| rot |
Hallo zusammen
Ich habe mal versucht,weil man ja sagt es hilft wenn man alles zu Papier bringt,die letzten 12 Jahre nach dem Bekanntwerden des S..m..ch an meiner Tochter,aufzuschreiben.Ich finde aber keine Worte um die ganzen Ereignisse und Gefühle auszudrücken.Hat es von euch schon mal jemand versucht?
Ich fange an zu schreiben,wärend des Schreibens fange ich an zu weinen und das wars dann wieder.Ich lese es mir durch und stelle fest,ich kann es einfach mit Worten gar nicht ausdrücken was ich empfinde.
LG rot |
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| thamars |
Hallo rot,
einige von uns haben das, was sie wissen und/oder erlebt haben, vor Jahren versucht, in schriftliche Worte zu fassen.
Vielleicht hilft ein "Treiben" lassen? Nicht bei einem bestimmten Punt anfangen und enden wollen.
Und nicht zwischendurch nachlesen, korrigieren, sondern zulassen.
Weinen...Gefühle...die dürfen doch sein. Sie sind so wichtig!
Ob es je möglich sein wird das auszudrücken, was innen ist...wir glauben, es ist unendlich schwer. Aber es zu versuchen ein mutiger Schritt.
Vielleicht kannst Du auch Gefühle über andere Möglichkeiten (Musik, Trommeln, Ton, Malen...) zulassen?
Viele Grüße, Thamars |
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| miezchen |
Liebe Rot,
ja, ich habe es aufgeschrieben, allerdings als Betroffene. Meine Geschichte steht hier im Forum (Miezchen´s Geschichte und Miezchen´s Geschichte II). Ich habe auch einige Zeit gebraucht, bis ich einen Einstieg fand. Danach konnte ich nicht mehr aufhören. Es kamen dabei mächtig viele Gefühle hoch, aber das Aufschreiben hat tatsächlich geholfen.
Du mußt auch nicht alles auf einmal schreiben. Laß Dich einfach von Deinem Gefühl leiten. Und nicht unter Druck setzen, wenns nicht geht. Vielleicht bist Du auch einfach noch nicht soweit,
liebe Grüße
Miezchen |
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| pittiplatsch |
da ich dazu neige abzuschweifen hab ich es aufgegeben zu schreiben. Habe es aber mehrfach versucht. Sowohl mein "Betroffen" sein als auch mein "Partnerin" sein.
denke aber das es gut tut zu schreiben...hmm für mich würde ich das als eine Art Zwiegespräch bezeichnen..aber wie gesagt.das abschweifen...
vielleicht fange ich irgendwann aber doch noch wieder an..
vielleicht dann als Tagebuch...oder so |
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| hoffnung |
| ich als betroffene habe mein erlebtes auch auf geschrieben aber dann wieder wegeschmissen |
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| giovanna |
einige bei uns schreiben gedichte um klar mit allem zu kommen
und ich zum beispiel kann es besser klarbekommen wenn ich es nicht aufschreibe sondern im compi (früher schreibmaschine) schreibe. dann ist es für mich nicht so dicht. ich denke dann und da ich wiess wo die buchstaben sind, kann ich so "einfach" schreiben.
was dann allerdings öfter passiert ist das ich meine grenze oder der der Anderen bei mir nicht achte.
das ist mir/uns öfter passiert wie wir an unsere hp gearbeitet haben...ach und das noch eben mal schnell, damit es weg ist...und das doch auch noch...
war dadurch aber auch ein nicht sooooo dicht rannkommen möglich.
denke das es schön wichtig ist zu schreiben, egal wie, aber auf die grenzen achten...
joana von giovanna`s |
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| leyla |
| Habe früher oft geschrieben, vieles weggeworfen, weil ich die zu Papier gebrachte Wahrheit einfach nicht aushalten konnte. |
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| xenia |
Ich schreibe spontan, anders geht's nicht. Wenn ich mir das Ziel setze, dann klappt das oft nicht. Und das Weinen zwischendurch bei manchen Themen...nun, das kenn ich auch, gehört eben dazu! Dann mach ich Pause oder auch nicht und warte ab. Schreiben sollte nie unter Druck geschehen, denn es ist eh für dich und Noten bekommst du nicht dafür.
Und Schreiben tut nicht jedem gut, das kannst nur du für dich entscheiden, Tips von anderen können nur dazu da sein, auszuwählen und zu entscheiden, ob sie zu dir passen. Liebe Grüße,
xenia |
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| mahamati |
Schreiben hat mir sehr geholfen...ich schreibe schon seit meinem Teenie-Alter sehr viel...so oft der Ausdruck für das, was mir nicht über meine Lippen kam...
Mit dem Schreiben kann ich das loslassen, was mich bedrückt.
Lieben Gruss,
Mahamati |
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