| yggdrasil |
Hallo,
ich möchte nicht mehr näher auf Vorgefallenes eingehen, und darum einfach hier so weiter machen.
Meine Hausärztun schlug mir vor, eine stufenweise Wiedereingliederung zu machen unbefristet und von Zuhause aus.
Kennt das jemand von Euch?
Mir fallen dazu nämlich viele Fragen ein, habe auch die Gewerkschaft angeschrieben, und die Agentir für Arbeit wird Montag kontaktiert, aber es lässt mir keine Ruhe.
Erstmal vorweg, ich kann mir vorstellen, wieder für anfangs zwei, drei Stunden von Zuhause aus zu arbeiten.
Nur: Darf nichts, aber auch gar nichts von der Arbeit hier in meine Wohnung, d.h., sie müssten es so hinbekommen, dass ich überhaupt in die speziellen Programme komme, ob Sie das hinbekommen, habe ich keine Ahnung.
Nun wird sich sicherlich nicht innerhalb von den grds. sechs Monaten plötzlich mein Zustand um 180° drehen.
Ich habe gelesen, das eine Wiedereingliederung (komme ja aus dem Bereich, aber was danach ist, weiß anscheinend keiner) bei Ausnahmefällen auch länger dauern kann.
Aber das Krankengeld wird ja enden. Wenn das wegfällt, kann die Wiedereingliederung weiter laufen?
Und viel wichtiger: Bekomme ich dann wieder Gehalt, obwohl krank?
Das verstehe ich nicht, wie läuft es denn ab?
Wisst Ihr dazu etwas oder habt Ihr Tipps, wie Ihr vorgehen würdet??
Gruß, Yggdrasil |
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| anne |
Hallo Yggdrasil,
Kostenträger für eine stufenweise Wiedereingliederung kann neben der Krankenkasse auch dein Rentenversicherungsträger sein.
Was du beschreibst ist die Idee von Telearbeit.
Falls du eine anerkannte Schwerbehinderung hast (oder einen Grad der Behinderung von mindestens 30) ist das Integrationsamt zuständig für eine "behindertengerechte Gestaltung des Arbeitsplatzes".
Es muss also ein Zusammenhang zu der Notwendigkeit von Telearbeit zur Behinderung/Erkrankung bestehen.
Für deinen Arbeitgeber ist das auch interessant zu wissen, da die Kosten zu Einrichung eines solchen Arbeitsplatzes dann bezuschusst wird.
Welche technischen Voraussetzungen erforderlich sind (sicherer Datentransfer?) kann sicherlich auch beraten werden.
Es ist gut, dass du weißt, was du brauchst (stundenweise von zuhause aus arbeiten). Damit kannst du weiter planen.
Informationen zu solchen Möglichkeiten sollte auch der Medizinische Dienst der Krankenkasse haben.
Sprich über deine Unsicherheiten mit deiner Ärztin, auch die sollte die Möglichkeiten kennen, oder Fachleute in deiner Nähe kennen, die dich beraten können.
Soweit erstmal und lieber Gruß,
Anne |
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| yggdrasil |
Hallo Anne,
danke für die Antwort.
Also Schwerbehindertenausweis zu bekommen, wäre schon möglich.
Nur ob die Einrichtug des Arbeitsplatzes überhaupt so leicht möglich wäre? Darf ja niemand hier rein.
Müsste mir selbst den PC einrichten oder irgendwo einen spezielles Gerät anfertigen lassen.
Telefonieren ist schwierig.
Wäre das ohne Vertragsänderung möglich? Habe gelesen, dass eine Wiedereingl. auch länger dauern kann als 6 Mo., bekäme ich dann Übergangsgeld, wenn ich vom Krankengeld ausgesteuert wäre?
Bis welche Stundenzahl geht eine stufenweise Wiedereingliederung so eigentl.? Wenn ich es schaffen würde wieder an meine vorgeschriebenen acht Stunden rankäme, trotzdem aber nicht raus kann, dann kann ich doch nicht wieder als gesund gelten?
Verzwickt irgendwie.
MDK werde ich jetzt mal schauen, ob da was steht, danke für den Hinweis, der fiel mir noch nicht ein.
Meine Ärztin wusste das nicht so genau, nur hatte Sie mal jemanden, wo das ganze ganz schnell gemacht wurde, und gar kein Problem war.
Wäre schon schön, etwas nützliches zu tun, und andere Träume könnten dann auch erfüllt werden. Vielleicht langsamer als vorgesehen, aber das macht mir nichts.
Arbeit angeschrieben, ob Möglichkeit generell bestünde, na, da mal gespannt....
Wäre schon ein Schritt....und ganz schön plötzlich.
Aber ich freu mich. Mal abwarten. |
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| anne |
Hallo Yggdrasil,
während der stWe bist du weiterhin krank geschrieben, das bedeutet dann auch weiterhin Krankengeld.
Die Dauer kann bis zu 6 Monaten und in Ausnahmefällen auch länger sein.
Zu einem Wechsel des Kostenträgers während der Maßnahme (z. B. zu Rentenversicherung) kenn ich mich nicht aus, aber das kannst du sicherlich in deinem Fall in Erfahrung bringen ;)
Ob eine Einrichtung eines Tele(Heim)arbeitsplatzes möglich ist, muss ja dein Arbeitgeber auch befürworten.
Du kennst ja deine Arbeitsinhalte und auch Bedenken/Einschränkungen bezogen auf deine Erkrankung. Da ist dann Kreativität gefragt, also Möglichkeiten überlegen und besprechen.
Nochmal: du bist während der Maßnahme weiterhin krank.
Wenn es für dich geht, 8 Std. tgl. wieder zu arbeiten, dann bist du formal wieder gesund.
Es ist ja so, dass nun geguckt wird, ob die Anforderungen der Arbeit verändert werden können. Wenn es für deine Arbeit wichtig ist, mit internen/externen Kunden im Kontakt zu sein, dann ist zu prüfen, ob dieses auch per PC, oder Telefon ausreichend ist.
Wenn ja, dann ist deine Erkrankung kein handycap.
Beispielsweise würde ja auch von einem Rollstuhlfahrer nicht verlangt, dass er auf Baustellen eine Bauaufsicht führt. Da sind Grenzen gesetzt. Rollstuhlfähiges Gelände ist eine Vorraussetzung für einen solchen Menschen.
Arbeitsfähigkeit definiert sich an den Anforderungen und nicht an den generellen Möglichkeiten die ein Menschen haben könnte.
Erste Ansprechperson für eine solche Maßnahme ist IMMER dein zuständiger Kostenträger. Dieser kann dich dann über die Möglichkeiten und Grenzen beraten. Teilweise sind auch mehrere Kostenträger im Boot, aber das wissen die dann in der Regel auch (z. B. Arbeitsplatzgestaltung über Integrationsamt -bei vorliegender Schwerbehinderung- und Maßnahmefinanzierung über Krankenkasse).
Es ist für dich wichtig zu gucken was geht, was du an Arbeitsfähigkeit "anbieten" kannst, gesunde Anteile also.
Zwänge benötigen ja viel Zeit, also alleine das Maß an Reinlichkeit herzustellen, was einem die "ungesunden Anteile" auferlegen.
Auch hier wirst du merken, wieviel Zeit du für Arbeit einsetzen kannst.
Schrittchen für Schrittchen...
Du schreibst, dass telefonieren für dich zu einem Problem werden könnte (wenn ich das richtig verstanden habe?). Frage ist dann: warum? Gibt es Möglichkeiten, wie du dich selbst trainieren kannst um diese Hürde zu überwinden?
Guck was geht und was vielleicht gehen könnte und was du dafür brauchst. Manchmal ist es auch sowas wie "ich brauche mehrere Versuche und Mut dazu" ;)
Was ist deine Motivation? Warum willst du wieder arbeiten? Auch hier kann ein Motor für den eigenen Mut liegen. Manchmal ist es ein Abwägen von dem "kleineren Übel".
Das zu beurteilen ist deine ureigene Aufgabe und dafür ist es hilfreich, wenn du mit Menschen, die den Weg unterstützen können im Gespräch bist.
Viel geschrieben... ;)
Du fängst gerade an, mit der Idee warm zu werden und ich wünsche dir ein gutes Weiterkommen :liebes:
Anne |
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| yggdrasil |
Hallo
Das Problem, was ich sehe, obwohl ich noch nicht mal mir vorstellen kann acht Stunden hier durchgehend zu arbeiten, ist, dass ich diesen Unterschied da nicht zusammen kriege.
Angenommen ich schaffe es auf die acht Stunden, dann bin ich so gesehen gesund, aber nur wenn ich hier bin, weil ja gerade dass rausgehen das oberste Problem ist. Zur Arbeit geht gar nicht, da es DER wichtigste Auslöser überhaupt war.
Ich kann mit nichts, aber auch gar nichts in Berührung kommen. Ich brauche einen Tag um zur Therapie zu kommen und zurück, weil mein Freund nur die Türen hier öffnen kann, ich das Haus ohne Ihn nicht verlasse. Andere aus diesem Ort geht nicht, Pflege- oder Sozialdienst unmöglich. Hier darf keiner rein.
Ich schaffte ja alles nicht mehr, weil die Arbeit nur dreckig für mich war. Das weitete sich dann im Kopf immer weiter aus. Erst schlich sich der Kontrollzwang ein, Zuhause, dann dort, Briefe anfassen nicht möglich. Das dauert ewig. Der Waschzwang (nicht so klassisch, wie bei anderen, die vor Krankheiten hauptsächlich Angst haben, die ist untergeordnet da, war als Kind extrem)ist anders, und das System vom Kontrollzwang brach ein, der Waschzwang war/wäre/ist viel zuviel, sobald ich raus gehe. Einmal rausgehen - mind. zwei Stunden putzen. Wenn ich früher so 12h gearbeitet hab. Spät Zuhause war, und dann noch bis in die Nacht mit Putzen beschäftigt bin, war es nur abzusehen, zusammen zu klappen.
Soweit erstmal. Wenn dann müsste es bei acht Stunden zu einer Umbesetzung kommen, einer dauerhaften Arbeit von Zuhause. Aber erfordert ja sicherlich einen neuen Arbeitsvertrag, den ich nicht unterschreiben kann.
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So,
nun nochmal drauf eingehen möchte auf Deinen Text.
Mein Arbeitgeber ist auch mein Kostenträger :igit: , was die Sache für mich schwerer macht.
Also, da bin ich sozusagen sehr firm drin, Arbeitsunfähigkeit liegt ja auch vor, wenn die zuletzt ausgeübte Tätigkeit nur unter der Gefahr der Verschlimmerung der Krankheit ausgeführt werden könnte.
Hingehen zur Arbeit geht nicht, dass wäre der Stillstand, da kann man mich auch jetzt gleich einweisen, allein der Gedanke lässt mich fast durchdrehen.
Ich muss meinem Arbeitgeber noch mal ergänzend dazu was schreiben. Gut, dass Du hier soviel Aspekte ansprichst, die ich derzeit gar nicht klar sehen kann.
Z.B. muss ich vom System her länger als von bsp. 8-16 Uhr reinkommen, denn ich muss sicherlich auch mal „austreten“ oder etwas zu trinken holen (muss vorher abgewaschen werden), so dass ich wieder irgendwo gegen laufen kann oder mir unsicher bin, und duschen unumgänglich wäre. Das ich mich ausloggen kann für diese Zeit, und die fehlende Zeit nachhole. Das ist dort kein Problem, aber unser Zeitrechnungsprogramm müsste geändert werden oder ich ein eigenes bekommen. Denn die virtuelle Lochkarte wird eingecheckt, wenn ich den PC anknipse, und stempelt mich Abends beim Ausschalten aus. Nach einer halben Stunde nichts tun am PC, was bei sehr komplizierten Ausnahmefällen nichts Besonderes ist, geht der PC automatisch aus, und die Zeit wird falsch gezählt. Dazu mussten wir am Ende des Monats eine Rechtfertigung abgeben, dann war es okay.
Na, das wird was. Acht Stunden……aber früher oder später würde es rauslaufen auf Heimarbeit. Dort arbeiten nicht möglich. Nur kann ein Vertrag ohne mit einem Stift geschriebene Unterschrift gültig sein??
Was für ein Aufwand. :nono: , ob die drauf Lust haben, dass mitzumachen, denke mal nicht, aber fragen kostet ja nichts. Arbeit wie genau vorher ist nicht möglich. Aber ich könnte ja Akten bearbeiten, die die anderen nicht noch schaffen, dann sollen die mir da morgens was auf´s Fax legen, und los geht es.
Meine Firma ist ein sch… Arbeitgeber, aber vielleicht habe ich ja Glück, und die sehen auch die Vorteile. Bei einer Umbesetzung müsste ich auch nicht das Gehalt von jetzt kriegen.
Solange ich für mich alleine noch alles bezahlen kann, ist es okay. Mehr will ich nicht.
Wär´ aber nicht schlecht…kicher, und es würden viele Dinge wegfallen, wo ich jetzt so ziemliche Probleme mit habe. (Bsp. *lt*rn wissen nicht, dass ich krank bin, muss ja arbeiten. Finanzielle Zukunftssorgen wären weg)
Ich hoffe es klappt irgendwie…..
Danke, Yggdrasil (evtl. bald wieder aktiver Arbeitnehmer?) |
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| anne |
Hallo Yggdrasil,
deine Fragen müssen natürlich alle geklärt werden und ich kann dir nur raten:
lass dich beraten welche Möglichkeiten es gibt!
Hast du mit deiner Therapeutin darüber gesprochen?
Ich weiß ja nicht, wie gut deine Hausärztin sich mit deiner Problematik auskennt und was ihre Gründe waren, dir einen Wiedereinstieg zu empfehlen?
Übereile nix, rede mit den zuständigen Personen. Du hast nix zu verlieren!
Wahrscheinlich weißt du selbst, dass Menschen mit der Zwangssymptomatik meist den Weg in die Rente gehen. Also hast du nix zu verlieren, oder?
Ich drück dir die Daumen auf deinem Weg!
Anne |
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| yggdrasil |
Dankeschön.
Ja, Therapeutin ne neue wird ja noch gesucht. Meine Hausärztin wurde nur von der Gutachterin vom MDK kontaktiert, was man mit mir mal tun könnte, wenn das Krankengeld ausläuft.
Meine Hausärztin ist echt klasse. Die würde mich überall einweisen etc., sie weiß halt ne Menge weil ich immer Briefchen schreibe, und hat ja die Berichte der anderen Kliniken etc., und ich brauche halt Struktur, um mich selbst mehr wertzuschätzen, und ich untertreibe gern, und rede über die Krankheiten als erzähle ich über jemand anderen.
Es ist ja noch nicht festes, ich kann auch sagen, ne, will nicht. Das wäre okay. Aber wozu, wenn es geht evtl.? Das werde ich den noch schmackhaft machen mit den Zuschüssen und der Behindertenklausel, wo die Arbeitgeber dann Abgaben zahlen müssen. Hoffe, das reicht denen, ansonsten wollen Sie einfach nicht.
Aber dann würden Sie mich ja auch noch loswerden müssen...und so einfach wird das nicht.
Ich schreibe, wenn ich nächste Woche evtl. Näheres weiß.
Das wäre so toll, wenn es ginge *freu*.
Das Arbeitsamt würde das auch sicher mitmachen, da war ja zuvor schon mal eine Umschulung angedacht (zu besseren Zeiten).
Danke fürs Daumen drücken. :)
Ganz voller Hoffnung, Yggdrasil |
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| yggdrasil |
Sehr geehrte Frau "Yggdrasil",
leider ist es uns nicht möglich, Ihnen einen H*imarbeitsplatz einzurichten.
Unberührt davon bleibt natürlich das Recht, eine stufenweise W*edereingliederung
in unserem Hause durchzuführen.
Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass allein aus sicherheitstechnischen Gründen
nicht die Möglichkeit besteht, Ihre Arbeit von zu Hause aus zu verrichten.
------------------------------------------------------Soviel also, na toll. Ist ja nett, dass ich dort wo ich auf gar keinen Fall hinkann eine stWi machen darf. Lesen die eigentlich, was man schreibt?
Gut, keine Ahnung was nun tun soll. Suche ich mir jetzt zusammen mit der Agentur für Arbeit einen Job für nebenbei, den ich von hier bewältigen kann? Später, wenn Krankengeld endet, dann dort richtig anfange?
Nur stejt im Vertrag, dass mir die Fa. das erlauben muss, woanders zu arbeiten. :igit: , aber letztlich kriege ich das schon durch! Weß nur überhaupt nicht, was ich überhaupt tun könnte, will mich so überhaupt jemand?? Wisst Ihr einen seriösen Heimarbeitsplatz?
Mal so frag´. Werde die Antwort nochmal mit der Gewerkschaft besprechen oder dem Arbeitsamt... die werden schon wissen, ob jemand in meinem Beruf schon einmal von Zuhause aus gearbeitet hat, von einer Bank war ich der Meinung, dass doch auch zu wissen, wenn ich nicht ganz falsch bin.
Ärgerlich....Yggdrasil
So, nicht immer jammern: gerade agentur für arbeit, datenschutz und gewerkschaft angeschrieben, gespannt auf die antworten. |
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| anne |
Hallo Yggdrasil,
schade, dass dein Arbeitgeber da keine Möglichkeit hat. Datenschutz ist an manchen Arbeitsplätzen sehr sehr wichtig. Sensible Daten zuhause haben ist dann nicht mögich.
Gut, dass du weiter nach Wegen suchst, dich mit den unterschiedlichen Institutionen in Verbindung setzt.
Ich hoffe für dich, dass du mit freundlichen Menschen zu tun hast und sich Möglichkeiten für dich zeigen.
Anne |
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| yggdrasil |
Hallo,
meine Gewerkschaft hat gerade angerufen, ich soll erstmal doch einen Antrag auf Schwerbehinderung stellen, und den Antrag auf Erwerbsminderungsrente ins rollen bekommen, vorher mit der neurologin absprechen, die heute meinte, heimarbeit wäre schlecht, ich sollte wieder mehr raus aus dem haus geholt werden. laut telefonat mit meiner hausärztin.
alle planen mein leben, und ich? bin dankbar auf der einen seite, und nur ängstlich auf der anderen.
hier kriegt mich so erstmal keiner raus, obwohl ich auch denke, dass es vermutlich anders gemeint war, und nicht so "du hast jetzt draussen am leben weder teilzunehmen und zu arbeiten", denn ich nehme meiner meinung nach jetzt schon gut tabletten, und ich habe tolle stimmung, aber der zwang der sitzt fest, und geht nicht.
meine thera aus der klinik hat auch nochmal geschrieben, dass ich neu aufkommendes ruhen lassen soll, und verhaltenstherapie erstmal machen soll.
habe ich nur schon 1 1/2 jahre und es hat soviel gebracht, dass ich jetzt an diesem punkt bin.
ha ha ha ha ha.... entschuldige, bin nur gerade wieder voll mit anderen leuten, und vorschlägen. werde die rente in die wege leiern, und mir evtl. einen heimarbeitsplatz suchen für erstmal wenig stunden, und schauen wie das läuft, weiß nur nicht, wie und wo ich da etwas tun sollte.
aber was soll´s? jetzt backt mein freund gleich erstmal apfelkuchen, und ich bekämpfe meinen schmachter mit einer zigarette...
und schreibe weiter, wenn neue infos auf mich raufprasseln.
:D musste übrigens lachen, die von der gewerkschaft hat gesagt, ich hätte ja freitag geschrieben. ich: nein. heute morgen. aber yggdrasil, du hast an beiden tagen geschrieben, nur dass du von freitag nichts mehr wusstest :nono: , und der netten frau konntest du auch nicht sagen, um wieviel uhr die nachricht heute gesendet wurde, weil du es nicht über gmx gesendet hast, sondern direkt über die homepage der gewerkschaft!!!! nun, sie verhielt sich so klasse. lies sich nicht das kleinste bißchen anmerken, dass sie dachte, die spinnt ja, weiß nichts von dem was sie tut, leicht verwirrt die gute. danke für das! und für ihre zeit, die sie mir eben noch opferten. mit genügend langen pausen, um auch noch die fragen, die erst im nachhinein aufgetreten wären loszuwerden. :D
Lieben Gruß, Anne, danke fürs zuhören + anleitung zu ein bißchen mehr struktur, die fehlt mir nämlich oft.
Yggdrasil |
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