| panicwoman |
Leid- oder Leitfaden:
Das Leben ist zu kurz für ein langes Gesicht
1.Szene:
Ich gehe die Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein.
Ich bin verloren... Ich bin ohne Hoffnung.
Es ist nicht meine Schuld.
Es dauert endlos, wieder herauszukommen.
2.Szene:
Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so, als sähe ich es nicht.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben, schon wieder
am gleichen Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld.
Immer noch dauert es lange, herauszukommen.
3.Szene:
Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich sehe es.
Ich falle immer noch hinein...aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen.
Ich weiß, wo ich bin.
Es ist meine eigene Schuld.
Ich komme sofort heraus.
4.Szene:
Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich gehe drum herum.
5.Szene:
Ich gehe eine andere Straße. |
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| licornia |
schön :)
Dann wünschen wir dir noch viele Wege, eigens geschmiedet für dich, um dieses Loch zu umgehen... :liebes:
Lico |
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| eagle |
hi panicwoman,
danke fürs da lassen. wünsche dir auch noch viele wege die drum herum führen...wenn ich mir auch (entschuldige meine ich nicht bös) ein grinsen nicht verkneifen konnte über diese "darstellung". Ist nachdenkenswert für mich.
lg eagle |
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| lhara |
| interessante entwicklung :D gefällt mir :D |
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| fluse |
Liebe Panicwoman
Wie wahr, wie wahr - kommt mir sooo bekannt vor :D
Danke für`s hierlassen.
Viele Grüße
fluse |
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| sternspirale |
Liebe Panicwomen,
kann wirklich tiefgründig zu denken geben, meist sehen wir ja nur eine Möglichkeit da raus oder gar nicht erst rein zu kommen.
Liebe Grüße
Sternspirale |
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| seelenfrieden |
Liebe panicwoman,
ein sehr schönes und wahres Bild, finde ich!
Allerdings gefällt mir die 4. Szene am Besten: Das Loch sehen und bewußt entscheiden, drumherum zu gehen.
Eine andere Straße geht mir schon zu sehr in die Richtung von "Vermeidung der Gefahr" - käme für mich in der Reihenfolge eher vor der Lösung, bewußt drumherum zu gehen.
Das kann ja manchmal sinnvoll sein, erst mal eine andere Straße zu gehen, um der Gefahr zu entgehen, der man sich im Moment noch nicht stellen kann.
Aber mir persönlich geht es immer am Besten, wenn ich in der Lage bin, die Gefahren für mich zu sehen und sie zu bewältigen.
Die Version "eine andere Straße gehen" kenne ich natürlich auch und praktiziere sie auch immer mal wieder, aber mein Ziel ist dennoch immer, die Straße zu gehen, in der die Gefahren lauern, weil ich weiß, daß ich mich ihnen stellen kann.
Nur mal so ein Gedanke....
Und die Sache mit der Eigenverantwortung...
Ja, ich glaube auch, daß wir es sehr schwer haben, uns nach einem Absturz wieder auf die Füße zu stellen, wenn der Gedanke vorherrscht: Ich kann ja nichts dafür!
Erst, wenn ich sehe, wie ich etwas bewirke, habe ich eine Möglichkeit, es zu ändern. Wie wahr, wie wahr!
Danke für das schöne Bild, liebe panicwoman!
Einen schönen sonnigen Tag wünscht
Seelenfrieden |
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| panicwoman |
Ich danke euch allen.
Ich habe es leztes jahr in einer Klinik bekomme und seitdem hängt es an meiner Tür so das ich es immer sehe.
Es ist nicht einfach einen anderen Weg zu gehen oder auch einfach drumherum...ich falle noch oft hinein...leider :-(
Aber ich hoffe das sich dies bald ändern wird.
Bin die nächsten Wochen nicht da....bin in einer Klinik.
Bis bald.....
Liebe Grüße an alle |
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| uli |
Liebe panicwomen,
so einfach und doch tiefgründig zu lesen. SCHÖN. :daisy: :daisy: :sonnig: :daisy: :daisy:
"Wer nicht aus der Vergangenheit lernen will, der muss sie wiederholen." George Santayana
Mein heutiger Tagesspruchbegleiter. :kuck:
ganz lieben Gruß
Uli |
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