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Bettnässen durch psychische Probleme? - Klicken Sie HIER um das ursprüngliche Thema anszusehen

    schwip
    Hallo zusammen

    ich weiss zwar nicht genau ob das jetzt hier rein passt aber ich hoffe doch.

    Also es geht um meinen Sohn !

    Und zwar ist es so das er seit langer langer zeit Bettnässer ist eigendlcih von anfang fast würd eich sagen.
    Ich ahbe ihn vor einer Woche ordentlich durch schecken lassen und er ist Kerngesund Gotts ei Dank!!!
    Die Kinderärztin fragte mich dann ob es was Pyches gebe was in dazu bewegt?
    Und ich mus sagen ich weis es nicht :(
    Ich kann mir nichts Vortstellen !
    jetzt hat uns sie Kinderärztin ein Nasentropfen extra da gegeb gegeben was den Hanhdrang nachts einschränckt aber bis jetzt hats nichts gebracht :was:
    Ich weis seinfach nicht mehr weiter ich weis nicht woran es liegen kann oder wieso er das macht.
    ichw eis nicht genau was wirklich in ihm vor ghet, Vileicht braucht er wirklich hilfe und ich merke das nicht mal?
    ich hatte auch vor 3 wochen ein Gespräch mit einer Heilpädakkin wegen seiner fein motorik und da habe ich das Thema auch schon angesprochen.
    Und wenn ich den Termin beim gesundheitsamt habe und die das ok geben das mein junge das braucht dann werden die sicher noch Versuchen raus zu finden woran das liegen kann.
    ich jedenfalls weiss nicht was mit ihm in der hinsicht los ist .
    Kennt ihr viliecht auch solche fälle?

    Lg schwip
    pantalon
    Liebe Schwip!
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    Ich denke, man kann schlecht vergleichen, viele Kinder nässen nachts ein und eine Behandlung nach Patentrezept gibt es wohl nicht, weil jedes Kind anders ist. Ich selbst habe sehr lange ins Bett gemacht, auch "schon immer", bin wohl laut Erzählung sehr schnell tagsüber trocken gewesen als Baby, dafür dann immer nachts durchgehend, immer dann, wenn ich die Kontrolle losgelassen hab. Ich denke, daß es bei mir viel Überforderung und Sehnsucht nach Nähe und Liebe war. Also auch nichts organisches. Als Kinder haben meine Schester und ich uns oft gestritten, irgendwann waren wir wegen der Aggressionen bei einem Kinderpsychologen, dort habe ich Bildchen gemalt, eine Geschichte erzählt, alles so auf der Familienschiene, hm nunja, ich habe wohl heile Welt erzählt und gemalt, bestochen durch überdurchschnittliche Entwicklung und kindlichen Charme, also ging man davon aus, das alles in Ordnung sei und das wars, sie sollen mich "einfach lieb haben", meine Mutter hat nie überlegt, was bei ihr denn vielleicht nicht in Ordnung sein könnte. Die Drohungen, daß ich eine Matte mit Stromschlägen bekäme, hörten auf. Die Odysee ging aber weiter, irgendwann wußte ich genau, daß meine Mutter über die Wäsche stöhnt und traurig guckt, auch wenn sie nicht mehr schimpfen "darf", das war noch schlimmer. Ich habe bestimmt jede dritte Nacht das Bettzeug abgezogen, in Tüten verstaut und tief in meinem Kleiderschrank oder im Bettkasten versteckt. Wenn ich Gelegenheit hatte, hab ich es gewaschen, da war ich vielleicht 7 oder 8, aber geschafft hab ich nie alles, sodaß ab und zu was gefunden wurde, dann lief sie raus, weil sie das Schimpfen nicht zurückhalten konnte... Das war ein entsetzlicher Druck, den ich keinem Kind wünsche, denn die Angst, daß meine Mutter mich nicht mehr lieben könnte wuchs und wuchs damit. Es wurde irgendwann weniger, aber das letzte Mal, an das ich mich erinnern kann, da war ich schon 12 oder 13 oder so. Bettnässen als heimlich geweinte Tränen, weil einfach alles zuviel war und von Außen heile Familie, ich war so loyal, bis vor ein paar Jahren hätte ich selbst nicht gedacht, daß in der Beziehung zu meiner Mutter etwas nicht stimmt.
    Liebe Schwip, das war jetzt viel von mir, ich will nicht sagen, daß es Parallelen zwischen mir und Deinem Sohn gibt, aber ich möchte Dir sagen, daß es unglaublich wichtig ist, ihn anzunehmen, wirklich anzunehmen, ihn nicht zu überfordern, auch wenn es nervt und Du manchmal verzweifelst :trost:
    Ich find es gut, daß Du Dir Gedanken machst, überleg vielleicht auch mal, was Du vielleicht unbewußt auf ihn überträgst.

    Alles Liebe
    Pantalon
    vh-kaja
    Liebe schwip!

    Das Einnässen bei Kiddis hat meisten keine organischen Gründe. Ist aber wichtig das es abgeklärt wird.
    Viele Kinder reagieren mit Einnässen auf Dinge die sie nicht steuern können.

    Wichtig ist, dass sie nicht das Gefühl bekommen mit ihnen stimmt was nicht und sie wären krank.

    Und sobald sie merken, dass sie damit die Mama oder den Papa traurig machen oder mehr arbeit setzt es sie noch nehr unter Druck und das Bett wird schneller nass.
    Mit dem Nasenspray wäre ich vorsichtig, denn es beinhaltet Hormone und man sollte es nicht jede Nacht benutzen sondern nur, wenn das Kind auswärts schläft. Kann die Nieren schädigen, da es den Harnfluss einschränkt. Und wenn dein Sohn die Tropfen nimmt sollte er dann auch nichts mehr trinken.
    Es gibt gute homöopatische Mittel die helfen.

    Bei mir haben meine beiden letzten Söhne eingenässt.
    Bei dem einen stellte sich heraus, dass er glaubte auf unserem Flur lebe ein Drachen im begehbaren Kleiderschrank.Es klebte ein Tesastreifen darauf der sich im Licht spiegelte und für ihm war es ein Drachenauge was raus schaute.
    Nachdem wir er erkannt haben wurde der Tesastreifen entfernt und der Drachen mit viel getöse vertrieben.
    Außerdem haben wir ein Märchen gelesen in dem die Prinzessin einnässte und wie ihr geholfen wurde.

    Bei meinem Kleinsten war der Auslöser der Übergruff im Kindergarten.
    Es hat auch länger gedauert bis wir dahinter kamen und bis er nicht mehr einnässte.
    Haben einen Pipiolan gemacht, homöopatisch behandelt und zum Schluß eine Klingelhose ausprobiert. Die ha in sofern geholfen das er sie blöd fand und es irgendwie klick gemacht hat.
    Außerdem wird heute gesagt, dass es normal ist wenn Kiddis länger einnässen und es sind mehr die Jungs als die Mädchen.

    Ich wünsche dir, dass du es schaffst ruhig zu bleiben, wenn du jeden morgen das Bett abziehen musst. Wir haben es z.B. immer gemeinsam getan.
    Und du diese Phase zusammen mit deinem Sohn durchstehst.

    Sei umärmelt
    kaja