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Zuviel verlangt? - Klicken Sie HIER um das ursprüngliche Thema anszusehen

    moppel
    :help:

    Ist es zuviel verlangt, zu wissen woran man ist? Ob der Partner bei allen Schwierigkeiten noch Gefühle hat?
    Bedränge ich ihn damit?

    Was ist richtig oder falsch????

    :weinen: :weinen: :weinen: :weinen: :weinen: :weinen: :weinen:

    moppel
    arwen
    Hallo moppel,

    ich habe hier schon länger nicht mehr regelmäßig gelesen (sorry), darum die Frage: Welche Schwierigkeiten habt ihr, du und dein Partner.

    Würde dir gerne zuhören!

    Liebe Grüße und.... wird schon werden.
    :trost:
    kaja
    Hallo moppel!

    Ich glaube nicht das es zuviel verlangt ist.
    Aber ich weiß nicht wie Eure Beziehung überhaupt aussieht und wie es für Deinen Partner ist, dich leiden zu sehen.

    Vielleicht hilft es ihm, wenn er es schreibt, wenn er es nicht sagen kann.

    Liebe Grüße
    kaja
    raluschka
    Hallo Moppel,

    ich bin mir nicht sicher, ob ich deine Frage richtig verstanden habe, aber ich gehe davon aus, dass es Dir um die Sicherheit geht in gewissen Situationen zu wissen, ob er trotzdem "dableibt". Und ja.. natürlich, ob er noch "gute Gefühle" hat.. trotz allem. Ich kann dir nur von mir erzählen, weil ich schon durch einige solcher Situationen durchgegangen bin. Früher sind wir immer beide geflippt, das war ziemlich chaotisch, weil gerade wenn meine Freundin gewisse Dinge hören musste, es mir unmöglich war, solche auszusprechen. Mittlerweile hat sie schon so oft von mir gehört, dass ich manche dinge nicht mag, sie aber schon..

    Bei mir gibt es Momente, da kann ich meiner Freundin nichts gutes sagen, weil ich selbst so gestresst bin. Je nachdem wie anstrengend es gerade war oder ist, brauche ich da meine Zeit. Mittlerweile kann ich das, meine Freundin in den Arm nehmen und ihr sagen, dass die Schwierigkeiten nicht meine Gefühle zu ihr ändern, aber früher ging das nicht so leicht, da war ich erst einmal aufgebracht und wollte für mich sein.

    Weisst Du, wenn du deinem Partner das nicht erklärst, wie wichtig das für dich ist, braucht es sehr lange, bis er es von sich aus vielleicht versteht.. ich kann dir nur sagen, dass es gut ist zu hören wie es für den anderen ist und damit kommt dann irgendwann das Verständnis und dann fühlt sich der Partner auch nicht mehr so arg bedrängt. So habe ich das zumindest erlebt.


    Liebe grüsse
    Raluschka
    yggdrasil
    :knuddel: - schreib dir morgen mehr, möchte nur das du weißt, dass ich an dich denke.
    khan
    Hallo Moppel,

    So wie ich es verstehe, interessierst Du dich nach einer tiefgreiferenden Antwort als einem "Ja ich habe dich noch lieb", sondern möchtest auch wissen ob und inweiweit Schwierigkeiten und Probleme eure Partnerschaft belasten. Bitte korrigiere mich wenn ich damit falsch liege, wenn nicht, hoffe ich das Dir meine nachfolgenden Worte eine Hilfe sind.

    Zunächst einmal, es gibt nichts falsches bei der Existens von Gefühlen. Wenn Du, ich hoffe Du ist hier recht, ein Bedürfnis danach verspürst die Sicherheit der Parnterschaft bestätigt zu bekommen ist das iemals falsch, selbst wenn es dazu führt das zu mehrfach am Tag fragst. Gefühle an sich sind niemals verkehrt, aber auf den Umgang mit den Gefühlen kommt es an.

    Gefühle auszudrücken, jemandem, auch dem Parnter, zu sagen wie man sich fühlt ist immer schwierig, besonders wenn man sich noch keine ausreichenden Gedanken darüber gemacht hat. Kommunikation ist dabei der Schlüssel. Teile deinem partner deine Frage mit, bespreche mit deinem Partner deine Antwort und Du wirst deine Frage klären können. Lasse dich nicht davon entmutigen wenn es nicht sofort klappt darüber so zu sprechen, Gefühle zu besprechen ist schwierig und meiner Erfahrung nach dauert es, gerde bei so fundamentalen Fragen, einfach etwas bis man seine überlegungen abgeschlossen hat. Es mag vielleicht gegen die Romantik sein, aber meiner Erfahrung nach ist Transparenz und Austausch der Schlüssel. Nur wenn alle Gefühle, Nöte, Ängste und Zweifel ebenso offen gelegt werden wie Freude, Hoffnung und Liebe, gibt es auch Sicherheit. Dies mag manchmal elendig sein, oder nervenaufreibeng und ist mit Sicherheit anstrengend, aber eine Partnerschaft bedarf, wie das Sprichwort schon sagt, der Pflege und wenn diese funktioniert, das weißt Du mit Sicherheit auch ob alles andere es auch tut.

    Zu guter letzt: Eine Frage zu haben sollte niemals verkehrt sein und Du solltest dich nicht scheuen Fragen und Zweifel mit dem Parnter zu besprechen.

    Mit besten Wünschen,

    Khan
    yggdrasil
    Hallo Moppel,

    heute nur kurz hier, weil selbst gerade auch genug Mist am Hals, und da auch sehr gedanklich drin, deshalb mich etwas zurücknehme heute.

    Ich weiß ja nicht, wie es derzeit aussieht, aber ich gehe mal davon aus, dass es so weiter geht wie bisher. Was natürlich gerade in der Situation mehr als schwierig ist.

    Da möchte ich Dich gerne trösten, bin nur selbst auch nicht so firm, was das Thema anbelangt.

    Du jedoch willst Sicherheit - was wohl viele (ich sehr derzeit) brauchen. Das ist dein Bedürfnis, und warum solltest Du es wegdrängen? Kannst Du Dir vlt. versuchen deine Sicherheit nicht an Ihnen festzumachen, sondern erstmal etwas für Dich tun?

    Was für Dein Selbstbewusstsein gut wäre?

    Du musst doch nicht immer in deiner Freizeit Zuhause hängen, lenk Dich mal ein wenig ab, mit etwas wo Du Dir vorstellen könntest Freude dran zu finden.

    Gibt es da etwas?

    Das Zusammengehörigkeitsgefühl, was Dir so fehlt, bekommst Du es?

    Ich kenne dieses Klammern und "er" muss immer in der Nähe sein, damit ich leben kann, aber so oft erlebt, dass ich trotzdem unglücklich war, weil er mir nicht geben kann, was ich nicht bin. (Noch nicht)..

    Mit jedem Stück das ich mir gebe, kann ich weiter wachsen und mir zuindest langsam etwas Stolz aneignen, den er mir auch zu gerne wieder aberkennen würde - aber das gehört zu mir, und dass ist meins, und seines ist mir dann egal.

    Weil das eigene Empfinden soviel zu tun hat mit dem wie man sich fühlt in einer Beziehung, und das schon in einfacheren Konstellationen.

    Du kannst warten wie es sich dahin entwickelt oder aber auch die Zeit für Dich selbst nutzen.

    Ich würde Dir so wünschen, dass Du da ein Gefühl für Deine Interessen entwickelst, ohne stets diesen Drang zu haben um Sie zu sein.

    :knuddel: Dich, Yggdrasil
    moppel
    Kümmer Dich um Dein Leben
    und dann, dann kümmer Dich um uns
    - Söhne Mannheims -



    Hallo zusammen,

    da ich nicht mehr so oft an den PC kann, werde ich hier eine Sammelantwort geben. Ich hoffe, das nimmt mir niemand krumm.

    @ arwen

    Probleme gibt es schon seit Monaten, die von beiden Seiten verursacht wurden. Ich für meinen Teil habe erkannt, dass ich weder die Vergangenheit „entschädigen“ kann – sprich das zu geben, was jahrelang versäumt wurde – als das auch ich wichtig bin.

    @ kaja

    Geschrieben habe ich sehr viel, da reden fast nicht mehr möglich ist/war. Mein „Partner“ fühlte sich dadurch bedrängt und genervt, was zum Teil auch darin lag, dass ich sehr viel gefordert habe (jaja Selbsterkenntnis ist der erste Weg zu Besserung!). Ich bin in eine Art Abhängigkeit gerutscht, aus der es schwer ist wieder herauszukommen.

    @ raluschka

    Hm Sicherheit – ich weiß nicht ob das der richtige Ausdruck ist. Klar möchte jeder Mensch Sicherheiten haben, mir ging es mehr darum zu wissen, ob er – egal in welche Richtung – Gefühle für mich hat. Selbst wenn es Hass wäre, ich wüsste es dann zumindest.
    Es hätte mir geholfen, wenn er in der Lage gewesen wäre, das zu machen was Du schon kannst: Einfach zeigen, dass es eigentlich nichts mit mir zu tun hat. Man steht manchmal ziemlich dumm da, wenn Reaktionen kommen, die man nicht einsortieren kann und es beginnt irgendwie ein Kreislauf: Man stellt Fragen, bekommt keine Antworten, man stellt noch mehr Fragen, es wird sich zurückgezogen, man fühlt sich verletzt und so weiter......
    Und irgendwann eskaliert das ganze.
    Ich habe auch versucht zu erklären (mündlich wie schriftlich), dass ich mich in der Luft hängend fühle und es schlimm für mich ist, nicht zu wissen woran man ist. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob er es verstanden hat.

    @ khan

    Schwierigkeiten und Probleme belasten die Partnerschaft bereits. Die Frage ist, inwiefern eine Basis noch vorhanden ist, um ein „Wiedererkennen“ dieser zu ermöglichen.
    Die Möglichkeit besteht auch, das mein Partner sich in vielen Dingen unzulänglich fühlt und eventuell sogar der Meinung ist, er habe ein schönes Leben und jemand der ihn liebt, nicht verdient. Aber ob das jemand freiwillig zugeben würde, das er so von sich denkt?
    Kommunikation wünsche ich mir auch, aber das ist – aus welchen Gründen auch immer – derzeit nicht möglich. Ich habe meinen Frieden in der Hinsicht mit mir geschlossen, als dass ich viele Dinge nun auf mich zukommen lasse.

    Wenn er reden will, werde ich da sein, sofern es mir möglich ist. Wenn er schweigen will, dann habe ich das zu akzeptieren.


    @ yggdrasil

    Selbstbewusstsein – ok ich schaffe die Spiegelübung noch nicht, aber zumindest hat es bei mir Klick gemacht, dass ich mir zuerst helfen muss, bevor ich für andere da sein kann.

    Das mit der Sicherheit hast Du genau erkannt. Ich habe aus Angst geklammert und damit mehr kaputt gemacht als es gut getan hat.

    Am Anfang war das anders. Da wurde – so sehe ich das heute zumindest – mein Verhalten angenommen und auch genossen, bis der Zeitpunkt kam, als sie wieder Luft bekamen und den Boden unter den Füssen spürten. Ich erkannte die Zeichen nicht und machte mein Wohlergehen von ihnen abhängig.

    Das war falsch.

    Natürlich möchte man, dass es seinen Freunden und seinem Partner gut geht, man möchte da sein, sich kümmern dürfen. Aber was für den einen richtig und wichtig ist, heißt noch lange nicht, das es der andere auch so empfindet, sieht – wie immer man es benennen kann.

    Ich habe in der Zwischenzeit Kontakte zu früheren Freunden wieder aufgenommen, für die ich am Anfang des Zusammenlebens keine Zeit mehr hatte. Die haben mir auch klargemacht, das ich mit einem S**z**d (dieser Wunsch war sehr sehr stark die letzte Zeit) sie mit dem Gefühl, nicht für mich da gewesen zu sein und nicht alles probiert haben, zurücklassen würde.

    Es wurde mir eine WG vorgeschlagen mit dem Hinweis, dass nur Zeit die Wunden (auch Partnerschaft) heilen kann. Ob und wie jemals wieder eine stattfindet, kann im Moment niemand beurteilen und ich werde auch nicht drängen, obwohl ich meinen Partner sehr liebe. Heißt lieben auch nicht loslassen können?

    Mitten in meine Überlegungen hinein wurde ich mit Vorwürfen konfrontiert, die nicht mal genau bezeichnet wurden. Das war ehrlich gesagt zuviel für mich. Ich bat um ein Gespräch und war so durch den Wind, dass ich der Meinung war, eine räumliche Trennung wäre das beste. Obwohl ich das nicht wollte und will.

    Gesagtes kann man schwer bis gar nicht zurücknehmen. Ich hoffe nicht, dass ich alles verloren habe, was mir lieb und teuer ist. Ich werde warten und versuchen, mich selbst wieder zu finden.

    Aber wenn es so ist, dann muss ich lernen damit zu leben.

    moppel