| jazzy |
Hm, gestern der erste Traum kam mir schon komisch vor. Ich erzähle zwei Träume, und habe so gut wie keine Sternchen gesetzt. Bitte aufpassen.
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Es gibt ja die berühmte Gummibärchenbande. Und da habe ich geträumt, dass der kleine Rote, Cabby irgendwie total unter Stress stand. Er trank andauernd seinen Gummibärensaft und wollte durch die Stadt hüpfen. Das wurde ihm aber von den anderen verboten, weil es da noch die anderen, bösen Gummibärchen gibt. Schließlich ist Cabby alleine los. Ich war dann in der Perspektive von Cabby, bin auf das Dach einer Kirche gehüpft und hab mich voll erschrocken, weil ich dachte, es wären die bösen Gummibärchen, es waren aber nur zwei ganz normale Menschen. Eine Frau hat sich dann mit mir unterhalten und mir geraten, ich darf in einer Sporthalle soviel hüpfen wie ich will.
Ich wechsele wieder die Perspektive, bin nicht mehr Cabby. Ich gehe als ich selbst in die Sporthalle hinein und sehe Cabby wie einen Flummi herumhüpfen in der gesamten Halle bei allen möglichen Geräten. Selber versuche ich mich in so einer Kugel, wo man hineinsteigen kann und damit durch die Gegend rollen kann.
Später sah ich Cabby mit einer anderen Frau auf einer Mauer in unserem Stadtpark sitzen. Cabby weint und die Frau versucht ihn zu beruhigen. Cabby weint, weil seine M*tter gest*rben ist. Die Frau ist sehr nett und tröstlich. Ich erzähle von mir, von meinem Schm*rz einen Menschen verloren zu haben. Es ist ein Sänger aus meiner Lieblingsband, der in echt aber gar nicht t*t ist, nur in diesem Traum. Während ich dies träume ist es mir aber halb bewusst, dass es ein Traum ist, so wie es bei vielen Träumen der Fall ist.
Der zweite Traum heute morgen:
Meine M*tter ist Leihm*tter für mich gewesen und bringt meine Tochter zur Welt. Sie ist ein schönes Mädchen mit schwarzen Haaren. In Real kann dies nicht möglich sein, weil mein Freund und ich hellhäutig sind, aber das Kind in dem Traum ist von ihm. Ich liebe meine Tochter, sehe, wie meine Mutter sie stillt. Sie ist lieb, weint kaum und ich trage es voller Stolz umher. Die Szene spielt sich in meinem alten Kinderzimmer ab.
Das Kind konnte schon bald sprechen. Es hat einen Jungen gesehen (meinen Cousin, 7 Jahre alt, der ist echt) und wird ihm immer ähnlicher. Was komisch ist, es gibt schon noch so eine Art "Nachbildung" von meinem Cousin.
Ich habe meiner Tochter einen Namen gegeben, doch sie hört da nicht drauf. Sie findet ihn doof und möchte entweder wie mein kleiner Bruder oder wie mein Cousin genannt werden. Äußerlich sehe ich fast schon einen Jungen vor mir. Ich bin verzweifelt. Ich hatte doch eine kleine Tochter, wo ist sie hin? Alles, was ich mir je in meinem Traum gewünscht habe. Und nun ist ein unglückliches Kind daraus geworden, was im falschen Körper steckt. Es hat sich sogar in ein langhaariges blondes Mädchen verliebt.
Ich fange an es zu akzeptieren, obwohl es mir sehr schwer fällt. Ich sehe in meiner Tochter fast nur noch meinen Cousin. Er gehört zu meinem Onkel und ich sehe diese Familie in der Kirche, wie sie mir aus einem Fenster zuwinken und zulächeln. Ich kann damit nichts anfangen.
Es erfolgt ein krasser Szenenwechsel. Ich befinde mich in einer Festhalle. Es wird Musik gespielt. Mein Kind ist mir nicht mehr in den Gedanken. Ich schau dem Tanz einer Gruppe zu und werde schnell integriert. Anfangs ganz vorsichtig und unsicher, dann mit Spaß und Freude dabei. Während ich tanze, wache ich auf.
Kann sich da jemand ansatzweise einen Reim draus machen? Würd mich echt über Antworten freuen.
liebe Grüße
Jazzy |
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| pantalon |
Liebe Jazzy!
Ich schleich nun schon ein paar Tage um den Thread rum, vielleicht hab ich mir auch gewünscht, es würde ein anderer vor mir antworten, vielleicht hab ich ein bisschen Angst zu schreiben, was ich denke und fühle. Lass also unbedingt bei mir, was dir nicht gut tut, ok?
Mich rührt das, was ich von dir und deiner Geschichte, aber besonders von deinen heutigen Strukturen innerhalb deiner Familie mitbekomme, sehr an. Eben weil es mich ein Stück weit an meins erinnert. Ich mag mich nicht mit einer Interpretation deiner Träume aus dem Fenster lehnen. Das ist mir zu heikel, denn Träume haben viele Betrachtungsweisen und was zählt ist auch das Gefühl, dass du aus deinen Träumen mit in den Tag nimmst.
Trotzdem schellen bei mir (wegen meiner eigenen schwierigen Mutter-Beziehung) die Alarmglocken, wenn ich die Mutter-Bilder in deinen Träumen sehe. T*d kann ja nicht nur bedeuten, dass ein Mensch st*rbt, sondern auch, dass sich etwas verändert, Vielleicht etwas in der Beziehung zur Mutter? Vielelicht ist eine Veränderung einfach mal dran? Deine Familie macht es dir in deinem Traum unmöglich, eine eigene Familie zu gründen...
Liebe Jazzy, ich möchte nicht in den Traum einsteigen, möchte aber nochmal fragen, wie du deine Ablösung von deiner Familie, dein Erwachsenwerden bzw. -sein empfindest. Es ist schwer, erwachsen zu werden, wenn man nie Kind sein durfte. Aber es ist trotzdem ein sehr wichtiger Schritt, den du vielleicht gehen solltest, dauert lang genug, glaub mir :was:
Stellst du dir manchmal vor, wie es wäre, eine eigene Wohnung zu haben? Eine eigene Familie, mit deinem Freund vielleicht? Nicht mehr in erster Linie Tochter sein...? Ich hab so das Gefühl, dass es für dich sehr wichtig sein könnte, dir etwas eigenes aufzubauen (damit meine ich nicht gleich Kinder, sondern erstmal im kleinen Stil, nur weil man arbeitslos ist, kann ja nicht verlangt werden, dass man ewig in erster Linie Tochter und Kind bleibt, überleg dir das mit der eigenen Wohnung noch mal ganz genau...)
Steh auf und werd erwachsen. Ich hoffe, du verstehst, wie ich das meine. :liebes:
Alles Liebe
Pantalon |
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| jazzy |
Liebe Pantalon,
ich möchte dir hierzu kurz Rückmeldung geben. Was du schreibst ist ganz nah bei einem seeeeehr seeeehr heiklen Thema bei mir dran. Deshalb habe ich auch noch nicht geantwortet... weil ich glaube, ich habe noch viel zu sehr Angst vor dem Schritt.
Doch ich weiß, dass ich ihn gehen muss. Abnabelung, wie funktioniert das? Ich hätte am liebsten eine Gebrauchsanweisung fürs Leben. Tja, aber gibts ja leider nicht :nono:
In Gedanken fühlt es sich schon ganz gut an, was eigenes zu haben. Aber so in echt :hyper:
Da stockt es dann noch bei mir :angst2:
und ich weiß noch nicht so recht, wie das alles gehen soll :eng:
liebe Grüße
Jazzy |
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| franka |
Abnabelung
Hinaus aufs offene
Meer
Ihr träume
Sturmgepeitscht
Ozeane der sehnsucht
Überquerend
Ferne küsten zu erobern
Wo die erde noch
Fruchtbar und die sinne
Gierig nach der farbe
Leben warten
Auf euch
Von mir gesandten
Mit heiliger mission:
Ein fleckerl boden
Suchen für die pflanze
Mensch
lg,
franka |
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| merlina |
Hermann Hesse sagt dazu:
Stufen
Wie jede Blüte welkt und jede Jugend,
dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe.
Blüht jede Weisheit und jede Tugend,
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe,
bereit zum Abschied sein und Neubeginnen.
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern,
in andere, neue Bindungen zu geben.
Und in jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen.
Der Weltgeist will nicht fesseln und uns engen,
er will uns Stuf´um Stuf´erheben.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise,
und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen.
Nur wer bereit zum Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewohnheit sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde,
uns neuen Räumen jung entgegensenden.
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden ...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde.
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ich glaube, besser kann man es nicht ausdrücken.
ich wünsch dir viel kraft. :-)
Merlina |
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| jazzy |
:danke: Euch! :gruss: :gruss: Wunderschön!
Jazzy |
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