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    yggdrasil
    Hallo Ihr,

    derzeit tut es mir fürchterlich leid, hier nicht so präsent zu sein, wie ich es wollen würde.

    Auch damit muss ich sicher umgehen lernen, aber es fällt mir dennoch schwer.

    Mein Antidepressiva wurde ja erhöht - etwa am Donnerstag?

    Das hat mich so wieder echt aufgebaut, von den Depris, die doch langsam wieder zuviel Raum einnahmen in den letzten Wochen.

    Nur - geht es mir seit zwei Tagen echt mittelmäßig b*schi**en.

    Ich sitze hier wie immer, tue sozusagen dasselbe wie sonst, und schaffe auch wenig (aber immerhin) zu regeln (habe die Rentenversicherung angeschrieben, aber die Angst vor der Antwort besteht ja schon länger, und muss ja nicht abends erst auftreten?).

    Jedenfalls ist es so, dass ich hier lese wie sonst auch, oft nicht "reden" (schreiben mag). Wobei ich schon gerne etwas dazu sagen würde, aber dann geht nix mehr.

    Ich bleibe irgendwie stumm.

    Bin wieder fleissig am lernen wie ich eine Homepage gestalte und eigentlich wollte ich da gleich noch weiter machen.

    Nur hatte ich es gestern auch schon - plötzlich - in einer Zeitspanne von paar Sekunden, breche ich vollkommen zusammen.

    Ich bin so müde, so fertig, dass ich wie in einem Triggertext! Zum Lesen bitte markieren.
    extrem betrunkenen
    Zustand gleich ins Bett fallen muss.

    Mir ist schwindelig, eben war mir schlecht, und wenig Gefühl in den Extremitäten.

    Hunger hatte ich eben noch sehr wie gewöhnlich, aber dann wurde mir bei dem Gedanken schon übel.
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    Dabei fällt mir ein - sonst ging es mir morgens so ähnlich, da musste ich eine Tafel Schokolade essen, und mich evtl. noch einmal hinlegen, aber es ging dann.

    Heute zum ersten Mal keine mehr gegessen, weil ich gerade so zufrieden bin mit meiner Figur, und Schokolade macht sich bei mir erst nicht bemerkbar und plötzlich geht es hanz fix, dass ich echt wieder mehr bin.

    Gestern hingegen massenhaft verschlungen. (Selbst die Kippen schmecken nicht mehr wirklich)
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    Mh.... heute wurde ich auch durch das eine Programm einmal heftig getriggert mit dem ich gerade versuche zu arbeiten.

    Aber gestern ja wiederum so nicht, und getriggert werde ich schon durch so minimale Dinge, seitdem ich mich etwas bewusster fühle.

    Ich gehe eh bald wieder zur Neurologin, und spreche das da mal an, und Nebenwirkungen, klar, kann durchaus auch sein, aber dennoch beunruhigt es mich sehr.

    Weil ich zwar so andere kleinere Dinge ständig habe, aber so zuvor immer abends noch nie und so regelmäßig.

    Besonders denke ich irgendwie nicht, dass es durch das Medi kommt, da sind eher andere Nebenwirkungen, die auftreten.

    Das Medi nehme ich ja auch schon ewig, und jetzt halt wieder erhöht worden.

    Komisch alles.

    Etwas verwirrt,

    liebe Grüße an Euch,

    Yggdrasil

    und ich werde noch weiter antworten, nur kann ich derzeit oft nicht, entschuldigt bitte, auch wenn Ihr es versteht.
    shawnee
    Liebe yggdrasil,

    wenn Du es möchtest, nehme ich Deine Entschuldigung gerne an - obwohl es nichts zu entschuldigen gibt.
    Jede/r von uns ist hier, wie es geht, schreibt wie er/sie kann und ist ruhig, wenn es gerade so ist.
    Mir fällt schon auf, wenn ich Menschlein nicht lese und denke: huch, wo ist sie/er denn und dann taucht immer ein kleines Posting auf, indem dann Ähnliches steht, wie bei Dir.
    Sicherlich passiert ja auch viel bei Dir - sicherlich auch mehr als sonst.
    Ich denke, da ist es "normal", wenn es denn Kleinigkeiten sind, die Dich wieder aus dem Gleis werfen.
    Doch gehst Du unbeirrt weiter und machst alles, so gut es geht. Das darfst Du Dir gerne einmal anerkennen. Du schaffst - trotz allem - soviel.
    Kannst Du das auch sehen?

    Ich grüße Dich mal ganz lieb und wünsche Dir einen besseren Tag.

    Shawnee
    yggdrasil
    Hallo Shawnee,

    schön Dich wieder so früh morgens zu lesen.

    Ich habe eben etwa 1 1/2 h überhaupt geschlafen, gestern auch so gut wie nicht.

    Trotzdem sitze ich schon wieder hier, will ich auch und was tun, auch wenn ich heute Abend hoffentlich schnell zusammenklappe vor Müdigkeit.

    Gab mal eine sehr lange Phase in meinem Leben, wo ich so gut wie nicht geschlafen habe, aber denke das war was anderes.

    Ich sehe...mh...ich versuche mich selbst zu sehen und auch echten Stolz auf mich zu entwickeln, wenn ich trotzdem etwas geschafft habe.

    Es ist nur schwer, weil ? mh... mein Freund zunehmend nicht mehr kann, was aber wohl auch durch seine Probs auf die er endlich mal stösst kommt, aber er lässt seinen Frust natürlich dann schon bei mir, und sagt dazu immer noch, dass er ja sowieso nicht das Recht hätte sich aufzuregen.

    - Hat er schon, nur soll er dann nicht stundenlang vor sich hin fluchen. Die Art passt mir nicht, weil ich dieses aggressive Gemurmel nicht will.

    Also da weiß ich nicht, er sagt ich schränke ihn da ein, weil ich dann halt auch meinen Mund aufmache, und er immer erst dann mal etwas reden kann. Aber vorher muss bei ihm geflucht werden, und das bezieht mit ein, dass er dann kein Verständnis mehr für meinen Zwang hat, der in diesen Situationen, dann erst nochmal richtig losgeht, und wir uns dann im Kreis drehen.

    Dann halt der Rentenversicherungsträger, was wohl eher wieder an meiner Ungewissheit liegt, dass ich da schon wieder Befürchtungen bekomme, aber das anders nicht empfinden kann. Sie melden sich nicht gleich - schlecht, weil Sie ja zuvor immer fast am gleichen Tag gemailt hatten.

    Ich bin auf die angewiesen, und ich habe einfach Angst vor sämtlichen Entscheidungsmöglichkeiten.

    Mit den Arbeitsamt habe ich ja schon mal geredet gehabt, aber ich muss erst leistungsfähig sein, bevor Sie etwas für mich tun, das bin ich definitiv nicht, da müsste der Arbeitsplatz individuell auf mich zugeschnitten sein. Zeitlich nicht viel, und halt freie Zeiteinteilung, weil ich nicht weiß, wann ich aufgrund des Zwangs mal weg muss vom PC.

    An Fernabi, wäre da ja erstmal laut Arbeitsamt gar nicht zu denken. Tja, nur sind die einfach schlecht auf mich zu sprechen, weil ich drauf bestanden habe auf Fragen eine Antwort zu bekommen per Mail, und Sie drauf aufmerksam gemacht habe, dass Sie zur Auskunft per Gesetz verpflichtet sind.

    Daraufhin wurde mir ein sehr grätziges schreiben geschickt, nicht etwa kundengerecht umgewandelt, nein, es wurde vom Rehasachbearbeiter (den ich noch nie gesehen habe) ja nur infrage gestellt, ob ich auch intensivst Thera gemacht hätte.

    Hm...das sich zwischenzeitlich auch durch bestimmte Dinge alles nur verschlimmert, daran denken die nicht - wenn man mich in stationäre Reha schieben will, geht es nicht. Ich kann da nichts mehr anfassen, zudem ich ein halbes Jahr in teil- und stätionärer Therapie war, bei den beiden Kliniken, die für Ihre spezielle Behandlung überall bekannt sind. Davor Psychotherapie ... danach noch einmal Tagesklinik für BL u.a., wo ich es einen Tag ausgehalten habe.

    Als Zwängler in so einem Haus da zu sein, wo man den ganzen Tag ungwollt stark konfrontiert wird, mit der Aussage, dass meine Thera erst in zwei Wochen aus dem Urlaub wieder da ist. Mit Leuten, die mir sonst eigentlich immer geholfen haben, da wieder hin zu gehen, bzw. da zu bleiben, die sehr arg komisch, sonderlich auf mich wirkten (und dazu bedarf es wirklich viel, und es ist okay, das die da sind, nur passte ich da keineswegs mit rein), und mir vorplappern, dass es doch cool ist da zu sein, weil man da nicht viel tun muss um dann mit nem hohen Stressfaktor da stundenlang nur den Leuten bei Lesen zuzugucken, und zu sehen, was da so überhaupt getan wird. Zum Schluss dann noch etwa 1 1/2 Stunden mitanzusehen, wie die anderen basteln, und ich dann den Gesprächen der Kunstthera lauschen darf, die Ihre eigene Meinung als reines optimum betrachtet, war mir zuviel. Ich habe wochenlang herumgezwängelt, und der Nervenzusammenbruch ließ nicht mehr lange auf sich warten.

    Noch mehr Hass und Ärger, der ja eines meiner Hauptprobleme darstellt.

    Ich möchte doch nur, dass ich genug Geld habe, um dann einem online Studium nachgehen zu können, in einem Job, den ich danach auch von Zuhause machen könnte, wenn es sich nicht bessert.

    Meinem Leben etwas geben, wo ich Hoffnung haben kann, wo ich selbst noch etwas aus mir machen kann, auch so wie es derzeit aussieht - und ich brauche meine Strohhalme, an denen ich mich festhalten kann.

    Ich bin sicher, dass es auf die ein oder andere Weise möglich ist. Sie müssen nur wollen.

    Das ist geradezu lächerlich, was sind drei Jahre Ausbildung für ein Leben? um es noch einnigermaßen normal gestalten zu können, mit Job danach wieder.

    Ach je, ich rege mich wieder nur auf, aber es ist gut, dass zumindest schon einmal soweit rausgeschrieben zu haben.

    Ich zweifle eh genug an mir, aber ich weiß, wie ich bin, wenn mich etwas interessiert dann lerne ich sehr gut und Potenzial ist vorhanden.

    Das OEG fällt auch erstmal weg, weil meine Erinnerungen doch gerade erst etwas wieder kommen, und ich habe keine Liste gemacht wann was wie war.

    Erstmal, ruhig werden, und danke für deine Frage, ich lasse mich einfach zu leicht entmutigen,

    Yggdrasil