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Träume in der Zeit der "12 heiligen Nächte" - Klicken Sie HIER um das ursprüngliche Thema anszusehen

    raluschka
    Frage von Renate:
    Neulich habe ich im Radio einen Bericht gehört, bei dem es darum ging, dass die Träume der letzten 12 N*cht* im alten Jahr eine Art Vorhersage für die 12 Monate im neuen Jahr beinhalten.

    Meine Frage dazu ist, wer hat sich damit schon beschäftigt und kann mir mehr dazu erzählen.

    Leider hatte ich nicht die Möglichkeit den Bericht bis zum Schluss zu verfolgen.

    Ich würde mich über eure Meinung freuen.


    Antwort:
    Triggertext! Zum Lesen bitte markieren.
    Dieser Gl**b* stammt sicher aus alten H*x*nbüchern.
    Denn es heisst, das H*x*nkunst besonders wirksam ist in bestimmten N*cht*n: z. B. Walpurgisn*cht, Ostern*cht, Johannisn*cht und in den ZwölfN*cht*n (25.12. - 6.1.)
    und an besonderen Tagen z. B. Andreas 30.11. und Georg 23.4..

    Für die Ostern*cht und die ZwölfN*cht* gilt ausserdem, dass in diesen N*cht*n oft prophetische Träume stattfinden. Das heisst, wenn du etwas über deine Zukunft wissen willst, versuche in diesen N*cht*n bewusst - zu träumen. Und schreibe deine Träume sofort morgens - oder auch n*chts auf- denn gerade diese Träume vergisst man sehr schnell und nach dem Aufwachen ist oft nur noch ein Schatten von einem Traum da.
    Viele liebe Grüsse
    Renate



    -------------------------------

    vorsicht, triggert stark, hab soweit möglich Sternchen gesetzt.




    Ich hab mal recherchiert ….


    Beitrag ergänzt um 11:24 Uhr:
    Offiziell gelten die phantastischen nächtlichen Abenteuer unserer Psyche als vermeintlich unlogisch, unnütz und irrational. Dass aber Träume nicht nur Schäume sind, und einen viel tieferen, mit logischem Oberflächendenken nur schwer erfassbaren Sinn und Zweck haben und für unsere ganzheitliche psychisch-physische Gesundheit von sehr großer Bedeutung sind, ahnen viele, wissen aber nur wenige.

    Aufgrund der ab heute, H*l*gabend, den 24. Dezember, anstehenden so genannten "12 h*l*gen N*cht*" (einer alten Überlieferungen nach mystischen Zeitspanne, in der der Bedeutung der Träume des Menschen eine besondere Rolle zukommen soll) haben wir uns entschlossen, in dieser Serie ein kleines Special dazu zu bringen und wünschen Ihnen schon mal angenehme Träume!

    Die besondere Bedeutung unserer Träume in der Zeit der "12 h*l*gen N*cht*"
    Der Überlieferung nach sollen diese N*cht* eine besondere Feldwirkung auf die Träume der Menschen haben.
    Der Mensch könne luzider, also klarer, träumen als sonst, und solle sich doch, sofern er in die nahe Zukunft des nächsten Jahres schauen wolle, bemühen, seine Träume einer jeden einzelnen N*cht zu notieren und zu deuten. Dabei stehe jeder Traum/Träume in diesen N*cht*n für jeweils einen Monat im kommenden Jahr in Bezug auf präkognitive/vorausschauende Ereignisse.
    Der Traum der ersten h*l*gen N*cht also für den Januar des kommenden Jahres, der Traum der zweiten h*l*gen N*cht für den Februar usw.
    Natürlich bedarf es dabei der hohen Kunst der Traumdeutung, da fast alle Träume subjektiv zu deuten sind und sich die Trauminhalte des Menschen der Symbole und Archetypen (Urbilder) der Seele bedienen.
    So weiß der geübte Traumdeuter, dass beispielsweise der T*d im Traum in aller Regel nicht den physischen T*d eines Menschen meint, sondern einen starken Wandlungsprozess beschreibt, oder auch, dass eine Menge Geld nicht automatisch finanziellen Reichtum bedeuten muss, sondern auch Reichtum auf ganz anderen Ebenen anzeigen kann.


    Hier ein bisschen was interessantes zum Thema Träume, Traumerinnerung und luzides Träumen:

    Kleine Schule des Träumens
    Aus "Psychologie heute", Dezember 2004

    Um unsere Träume für unser Wachstum nützen zu können, müssen wir sie zuallererst erinnern - und das können auch jene leicht erlernen, die seit vielen Jahren keinen Traum mehr behalten haben:

    - Geben Sie sich vor jedem Einschlafen fünf bis zehn Minuten Zeit, um Ihre Absicht zu "schmieden". Machen Sie sich klar, dass Sie Ihre Träume wirklich kennen lernen wollen, und machen Sie mit sich aus, dass Sie auch das nötige Opfer zu bringen bereit sind - gegebenenfalls mehrmals in der N*cht aufzuwachen.
    - Legen Sie sich Notizheft und Schreibzeug zurecht, um jeden Traum, an den Sie sich erinnern, sofort aufzuzeichnen. Das gibt Ihrem Unterbewusstsein einen weiteren Beweis Ihrer Entschlossenheit und hilft bei der Erinnerung auch noch am Morgen.
    - Haben Sie Geduld. Der Erfolg kann sich schon in den ersten paar N*cht*n, vielleicht aber auch erst nach mehreren Wochen einstellen. Konsequenz ist jedenfalls notwendig, denn es geht um eine Art Bewusstseinsschulung.

    Wenn Sie so weit sind, Ihre Träume regelmäßig zu erinnern, können Sie sich an den nächsten Schritt - das luzide Träumen - heranwagen. Auch dafür müssen Sie Vorarbeit im Wachen leisten, denn es geht dabei um das Training eines Bewusstseins, das auf das Wahrgenommene gewissermaßen nicht hereinfällt, sondern sich selbst beim Wahrnehmen beobachtet. Dafür gibt es unterschiedliche Techniken und Hilfsmittel. Der verstorbene Traumforscher Paul Tholey etwa empfahl unter anderem folgende Schritte:

    - Stellen Sie sich täglich mindestens fünf- bis zehnmal kritisch die Frage, ob Sie wachen oder träumen - besonders in Situationen, die ungewöhnlich, überraschend oder unwahrscheinlich sind.
    - Stellen Sie sich dabei so lebendig wie möglich vor, dass alles, was Sie wahrnehmen, geträumt ist - inklusive Ihr Körper. (Sie werden feststellen, dass sich das Erleben der Wachwelt von dem der Traumwelt formal kaum unterscheidet; nur die Inhalte können verschieden sein, weil wir in der Wachwelt eben nicht zum Beispiel schweben oder durch Wände gehen können.)
    - Wenn Sie öfter von etwas träumen, was im Wachzustand nicht möglich ist (zum Beispiel schweben), stellen Sie es sich im Wachzustand so intensiv wie möglich vor - mit dem Gedanken, sie wären im Traumzustand.
    - Schlafen Sie mit dem Gedanken ein, dass Sie einen Klartraum haben werden. Andere Werkzeuge bestehen etwa in der Frage "Wer nimmt wahr?" oder einfach darin, sein Bewusstsein im Alltag und vor allem auch während des Einschlafens immer durchgängiger zu beobachten: Was geschieht dabei mit meinem Körper, was in meiner Gedanken- und Gefühlswelt? (Dafür eignen sich besonders buddhistische Meditationstechniken.)

    Auch hier gilt: Üben Sie zwar ohne Unterbrechung, aber mit Geduld und ohne Verbissenheit - und stellen Sie sich darauf ein, dass Sie die ersten Male aufwachen, sobald Sie erkennen, dass Sie träumen. Das geht den meisten Menschen so.

    Jaan Karl Klasmann

    Beitrag ergänzt um 11:26 Uhr:
    Und sie wird einen Sohn g*b*r*n, des Namen sollst du Jesus heißen; denn er wird sein Volk selig machen von ihren Sünden.
    Matthäus 1,21

    Die Ursprünge des W**hn*chtsfestes - Teil II
    Noch bis ins dritte Jahrhundert wurde das Chr*stliche W**hn*chtsfest als Gedenktag der G*b*rt Jesu am 06. Januar im Rahmen des Gedenkens Jesu' Taufe begangen.
    Wahrscheinlich zwischen 325 und 354 wurde der 25.12. in Rom eingeführt. Ab 336 unter Konstantin dem Großen ist der W**hn*chtstag festgesetzter Feiertag. Hierzu gab es neue, allerdings wenig begründete Berechnungen zum G*b*rtstag Jesu. Der eigentliche Grund der Verlegung des Festes lag aber darin, dass Kaiser Konstantin, der selbst kein Chr*st war, die Anbetung von Chr*stus mit dem heidnischen Sonnenkult, der eben am 25.12. gefeiert wurde, verbinden wollte. Dies geschah auch, um durch eine einheitliche Religion die Reichseinheit besser zu sichern.
    Hinzu kam, dass 325 die erste Versammlung aller Chr*stlichen K*rch*n in der Stadt Nicaea im Nordwesten Kleinasiens stattfand. Hier setzte sich die Ansicht durch, Jesus Chr*stus sei bereits von G*b*rt an der göttliche Menschensohn gewesen und nicht erst mit seiner Taufe. Deswegen sollte jetzt die G*b*rt unabhängig von der Taufe gefeiert werden.
    Als günstiges Datum bot sich zeitnah zum bisherigen 06. Januar der 25. Dezember an. Wie der 06. Januar hat auch dieser Tag mit Licht zu tun, wenn auch der Chr*stliche Gedanke (Jesus als Licht der Welt) mit einem heidnischen Datum verbunden wurde. Am 25. Dezember feierte die Religion des Mithras, dem altiranischen G*tt der Vertragstreue und des Lichts, die Wintersonnenwende. Der Mithraskult war v.a. in römischen Militärkreisen des dritten Jahrhunderts verbreitet. Bereits vorher hatte der römische Kaiser dem unbesiegbaren SonnenG*tt ("Sol invictus") T*mp*l errichtet. Unter dem Namen "Sol invictus" hatte 274 der römische Kaiser Aurelian den syrischen G*tt Elagabal als ReichsG*tt eingesetzt. Bei den Feierlichkeiten wurden Feuer entfacht, offenbar um der Sonne über den Horizont zu helfen. Diese Riten drohten das Chr*stliche Fest zu verdrängen. Die K*rch*noberen setzten sich dafür ein, dass nicht mehr die Sonne, sondern deren Schöpfer am Tag des Lichts angebetet wurde.
    Und G*tt machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere und ein kleines Licht, das die N*cht regiere, dazu auch die Sterne.
    1. Mose 1,16
    Bereits der Chr*stliche Sonntag, der 321 von Constantin als R*h*tag eingeführt wurde, viel mit einem Tag zusammen, der dem heidnischen SonnenG*tt geW**ht war. Jetzt wurden auch die G*b*rtstagsfeierlichkeiten Jesu auf ein solches Datum verlegt. Möglich war dies, da Chr*sten ja ohnehin kein gesichertes Datum begehen, sondern das Ereignis der Menschwerdung G*ttes. Um das ewige Leben zu erlangen, bleiben ja T*d und Auferstehung des Herrn, an die besonders zu Ostern erinnert wird, wichtiger.
    G*tt liebte die Menschen so sehr, dass er seinen einzigen Sohn hergab. Nun wird jeder, der sein Vertrauen auf den Sohn G*ttes setzt, nicht zu Grunde gehen, sondern ewig leben.
    Joh. 3,16
    Das neue Datum setzte sich bei den orientalischen Chr*stlichen K*rch*n nur schwer durch. 375 versuchte der Prediger Chysostomus, die Leute durch - allerdings wenig gesicherte - Berechnungen zu überzeugen, die G*b*rt Jesu am 25.12. zu feiern. Damit war der Durchbruch geschafft.
    Für die inhaltliche Gestaltung des G*b*rtstagsfestes war das G*b*rtsdatum uninteressant gewesen, zur Umverlegung der Feierlichkeiten, musste aber ein Datum herangezogen werden.
    Bereits 375 war der 25. Dezember auch in Konstantinopel eingeführt. Jerusalem hingegen hielt am Epiphaniasfest des 6. Januar fest. Auch die Überzeugungsarbeit des K*rch*nvater Hieronymus änderte daran nichts.
    Deshalb wird bis heute die G*b*rt Jesu zu unterschiedlichen Kalenderdaten begangen.
    Chr*sti G*b*rt feiern am 25. Dezember:
    • die römisch-k*thol*schen Chr*sten,
    • alle Protestanten,
    • die orthodoxen Chr*sten von Konstantinopel, Alexandrien, Antiochien, Rumänien, Zypern, Griechenland, Finnland und die orthodoxen Minderheiten in anderen Ländern.
    Am 06. Januar hielten fest:
    • die orthodoxen K*rch*n in Jerusalem, Russland, Serbien, Bulgarien, Georgien, Polen, Tschechien und Äthiopien,
    • die koptische K*rch* (Ägypten),
    • die syrokoptische K*rch* und
    • die indische K*rch*.
    Die armenische Chr*stenheit begeht W**hn*chten am 18. und 19. Januar.
    Seit dem sechsten und siebenten Jahrhundert wurden drei Messen gefeiert: die Chr*stmette, die Engelmesse und die eigentliche Festmesse. Gleichzeitig wurde der W**hn*chtsfestkreis vom 1. Advent (Anfang Dezember) bis zum Abend vor Septuagesimae (70 Tage vor Ostern) geschaffen.
    Zunehmend wurden die Feierlichkeiten auf den 24. Dezember vorverlegt. Im Mittelalter war der mitternächtliche Gang durch die D*nk*lheit zur kerzenerhellten K*rch* von besonderer Bedeutung. In ländlichen Gegenden verbrachte die Hausgemeinschaft die Chr*stn*cht in der Guten Stube. Auf dem Herd brannte der Chr*stblock und der Stubenboden war mit W**hn*chtsstroh belegt, als Erinnerung an den Stall von Bethlehem. Erst 1582, als der Gregorianische Kalender den Julianischen ablöste, wurde der Neujahrsbeginn vom 25. Dezember auf den 1. Januar verlegt. Bis dahin hielten sich auch noch heidnische Bräuche. So galt der H*l*ge Abend als erste der sogenannten 12 N*cht*, in denen die Träume die Zukunft weissagen sollten. Die Tage bis zum 6. Januar waren h*l*g. Daher stammt auch der Name von W**hn*chten, der auf das mittelhochdeutsche "Wihen nahten" zurückgeht. Auch Relikte des Julfestes, einem germanischen Winterfest hielten sich, so z.B. heißt W**hn*chten in Skandinavien heute noch "Jul".
    Im 16. Jahrhunder kamen Bräuche auf, die auf die G*b*rt Jesu bezogen waren. In evangelischen Gegenden bescherte das Chr*stkind als höheres Wesen den Kindern der bürgerlichen Oberschicht. In k*thol*schen Regionen brachte zunächst weiter der Nikolaus die Geschenke. Auf dem Land wurde erst ab etwa 1900 beschert, allerdings brachte jetzt der weltliche W**hn*chtsmann die Geschenke.
    Bestandteil der W**hn*chtsfeierlichkeiten wurden Kurrendebesuche, W**hn*chtsspiele, Krippen und W**hn*chtsbäume. Die W**hn*chtsmärkte sind aus gewöhnlichen Wochenmärkten anlässlich von K*rch*nfesten hervorgegangen. Solche Märkte sind beispielsweise ab 1310 für München und Mitte des 16. Jh. für Nürnberg bezeugt. W**hn*chtliches Gut wird hier allerdings erst seit dem 18. Jh. angeboten.
    Wo und wie immer sie es feiern, Gesegnete W**hn*chten!
    Stefan Richter

    Beitrag ergänzt um 11:26 Uhr:
    Böttcher, Cordelia
    Das Buch der 12 h*l*gen N*cht*
    25. Dezember bis 6. Januar. Inspirationen für das neue Jahr. Mit Platz f. eigene Eintragungen
    2001. 96 S. m. Illustr. 18,5 cm
    Verlag/Jahr: CLAVIS 2001
    ISBN: 3-934839-01-0



    W**hn*chten jenseits aller Äußerlichkeiten neu zu finden, ist der Wunsch vieler Menschen. Früher haben Sitten und Gebräuche getragen, heute kommt es auf das Bewußtsein an, mit dem man Akzente setzt und seinem Leben geistigen Inhalt gibt.
    Die Autorin Cordelia Böttcher gibt Anregungen, in den Stimmungen dieser Tage, in Licht und Wetter, in Naturphänomenen, in Begegnungen und Träumen dem kommenden Jahr entgegenzugehen. Sie ermutigt, die eigenen Wahrnehmungen ernst zu nehmen und sie tagebuchartig auf den freien Seiten festzuhalten. In den zwölf h*l*gen Tagen und N*cht*n werden die Keime für das kommende Jahr gelegt. Wer sich dem Geheimnis dieser besonderen Zeit öffnet, wird diese zwölf h*l*gen Tage und N*cht* als Insel der Inspiration und seelischen R*h* erleben. Dazu ist dieses Buch ein Schlüssel.


    123.247 Titel bei © frauenbuch.de Stand: 02.10.2004

    Beitrag ergänzt um 11:28 Uhr:
    www.mondfrau.com :D



    Julefest / Wintersonnenwende

    Wintersonnenwende ist das schönste Ritualfest des mystischen Jahres.

    Die Frauen gingen in riesige Gr*b*r hinein und warteten auf den ersten Sonnenstrahl.
    Durch den Bau der Gr*b*r konnte der Sonnenstrahl direkt ins Innere gelangen.Damit hatte symbolisch das Licht die D*nk*lheit beseitigt und das Leben den T*d besiegt.
    Die Wintersonnenwende ist das Fest der Offenbarung der G*tt*n, sie zeigt sich in allen ihren Aspekten. Julefest = Jul = kommt übrigens aus dem nordischen und bedeutet "Rad des Lebens"
    Mit der Wintersonnenwende beginnen die RauhN*cht*, eine wilde besondere Zeit - 13 h*l*ge N*cht* - W**h - N*cht*. Beginnend mit der Muttern*cht vom 24.-25.12. und endend mit dem 06.01.- der sogenannten Perchtenn*cht. Eine besondere N*cht ist die N*cht vom 24. zum 25. 12. Sie ist die Muttern*cht, N*cht der Besinnung auf unsere Ahninnen und den schützenden Geistwesen.
    Am 13. Tag, dem 6. Januar gab es den uralten Brauch, daß Frauen mit W**hrauch durch die Zimmer gehen und das Haus segnen. Mit weißer Kreide schreiben sie über den Türrahmen
    19 K + M + B 99
    Jahreszahl + Anfangsbuchstaben dreier h*l*ger Menschen. Nach dem katolischen Brauch weisen die drei Buchstaben auf 3 Männer hin - Kaspar , Melchior, Balthasar
    Ursprünglich stammt dieser Brauch aus der Pestzeit.
    Drei der Heilerinnen waren Katharina + Margarete + Barbara .Verfolgt man die Entstehung dieser Namen kommt frau auf diese drei Namen:
    Anbeth + Wilbeth + Borbeth
    Erde + Sonne + Mond
    Als Schutzzeichen für das kommende Jahr für das Haus wird also um den Schutz von Erde, Sonne und Mond gebeten.Die drei Frauen waren in drei Farben gekleidet : weiß , rot, schwarz . ( Gleichzeitiges Symbol für die dreifaltige G*tt*n, die jungfräuliche weiße G*tt*n, die reife menstruierende rote G*tt*n und die schwarze alte G*tt*n )
    Maria, die Himmelskönigin, hat so viele Götinnen unter ihrem Rock, daß es schwer ist, die besonderen Eigenschaften noch zu beschreiben.
    Sie wird von allen Frauen verehrt, deren G*tt*nnenkulte verboten oder Chr*stianisiert wurden.Sie beinhaltet die germanischen G*b*rts-, T*des-, und VegetationsG*tt*nen, sogar afrikanische VoodoG*tt*nnen.
    Dargestellt wird sie meistens in den drei Farben der G*tt*n in Verbindung mit dem blauen Mantel - dem Symbol für die HimmelsG*tt*n.
    shawnee
    Oh, soviel Input...
    Ich kann dazu nur eines sagen: sollte das, was ich in den letzten Nächten ab dem 25.12. und den Nächten, die noch kommen werden, träume Vorboten für das sein, was im nächsten Jahr kommen wird - ne, dann will ich das Jahr 2005 nicht haben.
    Dann reicht's mir jetzt schon...
    Übrigens höre ich das zum ersten Mal. Niemals nie vorher. :gruebel:

    Meine Meinung
    Shawnee
    raluschka
    Ooooooooooh, ich wollte jetzt nicht angst machen damit :(
    aantonia
    das ist aber lang ... :lesen:

    ich find's interessant :bigeye:- das würde bedeuten, wenn ich mich nicht verzählt hab :rolleyes:, dass ich heute für den mai träumen würde :haare:...na, mal sehen...:haare: ;)

    bisher hatte ich seit dem 24. so träume, wo ich dachte, aaach, wie normal...ein bisschen verstrickt, aber sooo langweilig-alltäglich...

    das wäre ja großartig, wenn 2005 einfach etwas nichtssagender werden würde (mein voller ernst!).

    :winken: aantonia
    haikala
    nach meiner Rechnung träumte man in der letzten Nacht für den Mai und von heute auf morgen für den Juni und so weiter. Wenn die erste Nacht diejenige vom 24. auf den 25. ist...

    :ueberleg:
    mein erster Eindruck: 2005 wird ziemlich turbulent werden!

    - im Februar der siebte Versuch, aus Gefangenschaft auszubrechen (erst der siebte? Psychologisch gesehen schon der hunderttausendste! - vielleicht ja der siebte Therapeut, das könnte hinkommen, wenn man großzügig zählt ;) )

    - im April wird eine Katze sich in meinem Zimmer übergeben (hach wie prophetisch! :D )

    - im Mai werde ich in einer knapp badewannengroßen Friteuse Pommes Frites zubereiten :bigeye:

    Bei solchen Träumen frage ich mich immer wieder, ob wirklich ein tieferer Symbolgehalt dahintersteckt oder ob es einfach nur Synapsenschrott ist, der nachts entsorgt wird...

    haikala
    raluschka
    zitat:
    - im Mai werde ich in einer knapp badewannengroßen Friteuse Pommes Frites zubereiten


    Jau, mach mal… in meinem SCHUHLADEN dann im Mai :rofl:

    Beitrag ergänzt um 14:27 Uhr:
    Brauchtum
    Die Heiligen Drei Könige und der Kasperli

    Nicht nur für die katholische Kirche ist der 6. Januar, der Dreikönigstag, ein Fest, dessen Ursprung bis in die Frühzeit des Christentums zurückgreift.

    Die Bedeutung des Dreikönigstags reicht bis in den Aberglauben und die Bräuche der heidnischen Zeit. Wenn bei der Wintersonnenwende um den 21. Dezember der kürzeste Tag des Jahres erreicht ist, dann werden die Tage nicht sogleich wieder spürbar länger. Zwölf Tage und Nächte währt nach alter Überlieferung der Kampf des Lichtes mit der Finsternis.
    Am 6. Januar jedoch ist der Sieg der Sonne entschieden. Strahlend und immer höher steigend, leuchtet sie über dem längerwerdenden Tag. Der Dreikönigstag beendet die schicksalschweren und geheimnisvollen «12 Nächte» und eröffnet dem neuen Jahr Glück und Segen. Das bringen die vielen alten Volksbräuche zum Ausdruck.


    Die Drei Könige tauchen spät auf

    Die Namen der drei Könige, Kaspar, Melchior und Balthazar nennt zum ersten Male der 674 in Northumberland geborene Kirchenhistoriker und Schriftsteller Beda Venerabilis. Für die Reise der drei Weisen aus dem Morgenlande war am bedeutendsten Melchior. Das ist ein hebräisches Wort und bedeutet Lichtkönig. Melchior war ein Sternkundiger. Er hatte den Stern entdeckt, dem sie nach Bethlehem folgten. Darum trägt auch bei den Umzügen am Dreikönigstage Melchior den Stern.

    Balthasar soll der babylonische Belsazar sein. Dieses Wort soll mit «der Kühne» oder auch mit «Beschützer des Lebens» zu übersetzen sein.




    Der Beliebteste ist der Mohr


    Die beliebteste Figur aber von den drei Burschen, die sich als Heilige Könige verkleiden, ist zweifelsohne der «schwarze Kaspar aus Mohrenland». Er ist der Wortführer der Sternsinger, die da ihren alten Spruch verkünden : «Wir Heiligen Drei Könige mit dem goldenen Stern, wir essen und trinken und zahlen nicht gern.» Das Volk fragt sie : «Ihr Heiligen Drei Könige, wo wollet ihr hin ?» und sie antworten : «Nach Bethlehem steht unser Sinn».



    Kasperl

    Kaspar, dessen Name persisch sein soll und soviel wie «der Glänzende» oder auch «Schatzmeister» bedeuten soll, ist es, der dem Christuskinde das Gold darbringt. Wegen dieser Eigenschaft ist er sowohl als Vorname, wie auch als Familienname im deutschsprachigen Raum eingedrungen.

    Im Laufe der Jahrhunderte wurde aus dem ehrwürdigen Mohrenkönig aber auch die groteske Figur des «Kasperletheaters». Weil der Kaspar schwarz ist, wurde er in manchen Gegenden sogar zum Teufel gemacht. Im 18. Jahrhundert brachte der Schauspieler Laroche in Wien den Heiligen König sogar als «Kasperl» auf die Bühne und ließ ihn an die Stelle des überlebten «Hanswurst» treten.
    marguerite
    hm... :ueberleg: ...heute nacht, entspricht das juli? dann sitz ich im juli auf einer düne und gucke einen sand- und einen muschelwirbelsturm an...hach, war das wieder ein ästhetischer wassertraum... :schmelz: :winken: ralu! :liebes:
    raluschka
    das is aber jetzt komisch… also ich sitze auch irgendwo in der ferne, zwar nicht im Sand, aber weit weg wohl… kann doch nicht sein, dass wir beide im Juli fortfahren… :ueberleg:
    calvine
    Hallo Raluschka,

    echt schön, in zu diesen Nächten was zu lesen...
    Ich kenne diese Nächte als "Rauhnächte", keine Ahnung, wo da herkommt.
    Zumindest versuche ich in dieser Zeit, gut auf mich zu achten und keine übergroßen inneren Prozesse zu machen..
    (Was dieses Jahr nicht wirklich klappt, siehe Thema: Trennung...)

    Im Moment kümmere ich mich eher um andere (Ex), als um mich selbst.. naja...

    Hallo Haikala,

    zu der Katze fällt mir was ein. Ich habe mal von einer silbernen Katze geträumt, die mir jemand in einer silbernen Tüte gegeben hat. Ich wollte die eigentlich nicht haben...
    Der Traum war so deutlich, daß ich länger gerätselt habe...
    Später hat mit dann jemand gesagt, daß das für Wissen, was ich bekomme..., stehen KÖNNTE...

    WOLLTE man das auf Deinen Traum anwenden, könntes es auch heißen, daß Du zu einem Zeitpunkt mehr Wissen hast oder bekommst, als Du verdauen kannst oder willst.

    Ich bin da selbst in den Kinderschuhen, aber manchmal finde ich Träume so deutlich, daß icj sie dann doch aufschreibe... manchmal fügen sie sich dann ein paar Tage oder Wochen später gut in Geschehnisse ein..

    Gute Grüße

    Calvine
    aantonia
    ist das schon juli gewesen?
    :schnecke: :D

    ich werde irgendein problem im job haben
    *haha! :gruebel:
    haikala
    ...vielleicht wäre noch zu erwähnen gewesen, dass ich mit einer manchmal etwas gierigen Katze zusammenwohne, die dann ihr binnen Sekunden heruntergeschlungenes Essen... ähm, ich lasse mal die Details weg. ;)

    Viele meiner Träume haben einen Symbolgehalt, diesen hier beziehe ich aber dann doch eher auf die realen Erlebnisse in der letzten Zeit - und manche finde ich einfach nur Quatsch, den das Hirn als Überschuss produziert. Hinter den besagten Pommes Frites vermute ich keinen tieferen Sinn - hat mich aber trotzdem sehr amüsiert! :D

    h.
    majong
    Oh...die Träume der Rauhnächte!

    Ihr Lieben!

    Habe mich ja nicht wirklich getraut, hier was über diese wichtige Traumzeit zu lassen.

    Ich verfolge gerade diese Träume schon seit Jahren und stelle auch immer wieder fest: sie haben eine ganz besondere Qualität, die nicht unbedingt jeder kennt.

    Meine Träume zeichnen sich wohl durch sehr grosse Klarheit aus...sowieso schon...demzufolge werde ich noch an einigen Themen im nächsten Jahr zu arbeiten haben. Denn meine Träume momentan sind SEHR klar, wenn ich auch nicht alle erinnern kann.

    Früher habe ich mir den Bombast-Stress gemacht, mich autosuggeriert, bloss alle Träume zu behalten - gerade in dieser Zeit - mache ich nicht mehr. Die wichtigsten bleiben eh hängen.

    Mein letzter Traum war heute nacht und das sehr heftig. Ich habe mich nochmal mit S. auseinandergesetzt; habe ihm im ersten Teil mit einer Hingabe seine Autoreifen zerst*chen, anschliessend war er in einer Sequenz zu sehen, wo er mich mit einer grinsenden Arroganz und Erhabenheit wieder mal an meine Ohnmacht gebracht hat.
    Tolle Aussichten. Aber ich habe das Ganze auch schon per sms auf den Weg gebracht. Er verbringt nämlich seinen Weihnachtsurlaub bei seiner Liebsten in Bonn. Und vorher: wieder mal gelogen, konnte er nicht offen sagen.

    Ok, nicht zuweit ausschweifen hier. Ich arbeite dran...

    Lieben Gruss,

    Majong
    jalilah
    ich habe letztes jahr das erste mal die rauhnächste bewusst miterlebt und januar hat sich zum teil wirklich erfüllt :)