Forum-VerletzteHelfer
Forum-VerletzteHelfer Forum-VerletzteHelfer Archive > Alltägliches und Besonderes bewältigen > Rund ums Thema Arbeit
 
Habe ich meine Zeit schon verpasst? - Klicken Sie HIER um das ursprüngliche Thema anszusehen

    yggdrasil
    Hallo Ihr,

    ich zweifle mal wieder an allem, bin mir so unsicher, und auf der anderen Seite würde ich am liebsten gleich die Koffer packen und raus in die Welt.

    Durch meinen Zwang geht ja derzeit nichts mehr, aber wir haben heute mal ein bißchen was in der Wohhnung geschafft, und es gibt mir die Hoffnung zumindest in meinem vier Wänden bißchen mehr Lebensqualität zu bekommen, wenn ich hier mal ruhig sitzen/arbeiten könnte, wäre das schon was, vielleicht malen, musizieren lernen oder so.

    Die eigentliche Frage die sich mir stellt, sollte ich die Rente beantragen, dann durchbekommen, und hier wirklich von Zuhause aus mir ein Fernabi finanzieren,

    Da kommen Glücksgefühle hoch - Abitur..... Sehnsucht, Wahnsinn, Kribbeln, ja, dass ist mein Weg!

    ...das dann innerhalb zwei Jahren packen, ist wohl gut möglich schätze ich, dann wäre ich schon 26/27 bis ich Abiturient bin.

    Ist das nicht viel zu alt, um noch auf Lehramt zu studieren?

    Ich gehe mal davon aus, dass ich das zu dem Zeitpunkt kann (der Zwang muss ja irgendwann mal gehen...., und dann sind viele Ängste, familiär oder persönliche auch kleiner geworden, deshalb gibt es dann sicherlich bessere Chancen mal an den Zwang richtig ranzukommen...), aber ist es nicht zu spät?

    Will ja noch weiter machen Fortbildung zur Waldorflehrerin, dass dauert nochmal drei vier Jahre.

    Dann bin ich ja schon Mitte Ende 30. Ist das nicht viel zu alt? Was meint Ihr? Ein paar von Euch sind doch auch Lehrerin oder?

    Ist die Chance schon rum?

    Ich habe ja einen Beruf, der mir aber so zuwider ist, also etwas unpassenderes hätte mir früher gar nicht aufgezwungen werden können, ja und dann darin weiter gearbeitet um das Zuhause zu verlassen; habe gedacht es reicht mir eine schöne kleine Wohnung zu haben. Mitten im renovieren kaam der Waschzwang, und alles sieht beschissen aus.

    Aber auch wenn ich hier die nächsten Jahre huptsächlich nur drinnen sitze mit der Aussicht auf meinem Traum, dann lohnt es sich für mich.

    Nur, wenn der Zug schon abgefahren ist vom Alter her, sollte ich mir etwas anderes suchen.

    Aber ich denke, dass ist es wo ich drin aufgehen kann.

    Mich entwickle. Die Schulen sind ja über die Welt verteilt, und Sprachen liegen mir sehr. Kann zwar nicht übermäßig viele, aber das lerne ich mir schon an.

    Es ist ja glücklicherweise mehr im Kopf als der alte Mist und die Zwänge, und das muss genutzt werden.

    Meint Ihr, dass kann noch klappen in dem Alter?

    :gruebel:

    Yggdrasil auf der Suche nach mir.
    monjamo
    Hallo Yggradsil,

    bin auch schon Ende zwanzig und nächstes Jahr (hoffe ich) habe ich auch erst mein Abi in der Tasche.
    Ich bin zwar keine Lehrerin aber ich denke, es ist NICHT zu spät für so etwas. Wenn Du solche Träume hast, ist es doch super schön. An Deinem sowieso noch jungen Alter sollte es wirklich nicht scheitern. Kann aber Deine Einwände schon verstehen- ich hatte ähnliche Gedanken, bevor ich mich entschieden habe, das zu machen. Aber wenn ich mich bei mir in der Klasse umsehe (mach das auch über eine Art Fernfachabi), da gibt es welche, die sind einiges älter als ich.
    Nur Mut!

    Alles Gute,
    Monjamo
    giovanna
    also wenn noch menschen über 80 ihr abi machen dann kannst du junger hüper es doch bestimmt schaffen
    und fernstudi ist doch auch was tolles und dann wenn du dann das studium und so fertig hast dann werden ganz viele lerhrerin gebraucht, ganz bestimmt

    also die gedanken in die ta* umsetzen wird bestimmt ok werden

    daumen drücken
    lhara
    hallo yggdrasil,

    wir haben auch das abi nachgemacht und waren noch älter. gehen tut das. aber fernabi ist anstrengend, du musst sehr diszipliniert dir alles selbst erarbeiten, du hast halt auch nicht die möglichkeit, wie bei abend- oder tagesschulen, mal schnell eben jemand zu fragen, wenn du was nicht kapiert hast, oder dich mit anderen zu lerngruppen zusammen zu schließen.
    meine erfahrung ist, dass ältere meistens einen vorteil haben bei allem, was mit sprache zu tun hat, incl. geschichte und politik. während naturwissenschaften und mathe vielen schwer fällt, weil da oft lücken sind.
    nichtsdestotrotz ist es zu schaffen.
    auch studieren geht durchaus, wie das allerdings mit verbeamtung läuft und wie der markt für walldorfschulen ist, weiß ich nicht, müsste dir jemand sagen, der aus dieser szene kommt.
    worüber ich allerdings stolpere, sind deine pläne, rente zu beantragen. auf der einen seite planst du zu studieren, und auf der anderen seite willst du dich als wahrscheinlich arbeitsunfähig berenten lassen. ich denke, das gibt probleme, gerade in der heutigen zeit, da die kassen alle immer leerer werden.
    vielleicht gibt es ja auch noch andere möglichkeiten der finanzierung. also beim studium gibt es zb die möglichkeit von stipendien, das ist übers internet rauszubekommen.
    aber insgesamt gesehen finde ich es gut, dass du dich anscheinend so langsam wieder aus den zwängen rauskämpfen willst und den blick nach vorne richtest :)

    a.
    kaja
    Also wir haben momentan eine Referendarin an der Schule die ist 36. Hat erst Medizin zu ende studiert und dann Grundschullehramt.

    Du musst dir aber im klaren sein, dass du wenn du Lehramt studieren willst ganz viel raus musst und viel Kontakt zu Menschen hast und vor allem zu Kiddis.
    Und das Dir viele Bakterien usw über den Weg laufen, denn ein Kiddis ist bestimmt immer krank.

    Und das mit der Rente beantragen und trotzdem Berufslaufbahn planen habe ich auch noch nicht so ganz verstanden?

    Liebe Grüße
    kaja
    yggdrasil
    Hallo Ihr,

    danke fürs antworten; gehe nachher noch ein wenig weiter drauf ein.

    Nur mal wegen der Zwischenfrage. Vielleicht kann ich nichts mehr tun, wenn der Zwang nicht mal besser wird. Aber ich werde mich jetzt auch bewerben für eine HirnOP, vielleicht gehöre ich ja zu dem ganz kleinen Kreis, wo Sie einen Schrittmacher da einklemmen, dann würde sich der Zwang schion mal bessern, und meine Chancen auch auf ein doch noch normales Leben.

    Das mit dem Traumberuf ist derzeit mein einziger Strohhalm, sonst habe ich nichts mehr, ich kann nichts, gar nichts.

    Trotzdem bin ja nicht bescheuert im Kopf, es ist da hat nur diese Krankheit im Weg, die alles zerstört.

    Wenn ich Rente bekommen sollte, dient das ganz sicher nicht dazu, gemütlich an mein Abi zu kommen!!!!

    Solche Schmerzen hätte ich nicht Bafög zu beziehen, und wenn es überhaupt noch sein muss, einen kleinen nebenjob, mein freund arbeitet ja normal. nur will ich auch sein geld nicht anrühren.

    und das ich in dem sinne nicht bedürftig bin, und nicht für die anderen das geld aus der kasse "stehlen" soll, ist wirklich lächerlich.

    ich denke man muss das selbst so erleben um zu verstehen, was es nach sich zieht.

    ich werde gerade superärgerlich, entschuldigt bitte, aber das muss raus.

    ich wache auf, nehme meine medis, versuche so viel wie möglich zu schlafen, damit der tag schnell umgeht.

    dan fliegt eine fliege über mich, aufstehen, duschen?

    und duschen ist hier nicht nur eine viertelstunde.

    da ich soviel herumliege, seit fünf wochen nicht mehr draussen war (war da einmal draussen, davor auch einen monat nicht), bauen meine muskeln langsam ab, die haut platzt langsam nicht nur an händen, sondern überall etwas oder auch mehr auf. wenn ich dusche füht es sich an, als würden tausende von nadeln mir im rücken stechen, weil die haut so kaputt ist. ich kann keine normalen schuhe mehr tragen, da diese dreckig sind, sie müssen abwaschbar sein, von innen und außen. von meinen erinnerungen, möbeln, etc. habe ich mich weitestgehend schon getrennt. ich bin auch froh, wenn es hier so leer wie möglich ist. ich war immer sehr deko-begeistert, hier wird nichts mehr gebastelt dekoriert, überall kann etwas rankommen. mein freund fährt abends etwa 2 stunden durch die gegend, um etwas in den für mich sauberen läden einzukaufen. liegt etwas bei uns länger herum, halte ich es irgendwann nicht mehr aus, und schmeiße es oft weg.
    ich habe fast überall malerfolien; auf stühlen etc. - mein freund putzt jeden tag meine tastatur und maus. klamotten werden hier kaum angezogen, draussen angezogenes muss gleich in die wäsche.

    ich schmeiße sozusagen alles weg, egal, was für kostbare erinnerungen daran hängen, ich kann es im kopf nicht aushalten - es geht nichts mehr.

    zum briefkasten gehe ich nicht mehr, nicht ans telefon, wenn es nicht vorher gewischt wurde, habe ich ein paket bestellt, wird das erstmal abgeduscht, dann vorsichtig herausgehoben, dann muss der weg bis zum bad gewischt werden, evtl. das ganze bad, je nach druck.

    ich merke mir alles, wo ich am tag anfasse und analysiere auch meinem freund dahingehend. vermutlich habe ich mittlerweile einen psychosenähnlichen zustand von den fliegen. ständig ehe ich welche, kann durch die mauern meiner wohnung weiter die vögel fliegen sehen, die hier am fenster vorbeikommen.

    ich habe oft hallunzinationen, aber die sehen ganz anders aus. ich gehe zum arzt, nie allein, und danach wird gewischt, gewaschen, verpackt, etc. stundenlang.

    dieser waschzwang ist wohl symptom meines borderlines. nur ein weiteres, aber ich konnte mit allem anderen immer gut um, ich wusste, dass ich so sein muss, um weiter zu kommen. nur hier ist die grenze erreicht. ich war immer schlampe, und mit der äußerlichen sauberkeit war es mir egal, ich unterhielt mich mit junkies auf der straße sitzend, mit obdachlosen etc. - mittlerweile muss ich den gehweg wechseln, ich kann nicht in der näheren umgebung von jemanden gehen.

    dieses symptom versaut mir mein leben. durch und durch. wenn mir heute jemand sagen würde, dass ich ihn nicht mehr los werde, wüsste ich heute noch, was zu tun wäre :flame:

    aber ich bin geduldig und werde genügsam, gezwungener maßen, aber ich nehme es vorerst an, da ich auch nicht rauskomme.

    Ee wurde gesagt, bei mir habe der zwang eine funktion, d.h. ich muss etwas ändern, damit der zwang sich verflüchtigt. Wenn er es dann überhaupt tut, dass ist nämlich leider auch nicht sicher. Zumal zuwenig über deren ursachen bekannt ist. – man kann auch genetisch da etwas mitbekommen, dass kann bei mir zutreffend sein, zwängler gibt/gab es bei uns. Anerzogen dass sowieso…. unterbewusst.

    Die zwänge können erst bearbeitet werden, wenn ich borderline los bin……zudem habe ich eine chronische depression, und mit depressionen ist bei mir eine verhaltenstherapie mit expositionen gefährlich hieß es.

    Das habe ich gemerkt, als ich es so satt hatte, und nur an de türgriff zuhause gefasst habe. Da war der druck zum schneiden wieder, zum übergeben, zum s*izid, aber nicht so wie ich jeden tag an S*izid denke, nein, ich wusste, entweder jetzt oder ins krankenhaus. Ich schlug mich selbst, auch mit dem hammer in der hand.Gerade laufen beide teile sehr stark nebeneinander ab, und ich weiß ich sollte mich zügeln, nur macht es mich so wütend mir selber beim versauen meines lebens zu zuschauen.

    Und da nehme ich es mir aus, erstmal rente zu beantragen, die ja eh befristet sein wird, und mal anzufangen etwas nur für mich zu tun. Mein traum ist das was ich hier geschrieben hatte.
    Wenn ich das abi habe, bin ich dem schon ein ganzes stück näher. Dann sind wieder jahre vergangen, und letztlich ist es doch egal, entweder ich bin dann soweit, um studieren zu gehen oder nicht, arbeiten ist dann auch nicht möglich. Dann werde ich mich wieder entscheiden müssen, wie viel sinn mein dasein überhaupt macht.

    Entschuldigt bitte, nur es ist einfach das einzige für mich….
    kaja
    Hallo du Liebe!

    Also ich habe mit keinem Wort gesagt, dass Du Geld bekommen würdest, dass dir nicht zusteht.

    Fand es bloß etwas merkwürdig, dass du Rente beantragen willst und dabei bist ein Fernstudium zu planen.
    Ich weiß nicht ob du dann mit der EU-Rente durchkommst.
    Wie sieht es mit anderen Möglichkeoten aus dein Studium zu finanzieren, denn sollte es mit der Rente nicht klappen brauchst du ja andere Alternativen.

    Und ich wollte Dir ganz bestimmt nicht deine Krankheit absprechen.

    Sei lieb gegrüßt
    kaja
    lhara
    hallo yggdrasil,

    nö, es ging nicht darum, dir deine krankheit abzusprechen, sondern der hintergrund ist, dass die ämter heutzutage z.t. scharf kontrollieren, und ob die das verstehen mit dem abi, is ne andere frage. im prinzip wars dassselbe, was sich kaja auch gefragt hat.
    sonst nix, da war nichts, ums in den falschen hals zu kriegen :D


    r.
    yggdrasil
    Hallo Kaja, Hallo tharas,
    Hallo Ihr anderen,


    ich weiß, ich weiß, ganz sicher, bin da nur so arg empfindlich, und weiß, auch, dass es nur zur Info sein sollte. Ich plane kein Fernstudium, glaube das gibt es fürs Lehramt auch gar nicht. Erstmal für mich das Abi, damit ich etwas mache, für mich schaffe, weil mir abi immer so wichtig war. Ich möchte gerne was aus mir machen, worauf ich stolz sein kann, wo ich drin aufgehe, und das wäre wohl das Lehramt. Ob es irgendwann mal realisierbar ist? Keine Ahnung.
    Aber ich muss mich an etwas klammern, sonst gehe ich unter... und wenn das Abi erstmal hab´, vielleicht schaut es dann besser aus.

    Ich bin derzeit eh nur Schatten von mir, und fühle mich auch kaum mehr, aber die Träumerei an das, hilft mir weiter zu gehen.

    Es war eher ein Ausbruch für mich selbst, weil ich mir auch immer sage, na, nun höre doch endlich auf. sei doch wieder normal, aber da ist was im kopf, das sagt, nee, so nicht, dann bist du wieder arbeitsfähig und machst so weiter wie bisher. dann sagt ir die andere hälfte wieder, nein, du kündigst, und gehst zur schule, um dein abi zu machen, alles gut. dann wiederum, tja, aber wie soll es denn überhaupt gehen, dass du den zwang so wegbekommst. naja, aber du tust doch endlich was für dich, also wird es besser. aber das kann ich doch jetzt sofort tun, wen es so einfac wäre.....uahhhh....

    es geht aber nicht, es ist quatsch, und ich weiß es auch, aber ich bin gerade dabei mich von meinen eltern ganz weit abzugrenzen, und das wird dauern, und ist mit ängsten so sehr verbunden. habe angst um mein leben, und die muss erstmal abnehmen, oder es passiert wirklich was... wer weiß das schon genau?

    ich bin bereit für den anruf, dass zuhause etwas passiert ist, bin bereit, wenn mir hier jemand etwas antun will. ich bin bereit, und doch hoffe ich, dass die angst sich als unbegründet herausstellt, und ich irgendwann ruhe finde.

    ich mag hier nicht leben, möchte irgendwann mal weg aus diesem land, nur ohne irgendetwas? wie soll das gehen? ich hätte nicht in der familie aufwachsen dürfen, dann hätte ich soviel schaffen können. so bin ich nur das was trotz sämtlichem anti-verhalten nur das überbleibsel von einer besch.. kindheit geworden. ber wen erzähl´ich das hier? manchmal denke ich auch, ich bin viel zu jung, um hier bei euch zu sein.
    weiß nicht, warum mir diese gedanken so kommen.

    ich habe soviel durch im leben, und weiß viel über mich, aber irgendetwas ist da, was ich nicht bezeichnen kann. ich passe nicht zu mir. ich kenne mich, die person, die ich zuhause früher war, die person die dann auszog auch, die war anders, dieses widersprüchliche. ich will alt sein, kind, haus, alles toll. ich will jung sein, jugend ausleben (nachholen), ich will mit dem zusammen sein, aber auch mit dem, und das will ich auch nochmal. immer diese beiden stimmen da im kopf. bin ich allein wird aus mir jetzt, ein ich wie ich sein will, bzw. ein ich das ich war. dann kommt mein freund nach hause, und ich bin wieder im jetzt. mein leben wie weggewischt. ich mochte mich, habe es geliebt mich zu hassen, mich runter zu machen. fühlte mich schlecht und doch gut dabei. ich will nicht glücksstrahlend umher rennen. kenne doch nur mein depressives ich, mit den manchal aufkommenden gefühlsausbrüchen, die aber auch kaum mehr da sind. nein, ich will nicht nur glücklich sein, ich brauche dieses negative. aber in mir bin ich so verschieden, und passe nicht mehr. ausleben alles ist zu gefährlich, und funktioniert auch nicht. was tun? Also sprach Zarathustra....

    Ach herrje, jetzt ist aber mal gut. Genug bemitleidet habe ich mich.

    Danke für´s Zuhören oder lesen.

    Wollte euch nicht angreifen, falls es euch komisch aufstiess, es war ärger über mich, über mein denken, dass so widersprüchlich abläuft.
    lhara
    ok, kann ich vestehen.
    und ich denke wirklich, dass träumen auch eine art vorwärtsschauen ist :) und von daher wichtig.

    r.
    yggdrasil
    Danke Euch ;)
    silvermonas
    es ist doch herrlich noch wünsche und Tr*ume zu haben
    und warum sollen diese nicht auch in die Realit*t gesetzt werden,
    wir haben zwar kein Abi (soweit kamen wir erst gar nicht :nosleep: )

    aber unsere zweite Ausbildung haben wir auch realativ sp*t gemacht da waren wir 25 und die anderen alle so um die 17, 18
    waren die *ltesten dort in unsere Klasse
    aber wir haben unseren Traum erf*llt
    egal wie altz, darrauf kommts nicht an
    sondern das man seine w*nsche nicht aufgibt
    ein Ziel hat
    yggdrasil
    Danke Ihr.

    Ich werde es versuchen, schaden wird es nicht.
    silvermonas
    genau, und wenn Du es nicht versuchst, wirst Du Dich womöglich hinterher *gern und Dich immer fragen
    was wäre wenn ichs wenigstens versucht hätte
    yggdrasil
    Ärgern auf jeden Fall, und das muss ich für mich tun, außerdem habe ich dann neben den Forum hier, auch mal was anderes für mich zu tun. Verfliegt der Tag schneller, und das Hirn muss mal wieder bißchen denken, sonst verblöde ich hier noch.

    Und ich muss ja nicht alles aufgeben :)
    pantalon
    Liebe Yggdrasil!

    Wir haben uns ja schon mal über Zwangbehandlung und so "unterhalten". Darf ich fragen, ob Du eine Therapie eingeplant hast? Also neben dem Schrittmacher und der medikamentösen Behandlung. Du schriebst, daß erst das Borderline weg sein muß, hm, das klingt ein wenig zu einfach. Aber ehrlich gesagt bezweifel ich, daß Deine Zwänge wirklich weggehen, wenn Du Dir etwas anderes aufbürdest, soviel Spaß es auch machen kann, es bedeutet auch Leistungsdruck und ich denke eine aufarbeitende, zumindest aber stabilisierende Begleitung wäre bitter nötig.

    Wenns nicht paßt, laß es bei mir.
    Liebe Grüße
    Pantalon
    haikala
    Liebe Yggdrasil!

    Ich sehe es ähnlich wie Pantalon. Erst einmal grundsätzlich: zu alt ist man höchstens, wenn man sich zu alt fühlt. :) Und gerade bei Waldorfs soll es so sein, dass Alter mit Lebenserfahrung gleichgesetzt wird und als etwas eher Positives gesehen wird - und schon abgeschlossene Ausbildungen, auch in einem ganz ganz anderen Bereich, ebenfalls.
    Einen Traum zu haben, ein Ziel, auf das man hinarbeitet, finde ich auch ganz wichtig. Soweit also volle Zustimmung.

    Aber... sicher, es gibt Dinge, die "von allein" weggehen. Aber in den seltensten Fällen einfach nur so. "...der Zwang muss ja irgendwann mal gehen..." - hmmm, weiß nicht. Man muss ihm auch irgendwie die Möglichkeit geben, zu gehen. Oder ihn rausschmeißen. Oder irgendwas. Ich kenne mich nicht aus mit Zwängen, darum liest sich das jetzt wahrscheinlich ziemlich "leicht gesagt!"-mäßig, aber so ist es nicht gemeint. Eher der Rat, such dir jemanden, der sich gut damit auskennt und mit dir konkret anschauen kann, was du tun kannst. Schritt für Schritt. Parallel zu allem anderen.

    Warum das alles? Damit du dein Leben so leben kannst, wie DU es willst - und nicht so, wie irgendein Zwang es dir tagtäglich diktiert! :)

    Lieben Gruß,
    haikala
    yggdrasil
    Hallo Ihr beiden,

    ja, ich weiß, wie nötig eine Therapie wäre.
    Derzeit ist es nur alles zu viel für mich.

    Ich muss erstmal ein bißchen für mich sein, und mal Ruhe finden, ich erkundige mich schon ewig nach einem Therapeuten; also für beides gibt es das ambulant nicht - in der stationären war ich ja schonmal, und da wurde halt gesagt - erst BL, dann der Zwang. :(
    Dann ja zur Neurologin, die dann auch "Was wollen Sie denn von mir?" Wenn die Therapien schon nichts brachten, ich kann es nur medikamentös versuchen... ja, super. Ich soll mir laut der Klinik jemanden suchen, der eines von beiden als Stckenpferd hat, und bereit ist, sich das andere anzulernen.

    Die sagten mir ja, dass ich mich von Zuhaus abgrenzen muss, mein Leben umgestalten, damit ich für mich zufriedener bin. er Schrittmacher im Kopf - löst immer weniger Begeisterung bei mir aus, bei meinem Glück säbeln die mir was falsches durch :( - quatsch.

    Ich muss wohin ich weiß es - aber ich muss mich noch mal etwas festigen, oder mir Dinge überlegen, die mir das möglich machen, da einmal in der Woche rumzusitzen.

    Vielleicht geht es ja auch erstmal zweimal im Monat, dann wäre der Anfag immerhin gemacht. Aber da ist wieder der Zwang, ich schaffe es derzeit nicht, danach das ganze Theater; das macht mich fertig, ist zuviel. Aber ich habe auf jeden Fall den Plan mich weiter in Behandlung zu geben, denn sonst stehe ich weiter auf dem Schlauch - für mich ist es schon toll, dass ich mich langsam an die Wohnung rantraue, Dinge auszusortieren, da geht es mir immer sehr gut danach. Endlich etwas geschafft zu haben. Der Schrittmacher braucht eh ein Jahr um sich völlig zu entfalten, eine Besserung wird dadurch höchstwahrscheinlich kommen, nur ist das sehr individuell wieviel besser es geht.
    Also leider auch kein Allheilmittel. Also ich weiß, das es nötig ist, nur derzeit hapert es doch an der Umsetzung arg. Aber es wird hoffentlich bald wieder angefangen. Kriege schon wieder totalen Stress...wie bescheuert. Wirklich, dass ging doch alles mal so einfach. Zudem hatte ich früher mal einen lieben Freund, ich glaube heute, dass er Agoraphobie hatte, und den hab ich doch von Zuhause rausbekommen, warum kann man nicht wenigstens dann von sowas verschont bleiben?

    Danke, ich weiß es, wirklich. Es mss sich wirklich so anhören, als jammer ich, und will aber nichts dagegen tun, dem ist wirklich nicht so.

    Werde berichten, wenn ich es hinbekomme.

    Danke.
    sonnensternchen
    Liebe Yggdrasil!

    Ich denke, dass es ein guter Schritt ist, wenn du mit dem Fernabitur anfängst.
    Ich bin ja noch etwas jünger als du, und habe keine Zwänge, wohl aber Borderline.
    Als ich 17 Jahre alt war, fingen meine psychischen Probleme in Form von massiven P*nikatt*cken an und ich musste die 11. Klasse abbrechen.
    Konnte dann über drei Jahre nicht wirklich arbeiten geschweige denn zur Schule gehen, weil es mir zu schlecht ging.
    Ich war so unglücklich damit und dachte, mein Leben ist vorbei, mir wird es immer schlecht gehen, aber als ich angefangen habe, wieder mehr Verantwortung für mich zu übernehmen und Vertrauen
    in mich zu haben, dass ich es schaffen kann, ging es langsam bergauf.
    Vorletztes Jahr traf ich meine alte Klassenlehrerin und sie sprach mir sehr viel Mut zu, es doch wieder mit der Schule zu probieren.
    Mit ihrer Hilfe habe ich mich letztes Jahr wieder auf meiner alten Schule angemeldet und gehe seit letztem Sommer wieder zur Schule.
    Es war sehr schwer wieder reinzukommen, wenn auch bestimmt leichter als ein Fernabitur, aber es ist die beste Entscheidung, die ich für mich in meinem Leben getroffen habe.
    Ich meine, mir ging es bestimmt nicht so schlecht wie es dir momentan geht, aber ich möchte dir für deine Pläne ganz viel Mut zusprechen.
    Es ist schlimm, dass deine Zwänge momentan dein Leben bestimmen, aber vielleicht ist ein Fernabitur auch der erste Schritt, um wieder in ein normales Leben reinzukommen?
    Ich denke aber, dass es trotzdem sehr wichtig für dich wäre, wenn du parallel dazu eine Therapie hättest mit der dein Borderline und deine Zwänge behandelt werden könnten.
    Ich weiss nicht, ob man sagen kann, dass Borderline völlig geheilt werden kann, aber ich bin mir sicher, dass man lernen kann damit zu leben, es als einen Teil von einem zu sehen, ohne dass es das Leben stark beeinflusst.
    Der Weg dahin kann unterschiedlich lang sein, aber
    ich glaube schon, dass es gut für dich sein könnte, dich auf den Weg dorthin zu begeben, indem
    du den ersten Schritt mit dem Abitur machst.
    Denn was ich bei mir merke:
    Die Schule ist zwar anstrengend, aber sie macht auch Spass, ich erlebe wieder Erfolgserlebnisse und bin auch ganz oft einfach so abgelenkt, dass das MIR-SCHLECHT-GEHEN garnicht mehr so viel Raum wie früher hat.
    Ich weiss nicht, ob das jetzt schlau ist, was ich schreibe, ich meine, ich kann mich halt in das mit den Zwängen nicht so gut reinversetzten, weil ich sowas nicht habe, aber ich denke dass all solche Symtome, sei es *ngst, Depress**nen und andere Krankheiten immer ein Zeichen von der Seele sind, dass irgendetwas schief gelaufen ist und noch läuft und man im Leben etwas verändern muss, um dort wieder rauszukommen.
    Deine Zwänge sind momentan sehr stark, sie bestimmen dein Leben, aber vielleicht wollen sie dir damit, dass sie da sind etwas sagen, wollen, dass du auf dich selber schaust, was du willst für dich, dass du deine Vergangenheit mit einer Therapie verarbeitest und dem ganzen einfach auch Raum gibst, denn in diesem Punkt scheint ja wirklich was im Argen zu sein.
    Ich glaube, dass man den K*rper und die Ps*che immer als Ganzes betrachten muss und meistens haben Krankheiten immer einen Grund warum sie da sind.
    Ich denke, wenn du deinem ,,kranken" Teil, den Zwängen und dem Borderline Hilfe suchst, egal in welcher Form, am Besten aber wohl mit Therapie und
    aber dich auch um deinen ,,gesunden" Teil kümmerst, in dem du deinem Verstand und deinem Teil, der lernen, was erleben will wieder Nahrung mit zum Beispiel Schule gibst, kann es sein, dass es dir wieder besser gehen wird, wenn es auch bestimmt etwas dauert und nicht einfach sein wird.

    Versuch es einfach.

    ...und falls du Hilfe mit Hausaufgaben oder so brauchst, helfe ich dir gerne, ich bin ja jetzt in der 12. Klasse und grade dabei.


    LG Sternchen


    Ps.: Falls das jetzt alles nicht so passt, lass es einfach so stehen
    yggdrasil
    Hallo sonnensternchen, Hallo Ihr,

    soweit, dass ich hier richtig starten kann, bin ich noch nicht. Dazu sind noch ein paar räumliche Änderungen notwendig, und erstmal ein guter Arbeitsplatz, aber der wird kommen. Ich muss erstmal wieder hier Platz haben, möglichst wenig rumstehen haben, damit ich ohne größere Problem überall lang gehen kann. Das dumme ist nämlich, ich gehe durch einen türrahmen, quetsche mich da ganz dünn hindurch, nd weiß meist nicht, ob ich dagegen bin, und schon geht es wieder los, endlosschleife. das geht mit den tabs schon besser auszuhalten. hoffe auch, dass die steigerung der dosis vielleicht noch ein bißchen mehr sicherheit für die wahrnehmung gibt.

    Auf jeden Fall finde ich Dein Angebot zu helfen unheimlich toll! Vielen lieben Dank dafür! Ich weiß, dass ich beim fernabi auf jeden fall auch in so eine art chat gehen kann, und da mit meinem "lehrer" schreiben kann, wenn ich will/muss. Das gibt es heutzutage schon alles....finde ich auch gut.

    Mir fiel eben auch noch etwas ein, also ich übe halt derzeit hier zuhause, schreibe immer auch im forum für zwänge, und lernte da jemanden kennen, der auch kaum rausgeht, wir nehmen uns dann immer eine sache vor, und reden ende der woche drüber wie es war. also ein bißchen versuche ich schon. kann man das so gelten lassen?

    sonnensternchen, ich denke auch einerseits und das kriege ich auch überall unterschrieben, das mein leben so für mich nict stimmt, und das es gut z.t. daher kommt. das ding ist nur, mh, jetzt bin ich ja im offenen bereich....mist. also anders: es haben ja sicherlich einige von meinem b. gelesen, was da los war - und er fing auch an, dass wusste ich allerdings erst im nachhinein. es gibt ja keine bisher immer gültige geklärte ursache für so einen zwang. da gibt es mehrere, die aber auch noch nicht so ganz ausgereift sind. die leute, die das psychosomatisch behandeln sind nicht so drin in der funktionellen stereotaxie (hirnschrittmachermethode), und den gibt es eh nur, wenn man genug rumprobiert hat.... mh?

    ich kenne durch die klinik viele leute mit zwängen, und auch ein paar mit zwängen und borderline, und es ist schwer da eine linie zu ziehen.

    meine thera sagte ja, bl muss weg, also sozusagen erst behandelt sein, nur ist es ja so wie du sagst, richtig geheilt gibt es ja fast nicht, mehr das nicht mehr die anzahl der symptome so vorhanden sind, dass man es noch so bezeichnen kann.

    deshalb versuche ich auch immer hier auf das grau zu schauen, nicht schwarz oder weiß, sondern grau, und dann herauszufummeln, was denn wirklich meine meinung ist, ohne gleic wieder ins total extreme aburutschen.

    ich muss annehmen lernen, nicht nur dagegen sein, was ich ja ständig war, sondern auch menschen neben mir existieren lassen, z.b. meinen freund.

    die gefühle sind durch den zwang fast weg, und die hole ich mir auch hierdurch besser zurück, denn an den gefühlen muss ich arbeiten, daher hatte ich die letzten medis auch abgesetzt, weil ich ja gar nichts mehr fühlte. weißt, eigentlich geht es mir psychisch gesehen, wirklich gut derzeit, im vergleich zu vorher. da war immer nur negatives. so bin ich gezwungen mich zu sehen, mich zu entscheiden, mir die kleinsten positiven dinge anzuschauen. letztlich kann es ja auch nur eines der weiteren selbstzerstörerischen symptome sein, nur das die sonst immer durch etwas anderes bei mir abgelöst wurden, und jetzt der mist an mir klebt, und ich hoffe, dass etwas anderes kommt. aber da hat sich das hirn oder die psyche was zurechtgelegt oder sich was verändert, wo ich nicht mehr kann, mir das wichtigste weg genommen, frei zu sein. ich war oft nicht frei im leben früher, und alles andere ging noch für mich, das brauchte ich, und wusste es, das hier brauche ich nicht, um mich selbst zu verletzen oder vielleicht unterbewusst. nur komme ich gegen etwas, dass meiner meinung nach hauptsächlich an einer veränderung im hirn liegt fast nicht an, mein wille sieht gerade jetzt ganz anders aus, und ich könnte wieder an die tür fassen, und dann käme es wieder - normalerweise geht bei zwänglern die angst hoch, und dann langsam wird sie etwas weniger. genau da sitzt wohl das problem wenn man depressionen hat, die angst steigt und sinkt nicht, dann muss etwas getan werden , um den druck, die angst loszuwerden, dann sieht man normalerweise auch die konkrete angst. aber die ist bei mir wieder stellvertretend für etwas anderes, dass noch nicht ganz klar ist. ich denke auch das das so eine sammelangst ist, also viele verschiedene ängste alle schön auf das zwangspäckchen geschnürt. ich habe dann nur gedanken, die unmöglich sind zu realisieren, die mit der zeit sich ändern können, und andere die sich nicht ändern lassen, außer das ich sie akzeptieren kann, und das kann ich nicht. da muss angesetzt werden, damit leben zu können, dinge mal ruhen lassen können. aber gefühle kann man kaum kontrollieren. und dann kommt lieber der gedanke an s****d, dass ist dann das was als lösung auftaucht.

    nix geht dann mehr. es geht wohl viel um verzeihen, anzunehmen, gefühlschaos halt, ehrlichkeit, schuld. an vielen versch. themen in mir, und das muss sich auftüdeln auf der psychischen ebene. und ich weiß, dass sich manche dinge nicht mehr ändern lassen, und andere dinge sich jetzt nicht ändern lassen, usw.

    was wollte ich eigentlich sagen? danke für deine hilfe, ich hoffe, dass ich hier weiterkomme, um möglichst bald auch mich wieder als schülerin bezeichen zu können, wünsche dir noch ganz viel erfolg mit der schule, und das du weiter auf deinem weg gehst. denn das ist, was zählt, sich selbst gegenüber ehrlich zu sein, und probleme zu sehen, um sie zu lösen.

    alles liebe dir,

    yggdrasil
    lhara
    das stimmt, lernen dürfen ist eigentlich ein privileg :)
    als wir mit der schule wieder anfingen, waren wir schon 10 jahre draußen. sich konzentrieren war sauschwer, und wir hatten tierische wissenslücken, aber trotzdem hat es spaß gemacht.
    wir haben immer gern neues kennengelernt, auch wenn's schwer fällt. (sind schon teilweise einfach neugierig)
    schade, das fehlt hier so. aber energiemässig kriegen wir neben der arbeit kaum was gebacken.
    zartbitter
    Liebe yggdrasil,

    habe dich gelesen,

    aber nachher wirklich nochmal hingucken musste ob du das alles wirklich geschrieben hast! :herz:

    du sagst mir, Termin wahrnehmen und wieder lernen zu vertrauen!
    Ja, da hast du recht,
    Vertrauen, so ein großes Wort, ein Wort was mir mittlerweile Schmerzen bereitet! Und dann alle Menschen versuchen einzusortieren in Freund oder Feind...( was natürlich nicht geht!)...und dadurch immer mehr Angst und Misstrauen hochkommt! ( so ist das gerade bei mir! )

    Wie du schreibst, wenn ich es richtig verstanden habe, willst du erstmal für dich sein und dir Ruhe gönnen!
    Wollte ich auch, Ruhe gönnen was bei mir auch Rückzug bedeutet, immer und immer mehr Rückzug und Misstrauen wird immer größer... und merke bei mir geht das nicht mehr, weil es durch diese ganzen Probleme, Depressionen, Panik, Borderlinestörung...was auch immer das heissen mag...
    Verletzungen, Schmerzen, die mir den Atem nehmen...also was ich damit sagen wollte, bei mir wurde es dadurch immer schlimmer!
    Träumen ist immer gut, träumen brauche ich auch um mir Ziele auszumalen und um weiter zu leben,
    aber bin auf der Strecke geblieben, weil ich mir immer mehr Druck damit gemacht habe und meine Symtome dadurch immer stärker wurden...weil innen alles blutet und ich kann es nicht mehr wegmachen durch immer wieder noch mehr Druck den ich mir mache zu funktionieren... und um endlich mal sagen zu können...seht her alle, bitte... seht doch... ich habe doch auch was in meinem Leben geschafft und geleistet!

    Ich werde mir Hilfe holen und versuchen einfach da zu stehn und zu sagen: "ich brauche Hilfe",
    egal was ich habe,
    und egal wie man das bezeichnet was ich habe,

    in erster Linie bin ich ein Mensch mit Gefühlen, ein Mensch der viel erlebt und erlitten hat,
    ein Mensch der immer gekämpft hat um zu über-leben!!!

    In erster Linie bin ich Mensch...und keine Diagnose!!!

    ( und merke, daß ich mir diese Frage an euch, wie ich mich bei dem Vorstellungstermin in der Klinik verhalten soll gerade selber beantwortet habe!!! )

    Danke auch dir dafür, yggdrasil!

    Wünsche dir auch, daß du dir Hilfe holen und nehmen kannst...und vielleicht nicht erst wenn das oder das bearbeitet ist oder weg ist!

    Vielleicht ist das alles völlig daneben was ich geschrieben habe, meine Gedanken zu dem was du geschrieben hast...
    dann lass diese Gedanken bitte bei mir!

    Dir :trost: ...hier lassen möchte,
    und dir viel Kraft wünsche,

    :herz: -zartbitter
    yggdrasil
    Hallo zartbitter,

    ja, kann ich verstehen, ich habe hier meine Freunde denen ich auch vertraue, nur das derzeit nicht mehr drin ist, als wenn denn mal zu telefonieren, was nurgeht, wenn direkt vorher, dass Telefon gewischt wurde... das ist ziemlich ärgerlich, ganz selten schaffe ich es auch mal mir alles zuurecht zu reden, dass ich Sie mal besuchen kann. Die wohnen aber auch nicht hier. In dieser Stadt ist es mir fast unmöglich, igendetwas noch zurecht zu reden, damit mein Kopf das auch bißchen an nimmt. Aber wenn dein Kopf nicht will, dann deinen Willen dagegen durchzusetzen kann so wahnsinnig schwer sein.

    Hätte mir die Situation nie träumen lassen. Ich verstraue auf meine Ärzte zum größten Teil, nur wenn ich nicht kann, dann kann ich es nicht. Es war falsch von mir hier hin zu ziehen, dass war falsch, und ich weiß es. Aber habe ich für mich gesehen, mir hier eine zeitlang etwas zum ersten Mal gönnen wollen, und dachte es würde alles finanziell auch gehen. zwei- dreihundert euro im minus, das war kein problem. dann meinen freund kennengelernt - drogen, und die sind für ihn furchtbar teuer - gewöhn das mal jemanden ab, der 14 jahre drogen nimmt. das kann nur er selbst, und er ist noch nicht soweit, habe ne kurze zeitlang mitgemacht, und man merkte nicht so das drückende gewissen, wenn man überall mit karte lustig bezahlte.

    jetzt ist kein geld mehr da, und wir beginnen langsam abzuzahlen, es ist für´n a..... gewesen, und doch denke ich, es musste so kommen. ich musste wieder entgegen aller ratschläge laufen und fiel halt hin. das ist okay, und es hat lange gedauert bis es okay war. aber ich nehme die situation jetzt erstmal so an. bei dir war ich ebenso am überlegen, ob es nicht gut wäre, mal eine zeitlang sich einzuigeln, aber ich weiß wie es ohne zwang bei mir war - ich war nichts mehr. würde ich nicht jedesmal putzen müssen, und das ist sehr aufwendig, und nerven zerscheuernd, würde ich ständig draussen sein. moment., kurz loschicken.

    so, ich liebe es draussen zu sein, ich durfte früher kaum raus, daher war es immer das wichtigste für mich, ich soff´wieder, dass ich ne kleine kugel langsam bekam, ich ging in der woche weg, war oft leicht bis sehr angeheitert, habe mir typen mit nach hause genommen, die ich nicht so klasse fand, und setzte sie morgens vor die tür, alles toll, und dann kam der zwang, kontrollzwang, der bald durch den waschzwang prima abgelöst wurde. meine freunde hier lies ich zurück. ich möchte gerne wieder kontakt haben zu meiner freundin, nur hat sie genügend eigene probleme, ist wohl auch bl. ich kann sie nicht sehen, es geht nicht, und du kannst mir glauben, ich mochte sie sehr. aber auch da der zwiespalt immer da. ich kann sie nicht sehen, ihre wohnung ist für mich dreckig. ich vermeide viel, aber schütze mich selbst dadurch, der zwang schützt mich. das ist der widerspruch in sich, eigentlich will er mich in die richtung lenken, aber es ist zu früh, und manche dinge, die notwendig wären, kann ich nicht ändern.
    manche dinge kann man nicht ändern, soweit sich eine andere person strikt weigert mit dir über das thema zu reden. das ist einfach so, und ich kann das heute nicht annehmen, und kann es schon seit fünf jahren nicht. ich hatte früher auch zwänge, die mir zwar merkwürdig vorkamen, aber mein leben nicht in der art einschränkten. ich wollte bei dir auch nichts vorschreiben oder besserwisserisch klingen. nur vertrauen ist wichtig, und bei dir, meiner meinung nach, auch wichtig sich weiter drauf einzulassen. ich habe soviele dinge gelernt innerhalb der therapiezeit. nur umsetzen muss ich es. aber hier in dieser stadt nicht möglich. andere zwängler sagen, dass der zwang mitgetht, egal, wohin ich gehe. und derzeit wäre es auch so. darum will ich auch fast nichts mehr besitzen, aber ich brauche soviel zeit, allein hier aus zu sortieren, weil es nur selten geht, und dann immer nur ganz wenig. ich muss es schaffen, hier irgendwann nichts mehr wirklich zu haben, mein leben hier zu löschen indem ich alle dinge die mich an die zeit hier erinnern. an einen gewissen abschnitt hier, nicht alles, aber dieser abschnitt.

    ich kann mir etwas nicht verzeihen, und das ist schwierig, wenn du weißt, dass du schuld auf dich geladen hast, was du doch so nie getan hättest. aber ich habe es getan, und es ist auch nicht so gewaltig schlimm, aber ich vergebe mir das nicht. zudem die anderen ängste. die angst mein v*ter steht hier irgendwann vor der tür, und bringt mich u*. er hat auch angst vor mir, aber es ist da soviel kaputt und krankes in der familie, wo man nur den kopf schüttelt, unberechenbar. ich grenze mich da langsam ab, und je mehr steigt und fällt die angst. ich bin nicht mehr so stark wie früher, ich habe mich selbst erschüttert, und muss mir wieder ein leben aufbauen - und wenn es nur mich und meinen freund beinhaltet - es ist okay, nicht gut, aber annehmbar, und ich muss annehmen. sonst kann ich mich vergessen. ich weiß, dass mein bruder ebenso anfing mit dem zwang, bevor er sich umbra*hte. ich weiß wie tief ich schon unten war, und ich war früher immer im zimmer bei mir. träumte umher, nahm wahr, was ich warum tat. es war gut so. ich bereue nichts (edith piaf! sehr schön)... nur mein einstieg ins selbständige leben gung dann nach einem jahr zugrunde, durch viele dinge.

    ich kann dir nur sagen, dass es derzeit für mich nicht geht, wohl auch weil mein unterbewusstsein den zwang nie loslassen würde, wenn überhaupt, bevor ich mit mir einigermaßen im reinen bin.

    du musst nicht auf meine gedanken hören, absolut nicht! ich denke nur, dass es Dir gut tut.

    Mir bringt es nichts - ich muss erstmal mein schauspielern vor Ärzten ganz ablegen können, und mich präsentieren, mit all dem kranken denken.
    und überhaupt wieder die kraft haben, raus zu gehen, und nicht wieder durch stundenlanges zwängeln zu kompensieren - zumal es nicht bewiesen werden kann, dass es nicht evtl. angeboren ist, da ich mit dran erinnere das erste mal bewusst zu zwängeln mit 12.

    Ich bin da reingeraten, und bisher habe ich mich eigentlich aus allem wieder rausgeboxt. ich habe viel gelernt in der klinik, viel gutes. wie es mit mir weitergeht? keine ahnung... nur pläne, was mir derzeit möglich ist, und ich kümmere mich. ich nehme tabletten - und das it schon mal etwas, dass ich geschafft habe mir wieder zu organisieren, ich bin nicht mehr so aggressiv hier, weil ich sonst einmal in der woche hier rümgewütet habe - meine nachbarn danken es mir sicher ;) Ich denke letztlich muss jeder für sich wissen, was für ihn gut ist, und ich brauche das erste mal im leben zeit nur für mich, um mich wieder zu erinnern an dinge, die ich irgendwann beiseite schob, um an denen zu arbeiten. offen zu sein für mich. mir fehlen manchmal die denkansätze meiner therapeutin, aber die bekomme ich auch anders.
    ich lerne erstmal wieder zu fühlen, und dann kann ich auch wieder mit mir besser um.

    hoffe, dass war irgendwie verständlich....

    gruß an Dich, bin gespannt, ob Du noch etwas mir dazu sagst.
    zartbitter
    Liebe yggdrasil,

    spüre deinen Schmerz und spüre vor allem auch deine Angst!
    Beides kenne ich nur zu gut!

    ... :trost: ...nochmal hierlassen möchte, falls du ihn sehen... und annehmen kannst!

    Du dich nicht rechtfertigen musst vor mir!... :herz:

    Ich sehe und spüre wie schwer du es hast und wie sehr du leidest!
    Es gibt immer, für jedes Verhalten, für jeden Rückzug, für jedes ich will und kann nicht mehr, auch für jeden Zwang, den ich auch bei mir kenne - nicht, absolut nicht so extrem wie bei dir - eine Erklärung und eine Ursache,
    Rechtfertigen und dafür kämpfen, dass es dasein muss und darf...weil es ein Ersatz ist und auch ein festhalten, was ich nur zu gut kenne von mir...!
    ...festhalten, um nicht mit dem konfrontiert zu werden was noch viel, viel tiefer und viel, viel länger zurückliegt und viel, viel schwerer ist auszuhalten und anzugucken!
    ...weil es schlimmer ist und noch schmerzhafter ist als all diese anderen Symptome auszuhalten und zu versuchen sich mit diesen zu arrangieren!

    Nochmal danke sagen muß, liebe yggdrasil,
    weil ich auf deinen Thread antworte und mir dabei selber antworte und helfe!!! " Was für ein Tag"!!!

    dir die Hand reichen möchte... :hand:

    Du musst dich nicht vor mir rechtfertigen, bitte nicht,...ich denke rechtfertigen mussten wir uns in unserem Leben oft genug!!!

    :weinen:

    zartbitter

    Beitrag ergänzt um 22:19 Uhr:
    Noch was dazu sage,

    wir haben uns verpasst :)
    ich habe geschrieben und du hast geschrieben! Sollte wohl so sein!
    Es aber trotzdem so stehen lassen möchte und nochmal sagen möchte das ich dich spüre und sehen kann,
    und wünsche auch dir die Kraft da zu stehen und zu sagen, ich kann nicht mehr, scheiß egal was ich wann und wie und warum habe und ...und ich brauche Hilfe!

    Ich für mich weiß jetzt...und dieser Tag war für mich ein wahnsinniger Prozess...mit vielen Tränen, auch zu spüren und zu sehen daß ich es alleine nicht mehr schaffe!

    :herz: ...zartbitter
    yggdrasil
    Das ist schön geschrieben von Dir, herzlichen Dank.

    Wir sind auf dem Weg, und Dich gerne mal umarme.

    :hand:

    Ich denke andere leiden mehr, nur das hier ist für mich. Mein Kram sozusagen.

    Und ich will mich wieder bemitleiden, ich will mein drepressives und mein überdrehtes Verhalten zurück, alles war besser, außer dieses "Symptom".

    Habe gelesen, dass Du mal Agoraphobie hattest....
    auch einen Zwang noch dazu?

    Es ist wirklich toll, was so im Kopf abläuft, wenn man nur nicht so eingeschränkt davon wäre.

    Und Sauberkeit, so übertrieben, ist ja nichts für mich gewesen damals.

    Lieber wieder herumschlampe.... viel lustiger :)

    Zurück zu mir.

    Und Du voran mit Dir ;) okay?

    Lieben Gruß, yggdrasil

    Auch dann noch was; ich war immer bei spezilisierten Leuten, und dann immer nur, dass muss anders, dies und jenes. Aber der Zwang stoppt nicht, dass ich dann weiter komme. Ich bin hier einfach falsch, und vielleicht mache ich auch in meiner Beziehung wieder alles verkehrt. Aber ich werde es herausfinden, wenn ich wieder mehr bei mir bin, und nicht immer an alten Beziehungen knabbere. Ich muss die Gegenwart leben, und nicht der Vergangenheit hinterher heulen. Nur das ist einfach geschrieben, aber schwer umgesetzt.

    Irgendwann muss nur ich mir genügen.

    Dann bin ich frei.... und fliege wieder.
    zartbitter
    ...ja, Wir sind auf dem Weg!

    Es gerne annehme und dir zurück reiche...

    :trost: ... :trost2:

    Ich denke nicht daß andere mehr leiden...d.h. für mich!!!...

    jeder hat sein Leben zu leben und jeder hat seine Erfahrungen gemacht - gute und schlechte...

    jeder kennt das was er erlebt hat, gutes wie schlechtes am besten...und hat sein eigenes Leben gelebt, aushalten und durchkämpfen müssen, über-leben müssen, sich Strategien ausdenken müssen um zu überleben...und ich finde da kann man nicht einfach so sagen...ich leide mehr oder weniger, oder der oder der hat schlimmeres erlebt...

    Für einen Menschen ist "das" schlimm und "das" schmerzhaft und für einen anderen Menschen ist was ganz anderes schlimm und schmerzhaft!

    Schön, daß wir alle verschieden sind!
    Und schön, hier zu sein!

    zartbitter
    yggdrasil
    Finde ich auch, schön hier zu sein.
    sonnensternchen
    :knuddel: euch Beide, Yggdrasil und Zartbitter mal mag, wenn ich darf.
    ...und Yggdrasil:
    ICH GLAUBE AN DICH!
    und alles in deinem Tempo, lass dir Zeit und pass gut auf dich auf.
    Ganz viel :kraft: rüberschick, auch für dich, Zartbitter!

    Ganz liebe Grüße vom Sternchen