übel genommen wegen ihrem Exfreund. Hm sie sind aber doch nicht mehr zusammen. Er heißt ja auch Ex. Allerdings sollte ihre Empfindlichkeit wohl respektiert werden. Wie wäre es Du bringst einen kleinen Blumenstrauß bei ihr vorbei und erklärst Dich ein wenig. Vielleicht aus Einsamkeit der Knutscher. Das ist doch legal und könnte Verständnis bewirken. Es ist so, manchmal muß man selber einige Schritte auf jemanden zugehen. Bedenke die anderen sind in ihren Gefühlen auch verletzbar.
Gruß Uli |
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| hammy |
Danke fürs lesen!
Das mit dem Vertrauen ist nicht so einfach wenn man von leuten wo man denkt das es die besten Freunde sind im Stich gelassen wird und die dann auf einmal alles erklärt haben wollen und doch meinen sie wären immer für einen da gewesen. Komisch hab ich nie gemerkt, weis nur leider nicht ob das wegen meiner Situation war oder weil sie wirklich nit da waren.
Danke auch für den netten Vorschlag morrigu, werd ich ma ausprobieren. ;)
Momentan fällt mir nur irgendwie der schwung überhaupt was zu unternehmen, weis nit so genau woran das liegt.
Hoffe auch das ich das in der Thera alles verarbeiten und auf arbeiten kann, ist mir ja auch klar das einige Menschen einen nur einen kleinen Abschnitt im eigenen Leben begleiten, aber irgendwie kenn ich nur Leute die wenigstens eine Person haben die "immer" da sind, so jemanden hat ich nie. Hat in meiner Kindheit und meiner frühen Jugend keine beste Freundin und irgendwie merk ich das das fehlt. und wie gesagt die einzige die ich hatte is jetzt auch wech.
Obwohl ich mir das mit dem Blumenstrauss überlege. :)
Danke uli |
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