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| Tür an Tür mit Sarah Connor - Klicken Sie HIER um das ursprüngliche Thema anszusehen |
| uli |
heute ist ein besch*****Tag. :ziegel: Kann mir nur die Bettdecke über den Kopf ziehen und mir selber berichten:
ich lebe in einer Kleinstadt. Nach 20 Jahren bin ich in die Heimat zurückgekehrt. Eine Stadt wo Sarah Connor wohnt. Die Stadt atmet mitihr.
Meine größe Unfreiheit ist meine Schwester. Meine Schwester spricht nicht mit mir.
Am Türschild meines Nachbarn steht neben seinem Namen auch der Name von Sarah Connor. Mein Nachbar spricht nicht mit mir!
Gestern habe ich meinen Cousin getroffen mit seiner Freundin . Ich sprach zu ihm: Du Deine Schwester war in der Zeitung wegen einer Fußballumfrage. Aha.
Seine Schwester spricht nicht mit ihm. Gerne würde sie ihn so nebenbei enterben. Sie hat halt höhere Ziele.
Mit Sarah Connor würde sie sprechen. S. hat auch viele Schuhe.....
Laut Statistik sind hier ein viertel der Einwohner Katzen, davon heißt die hälfte Sarah. Die Hunde Mark.
Der Bürgermeister bongt, spricht aber nicht mit Katzen. Hunde schon eher.
Mein Onkel hat hier in der Stadt ein Hotel. Sarah und Mark könnten dort essen. "With Sarah in love" singt mein Onkel. Sarah könnte sagen und was ist mit Mark? oh....you are so beautiful honey.
Mein Onkel spricht nicht mit mir.
In 800m Entfernung von meinem zuhause hat Sarahs Vater seine Arztpraxis ich könnte mir neue Therapiestunden holen.
Gruß von Uli |
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| kolibri |
Liebe Uli,
bitte nicht falschverstehn, aber kannst Du's vielleicht ein bisschen so sehn: Sarah Connor macht ultimativ Scheiß-Musik - und ist wohl vor allem deshalb noch bekannt, weil sie sich - wenn's schlecht läut - bis zur P*falte der Bild-Zeitung verkauft!
Die Art von NachbarsCousinsetcZuwendung würde Dich nur zum K*tzen bringen.
Hol Dir neue Stunden, wenn Du das Gefühl hast, Du brauchst sie - bei diesem oder einem anderen Doc.
Liebe Grüße
Kolibriiiii |
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| uli |
Danke liebe kolibri,
für das aussprechen. Manchmal seh ich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Mir war es gestern nicht so gut. Mit einigen knallharten Gefühls_Beziehungsverstrickungen kann ich halt nicht gut umgehen.
Ich werde aber dazu lernen.
Zu S.C Vater geh ich nicht das war von mir als Verpackung geschrieben (sorryli) weil sich viele blind stellen. Und die Realität ist immer die gleiche: angenehme Verständigung zu finden.
so erstmal Gruß
Uli |
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| glitzerfee |
Hallo Uli,
ich denke ich habe deine "Verpackung" verstanden,
...man weis nicht wo man hin kann mit dem was man selber ist und was einem so bewegt und auch was an einem alles nagt.
Ich war heute endlich auf anraten meines Chefs von meiner Arbeitsstelle ,beim Sozialpsychiatrischen Dienst, Therapie hab ich keine mehr Verhaltenstherapie ist rum und ansonsten "nur" unterstützung von meinem Psychiater hier im reallife wo ich mal hin kann und mich aussprechen kann und meine Medis abholen.
Ich muss lernen das ich nicht alles was mich ausmacht auf eine Person werfen kann.
So sehr dieser Wunsch auch da ist, er ist nicht realisierbar das weis ich.
Das ist das was mir dazu einfällt wenn ich diesen thread hier lese.
:kraft: -Packet dir schicke
und liebe Grüße von glitzerfee |
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| uli |
liebe glitzerfee,
Deine Worte kamen im richtigen Moment. :gernhab: Mit dem "was man selber ist " habe ich die letzten Tage wieder Anschluß bekommen: an meinen Ideen, meine Blickrichtung auf die Welt, mein da sein dürfen, ein kunterbunter Verein wo nur ich Vereinsmitglied war, sicher andere könnten beitreten und sich zusammenfinden. Dennoch manchmal kann ich nicht teilen und muß da "irgentwo" selber durch. Meistens sind das ganz einfache Dinge, wo andere daraus zu kompliziertes machen und dann finde ich meinen Anschluß wieder nicht. So gerne fahre ich Fahrrad und beobachte die Gegend. Fahre durch Alleen mit hohen Bäumem , die Pappeln haben im Rauschen meine Lieblingsmelodie. Ich habe dann an Dich gedacht und das Bild vom Phönix passte in den Wipfeln.
liebe glitzerfee ich hoffe auch es geht bei dir gut voran und läßt Dich nicht von den Docs vertrösten auf Nimmerland und das sich im hier und jetzt etwas bewegt.
einen ganz lieben Gruß
Uli |
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| glitzerfee |
:knuddel: danke uli
liebe Grüße glitzerfee |
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| glitzerfee |
:kuck: noch mal was dalassen möchte,
ich mag sarah connor, finde sie klasse und gönne ihr alles gute und liebe
nur äh ich schreib lieber in symbolen mit tieren , pflanzen, fabelwesen, also nicht ne "Verpackung"
mit was realem persönlichem wo dann gar kein bezug da ist zu dem reallem
(versteht ihr mich , was ich meine ?)
ich seh das schon auch so manche haben eben mehr glück gehabt mit ihrem familiären umfeld, das da unterstützung da ist und man gefördert wird, aber man kann es sich eben leider nicht aussuchen.
Im reallife hab ich schon den weg gefunden mich persönlich mit den anderen auseinanderzusetzen soweit es eben möglich ist. Meine Geschichten die ich hier schreibe dienen mir der persönlichen auseinandersetzung mit mir selber.
Denn nun muss ich noch mit mir selber frieden schließen.
LG glitzerfee |
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| uli |
Was noch geschehen war. Bericht von einer Heimkehrerin. :kuck:
Ich gehe durch die Fußgängerzone und kehre in den Imbiss ein den ich zuletzt in meiner Jugend betrat. Die Inhaberin die gleiche, nur ihre Haut ist anders.
Zwei Häuser weiter die Gastätte unserer Schulabschlußfeier. Ist es Fremdheit, Zugehörigkeit, Liebe?
Der kleine Imbissraum ist gefüllt mit Gästen. Ich sitze am Fenster und bestelle die Currywurst meiner Jugend. Draussen laufen Verwandte vorbei. Im gleichen Tempo, gleichem Verhalten. Erwarten gleiches.
Die Wirtin spricht laut. Fuchtelt vor meiner fremden Müdigkeit mit der Hand wie Zeigestock. Will sie mir den Weg weisen?
Lauter werdend erzählt sie über die Familier Connor. Wer was und wie bei einer Bestellung gesagt wurde. Überhaupt die Tochter...kam oft vorbei. Überhaupt kennen wir uns alle. Ihr sprechen wird zum Gesang.
Im Raum, ihr Raum, ist es muksmäuschen still. Ich kaue unterwürfig an meiner Wurst.
Keiner spricht mit mir. Die Gesichter der Gäste schauen unfreundlich, düster, neblig verhangen in Kaltblüterstarre.... sitzen sie regungslos. Zu Urzeiten kam die erst ab 24:00 Uhr, nun vorgeschoben...wegen
mir?
Meine Lippen werden blau, ich schwitze Einsamkeitsperlen. Die Beklemmung ergreift mich wird zur Angst. Ich will hier raus..... Was ist wenn ich beim rausgehen auf imaginäre Fußspuren trete der Familie C.
Mit Bauern ist nicht zu spaßen. Ich sehe die Gabeln zur Mistgabel verwandelt. Fleisch hat Marktwert. Die Eu zahlt zu wenig Subventionen. Die Atmosphäre ist unerträglich.
Plötzlich lachen alle. Die Gesichter bekommen freundliche Konturen. Ich bekomme Luft, meine Luft. im rausgehen sehe ich Hoffnung. Vielleicht spricht mit mir jemand...in den nächsten Tagen? |
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| uli |
...bin im draußen angekommen. Die Perlen auf meiner Stirn sind Hoffnungsperlen und schlendere mit ihnen Richtung zuhause. Eine Fahrradfahrerin kommt mir entgegen gelaufen, im allerletzten Moment erkenne ich in ihr eine Klassenkameradin. Sie an, wir begrüßen und freuen uns am Wiedersehen.
Nur jetzt was sprechen denke ich, auftanken wie eine Verdurstete in einer Wüstenoase, der Wasser fehlt zum weiterleben/gehen. Hastig, überfreundlich spreche ich, gestikuliere mit den Armen um ihr zu zeigen du ich bin da.
Dem Mund entkommen Eselstöne: a e i o u, durch wochenlange sprachliche Enthaltsamkeit.
bitte wiederholen , Roger, ich funke Morsezeichen: a e i o u.
Die Zunge am Gaumen macht einige Rollen und schlengelt Richtung Höhlenausgang. Schaut einen Moment heraus und schnappt nach einer Hoffnungsperle.
Meine Kameradin schaut mich merkwürdig an. Ich sehe wie ihre Nase hin und her bebt, karnickelartig.
Dann....endlich die Töne laufen in die richtige Spur, aus Wörtern werden Sätze.
Sie geht darauf ein, im freuen und plaudern noch schnell die Telefonnummern austauschen und erstmal ist ein Anker in Sicht...... |
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| uli |
....die Kameradin schaut fast so aus wie in ihrer Jugendzeit mit 15 Jahren . Die Lebendigkeit im Körper und Gesicht ist ihr geblieben.
Mein Gespräch seit langer Zeit rolle ich ein und verstaue es im Rucksack. Nun laufe ich automatisch Richtung meiner Wohnung. In der Nähe parkt ein Auto, und erkenne darin meine Schwester . Ohne Mann, ohne Kinder, ohne Sprache. Im Erkennen ist ein nicht erkennen. Sie sitzt hinterm Lenkrad, unberührbar, stumm, wohin blickend?
Meine einsame Müdigkeit geht vorbei. Sagt im vorbei gehen hallo...möchte sie einladen zu mir, nichts regt sich. ......Hölzerne Gewebestarre....
Die Distanz zu ihr erschaudert mich, dennoch heute unfähig dem entgegenzuwirken.
Oben in der Wohnung angekommen drehe ich die Heizung auf um die Unterkühlung meiner Herrschaften aufzutauen. Das Gespräch meiner Kameradin stelle ich für einige Minuten in dem aufgeheitzten Backofen und lege es in einen Handtuch umwickelt unter mein Kofkissen ins Bett. Lege mich auch ins Bett und schlafe ein , bestimmt 10 Stunden.
nein...nicht das hier jemand denkt es gehe mir schlecht. Das nun gerade nicht...dennoch ist es mir wichtig ein wenig aufzuschreiben was mich so umgibt....mit merkwürdigen Gefüüüüühlen.
:ueberleg::ueberleg: :listen: |
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| marguerite |
glaub ich...schreiben ist gut dann!
und wirst gelesen! :listen:
:winken:
marguerite |
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