| sonnensternchen |
Hallo ihr Lieben!
Achtung, könnte triggern und ich hab nur sehr wenig Sternchen gesetzt
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Gestern Nacht war sehr schl*mm für mich.
Ich konnte zuerst nicht einschlafen, es war so he*ß und als ich dann endlich eingeschlafen war, hatte ich einen für mich ganz furchtbaren *lbtraum.
Ich weiß vieles nicht mehr genau, nur noch, dass ich
mit meinem besten Freund durch so einen Hinterhof ging, der beflanzt war und auf dem Weg dort raus, zur Strasse hin, stand mein Ex-Freund.Ich weiss nicht mehr wie ich mich im Traum fühlte, ich hatte wohl Angst und mein bester Freund nahm mich an der Hand. Ich träumte davon, dass die Geburtstagsfeier von meinem besten Freund bevor steht (Er feiert heute Abend wirklich) und dann waren wir plötzlich in einem Raum.
Es waren einige von unseren Freunden da, auch mein Freund und plötzlich betrat ein Junge in einem orangenen T-shirt den Raum, der eine Eisenstange mit erhobenen Händen hielt.
Aus irgendeinem Grund, den ich nicht mehr weiß, wollte der Junge mich zusammenschlagen und ging auf mich los.
Mein Freund verteidigte mich und kämpfte gegen den Jungen, doch er konnte ihn nicht besiegen.
Ich stand im Hintergrund neben meinen anderen Freunden und hatte Angst, vor allem um meinen Freund.
Plötzlich erzählten mir einige, von meinen Freunden Dinge von sich, die ich nicht hören wollte, weil sie mir zu viel wurden und ich von der ganzen Situation T*desangst bekam.
Ich wollte nur noch weg, dachte mir aber, dass es nicht geht, weil ich ja nicht meinen Freund im Stich lassen kann, weil er doch für mich kämpft.
Irgendwie lief ich dann durch eine Tür in einen anderen Raum, dachte ich bin in Sicherheit, aber der Junge im orangenen T-shiert hatte mich reingelegt.
Durch die Tür kamen auf einmal ganz viele Kinder in Halloween-Kostümen und inmitten zwischen ihnen der Junge im orangenen T-shirt.
Ich dachte nur so, dass das ein Trick war, weil dieser Junge mit der Eisenstange inzwischen der ganzen Kinder nun ja gar nicht mehr auffiel, denn die anderen Kinder trugen ja auch so M*rderkostüme
und so. Er kam auf mich zu, ich hatte solche T*despanik, ich versuchte zu schreien, aber niemand hörte mich.
Dann wachte ich auf und hatte immer noch diese Angst.
Mein Freund wachte auf und versuchte mich zu beruhigen, aber ich war so fest davon überzeugt, dass der Junge mit der Eisenstange in unserem Zimmer war und in jedem Moment um die Ecke käme.
Unsere Bettecke ist durch einen Vorhang abgeteilt und ich konnte nur die ganze Zeit auf diesen Vorhang starren, der einen Spalt weit auf war.
Es war so schrecklich, so real.Ich hatte solche Angst, dass ich schon halbwegs Halluzinationen hatte und ich konnte mich einfach nicht beruhigen und die Angst ging nicht weg.
Die ganze Zeit weinte ich und redete irgendwas von: ,, ich will nicht st*rben" und ,,er kommt gleich" und so und ich hatte auch so komische Sachen und Bilder im Kopf, bei denen ich gar nicht mehr wusste, was Wirklichkeit oder Traum ist.
Ich kann mich aber an diese sachen nicht mehr erinnern, aber diese Angst gestern Nacht war so furchtbar und heute Morgen hab ich mich so schlecht und zerschlagen gefühlt, dass ich nicht zur Schule gegangen bin, obwohl heute der letzte Schultag ist.
Ich fühle mich immer noch so komisch und versteh garnicht, warum ich sowas geträumt hab.
Ich habs hier einfach mal aufgeschrieben, ich denke es hilft mir, es einfach mal hier zu lassen und hoffe, dass es ok ist.
LG Sonnensternchen |
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| igelin |
Liebes Sonnensternchen,
ich hab Dich gelesen und fand's auch ziemlich schr*cklich, was da in Deinem Traum vorkam. Hab darum erstmal gar keine Worte gehabt, Dir zu antworten und möchte Dich doch nicht allein lassen mit solchem Erlebnis.
Erstmal eine vorsichtige, aber doch feste Umarmung für Dich, wenn Du magst :knuddel: um wieder etwas Halt zu finden.
Und dann kann ich Dich eigentlich nur was fragen und sonst keinen Rat geben: Gibt es etwas in Deinem Leben, von dem Du Dich im Moment ganz akut bedroht fühlst? Gibt es etwas, was zu Ende geht, wo Du Angst hast, dass es Dir genommen wird? Für solche Dinge kann die Seele ja manchmal ganz drastische Bilder finden.
Auch wenn in uns etwas zu Ende geht drückt das die Seele manchmal mit Bildern von T*d und T*des*ngst aus. Das nimmt noch nicht ganz den Schrecken, aber vielleicht kann es helfen, alles etwas einzusortieren.
Ich glaube, Monami hat mal vor einer Weile von ähnlichen Träumen erzählt und da kamen auch hilfreiche Antworten. Vielleicht kannst Du das auch noch mal nachlesen.
Ich wünsche Dir jedenfalls sehr, dass der Schreck wieder nachlässt. Kannst Du bei Deinem Freund in dieser Situation etwas Halt finden?
Alles Gute weiterhin! :trost:
liebe Grüße,
Igelin :igel: |
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| sonnensternchen |
Liebe Igelin!
Ich danke dir sehr für deine Antwort!
Danke für die Umarmung, die mag ich gerne annehmen.
Zu deiner Frage:
Ich weiss nicht, im ersten Moment fällt mir eigendlich nur die Sache mit meiner ehemaligen WG-Mitbewohnerin ein (ich hatte darüber schon in einem anderen Thread ausführlich geschrieben), mit der ich jetzt schon etwas besser zurecht komme, aber immer noch oft daran denken muss und zum Teil auch große *ngst hab, dass irgendjemand von meinen Freunden auch sowas tut oder jem. st*rbt, der mir am Herzen liegt.
Ich mach mir momentan so viele Gedanken, am Donnerstag gehe ich in eine Klinik für 4 Wochen und hab, wenn ich ehrlich bin, ganz schön *ngst davor. *ngst, dass Sachen hochkommen, dass ich nicht Schlafen kann, dass ich alleine bin und vor allem *ngst, dass ich die Sachen nicht schaffe, die ich mir vorgenommen hab, an mir zu verändern.
Ich weiss, es hört sich sehr nach Dr*ck an, den ich mir selber mache, aber auf mich kommt schon wieder so viel Neues zu. Wenn ich aus der Klinik wieder raus bin, muss ich mir eine neue Wohnung suchen und ich komme in die 12. Klasse.
Davor hab ich auch *ngst, weil Umzug wieder so viel Stress bedeutet und ich jetzt in der 12ten gut sein muss, weil alle Noten schon ins Abitur einfliessen und man die 12te auch nicht mehr wiederholen darf.
Ach, ich mach mir auch so viele Gedanken um alles, es macht mich selber ganz wirr im Kopf.
Ich wünsch mir nur so sehr dass ich alles schaffe und dass es mir nach der Klinik besser geht und nicht nachher noch schlechter, was ja auch manchmal sein kann.
Immer ist mein Leben so voller Unruhe, ich muss ständig umziehen und immer kommt was Neues, dabei wünsch ich mir nur mal ein bisschen Ruhe, damit ich selber wieder fitter werden kann.
Mein Freund ist ganz lieb und für mich da, immer und bald bin ich so lange weg und dass macht mir auch ganz schön *ngst.
Ich danke dir so sehr fürs Lesen und für den Trost und dass mit Monami werd ich gleich nochmal lesen.
Danke und ganz liebe Grüße
Sonnensternchen |
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| igelin |
Liebes Sonnensternchen,
heute etwas in Eile, darum nur recht kurz.
Ich kann gut verstehen, dass bei allem, was Dich im Moment umtreibt und Dir bevorsteht, viel *ngst dabei ist. Erinnere mich auch an die Geschichte mit Deiner Freundin, die ja sehr erschreckend war.
was ist nun jetzt? Ich wünsche Dir einfach viel Zuversicht für den Klinikaufenthalt, dass Du einiges, was Dich belastet, dort klären kannst. :opti:
Nochmal zu dem Traum: Könntest Du Dir vorstellen, Dir den Traum innerlich nochmal auszumalen, aber Dich in Deiner Vorstellung dem *ngreifer entgegenzustellen? Vielleicht kannst Du Dir vorstellen, dass Du ihn besiegst – oder wenigstens wegläufst. Oder jemanden um Hilfe bittest. Träume sind ja Bilder unserer Seele, und wir können der Seele auch helfen, andere Bilder zu produzieren.
Vielleicht geht es im Moment ja auch nicht – vielleicht sitzt die *ngst zu tief. Dann würde ich denken, könnte es am besten tun, sich auf die Zukunft zu stützen – auf den Klinikaufenthalt jetzt.
In Deinem anderen Thread las ich, dass Du davon Deiner M*tter erzählt hast. Verstehe Deine Enttäuschung über ihre Reaktion. Andererseits: Könntest Du Dir vorstellen, dass sie auch einfach überfordert war mit diesem massiven Traum und daher das Thema gewechselt hat?
Ich wünsche Dir erstmal noch viel Kraft zum Durchhalten für die nächste Zeit :kraft: und falls wir uns nicht mehr schreiben, alles Gute für die Klinik. :kreuz: :sonnig:
liebe Grüße,
Igelin :igel: |
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