| leslie |
Hallo.. ich möchte etwas erzählen und um eure Meinung dazu bitten.. vielleicht weiß jemand Rat? Vielleicht kann mir auch jemand von den Betroffenen etwas dazu sagen?
Meine Partnerin ist ein M*ssbr****s-"Kind". Kürzlich nach einem Streit mehrere Stunden vorher am Tel., der eigentlich beigelegt war, verhielt sie sich sehr abweisend und distanziert zu mir. Ich war unheimlich enttäuscht und verletzt. Nun sagt sie, Nähe und Z*rtlichkeit seien für sie damals die einzigen Za*lm*ttel gewesen. Deshalb mache ihr Nähe bei Problemen Angst. Sie bat mich, ihr die Angst zu nehmen und ihr zu helfen, Nähe im Streit nicht als bedrohlich zu empfinden.
Aber wie soll ich das machen? Wenn sie mir doch signalisiert, dass sie mir nicht nah sein will?
Hinzu kommt, dass ich aus meiner eigenen Geschichte heraus gerade unter solcher Distanziertheit unheimlich leide und mich innerlich verkrampfe und zurückziehe. Wie ich es eben gelernt habe...
Ich werde morgen mit meiner Therapeutin darüber sprechen.. aber ich hoffe doch auch sehr, hier von euch in irgeneiner Weise Hilfestellung zu bekommen.
LG Leslie |
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| kaja |
Hallo leslie!
Ich denke, da hilft es nur immer wieder darüber reden.
Wie es ihr geht und wie es dir geht und versuchen für Beide einen Mittelweg zu finden.
So das sie sich trotz allem geborgen fühlt und sich nicht zurück zieht und du so keine distanzierheit zu spüren bekommst.
Etwas anderes fällt mir momentan nicht ein!
Deine Thera wird bestimmt noch mehr dazu wissen.
LG
kaja |
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| leslie |
Hallo kaja,
du hast Recht, wir müssen reden. Ich werde sie auch bitten, mir besser zu beschreiben, was in solchen Situationen in ihr vorgeht. Und es besser zu machen in so einem Fall, dafür sind wir wohl beide verantwortlich: Jede zu 50%.
Ich frage mich aber schon, ob es anderen genauso geht?
LG
leslie |
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| mahamati |
Hallo Leslie!
Ich kenne beide Seiten, Deine und die Deiner Partnerin.
Beide Ausgangssituationen sind schwierig, aber nicht hoffnungslos!
Reden, aber auch geschehenlassen und sich danach zusammensetzen und gemeinsam reflektieren. Sich immer wieder bewusst machen: was passiert grade und was tue ich, fühle ich in der Situation eines Streites.
Meine Erfahrung ist: viel Geduld mitbringen, für sich, aber auch für den anderen. Wach bleiben für sich und den anderen, ein Feingefühl entwickeln.
Sich auch Auszeiten erlauben, die aber ganz klar Rückzüge sind, um sich selbst klar zu werden, nicht um den anderen "abzustrafen". Sich Projektionen klar machen, die in Beziehungen laufen.
Harte Arbeit, ja. Aber sie lohnt sich!
Viel Glück für Euch beiden,
Mahamati |
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| birdy |
Die Angst vor Nähe, die wier als Betroffe sehr gut kennen, ist und wird wohl immer ein heikles Thema bleiben und für Verbündete auch nicht immer leicht zu hädeln sein.
Ich versuche, bei meinen Erklärungen immer die Erklärung mit einer m..... Katze. Um sie zutraulich zu machen, muß man ihr zeigen, daß die Tür fast immer offen ist,sie sich jederzeit wieder zurückziehen kann und das sie auf der anderen Seite jederzeit Willkommen ist :liebes: . Zutrauen braucht Zeit, viel Zeit, und eine Menge Gelassenheit.
Denn jeder, der alte Verhaltensmuster ablegen mußte, versteht, wieviel Arbeit damit verbunden ist.
Welch innere Zerrissenheit.
Kleine Gesten des Verstehens, beruhigende Worte, und
Rituale, die immer wieder zeigen das man das Gefühlschaos des anderen annehmen kann, auch wenn es nicht verstanden wird.
Ich wünsche euch beiden viel innere Kraft, und wachsendes Zutrauen zu euren eigenen Gefühlen.
:liebes: |
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| kaja |
Oh entschuldige leslie!
Hatte jetzt garnichts von mir geschrieben.
Ich selber kenne beide Seiten in mir. Und habe lange gebraucht um es zu sehen und daran zu arbeiten.
Mein Partner ist jemand der nicht viel redet und somit hatte ich lange kein feetback.
Seid einiger Zeit redet er mehr und somit komme ich weiter.
Es fällt mir immer noch manchmal schwr nicht zurück zuschrecken oder mich zu distanztieren.Kann aber Halt sagen,wenn ich merke, jetzt ist genug sonst kippt es.
Mein Partner und ich haben ein Stopwort ausgemacht.Und wenn es einem von uns Beiden zu viel wird sagen wir es und es ist Schluss.Am Anfang sehr schwer es einzuhalten. Jetzt geht es ganz gut und hilft uns.
Und wir zeigen uns,dass es ok ist,wenn einer mal keine Nähe will,egal wie die aussieht und das auch Streit ok ist.
Hoffe du kannst damit etwas anfangen.
Liebe Grüße
kaja |
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| leslie |
Ich danke euch!
Da ich heute und die nächsten Abende nicht zuhause bin, habe ich nicht die Ruhe, zu antworten. Aber ich werde nachdenken und mich bei nächster Gelegenheit melden, ja?
Liebe Grüße und euch alles Gute
Leslie |
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